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Und tschüss

Erstellt von C-Treiber, 09.02.2013, 15:00 Uhr · 25 Antworten · 1.929 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Da lob ich mir einen entsprechenden Titel der in einem naturwissenschaftlichem oder einen ingenieurwissenschaftlichen Fach erworben wurde. Hier ist die Gefahr abzuschreiben und zu betrügen aufgrund der eigenen wissenschaftlichen und ständig unter Kontrolle stehenden Forschungstätigkeit deutlich geringer, als auf irgendsoeiner Burg in Franken ein Äquivalent für sein zweites nicht abgelegtes Staat5examen über eine im Stillen geschriebene Doktorarbeit zu erlangen (summa ... laude fürs Kopieren)

    Gruß Thomas

    Dein Wort in Gottes Ohr....

    aber Dein Optimismus ehrt Dich.

  2. Registriert seit
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    #22
    Naja, ich komm' jetzt nicht drauf, aber getürkte Studien soll es ja auch in der Naturwissenschaft gegeben haben. Ich mein, wäre im medizinischen Bereich gewesen. Ob das harmloser, als 'n paar Schreibfehler in 'ner Doktorarbeit ist. . .

    An Stelle der das scheinbar hemungslos verwurstenden Medien, wäre ich da 'n bisken Selbstkritischer. Ich mein, hätte der Brüderele 'ner TAZ Reporterin sowas gesagt. . .

    Aber ausgerechnet einer vom STERN. Wenn man sich mal deren, die Frauen respektierenden Titelblätter anschaut. . .

  3. TomTom-Biker Gast

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    #23
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Dein Wort in Gottes Ohr....

    aber Dein Optimismus ehrt Dich.
    Manchmal sind es auch einfach nur pos. Erfahrungen, die Optimismus begründen.

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Manchmal sind es auch einfach nur pos. Erfahrungen, die Optimismus begründen.
    Das glaube ich Dir gerne, aber ich bin mir sicher, wenn man alle Dissertationen(egal, welche Studienrichtung) aus den 80ern (und davor, evtl. auch frühe 90er) mit den Maßstäben von heute prüft, käme ein Desaster raus. Eigene Gedankengänge waren damals in der Wissenschaft nicht so ganz beliebt.......

    und wo bleibt die Verantwortung der Doktorväter?


    nur mal als Anregung......

  5. Registriert seit
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    #25
    Zitat Zitat von nobbe Beitrag anzeigen
    ich habe gehört, der "C-Treiber" hat vom "F-Treiber" abgeschrieben
    Eher unwahrscheinlich Meine Frau war noch am lesen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Das glaube ich Dir gerne, aber ich bin mir sicher, wenn man alle Dissertationen(egal, welche Studienrichtung) aus den 80ern (und davor, evtl. auch frühe 90er) mit den Maßstäben von heute prüft, käme ein Desaster raus. Eigene Gedankengänge waren damals in der Wissenschaft nicht so ganz beliebt.......

    und wo bleibt die Verantwortung der Doktorväter?


    nur mal als Anregung......
    Ja und viele packt da der Frust. Du schreibst während des Studiums ne Hausarbeit (und da gelten die selben Regeln für zitieren) und bekommst 0 Punkte, weil Du vergessen hast ein Zitat anzugeben (etwa ne 1/4 Seite). Also, noch mal ein Semester. Ist nem Kollegen passiert. Mir selbst sind 4 Punkte abgezogen worden, weil ich zwar den Verfasser, nicht aber den Buchtitel angegben habe, auf den ich mich bezogen habe.Vier Punkt in einer Hausarbeit, die zu 1/3 zum Vordiplom zählt, können darüber entscheiden, ob Du weiter machst oder das Studium vorbei ist.

    Es ist ein Irrtum zu glauben, das früher andere Zitier-Regeln galten, mangels Internet war es nur ungleich schwerer solche Betrügereien aufzuspüren. Und was man nicht vergessen darf, der Unterschied zwischen Dr. und nicht Dr. sind ganz schnell ein paar 1000,00Euro Jahreseinkommen.

    Deshalb, die gleichen Maßstäbe, wie für studentische Hausarbeiten und ich bin sicher, 20-50% der Dr. könnten den Dr. zurückgeben.

  6. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #26
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Eher unwahrscheinlich Meine Frau war noch am lesen.

    - - - Aktualisiert - - -



    Ja und viele packt da der Frust. Du schreibst während des Studiums ne Hausarbeit (und da gelten die selben Regeln für zitieren) und bekommst 0 Punkte, weil Du vergessen hast ein Zitat anzugeben (etwa ne 1/4 Seite). Also, noch mal ein Semester. Ist nem Kollegen passiert. Mir selbst sind 4 Punkte abgezogen worden, weil ich zwar den Verfasser, nicht aber den Buchtitel angegben habe, auf den ich mich bezogen habe.Vier Punkt in einer Hausarbeit, die zu 1/3 zum Vordiplom zählt, können darüber entscheiden, ob Du weiter machst oder das Studium vorbei ist.

    Es ist ein Irrtum zu glauben, das früher andere Zitier-Regeln galten, mangels Internet war es nur ungleich schwerer solche Betrügereien aufzuspüren. Und was man nicht vergessen darf, der Unterschied zwischen Dr. und nicht Dr. sind ganz schnell ein paar 1000,00Euro Jahreseinkommen.


    Deshalb, die gleichen Maßstäbe, wie für studentische Hausarbeiten und ich bin sicher, 20-50% der Dr. könnten den Dr. zurückgeben.
    Da gibt es wohl sehr unterschiedliche Ansichten darüber was man in einem Studium so macht. Hausarbeiten, 4 Punkte, Zitieren, abschreiben. Vielleicht bin ich einfach zu alt, um die neue Zeit zu verstehen, vielleicht hab ich auch das falsche studiert. Egal ob Vor-, Haupt- oder danach Diplom. Ich mußte Aufgaben analytisch lösen und Sachverhalte ingenieurmäßig betrachten. Mir ist nicht klar wie man da abschreiben kann, außer irgendwelchen Formeln im Bronstein. Deswegen hatte ich in meinem vorausgegangenen Beitrag auch etwas abwertend von schöngeistigen Fächern und von einer Inflation von Doktortiteln gesprochen. Oder einem Guttenberg, der still in seinem Kämmerlein sitzt und an seiner Dissertation rumwerkelt.

    Den Titel zu erlangen ist in naturwissenschaftlichen und ingeurwissenschaftlichen Fächern etwas anderes als in den von mir genannten schöngeistigen Fächern. Auch zeitlich und vom Ablauf her. Da ist wenig mit Schreiben. Der schriftliche Teil beschreibt die Arbeit die man gemacht hat. Und die lief i. d. R. während einer 5 jährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule ab. Man kann sich sicherlich über das gleiche Thema auslassen, mit dem sich bereits ein Vorgänger welteit beschäftigt hat. Da aber regelmäßig Forschungsberichte zu schreiben sind, die den Stand der Arbeiten beschreiben und auch regelmäßig Tagungen und Veröffentlichungen stattfinden, ist die Gefahr, daß hier irgendwo einer dasgleiche macht und abkupfert äußerst gering. Das würde relativ schnell entdeckt werden. Und da das ganze analytisch ist, kann es auch von jedem mit dem entsprechenden Bildungsgrad geprüft werden.

    Bei dem im Bereich Medizin angesprochenen Mogeln bei Testreihen, es könnte auch Biologie oder ähnliches sein, sieht es sicherlich etwas schwieriger aus mit der Kontrolle. Daten ist aus der Versuchsreihe auf den Tisch kommen kann man aber zumindest hinsichtlich Plausibilität prüfen. Im Detail muß man den Daten glauben. Das ist ja auch der Normalfall. Es kann ja nicht angehen nun jeden Dorktoranden grundsätzlich erst einmal unter Generalverdacht zu stellen. Aber auch hier gibt es eine klare Grenze. Wenn gemogelt wurde, dann muß derjenige auch die Konsequenzen dafür in Kauf nehmen, auch wenn er "nur" Testreihen gefälscht hat. Diese sind Teil der Dissertation. Und wie bereits gesagt, bei dem Titel geht es um mehr als nur ein schmückendes Beiwerk. Da geht es klar um Geld und um Positionen. Deswegen no Pardon, aber auch keine Hexenjagd. Danach sieht es m. E. momentan aus und nicht nur weil eine Schavan, die in jungen Jahren möglicherweise geschummelt hat (es steht noch ein Verfahren an) mir um welten sympathischer ist als ein gegeelter von und zu, der ganz gezielt betrogen und belogen hat und sich dabei noch als Saubermann nach außen hin darstellte und von Ehrlichkeit und Vorbildcharakter sprach.

    Gruß Thomas


 
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