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Ukraine und die Medien

Erstellt von Rainer-B, 10.03.2014, 02:21 Uhr · 66 Antworten · 4.247 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Sorry, aber so eine eiskalte Machtpolitik, die der Gegenseite ihre Machtlosigkeit aufzeigt, imponiert mir.
    Weil die meisten Russen (allerdings nicht alle, wie wir wissen) so denken, ist dieser Autokrat und Diktator an der Macht!

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    #12
    Zitat Zitat von uwe1150 Beitrag anzeigen
    Weil die meisten Russen (allerdings nicht alle, wie wir wissen) so denken, ist dieser Autokrat und Diktator an der Macht!
    Versteh mich nicht falsch. Ich kann Putin und Russlands Außen- wie Innenpolitik sonst nichts abgewinnen. Aber wie stümperhaft und gleichzeitig großkotzig der Westen hier (re)agiert und die EU mal wieder selbst auf ihrem eigenen Kontinent rein gar nichts auf die Reihe bekommt, ist schon ebenso erschreckend wie amüsant. Die EU - hilflose Gestalten wie die Ashton und Maulhelden wie Martin Schulz! Kein Wunder, dass die lieber Gurken und Glühlampen regulieren.

    Grüße
    Steffen

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    #13
    Wie Tom-Tom-Biker schon schreibt, wird das Interesse an der Ukraine wohl am ehesten wirtschaftlicher Natur sein. Es gibt bestimmt einige, die der Ansicht sind, dort Geld verdienen zu können (Warenexport, Produktionsstandorte, etc.). Russisches Gas wird, glaube ich, auch durch die Ukraine geleitet.
    Vielleicht gibt es sogar noch ein paar Betonköpfe, die militärische Interessen haben (Nähe zur russischen Grenze), wer weiß.

    Was die Unterstützung des "Westens" für die Ukraine angeht: wenn schon, dann richtig, aber nicht dieses EU typische Rumgeeiere, welches beim "Unterstützten" nur falsche Hoffnungen weckt und beim "Gegner" wahrscheinlich nur für ein müdes Grinsen sorgt.
    Das Handeln der EU, und insbesondere das Deutschlands, ist im wesentlichen immer von der Angst bestimmt, wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
    Putin und Konsorten scheinen ihre machtpolitischen Interessen wichtiger zu sein, sie nehmen da schonmal (mögliche) wirtschaftliche Nachteile in Kauf. Aber, wie gesagt, er kann ja darauf vertrauen, dass das im Westen anders ist.

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    #14
    Wer das Buch "DIE EINZIGE WELTMACHT - Amerikas Strategie der Vorherrschaft von Zbigniew Brzezinski 4. Auflage 2001" gelesen hat, kann sich vorstellen, was sich wirklich im Hintergrund abspielt. Und dass dies nicht das Bild ist, das uns von unseren "Presstituierten" vermittelt wird, kann sich jeder mit seinem falls noch nicht wegkontrollierten gesunden Menschenverstand ableiten.

    "Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Rußlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten hineingezogen würde, die den Verlust ihrer erst kürzlich erlangten Eigenstaatlichkeitnicht hinnehmen und von den anderen Islamischen Staaten im Süden Unterstützung erhalten würden……..Die Konsolidierung einer souveränen Ukraine, die sich inzwischen als mitteleuropäischer Staat versteht und sich an einer engeren Integration mit Mitteleuropabeteiligt,ist eine ganz wesentliche Komponente einer solchen Politik.

    Das was wir hier in der Ukraine erleben, ist ein geopolitisches Machtspielder US Amerikanischen (Finanz- und Militär-?) Elite, denn Weder Frankreich noch Deutschland ist stark genug, um Europa nach seinen Vorstellungen zu bauen oder mit Russland die strittigen Probleme zu lösen, die eine Festlegung der geographischen Reichweite Europas zwangsläufig aufwirft. Dies erfordert ein energisches, konzentriertes und entschlossenes Einwirken Amerikas besonders auf die Deutschen, um die Ausdehnung Europas zu bestimmen und um mit vor allem für Russland derart heiklen Angelegenheiten wie demetwaigen Status der baltischen Staaten und der Ukraine innerhalb des europäischen Staatenbundes fertigzu werden.“

    "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt." Zitat von Egon Bahr vor Schülern im Dezember 2013.

    So bleibt uns nur die Beobachterrolle und die Möglichkeit in unserem näheren Umfeld die von ARDZDFSPIEGELFOCUSSZFAZWELTUSW verbreiteten einseitigen Meinungen zu erweitern.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt
    (aber auch sie stirbt.)

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi Afra, danke für den interessanten Beitrag.

    Wenn die Amis allerdings mit Hilfe der Deutschen in Europa etwas bewegen möchten (und da spielen Menschenrechte und Demokratie sicher keine große Rolle, dem Zitat von Egon Bahr ist nichts hinzuzufügen), dann werden sie es allerdings schwer haben, falls wirtschaftliche Interessen der Deutschen in Gefahr sind, siehe dazu folgenden Beitrag:

    Deutsche Unternehmen fordern Dialog mit Russland | tagesschau.de

    Das reißerische Video (die Stimme und der Text: gruselig) aus Beitrag #1 läßt einen schon ein klein bischen ins Grübeln kommen. Habe mich auch schon gefragt, wie einige Demonstranten es nach eigenen Aussagen schaffen, "monatelang" bei einer Demo auszuharren (rein wirtschaftlich).
    Wer steckt nur wieder hinter diesem Video? KGB??? Oder die deutsche Wirtschaft?????

    Ach nee, die schweizer Banken, die Angst haben, dass deutsche Bosse und ukrainische Politiker bald kein Geld mehr zum Anlegen haben.

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    #16
    Hallo Uwe1150,

    nur mal kurz folgende Überlegung: wer sind die Eigentümer der wirklich einflussreichen großen (deutschen) Unternehmen?
    (Studie von Analysten der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich 2011).
    Ich mein ja nur, je tiefer du in den Kaninchenbau vordringst, um so verzweigter werden die Gänge. Trotzdem immer die Frage stellen:Cui bono? und dabei auch die Möglichkeit eines ... hoc ergo propter hoc beachten.

    nichts für ungut

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    #17
    Wieder ein interessanter Beitrag!

    So gesehen lag ich ja mit meinem Tip gar nicht so schlecht, hätte mir nur die Smilies sparen können!

    Grüße Uwe

    (PS: Habe zwar das kleine Latinum, aber das ist laaaange her und mangels Reisen nach Lateinien wenig gepflegt...)

  8. Registriert seit
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    #18
    Das Thema lautet ja " Ukraine und die Medien" und nicht etwa" Wer sind denn hier die Guten ... und wer sind die Bösen?"

    Deshalb nur dieser Hinweis auf eine offizielle deutschsprachige "Informations"seite von Putin: ->RIA Novosti

    Natürlich kann man das auch als reine Propaganda verunglimpfen, wenn man unbedingt will. Ich finde es allerdings interessant, die Argumente der "anderen" Seite einmal unkommentiert, ungefiltert und selbstständig bewerten und mit der "eigenen" Propaganda vergleichen zu können.

    Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass diese "Revolution" von langer Hand und mit viel Fremdkapital vorbereitet wurde, nicht ganz zufällig während der Olympiade eskalierte und ... einem genauen Drehbuch folgt. Wer dieses Drehbuch allerdings geschrieben hat? Da kann man nun spekulieren. Cui bono? Aber das wird sich noch zeigen.

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Ich verstehe sowieso nicht was der ganze Quatsch soll, die Russen haben ihre Flotte seit Jahrhunderten auf der Krim und sie werden garantiert nicht bereit sein diese freiwillig an die Ukraine zu geben. Dazu ist noch gut 60% der Bevölkerung in diesem Teil der Ukraine russischer Herkunft. Es ist ziemlich bescheuert vom Westen den Russen an dieser Stelle zu ärgern, das kann auch gern nach hinten losgehen. Die EU braucht Russland als Handelspartner, die EU braucht aber nicht unbedingt die Ukraine und einen Krieg wegen der Ukraine anzufangen ist der größte Schwachsinn. Ich halte diese Äusserungen "das die Nato fest an der Seite von der Ukraine steht" von dem Generalsekretär der Nato Rasmussen für absolute Kriegshetze. Braucht kein Mensch so was.
    In ähnlicher Weise haben die Preußen den Österreichern auch beigestanden als sich die Serben völlig überraschend zwischen 1840 und 1914 gerührt haben. Das hat dann anschließend bis 45 so arg gepoltert, dass nach den darauf folgenden 60 Jahren, "die Welt" vor lauter sprachloser Überraschung den Europäern den Friedensnobelpreis zusprachen - so in der Weise war's doch, oder?

    Wir wissen nun was zu tun ist ihn ein zweites mal zu erhalten. Das Ganze scheint mit einem Versatz von 100 Jahren statt zu finden. Alle 100 Jahre wieder, es war im Sommer, oder?

    Urlaub schon geplant?

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Das Thema lautet ja " Ukraine und die Medien" und nicht etwa" Wer sind denn hier die Guten ... und wer sind die Bösen?"

    Deshalb nur dieser Hinweis auf eine offizielle deutschsprachige "Informations"seite von Putin: ->RIA Novosti

    Natürlich kann man das auch als reine Propaganda verunglimpfen, wenn man unbedingt will. Ich finde es allerdings interessant, die Argumente der "anderen" Seite einmal unkommentiert, ungefiltert und selbstständig bewerten und mit der "eigenen" Propaganda vergleichen zu können.

    Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass diese "Revolution" von langer Hand und mit viel Fremdkapital vorbereitet wurde, nicht ganz zufällig während der Olympiade eskalierte und ... einem genauen Drehbuch folgt. Wer dieses Drehbuch allerdings geschrieben hat? Da kann man nun spekulieren. Cui bono? Aber das wird sich noch zeigen.
    Einige der hier aufgeworfenen Fragen, gibt es gar nicht, hat es nie gegeben.

    Fakt ist, die Bevölkerung hat die Regierung der Ukraine gestürtzt und danach sind offenkundig russische Streitkräfte ohne Kriegserklärung in das Terretorium eines souveränen Staates einmarschiert. Das ist völkerrechtswidrig und ein Grund einen Krieg zu beginnen (nicht das ich das will).

    Die russische Flotte war nie die Frage, da es über deren Standort auf der Krim einen völkerechtlich verbindlichen Vertrag gibt, der gerade erst verlängert wurde.

    Fernerhin war die Krim ein Geschenk der Russen an die Ukranien (irgendwann in den 50ern des letzten Jahrhunderts).

    Sprich, Putin zündelt da unten, ohne jede Not. Er legt Lunte an ein Pulverfass, das Krim-Tataren heißt. Die ihre Deportation und die Zerschlagung ihres Staates durch die Russen sicher nicht vergessen haben. Potentielle 280.000 Terroristen hält auch auch eine russische Regierung nicht aus.


 
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