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Ukraine und die Medien

Erstellt von Rainer-B, 10.03.2014, 02:21 Uhr · 66 Antworten · 4.248 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Ukraine und die Medien

    #1
    Die Ukraine und die Medien aus ein anderen Blickwinkel.
    https://www.youtube.com/watch?featur...&v=f6WiKQ0D6sI

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Wo hast Du denn das Propaganda-Video her?

    Anderer Blickwinkel?

    Ein Demonstrant in Zivilkleidung gegen eine Hundertschaft Polizisten in voller Kampfmontour. Oh, die armen Polizisten. Die tun mir in etwa so leid, wie Einsatztruppen in Gorleben, Wackersdorf, Kalkar, der Startbahn West oder im Berliner Häuserkampf. Nämlich gar nicht. Wer der Meinung ist, er könne bestens geschützt waffen- und mehrheitlich wehrlose Zivilisten angreifen, die nur ihre Grundrechte ausüben, der sollte sich nicht wundern, wenn das für das Individum ggf. nach hinten losgeht.

    Die Polizisten kennen ihr Risiko.

    Ja, glauben heißt nicht wissen, nicht glauben heißt auch nicht wissen. Nun ja, unbestreitbar gehört die Krim der Ukranie, sie war immerhin ein "Geschenk" des Rechtsvorgängers Russlands, der UdSSR. Damit ist alles was gerade auf der Krim läuft, nur eines, völkerrechtswidrig.

    Eines muß man Putin lassen, der EX-KGB-Offizier hat seine drei Lektionen aus der Geschichte gelernt. Und die sind seit je her die selben, Beispiele gibt es in der jüngeren Geschichte genug, Korea, Vietnam, zwei mal Afghanistan, Iran, Irak.

    1. Die Geschichte schreibt der Sieger,
    2. Propaganda und Agitantion sind die wichtigsten Waffen
    3. Stellvertreterkriege führt man am besten unter Missachtung von Menschenrecht, Völkerrecht und Kriegsrecht.

  3. Registriert seit
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    #3
    Soso Grundrechte...

  4. Registriert seit
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    #4
    ....gepaart mit einer unglaublichen Naivität, übrigens europaweit.

  5. Registriert seit
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    #5
    Ich verstehe sowieso nicht was der ganze Quatsch soll, die Russen haben ihre Flotte seit Jahrhunderten auf der Krim und sie werden garantiert nicht bereit sein diese freiwillig an die Ukraine zu geben. Dazu ist noch gut 60% der Bevölkerung in diesem Teil der Ukraine russischer Herkunft. Es ist ziemlich bescheuert vom Westen den Russen an dieser Stelle zu ärgern, das kann auch gern nach hinten losgehen. Die EU braucht Russland als Handelspartner, die EU braucht aber nicht unbedingt die Ukraine und einen Krieg wegen der Ukraine anzufangen ist der größte Schwachsinn. Ich halte diese Äusserungen "das die Nato fest an der Seite von der Ukraine steht" von dem Generalsekretär der Nato Rasmussen für absolute Kriegshetze. Braucht kein Mensch so was.

  6. Registriert seit
    30.07.2013
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    4.372

    Standard

    #6
    Die Amis sind angepisst, weil der Russe den Snowden nicht herausrückt. Und die europäischen Wirtschaftshampelmänner träumen von neuen Absatzmärkten. Wenn die so weiter machen werden die uns alle noch ganz schön in die Scheisse reiten.

    Aber wenn der Spiegel und Konsorten nur lange genug auf den bösen Putin zeigen, wirds irgendwann ja dann schon jeder glauben, dass Europa nur die Menschenrechte der armen Ukrainier verteidigt.

  7. Registriert seit
    11.04.2012
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    2.250

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    #7
    Wow.... Wenn ich euren Argumenten so folge, dann dürften wir auch die ehemaligen preußischen Gebiete in Polen wieder zurückholen?

    Oder Israel wieder auflösen? Nordkorea darf sich Südkorea wieder einverleiben?

    Frank

  8. Registriert seit
    01.01.2009
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    10.104

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    #8
    Zitat Zitat von fmantek Beitrag anzeigen
    Wow.... Wenn ich euren Argumenten so folge, dann dürften wir auch die ehemaligen preußischen Gebiete in Polen wieder zurückholen?

    Oder Israel wieder auflösen? Nordkorea darf sich Südkorea wieder einverleiben?

    Frank
    Nein, dass nicht. Aber der Westen sollte sich mit moralischen Empörungen zurückhalten, denn die sind nicht glaubwürdig. Außerdem haben die EU und die USA unklug gehandelt und mit ihrer Unterstützung einer mehr als zweifelhaften Opposition zur Schwächung der Ukraine beigetragen. Nur so wurde es Putin ermöglicht, sich die Krim zurückzuholen. Sorry, aber so eine eiskalte Machtpolitik, die der Gegenseite ihre Machtlosigkeit aufzeigt, imponiert mir.
    Wo waren eigentlich die klugen Köpfe in all den westlichen Thinktanks und Außen-/Verteidigungsministerien, die vor einer solchen Entwicklung gewarnt haben?

    Grüße
    Steffen

  9. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #9
    Die Krim wird an Rußland gehen, was ethnisch und geschichtlich (die jüngere Geschichte) ja durchaus legitim ist, völkerrechtlich allerdings nicht. Zumal die Menschen dort, zumindest die sichtbare Mehrheit, eindeutig für Rußland votiert. Wie soll ein Verbleiben bei der Ukraine da noch funktionieren? Ich sag nur Kosovo oder Balkan allgemein!

    USA und EU rasseln mit den Säbeln, was sollen sie auch anderes tun, und Putin sitzt das aus. Der Preis den er für die Krim bezahlt ist relativ niedrig, das Risiko kalkulierbar.

    Die Ukraine kommt ohne Unterstützung Rußlands eh für die nächsten Jahre nicht aus, zumal auch in der Ost-Ukraine ein relativ hoher Anteil von Menschen mit russischer Abstrammung leben sollen. Diese unter Kontrolle zu halten geht nur in Partnerschaft mit Rußland. Von ukraininischer Seite Druck auf diese Menschen auszuüben oder sie gesellschaftlich auszuschließen, führt nur zu nächsten Intervention Rußlands.

    Desweiteren sind die derzeit regierenden in Kiew nun auch nicht unbedingt die geborenen Demokraten, insbesondere auch nicht die allseits beliebte Politikerin Tymoschenko. Kein Mensch weiß genau was einem hier zukünfig noch erwartet. Zumal der Einfluß der rechtsradikalen -Putin spricht von Faschisten- tatsächlich nicht vernachlässigbar ist. Die Situation ist sehr verworren und die EU täte gut nicht voreilig für eine Seite Partei zu ergreifen.

    Für mich stellt sich zudem aus wirtschaftlicher Sicht die Frage, welchen Nutzen eine engere Bindung der Ukraine an die EU haben soll. Alle, die jetzt dafür sind, sollten sich drüber im klaren sein, daß dies etliche Euro für die nächsten Jahrzehnte kosten wird. Sind wir tatsächlich bereit das auch noch zu zahlen?

    In dem Zusammenhang dann natürlich auch die wiederholte Ankündigung von Sanktionen. Von den Auswirkungen her betreffen diese sicherlich beide Seiten, wenn möglicherweise auch unterschiedlich hart. Nur wenn man bereit ist auch Abstriche im eigenen Wohlstand hinzunehmen, z. B. Verlust von Arbeitsplätzen und höhere Energiekosten, dann sollte man auch tatsächlich dafür sein und auch dahinter stehen. Nichts gibt es umsonst. Nur zu drohen oder halbherzig etwas zu tun macht einen unglaubwürdig und läßt das Schwert relativ schnell stumpf werden.

    Ich denke ohne Rußland geht nichts. Das Verhalten von Rußland lehne ich ab, auch wenn ich es in gewissem Maß verstehen kann. Aber ich behaupte mal, wenn das Kanonengedonner erst einmal verstummt ist, wird man wieder zur Tagesordnung zurückkehren, auch ohne eine ukrainische Krim. Ich hoffe es zumindest. Ich habe den kalten Krieg, auch mit Dienst an der Waffe, noch live miterleben dürfen. Ich brauch das nicht mehr.

    Gruß Thomas

  10. Registriert seit
    07.05.2011
    Beiträge
    139

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    1. Die EU braucht Russland als Handelspartner, die EU braucht aber nicht unbedingt die Ukraine ...
    2....und einen Krieg wegen der Ukraine anzufangen ist der größte Schwachsinn. Braucht kein Mensch so was.
    ad 1. D.h., unterstützt werden nur die, die man gebrauchen kann, die anderen sind einem wurscht? (dürfte so etwa der Sichtweise der deutschen Wirtschaft entsprechen )

    ad 2. Volle Zustimmung.

    Grüße Uwe


 
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