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Unsere Rechtspflege einmal plastisch erklärt...

Erstellt von GSMän, 29.04.2014, 05:50 Uhr · 105 Antworten · 5.817 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von dan2511 Beitrag anzeigen
    Der Zusammenhang ist die Spirale der Gewalt auf beiden Seiten.
    Ich erkenne keine Spirale der Gewalt auf beiden Seiten. Offizielle Zahlen, die eine Zunahme der Gewalt durch und gegen Polbeamte, wurden hier nicht genannt. Und selbst wenn beide Zahlen zunehmen sollten, muss es zwischen ihnen keinen Zusammenhang geben und erst recht keine Spirale!

    Grüße
    Steffen

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    #32
    Zitat Zitat von dan2511 Beitrag anzeigen
    In der Presseberichterstattung beklagte ein Polizist , dass er nicht mehr den Status als geachteter Schutzmann inne hat. Ich denke , da darf er sich bei seinen "körperlich engagierten" Kollegen bedanken dass das so ist.
    als ob das irgendwie neu wäre. Ich selber wurde vor 46 Jahren, als damals 7-jähriger, von Polizisten bedroht und geschlagen und im allerhöchsten maße terrorisiert und das, obwohl ich noch nicht einmal auch nur das Geringste getan hatte. Ins Poizeiauto geschleift und zu den Eltern gefahren, wo allerdings mein Vater gerade auf solche Altn azis gewartet hatte.

    Ein Freund von mir gute 10 Jahre später auf der Polizeiwache grob misshandelt worden, weil er sein Mofa frisiert hatte und das waren nur 2 wahllose Beispiele unter vielen. Könnte ich beliebig fortführen. Mehrere Polizisten wurden aufgrund u.a. meiner Aussage rechtskräftig verurteilt, weil sie sich nicht im Griff hatten

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    #33
    Hallo,

    niemand, der nicht Polizist ist, wäre in diesem Verfahren wg. Notwehr freigesprochen worden...

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    #34
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    niemand, der nicht Polizist ist, wäre in diesem Verfahren wg. Notwehr freigesprochen worden...
    und niemand der nicht Polizist ist, muß sich täglich bei Familienstreitigkeiten mit soviel Gschwerl abgeben....

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    #35
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    und niemand der nicht Polizist ist, muß sich täglich bei Familienstreitigkeiten mit soviel Gschwerl abgeben....
    Hallo,

    mag sein, ist aber ein selbstgewähltes Schicksal. Ich war bei der Watschen nicht dabei, der Richter natürlich auch nicht, der Bericht liest sich aber schon "etwas komisch"... mit der Schulter gezuckt und beim abwehren (von was) die Backe gestreift...


    das ist ja so wie... der ist mit in die Faust neiglaufen

    Richter: 4 Mal?

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    #36
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo,

    mag sein, ist aber ein selbstgewähltes Schicksal.
    Und trotzdem kein Freibrief für das Gegenüber, rechtmäßigen Anweisungen nicht zu folgen oder schlimmer.

    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Ich war bei der Watschen nicht dabei, der Richter natürlich auch nicht, der Bericht liest sich aber schon "etwas komisch"... mit der Schulter gezuckt und beim abwehren (von was) die Backe gestreift...


    das ist ja so wie... der ist mit in die Faust neiglaufen

    Richter: 4 Mal?
    Letztlich war aber auch vor Gericht nicht zweifelsfrei aufzuklären, was genau in welchem Umfang geschehen ist. Und deshalb musste ein Freispruch erfolgen, auch wenn dieser vllt. unbefriedigend ist.

    Grüße
    Steffen

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    #37
    Ich bringe den Fokus da mal wieder auf den verhandelnden Richter Pinkenburg und das Beispiel was ich genannt habe mit dem diskutierenden Demonstranten.

    Poggenhagen ist ein sehr ruhiges Dorf. Das Aufregendste was dort passiert ist , wenn ein Traktor durchfährt.Als Richter mit gesundem Menschenverstand hätte alleine schon die Tatsache , dass es mehr Polizisten als unbewaffnete Verdächtige gab dazu geführt den Antrag "Notwehr" mit den Worten abzulehnen :
    "Angst vor einem 52 jährigen Koch ?... , dann haben Sie ihren Beruf verfehlt".

    Polizisten hängen an dem Begriff "Maßnahme". Immer öfter gestützt durch richterliche Urteile.

    Sie sind dabei so fokussiert auf das "letzte Wort" , dass sie oft nicht bemerken , dass die Schwelle zu Lächerlichkeit oder Gewaltbereitschaft längst überschritten ist.Sobald ihnen das klar wird greifen Einige zur "Gewalt" . Ich habe den Eindruck , dass die Verhältnismäßigkeit gar keine Rolle mehr spielt. Es geht in den publizierten Fällen stets um das "Durchgreifen" und das beherrschen der Lage vor Ort. Wie sich die Lage darstellt ist sekundär.

    Es scheint als gäbe es seit einigen Jahren geänderte Dienstanweisungen zu der Thematik.

    Selbst wenn es lediglich um die Feststellung der Personalien bei einem augenscheinlich Unbeteiligten geht.Die Tatsache , dass der Unbeteiligte anwesend war , macht ihn "verdächtig" und zum Gegenstand einer Maßnahme.

    Wie schon gesagt wurde , es war keiner von uns dabei ,.... diese Mär kann man reiten bis zum abwinken.

  8. Registriert seit
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    #38
    @ dan2511

    Deine Meinung in allen Ehren, aber Meinung ersetzt kein Wissen und vom Polizeiberuf weißt du, so der Anschein, gar nichts.

    Grüße
    Steffen

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    #39
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    @ dan2511

    Deine Meinung in allen Ehren, aber Meinung ersetzt kein Wissen und vom Polizeiberuf weißt du, so der Anschein, gar nichts.

    Grüße
    Steffen
    Ich weiß gar nichts über den Polizeiberuf.

    Ich interpretiere lediglich das Gelesene und Erlebte.Muss ich also "Otto-Normalbürger" Ahnung haben vom Polizeiberuf ,oder kommt es nicht eher darauf an ,wie der Staatsbürger in Uniform beim Normalbürger ankommt ?

    Vielleicht ist das ja der Ansatzpunkt ?

  10. Registriert seit
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    #40
    [QUOTE=dan2511;1373909]oder kommt es nicht eher darauf an ,wie der Staatsbürger in Uniform beim Normalbürger ankommt ?

    [QUOTE]

    Doch, darauf kommt es auch an, aber meiner Erfahrung nach schallt es aus dem Wald immer so heraus wie man hineinruft.

    Und doch stehst du als Bürger mit dem Polbeamten nicht auf einer Stufe, denn er ist Vertreter der Staatsgewalt und darf auch im gesetzlichen Rahmen unmittelbaren Zwang anwenden. "Maßnahmen" werden erklärt, aber nicht diskutiert oder gar verhandelt.
    Verhältnismäßigkeit ist eines der Hauptwörter im Polizeiberuf, wie bei nahezu allen Berufen, in den Recht angewendet wird. Und Übersicht und das Beherrschen der Lage ist das A und O im Vollzugsbereich.

    Grüße
    Steffen


 
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