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Übermässiges Blitzen - Interessante Diskussion in der Schweiz

Erstellt von soaringguy, 15.08.2014, 00:24 Uhr · 87 Antworten · 5.567 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Übermässiges Blitzen - Interessante Diskussion in der Schweiz

    #1
    Wir haben hier in der Schweiz eine interessante Diskussion seit einigen Wochen laufen. Im Prinzip geht es darum, dass Gemeinden und Kantone höhere Einnahmen durch eine verstärkte Kontrolldichte erreichen wollen. Jetzt wehrt sich die Polizei und auch die Gewerkschaft der Polizei.

    Selbst der oberste Polizeidirektor kritisiert Bussen-Regime - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

    Auch in D ist eine verstärkte Überwachung in den letzten Jahren zu beobachten.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von soaringguy Beitrag anzeigen
    Wir haben hier in der Schweiz eine interessante Diskussion seit einigen Wochen laufen. Im Prinzip geht es darum, dass Gemeinden und Kantone höhere Einnahmen durch eine verstärkte Kontrolldichte erreichen wollen. Jetzt wehrt sich die Polizei und auch die Gewerkschaft der Polizei.

    Selbst der oberste Polizeidirektor kritisiert Bussen-Regime - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

    Auch in D ist eine verstärkte Überwachung in den letzten Jahren zu beobachten.
    Oh, nicht nur in D und CH, auch in I rüsten sie mächtig auf.

    In D gibt es sogar den Versuch, das Anliegergemeinden auf einer Bundesautobahn (A2) Blitzer installieren wollen, um von einer neuen Geschwindigkeitsbeschränkung zu profitieren.

    Es gibt nur eine Methode der Geldmacherei ein Ende zu bereiten und die Prävention wieder in den Vordergrund zu heben. Radarkontrollen müssen spätestens 100m und frühestens 500m vor der eigentlichen Kontrolle gut sichtbar und großformatig angekündigt werden. Wer dann noch reinfährt ist selber doof und der Prävention wurde Genüge getan.

  3. Movimento Gast

    Standard

    #3
    Erfreulich, dass nun seitens der Polizei in der Schweiz dieser Beitrag kommt. Will aber nicht heissen, dass damit irgendwann weniger Blitzer rumstehen werden oder diese echt der Prävention dienen. Die Aufgabe des Kontrollierens und Geldeintreibens kommt in die Hände von damit beauftragten, privaten Organisationen. Die Rechtshoheit und Verantwortung des Staates wird weiter demontiert. Jedes Kaff wird für sich gucken und den Leuten aus den Nachbarorten, Nachbarkantonen und Ausland das Geld aus der Tasche ziehen. Und nicht nur mit Blitzern, auch mit anderen Tricks.

    Irgendwann sitzen wir alle nur noch vor den offline-Displays zu Hause und vermeiden jeden Kontakt ausser Haus, weil bis auf die Farbe der Socken alles kontrolliert und sanktioniert wird.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    WDR Videoplayer

    Schaut euch das mal an, dann wisst ihr daß es lange nicht um "Gefahrenabwehr" geht....

    Aber das ist leider nichts Neues.

  5. X-Moderator
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    Standard

    #5
    Ja, schade, dass das eine immer grössere europaweite Bewegung wird - Blitzen, um der (immer grösseren) Einnahme willen...

    Vorrangig Blitzen an Gefahrenstellen war gestern...

    Man bräuchte ja dazu nur das Gesetz ändern, dann wär wenigstens bei den Kommunalen schnell Schluss mit Blitzer(-anlagen) leasen und dann fett absahnen auf beiden Seiten...

    Aber das will ja keiner...

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Ja, schade, dass das eine immer grössere europaweite Bewegung wird - Blitzen, um der (immer grösseren) Einnahme willen...

    Vorrangig Blitzen an Gefahrenstellen war gestern...

    Man bräuchte ja dazu nur das Gesetz ändern, dann wär wenigstens bei den Kommunalen schnell Schluss mit Blitzer(-anlagen) leasen und dann fett absahnen auf beiden Seiten...

    Aber das will ja keiner...
    Tja, nur schade daß genau das gerade (zumindest in NRW) von unserem Verkehrsminister ausdrücklich geändert wurde: Geblitzt werden darf seit letztem Jahr überall!

    Radarfallen: In NRW darf überall geblitzt werden | Aus aller Welt.- Kölnische Rundschau

    „Jeder muss damit rechnen, dass seine Geschwindigkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort kontrolliert werden kann“, sagte Jäger. Die Zahl der Verkehrstoten solle so weiter gesenkt werden. „Es geht nicht darum, mehr Geld einzunehmen“, so der Minister.
    HAHAHAHAHA

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    WDR Videoplayer

    Schaut euch das mal an, dann wisst ihr daß es lange nicht um "Gefahrenabwehr" geht....

    Aber das ist leider nichts Neues.
    ja, hab es mir angesehen und bekräftigt meine bisherige Meinung und Feststellung!
    Sehr interessant!
    Grüße Eugen

  8. Registriert seit
    17.05.2007
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    Standard

    #8
    Mono hat recht, seit den Gemeinden das Recht eingeräumt wurde, selbst die Geschw. zu überwachen, ist das ein reines Geschäft geworden. hier wird schlicht nur abkassiert. leider. Bei uns stehen sie nur noch an den Straßen, die aus der Gemeinde hinaus führen, dort wo der normale Autofahrer schon wieder Gas gibt und da wird dann geblitzt. meine fast 80jährige Mutter wurde mit 57 km/h geblitzt statt 50 = 15€

    Zitat
    „Jeder muss damit rechnen, dass seine Geschwindigkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort kontrolliert werden kann“, sagte Jäger. Die Zahl der Verkehrstoten solle so weiter gesenkt werden. „Es geht nicht darum, mehr Geld einzunehmen“, so der Minister.

    da kann ich ja nur lachen, angesichts der europaweit extrem niedrigen Unfalltotenzahlen in D (auch und gerade im Bezug auf den Fzg-Bestand)
    je mehr kassiert wird, desto geringer wird in der Bevölkerung das Verständnis für solche Maßnahmen.

  9. Registriert seit
    08.09.2013
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    „Jeder muss damit rechnen, dass seine Geschwindigkeit zu jeder Zeit und an jedem Ort kontrolliert werden kann“, sagte Jäger.
    Ich spiel mal "Devil's Advocate": Grundsätzlich ist dieser Teil der Aussage doch absolut richtig. Das Geschwindigkeitslimit gilt ja nicht nur vor einer Radarfalle, Schule, Kurve, etc ... sondern überall gemäss Beschilderung. Man hat sich also (mal ganz logisch gesehen) immer an das Limit zu halten und kann potenziell auch überall kontrolliert werden. Wer Angst davor hat, mal aus Versehen kurzfristig über das Limit zu geraten, kann auch einfach grundsätzlich langsamer fahren. Schliesslich sind z.B. 100km/h Geschwindigkeitsbegrenzung das obere Limit, keine Mindestgeschwindigkeit.

    Dass uns das (mir auch!) - gerade als Motorradfahrer - nicht passt und wir das Limit eher als eine freundliche Empfehlung sehen, ist ne andere Geschichte

  10. Registriert seit
    24.09.2012
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    11.841

    Standard

    #10
    In einem Vorort von Bad Homburg haben sie es auch etwas übertrieben mit den Kästen. Die Ortseinfahrten, auch die von besseren Feldwegen, mit den Dingern bestückt.
    Einer davon wurde nachts abgeflext. Leider konnten die anliegenden Bewohner der Polizei nicht weiterhelfen. Keiner hatte was gehört oder gesehen.


 
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