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Unser Freund Ramsauer!

Erstellt von MARKUS99, 05.09.2012, 09:46 Uhr · 142 Antworten · 7.175 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Unser Freund Ramsauer!

    Zitat Zitat von MARKUS99 Beitrag anzeigen
    Hier wird alles und jeder reglementiert und für Radfahrer ist es höchste Zeit genauso abkassiert zu werden!
    Si, dann haben wir ja endlich klar deine Motivation herausarbeiten können:
    Du wirst es Gerechtigkeitssinn nennen.
    Ich nenne es Neid auf Mitmenschen. All das Gerede wofür?
    Weil es dich ankotzt, dass die Velofahrer weniger reglementiert werden als du.
    Und genau da bin ich dankbar, dass ich anders denke! Ich freue mich für die Zweiradler, dass sie noch Freiheiten haben, die mir bereits genommen wurden. Obwohl sie mich wie gesagt total nerven in den Pässen.
    Aber deine Haltung, anderen nichts zu gönnen, was ich auch nicht habe, ist noch schlimmer als ein Velo, welches mir ne Kurve versaut.

  2. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Si, dann haben wir ja endlich klar deine Motivation herausarbeiten können:
    Du wirst es Gerechtigkeitssinn nennen.
    Ich nenne es Neid auf Mitmenschen. All das Gerede wofür?
    Weil es dich ankotzt, dass die Velofahrer weniger reglementiert werden als du.
    Mich kotzt diese Doppelmoral der Radfahrer an, die sich selbst einerseits immer in der Opferrolle darstellen und eine Überheblichkeit an den Tag legen, die nicht mehr zu toppen ist (wir sind ja soo umweltfreundlich). Und die andererseits fahren wie die Rambos. Und wenn man dann als motorisierter Verkehrsteilnehmer einfach einmal Regelungen, die für uns selbstverständlich sind, auch für Fahrradfahrer einfordert, dann erntet man blankes Missverständnis.

    Die Radwege sind das beste Beispiel. Wenn hier einer in einem Atemzug sagt, die meisten Radwege seien unbenutztbar, andererseits aber behauptet, als Fahrradfahrer schaffe man ja leicht eine Geschwindigkeit von 30 bis 40 km/h, dann zeigt das doch die verschobene Wahrnehmung. Wenn ich Fahrrad fahre, dann liegt meine Geschwindigkeit selten über 25 km/h. Jetzt könnte man mich als untrainiert bezeichnen, aber darum geht es gar nicht, denn wenn ich 20 bis 25 km/h fahre, dann werde ich nur noch selten überholt, fahre aber schneller als die meisten anderen Radfahrer. Deshalb habe ich 15 km/h gefordert. Mit der Geschwindigkeit kann man jeden Radweg befahren (zumindest mit einem straßentauglichen Rad).

    Da wurde dann gekontert, das wäre ja genau so, als wenn man Autos und Motorräder auf Tempo 30 limitieren würde. Tell News! In München ist das ja auf vielen Straßen bereits so, und ich habe noch keinen Politiker sagen hören: Das reicht jetzt, wir müssen den motorisierten innerstädtischen Verkehr nicht weiter abbremsen, die Leute wollen ja noch mal ankommen. Nein, ganz im Gegenteil! Wenn es nach den Grünen geht, wird ganz München auf 30 km/h limitiert. Natürlich macht das keinen Spaß, und natürlich wollen wir nicht so langsam fahren, und natürlich freue ich mich darüber, dass mein Motorrad vorn kein Nummernschild hat. Aber ich lulle ja auch nicht den ganzen tag anderen leuten ins Ohr, was für ein armer, unterprivilegierter Verkehrsteilnehmer ich bin.

    Aber Hauptsache, die Fahrradfahrer können auf der Straße rumeieren, weil sie für die (extra für sie angelegten) Radwegen nicht fahren mögen...

    Zum Thema zurück: Ramsauer will den Anteil der Radler auf 20 Prozent erhöhen. Das wird aber Mord und Totschlag geben, wenn diese 20% keine Reglementierungen akzeptieren.

  3. Registriert seit
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    ihr labert einen Stuss daher.

    Die Rambos muss man dran kriegen, nicht den Alltagsfahrer, der sich an die Regeln hält! Und genau das Gleiche gilt für Mopedfahrer! Die Deppen sind die jenigen, denen wir die Sperrungen und reglementierungen verdanken!

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von MacDubh Beitrag anzeigen
    ihr labert einen Stuss daher.

    Die Rambos muss man dran kriegen, nicht den Alltagsfahrer, der sich an die Regeln hält! Und genau das Gleiche gilt für Mopedfahrer! Die Deppen sind die jenigen, denen wir die Sperrungen und reglementierungen verdanken!
    Da hast du bei Fahrradfahrern aber einen weiten Weg zu gehen. Wann ist dir das letzte Mal ein Fahrradfahrer begegnet, der zum Beispiel eine Richtungsänderung per Handzeichen anzeigt, wie es die StVO vorsieht? Oder einer, der an einer roten Ampel hält, anstatt einfach links über den Zebrastreifen abzubiegen, wenn er nach links will (und dabei den Fußgängern um die Ohren zu fahren). Wenn in der Innenstadt rund die Hälfte aller Fahrradfahrer nach Einbruch der Dunkelheit ohne Licht fährt und auch ansonsten die elementarsten Verkehrsregeln ignoriert, dann sind das nicht nur Rambos, sondern es fehlt auf breiter Front die Einsicht, dass man gegen Regeln verstößt. Mich haben sie neulich mal mit dem Auto rausgewunken, weil ich am Steuer telefoniert habe. Gut, das war keine Ruhmestat, und die Tatsache, dass das Auto Automatik hat und ich deshalb keine Hand zum Schalten brauche, wurde mir nicht strafmindernd ausgelegt. Doch als neulich eine Kollegin von mir (Akademikerin) von der Polizei für das Überfahren einer roten Ampel mit dem Rad zur Kasse gebeten wurde (übrigens vergleichsweise moderat, es waren IIRC 25 Euro), war bei ihr keinerlei Unrechtsbewusstsein festzustellen, sondern nur lautstarke Empörung über diese Schikane. Offenbar hatte die Gute die rote Ampel so ausgeblendet, dass sie vorher nicht noch einmal den 360-Grad-Rundumscan ausführte, den man in solchen Situationen ausführen sollte. und wenn die dämliche Kuh noch nicht einmal auf Bullen achten kann, die sie beobachten, hat sie dann auf den verkehr geachtet, der gerade grün hatte?

    Wie gesagt, das sind alles keine Rambos im herkömmlichen Sinn. Die fahren nur so, dass sie mangels eigener Denkanstrengung ihr Leben von der Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer abhängig machen.

    Und die, die glauben, man könne mit einem Fahrrad in der Stadt problemlos 30 bis 40 km/h fahren, nur weil sie physisch dazu in der Lage sind, verkennen ebenfalls die Verkehrslage und die rechtlichen Rahmenbedingungen. Ich kann auch mit meinem Motorrad problemlos auf 130 km/h beschleunigen. Nur darf ich das in der Stadt nicht, und im Regelfall geht das auch nicht, ohne mich und andere zu gefährden. Natürlich sind 15 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrradfahrer eine populistische Forderung, und natürlich weiß ich auch, dass das juristisch nicht umzusetzen ist, solange es keine Tachometerpflicht für Fahrradfahrer gibt. Aber das immer wieder zu hörende Argument, die Fahrradfahrer könnten nicht auf den Radwegen fahren, weil diese in so schlechtem Zustand sind, ist einfach Bullshit: Wenn ein Fahrweg in schlechtem Zustand ist, muss man eben langsamer fahren - das passiert motorisierten Verkehrsteilnehmern auf den für sie gedachten Strecken andauernd. Und sogar Frauen mit Stöckelschuhen müssen auf Kopfsteinpflaster langsam und vorsichtig gehen - oder sich geeignetere Schuhe anziehen.

  5. Registriert seit
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    Die "benutzung" von schlechten Radwegen mit geringerer Geschwindigkeit vorzuschreiben, ist schlicht Blödsinn!

    Grundlage für meine Nichtbenutzung der “Radwege” ist die VwV zu §2 StVO, entsprechende Gerichtsurteile sind z.B.:
    “Ist der Zustand eines Radweges so, dass er zum langsamen Fahren zwingt, besteht keine Benutzungspflicht.” (OLG Köln, NZV 1994, 278), “Wenn die Benutzung des Radweges unzumutbar erschwert ist, besteht keine Benutzungspflicht” (OLG Oldenburg, 29.07.1952, VkBl. 53, 190), “Nach ständiger Rechtsprechung u.a. des Verwaltungsgerichtes Berlin, des Oberlandesgerichts Düsseldorf und des Bundesgerichtshofes besteht nach keine Radwegebenutzungspflicht, wenn die Radwegbenutzung dem einzelnen Radfahrer objektiv unzumutbar ist” (OLG Düsseldorf, NZV 1992, 290, 291; BGH, NZV 1995, 144), “Unbenutzbare Radwege (z.B. tiefer Schnee, Eis, Löcher) müssen nicht benutzt werden. Sind Radwege unbenutzbar oder in Fahrtrichtung kein Radweg oder Seitenstreifen vorhanden, so haben Radfahrer auf der Fahrbahn möglichst weit rechts zu fahren und nicht auf dem Radweg oder Seitenstreifen der anderen Straßenseite.” (OLG Naumburg, Urteil vom 08.12.2011, 1 U 74/11 ; vorgehend LG Halle, Urteil vom 28.06.2011, 6 O 560/10)
    Hinzu kommt z.B. hier in Köln, ein Hinweis auf "Radwegschäden" per Schild. Sobald dieses angebracht ist, ist eine Benutzung auf "eigene Gefahr" vorgesehen, die Stadt zieht sich elegant aus der Verantwortung für einen "Vorgeschriebenen Radweg".
    Alles Blödsinn. Hinzu kommt: Wenn in der Stadt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h vorgesehen ist, warum sollte ich als Radfahrer nicht auch 50 fahren dürfen? Oder in 30er Zonen, wenn ich da mit 30 fahre ist doch alles ok, oder? Kein Geschwindigkeitsunterschied zu den restlichen Verkehrsteilnehmern, also keine Gefahr!
    Aber was passiert? Die Dosendeppen fahren trotzdem mit erhblich größerer Geschwindigkeit und einem Abstand von 20-30cm an mir vorbei! Da stimmt doch was anderes nicht.

  6. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Thema Klimawandel: China wird zusehens (fremdangetrieben) mobil. Was will D da auf Fahrräder umsteigen?
    Die pusten binnen der nächsten 10 Jahre mehr Abgase in die Luft als wir seit dem Zeitalter der Dampflok insgesamt.
    Als könnte man durch ein paar Fahrräder mehr auf Deutschlands Straßen, ähhh Radwegen die Welt retten?!
    Ich lach mich kugelig!!!!
    Das ist die pure Volksversummung und sonst gar nichts!!!
    Schon mal von Vorbildfunktion gehört? Wenn D immer so gedacht hätte, wären wir nicht da wo wir sind.... Denk mal darüber nach.
    Ich bin übrigens gerade seit 7 Monaten in XinXiang, China. Guck mal auf der Weltkarte wo das ist.. und ich bin froh darüber, zu sehen, dass die Chinesen mit schierer Neugier und Wissensgier auf uns schauen. Es hat nicht nur schlechtes dass sie uns versuchen nachzuahmen. (Wir reden nicht von der Produktpiraterie, das geht zu weit und ist OT)

    Grüße.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Mir fällt es ehrlich gesagt schwer wegen jedem Radler den ich überhole vom Gas zu gehen....
    Schön dass es so tolerante Verkehrsteilnehmer wie dich gibt. Ein hoch auf dein EGO.

  7. Registriert seit
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    Standard

    Palermo...

    Der Verkehr in Palermo ist auf den ersten Blick der Albtraum jedes aufrechten deutschen Verkehrsteilnehmers. Wenn man sich darauf einlässt, stellt man fest, dass es viel toleranter und dadurch flüssiger läuft, als hierzulande bei vergleichbarer Verkehrsmenge.

    Die Beiträge hier sind ein perfekter Spiegel deutscher Verkehrs-Seele und eins zu eins austauschbar mit Beiträgen in Rad-Foren: jede Mange "ICH" und fast kein "WIR"...
    Mein Fahrstreifen, mein Parkplatz, meine Vorfahrt - und das in einem Verkehrsraum, der unter Beachtung des ersten Satzes der Benutzerordnung für alle gedacht ist:
    Zitat Zitat von STvO
    § 1 Grundregeln
    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als
    nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
    Blöd aber auch, da müsste man ja mal nachgeben, wie sieht denn das aus...

  8. Registriert seit
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    2.250

    Standard Re: Unser Freund Ramsauer!

    Zitat Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
    Palermo...

    Der Verkehr in Palermo ist auf den ersten Blick der Albtraum jedes aufrechten deutschen Verkehrsteilnehmers. Wenn man sich darauf einlässt, stellt man fest, dass es viel toleranter und dadurch flüssiger läuft, als hierzulande bei vergleichbarer Verkehrsmenge.

    Die Beiträge hier sind ein perfekter Spiegel deutscher Verkehrs-Seele und eins zu eins austauschbar mit Beiträgen in Rad-Foren: jede Mange "ICH" und fast kein "WIR"...
    Mein Fahrstreifen, mein Parkplatz, meine Vorfahrt - und das in einem Verkehrsraum, der unter Beachtung des ersten Satzes der Benutzerordnung für alle gedacht ist:


    Blöd aber auch, da müsste man ja mal nachgeben, wie sieht denn das aus...
    Toleranz ist ja keine deutsche Tugend. Und ich bin.Leuten.gegenüber bewusst intolerant, die ihre eigenen Bedürfnisse im verkehr für wichtiger erachten.als.die aller anderen.

    Dazu gehören all die "ich kann.auch ganz vorne noch in die Schlange" Fahrer am Leverkusener kreuz und die rennradler im bergischen.

    Da steh ich zu. Mit Toleranz wurde noch nie jemand verbessert.

    Frank

  9. Registriert seit
    13.08.2010
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    Standard

    Zitat Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
    Palermo...

    Der Verkehr in Palermo ist auf den ersten Blick der Albtraum jedes aufrechten deutschen Verkehrsteilnehmers. Wenn man sich darauf einlässt, stellt man fest, dass es viel toleranter und dadurch flüssiger läuft, als hierzulande bei vergleichbarer Verkehrsmenge.
    Und wenn man dann mal in die Statistik guckt, stellt man fest, dass in Italien wesentlich mehr Verkehrsopfer zu beklagen sind als in Deutschland (bezogen auf Fahrleistung). Ich war mal in Rom (ist schon viele Jahre her), da habe ich in vier Tagen vier schwere Unfälle gesehen, an denen motorisierte Zweiradfahrer beteiligt waren. Also, schwer im Sinne von "Mensch liegt auf Straße, benötigt dringend medizinische Hilfe und verliert Blut"

    Erzähl mir nix von den tollen italienischen Verkehrsteilnehmern, vor allem nicht, seitdem jedem von ihnen ein Handy am Ohr festgewachsen ist. Niedrigere Verkehrsopferzahlen als bei uns gibt es nur noch in der Schweiz und in Skandinavien, beides Länder mit einer deutlich höheren Verkehrsregulierung und - zumindest im Fall von Skandinavien - mit einer drastisch niedrigeren Verkehrsdichte.

  10. Ojo Gast

    Standard

    Tony Martin hat heute die Goldmedaille im Einzelzeitfahren bei der Radsport-WM gewonnen: Martin verteidigt WM-Gold im Einzelzeitfahren - sport.de

    Wenn der nur in Deutschland trainieren könnte, wäre das bestimmt nicht passiert. In anderen Ländern ist man gegenüber Radsportlern toleranter als hier - um mal nur die Radwegebenutzungspflicht anzuführen. Das habe ich selbt schon oft genug erlebt.

    Schöne Grüße von
    Ojo


 
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