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Überführungsfahrt?

Erstellt von Rick, 19.01.2011, 21:52 Uhr · 21 Antworten · 1.857 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Überführungsfahrt?

    #1
    Hallo,
    ich habe momentan ein motorrad im auge, leider ist der händler etwas weiter entfernt und ich will nicht tausend mal hin und herfahren um alles zu regeln.

    Wenn ich das Motorrad dort kaufe, kann ich mir dann den Fahrzeugbrief mitgeben lassen, zur Zulassungsstelle in meiner Heimatstadt gehen, das Motorrad versichern lassen und mir Schilder machen lassen, diese ans Motorrad montieren und damit wieder zur Zulassungsstelle fahren (wegen abnahme, siegeln usw.)?

    Mir wurde gesagt, dass das möglich ist, das wäre eine Überführungsfahrt.
    Allerdings hab ich im Internet nichts darüber gefunden...

    Gruß

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Versicherungsnummer kommt von deiner Versicherung und ist dann der Zulassungsstelle auch bekannt. Wenn du einen Brief von dem Händler bekommst, dann ab zur Zulassungsstelle, Mopped anmelden, die machen ja die Siegel drauf und dann zum Händler und das Mopped abgeholt.
    Oder habe ich was nicht verstanden?

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Ich glaube die Siegel kriegt man erst wenn man wirklich mit der Maschine bei der Zulassungsstelle steht... Prüfen die nicht nochmal ob alles übereinstimmt? Fahrgestellnr. oder sonst was?

  4. wrc
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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von Rick Beitrag anzeigen
    Ich glaube die Siegel kriegt man erst wenn man wirklich mit der Maschine bei der Zulassungsstelle steht...
    Nein, wenn du mit dem Fahrzeugbrief das Motorrad zulässt bekommst du Siegel und TÜV-Aufkleber! Mit dem Schild dann zum Händler, dran machen lassen und Spass haben. Du musst nicht noch einmal zur Zulassung.

    Gruss
    Marco

  5. Registriert seit
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    #5
    H :-)

    Zitat Zitat von Rick Beitrag anzeigen
    Wenn ich das Motorrad dort kaufe, kann ich mir dann den Fahrzeugbrief mitgeben lassen, zur Zulassungsstelle in meiner Heimatstadt gehen, das Motorrad versichern lassen und mir Schilder machen lassen, diese ans Motorrad montieren und damit wieder zur Zulassungsstelle fahren (wegen abnahme, siegeln usw.)?
    Wenn Du das Moped beim Freundlichen bezahlst, gibt der Dir den Brief. Dann rennst Du mit Brief, TÜV/AU-Bescheinigung, EVB und Perso zur Zulassungsstelle und lässt das Moped zu. Fertig.

    Danach ab zum Händler, Kennzeichen dran und los gehts.

    Ich wüsste nicht, dass Du zum "Vorführen" und Stempeln des Kennzeichens ein zweites Mal zur Zulassungsstelle musst.

    Wenn Du Dir den zweiten Besuch beim Händler sparen willst, dann besorg Dir bei der Zulassungsstelle ein 5-Tage Kennzeichen. Dann kannst Du damit die Überführungsfahrt nach Hause machen und anschließend wie oben beschrieben, das Moped zulassen. So würde ich es machen, wenn der Freundliche sehr weit weg ist.

    Aber auch für das 5-Tage Kennzeichen brauchst Du ne EVB (Elektronische Versicherungsbestätigung, war früher die Doppelkarte). Ohne EVB jagt Dich die Zulassungsstelle gleich wieder weg.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Vericherungsnummer für Probe / Überführungsfahrt von der Versicherung besorgen ( früher Doppelkarte )

    Zu Zulassungsstelle Probefahrtkennzeichen beantragen ( ca. 10.-€, Schild machen lassen ca. 6,- € ) dauert ca. 30 Minuten und fertig - hab' ich vorgestern gemacht.

    Mit Schild zum Händler...................

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Oder der Händler läßt das Moped für Dich bei der Zulassungsstelle zu. So hat das mein Händler gemacht.

    Du schreibst jetzt nicht wie weit Dein Händler von Dir weg ist.
    Meiner hatte 80 km zum Landratsamt meines Kreises.

    Kosten 85 Euro für die Zulassung.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    okay, danke an alle,
    mal sehen wie ich es mache, hab ja jetzt alle möglichkeiten
    denke aber ich werds gleich richtig anmelden...

  9. Pouakai Gast

    Standard

    #9
    Ich habe mein Moped auch 250km entfernt gekauft. Fahrzeugbrief schicken lassen, damit zur Zulassungsstelle und angemeldet. Nach 2 Wochen zum Moped mit dem Zug hingefahren, Schild angeschraubt und ab durch die Mitte. Man muß auch kein 2. Mal zur Zulassungsstelle. Und warum sollten sie das Moped sehen wollen?
    Jetzt ist es sowieso eine gute Zeit die Zulassungsstelle zu besuchen. Da verlässt doch keiner die warmen Räume um draußen irgendein KfZ in der Kälte anzuschauen. Warum auch...

  10. Registriert seit
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    6.387

    Standard Kein Problem

    #10
    Ich habe meine letzten Kfz immer so gekauft:

    Kfz auswählen, mit Verkäufer handelseinig werden, ordentlichen Kaufvertrag abschließen.

    Einen relevanten Betrag anzahlen (zum Beispiel 1.000 Euro, bei einem Kfz. das 4.500 Euro kosten soll).

    Papiere mitnehmen, Fahrzeug da lassen. Extratipp: Wenn es um ein Mopped geht, das abgemeldet ist, nach Möglichkeit das alte Kennzeichen mitnehmen, das kann man dann beim Anfertigenlassen des neuen Kennzeichens als Muster nehmen für die Löcher.

    Mit den Papieren zum Zulassungsamt, neue Nummer machen lassen, Kfz auf meinen Namen zulassen.

    Wieder zum Verkäufer hinfahren, Nummernschild festschrauben (oder, wenn er keinen Bohrer für die Löcher hat, mit Klebeband oder Draht provisorisch festmachen),

    Restliches Geld zahlen. Quittieren lassen, Schlüssel und Kfz nehmen, nach hause fahren.

    Die Chose ist eigentlich vor allem für den Verkäufer recht angenehm. Es besteht nicht die Gefahr, dass der Käufer mit dem Kfz Unsinn anstellt, solange es noch auf den Verkäufer angemeldet ist. Okay, der Verkäufer muss das Kfz noch ein paar Tage aufbewahren, und er muss etwas auf sein Geld warten.

    Für den Käufer ist der Nachteil, dass er zweimal zum Verkäufer muss, beim zweiten Mal muss er sich bringen lassen oder mit der Bahn fahren, denn niemand fährt ihm sein Auto zurück. Da kann ihm der Verkäufer vielleicht auch entgegen kommen und ihn vom Bahnhof abholen. Zumindest theoretisch besteht natürlich noch die Möglichkeit, dass der Verkäufer zwischen Verkauf und Abholung Teile vom Kfz abbaut, neue gegen alte Reifen austauscht etc., aber in der Praxis dürfte das selten vorkommen.

    Naja, und das Schöne an dem Verfahren: Der Käufer darf sofort mit seinem neuen Kfz fahren wie und wohin er will. Eine rote Nummer ist ja nur für Überführungen erlaubt.


 
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