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Unser Freund Ramsauer!

Erstellt von MARKUS99, 05.09.2012, 09:46 Uhr · 142 Antworten · 7.179 Aufrufe

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    #21
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Na gut, das sind Ziele. Es wird ja erstmal keiner aufs Rad zwangsverpflichtet - noch nicht. Warten wir mal die nächste Bundesregierung mit grüner Beteiligung ab Allerdings könnte das Ziel zu zusätzlichen finanziellen Mitteln für einen radlerfreundlicheren Umbau des Straßenlandes führen. Und dieser Umbau geht meistens zu Lasten des motorisierten Verkehrs

    Grüße
    Steffen
    Schauen wir doch mal zu unseren Nachbarn nach Holland. Dort hatten sie vor 30 Jahren schon eine viel bessere
    Fahrrad-Infrastruktur. Dort passieren weniger Radunfälle und wer würde da die Helmpflicht durchsetzen können.
    Wie du schon sagst, der motorisierte Verkehr rückt da in den Hintergrund.

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    #22
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Na gut, das sind Ziele. Es wird ja erstmal keiner aufs Rad zwangsverpflichtet - noch nicht. Warten wir mal die nächste Bundesregierung mit grüner Beteiligung ab Allerdings könnte das Ziel zu zusätzlichen finanziellen Mitteln für einen radlerfreundlicheren Umbau des Straßenlandes führen. Und dieser Umbau geht meistens zu Lasten des motorisierten Verkehrs

    Grüße
    Steffen
    Nicht nur das sondern auch zu lasten der Steuerzahler, um nicht zu sagen der KFZ Steuerzahler ! Guter Ansatz um weiter Gleichbehandlung zu fordern!
    Zu deiner Ausführung des berliner Straßenverkehrs! Gerade weil in Großstädten die Verkehrsdichte so groß ist sollten doch alle Verkehrsteilnehmer verlässlich den Regeln folgen! Wenn ich hier hintem Mond mit 130 durch den Wald kachele und keiner siehts, was solls? Wenn in deinem Kuhkaff zwei Radfahrer hintereinander bei rot über die Kreuzung trampeln ist der Ärger bein SUV Fahrer groß genug um beim dritten eben nicht volles Rohr zu bremsen. Der hat dann Pech gehabt!
    Mir ist unverständlich warum ihr Motorradfahrer euch so vehement dagegen aussprecht das Radfahrer an bestehende Regeln gebunden werden und durch Kennzeichen ermittelbar werden! Gerade auf dem Motorrad ist man nur unwesentlich besser geschützt als auf dem Fahrrad aber weil unsere Räder motorisiert sind tragen wir mehr Verantwortung! Ja bei Schadenersatzklagen geht man sogar von einer Inkaufnahme von Verletzungen beim Motorradfahrer aus, was zu Abstrichen bei Ersatzansprüchen führen kann!
    Wir zahlen seit Jahrzehnten für den Bau von Radwegen, schaffen es aber nicht die Radfahrer auch dort hin zu zwingen. Jetzt lobt Ramsauer den Zuwachs an Batterieunterstützten Fahrrädern die den Anstieg an Radfahren im Straßenverkehr mit verantworten, dabei ist klar das die nutzung von Strom aus fossielen Brennstoffen in Fahrzeugen einen höheren Schadstoffausstoß bewirkt als die Nutzung der gleichen Energie in Verbrennungsmotoren im Vergleich zu genutzten Leistung. Volksverdummung von oberster Stelle! Auch wenn die Regierung grün wird kann sie kaum dummer argumentieren!
    Deine Frage nach der Durchsetzung der Kennzeichenpflicht:
    Jedes Fahrad das im Straßenverkehr genutzt wird bekommt das Schild ab Werk und der Käufer zahlt die Haftpflichtversicherrung bis er einen Kaufvertrag oder ein Verschrottungszeugniss vorlegt. Wo ist das Problem? Nicht in der großen Stadt zu wohnen macht den Kopf frei! solltest du mal versuchen!!

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    #24
    Zitat Zitat von MARKUS99 Beitrag anzeigen
    Deine Frage nach der Durchsetzung der Kennzeichenpflicht:
    Jedes Fahrad das im Straßenverkehr genutzt wird bekommt das Schild ab Werk und der Käufer zahlt die Haftpflichtversicherrung bis er einen Kaufvertrag oder ein Verschrottungszeugniss vorlegt. Wo ist das Problem? Nicht in der großen Stadt zu wohnen macht den Kopf frei! solltest du mal versuchen!!
    Ja, bei den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen ist immer alles ganz einfach. Das Vorhaben würde schon an den Lobbygruppen und Parteien scheitern. Und wenn man dies alles mal außen vor lässt: da müssten Gesetze und Vorschriften in mehreren Dutzend geändert und neu geschaffen werden, von den technischen Vorschriften ganz zu schweigen. Wer kontrolliert diesen ganzen Unfug - die Schilder bei der Einfuhr, nachher im Straßenverkehr? Wer überwacht die Zahlungen der Versicherten? Schon das wird keiner machen wollen, weil er allein für die jetzigen Ge- und Verbote kaum Personal hat. Und dafür sollen dann Milliarden rausgeworfen werden - und Deutschland macht sich mal wieder mit überzogener Regelungs- und Kontrollwut lächerlich.

    Grüße
    Steffen

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    #25
    Eines sollte man auch noch bedenken: Je mehr Regeln und Verbote wir uns aufbürden, desto mehr Streit, Diskussionen und Strafen folgen, wenn vermeintlich jemand sich nicht an die Reglen gehalten hat. Die Chance, mal wieder in den Augen eines Mitmenschen etwas falsch zu machen steigt mit jeder Regelung.

    Beispiel: Das Vorbeischlängeln der Motorräder am Stau.
    Der Motorradfahrer nimmt niemanden einen Platz weg, er gefährdet niemanden, wenn mit angemessenem Tempo durch die Schlangen fährt. Zudem sollte jeder der bei klarem Verstand und objektiv zu denken bereit ist, verstehen, dass die Biker sich nach vorne durchmogeln um das stressige Stop and go sowie einen pot. Hitzeschock vermeiden wollen. Wäre es für die Biker erlaubt und die Autofahrer angehalten, die Biker durchzulassen, hätten wir alle weniger Theater.
    Jetzt ist das aber nun mal verboten, was zur Folge hat, dass jeder Hanswurst in der überholten Dose sich Schwanzamputiert füht und dann seine Belehrungen zum besten gibt. Das ganze gipfelt auch gerne in Aktionen wie "Gasse zumachen" oder Tür öffnen wenn sich durchschlängelnde Biker im Spiegel erblickt werden. Hier wurde auf Basis von Sicherheitsdenken ein Verbot ausgesprochen, was einem Großteil der Leute erlaubt, das Hirn auszuschalten und den Oberlehrer zu spielen.

    Gleiches würde man mit den Radfahrern machen, je mehr diese an Gesetze und Regeln sowie Strafen gebunden werden. Ich will übrigens nicht zur Anarchie aufrufen!

    Wenn die Radfahrer genauso fest in den Straßenverkehr "gezwungen" werden, wollen wir wirklich dass die für 100 Meter zur Bäckerei immer auf der "richtigen" Seite der Straße fahren? Möchten wir dann den Oberlehrer spielen, der die darauf hinweist, dass jetzt aber eine Strafe fällig wird, wenn die es mal nicht so eng sehen?

    Mir gehen die Radfahrer auch manchmal auf die Nerven: im Dunkeln ohne Licht im Gegenverkehr oder auf der Landstraße nebeneinander, obwohl der Radweg 2 Meter neben der Straße führt. Alles totaler Käse der mich auch manchmal ärgert. Aber Kennzeichen und weitere Überwachung? Wieder neue Verbote und Vorschriften? Wieder mehr Möglichkeiten Strafen zu verhängen? Nein danke!! Wenn Ramsauer wirklich was verbessern will, soll er m. M. den "7.Sinn" im Fernsehen wieder neu auflegen lassen und die Leute animieren mitzudenken im Straßenverkehr!! Das wäre nämlich die erste Basis, die ein Miteinander im Straßenverkehr möglich macht.

    Letztendlich sollte man auch bald mal akzeptieren, dass Menschen Fehler machen und solange Menschen irgendwo am Steuer / Lenker sitzen werden Fehler gemacht, die zu Unfällen führen. Das wird sich durch Verbote etc. niemals beenden lassen. Eher durch Mitdenken - Aufpassen - Rücksicht und solche Tugenden.

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    #26
    Wenn hier schon die Gleichbehandlung der Radler bei Kennzeichnungs- und Versicherungspflicht gefordert wird dann möchte ich aber auch die Gleichbehandlung in Bezug auf Straßenraum. Soll heißen: ein flächendeckend ausgebautes Radwegenetz, auf dem Fußgänger und Autofahrer nichts zu suchen haben. Und dann schauen wir mal, wie viele der im Film gezeigten Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung von Radfahrern dann überhaupt noch begangen werden.

    Gruß

    frank

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    #27
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Wenn hier schon die Gleichbehandlung der Radler bei Kennzeichnungs- und Versicherungspflicht gefordert wird dann möchte ich aber auch die Gleichbehandlung in Bezug auf Straßenraum. Soll heißen: ein flächendeckend ausgebautes Radwegenetz, auf dem Fußgänger und Autofahrer nichts zu suchen haben. Und dann schauen wir mal, wie viele der im Film gezeigten Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung von Radfahrern dann überhaupt noch begangen werden.

    Gruß

    frank
    Dann sind die vielen Regelverstöße also die Schuld der anderen und nicht derer die sie begehen? Das ist doch Quatsch! Keiner hat den Verkehrsraum für sich alleine. In den Städten gibt es Rad- und Fußwege, die werde zugeparkt und die Nutzer müssen zwangsläufig auf die Fahrbahn. Das alles sollte aber in Grenzen und vor allem nach Regeln ablaufen. Nur weil Radler anonym bleiben scheinen sie sich garnicht um Regeln zu kümmern.
    Meine Vorschreiber umschreiben auch immer mehr Regeln und Kontrollen. Die Regeln sind aber schon lange da und können schlecht kontrolliert werden weil ein Kennzeichen am Rad fehlt, das die Nachverfolgung erschwert oder unmöglich macht. wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszusehen hat steht auch schon fest, wo die vielen Gesetzesänderungen her kommen die Zörni beschwört, würde mich interessieren. Und die Kosten? Wir schaffen es in den letzten Jahrzehnten eine vervielfachung der Verkehrsmittel zu versteuern oder sämtliche Internetfähige Handy , Laptop, Tablet und PC von der GEMA erfassen zu lassen (Und es lohnt sich!) aber Fahrräder lassen sich nur mit Milliardenaufwand registrieren?!
    Leute ab demnächst gibt es keine Mopeds ohne ABS mehr. Nach einer Übergangsfrist sind dann 98% aller Motorräder mit ABS ausgerüstet und wie Motorradfahrer machen es einfach. Wenn eine Regel kommt das Fahrräder ein Versicherungsschild brauchen dauert es ein Jahr und alle, in der öffentlichkeit bewegten Räder haben ein Schild. Die Eigentümer müssen halt sehen wo sie eins her bekommen genau wie jeder der ein Motorfahrzeug zulassen will oder auf sich ummeldet. Und ein Gesetz zum fahren ohne Nummernschild gibt es auch schon!

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    #28
    Nein, sicher sind viele Regelverstöße der Radler nicht die Schuld anderer aber durch geeignete Infrastruktur wären viele dieser Verstöße gar nicht erst möglich. Im ZDF Bericht wurde das ja gezeigt (auch wenn ich diese Stelle in Berlin nicht kenne, solche Sünden sind mir aus anderen Städten durchaus bekannt), ein Radweg hört plötzlich vor einer Kreuzung auf und der Radler hat die Wahl, sich entweder regelkonform in den fließenden Autoverkehr einzuordnen oder – verboten aber sicherer – auf dem Fußweg weiterzufahren. Zwar rechtfertigt der fehlende Radweg ein Ausweichen auf den Fußweg nicht, jedoch würde ein fortgesetzter Radweg das Problem und damit auch den Regelverstoß erst gar nicht entstehen lassen.

    Wenn dann die Kennzeichnungspflicht von Fahrrädern kommt, müssen dann auch Fußgänger entsprechend markiert werden? Dann könnte man auch an Fußgängerampeln Blitzer aufstellen und (Achtung, Schlagwort) abkassieren.

    Gruß

    Frank

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    #29
    Mit den neuen Personalausweisen und der Gesichtserkennungssoftwear der Polizei reicht da wohl eine Kamera!

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von MARKUS99 Beitrag anzeigen
    Mit den neuen Personalausweisen und der Gesichtserkennungssoftwear der Polizei reicht da wohl eine Kamera!
    Stasi war gestern (die hätten sich damals solche Möglichkeiten gewünscht)!!! Kommt sie morgen wieder?
    Hier sind wahrhaftig ein paar Leute dabei die sich den totalen Überwachungsstaat wünschen!?!
    Ich kotz ab!!!!!


 
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