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Urteil: Drängler wandert in den Knast

Erstellt von Anonym1, 06.11.2006, 13:57 Uhr · 68 Antworten · 6.057 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    @cbk: hab noch kurz zwei Fragen:

    1. wie schnell warst Du, als Deine Rakete das letzte mal den Orbit verlassen hat?
    2. Wolltest Du als Kind schon Lehrer werden?


  2. cbk
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    #52
    Zitat Zitat von Burschi
    @cbk: hab noch kurz zwei Fragen:

    1. wie schnell warst Du, als Deine Rakete das letzte mal den Orbit verlassen hat?
    2. Wolltest Du als Kind schon Lehrer werden?


    zu 1.: Meinst damit meine Abflüge vom Rennrad? Beide Male so zwischen 40 und 50 km/h. Schädelbruch trotz Helm...

    zu 2.: Nein

  3. Chefe Gast

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    #53
    Hallo Leute,

    habe hier einen interessanten Beitrag zur Moral im Strassenverkehr gefunden...

    "Fahrradfahrer untereinander und Fußgänger begegnen sich als Mensch zu Mensch, nicht anonym wie Autofahrer", sagte Neun. Das sei wie im Mittelalter, als es noch den edlen Ritter mit offenem Gesicht und den bösen Raubritter hinter dem Visier gab.
    Der Rest des Beitrags ist lesenswert...

  4. Registriert seit
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    Standard besser anzeigen (?)

    #54
    Ich möchte nochmal zum eigentlichen Ausgangspunkt kommen. Offenbar betrachten die Richter rowdyhaftes Verhalten als großes Problem, von dem sie selbst gelegentlich betroffen sind. Das Problem ist nur oft, einen Zeugen zu finden.
    Man hat aber in jedem Fall die Möglichkeit, solches Verhalten zur Anzeige zu bringen. Wenn man Unterstützung von Justizia erwartet, muß man gelegentlich auch mal selbst aktiv werden. Sicher bewirkt eine einzelne Anzeige nicht viel, wenn keine Zeugen benannt sind. Ich gehe aber davon aus, das die (wenigen) agressiven Fahrer öfter auffällig werden und bereits die eine oder andere Anzeige vorliegt, was dann doch die Behörden in Gang setzt.

    Sofern man selbst nicht als notorischer Denunziant polizeibekannt ist, kann das also durchaus beitragen, solche unreifen Knalltüten vom asphaltierten Todesstreifen zu verbannen. Ich halte das jedenfalls für fairer als pauschalisierte Stammtisch-Urteile über Dosenfahrer oder andere Gruppen, die letztlich nichts bewirken als eigenes Fehlverhalten zu motivieren. Ich bin sicher auch kein Engel im Straßenverkehr, aber im Laufe der Jahre lernt man eben doch, dass man als Moppedfahrer im Ernstfall erst einmal den Kürzeren zieht, und dass die anderen Verkehrsteilnehmer Menschen mit viel verschiedenen Charakteren sind, mit denen man irgendwie auskommen muß. Und dabei hilft es viel, für die anderen mitzudenken.

    Wenn ich also beispielsweise einen ncht ganz so sportlichen Wagen vorbildlich rechts fahren sehe und merke, dass er sich einem LKW nähert und bald link raus will, dann kann ich ihm den dafür erforderlichen Platz problemlos einräumen. Mit dem Mopped bin ich schnell wieder auf Tempo, das Auto muß sich erst quälen, um nach einer Bremsung auf LKW-Tempo wieder auf seine Richtgeschwindigkeit zu kommen. Dabei blockiert es die Überholspur viel länger, als in der freundlichen Variante.

    Und der Autofahrer sieht mich als Motorradler daraufhin vielleicht nicht mehr als Gegner, sondern als Partner, macht mir bei nächsten Autobahnstau Platz zum Durchschlängeln, läßt in der Landstraßenkolonne etwas mehr Abstand zum Vordermann, weil er mir das Überholen gönnt, oder versucht auf dem Alpenpaß gar nicht erst, mich durch überehrgeiziges Gegenhalten zu blockieren.
    Leben und leben lassen eben. Ich habe den Eindruck, dass viele Motorradfahrer so denken, denn die meisten Autofahrer agieren freundlich uns gegenüber, scheinen also mehr positive als schlechte Erfahrungen mit uns gesammelt zu haben (oder ist es etwa nur Mitleid mit den Todesgeweihten :-) ).
    Nicht zuletzt ist unter den Autofahrern gelegentlich auch mal ein Richter, und es kann nicht schaden, diese für die Gruppe der Moppedfahrer freundlich zu stimmen. Ich denke da beispielsweise an Prozesse wegen Bitumenflickerei. Dem Gutdünken eines Richters ist man mitunter schneller ausgesetzt als einem lieb ist.

    Wenn ich die Sau rauslassen will, beschränke ich mich lieber auf Strecken, wo ich dafür niemanden attackieren muss, und wo ich den Attacken irgendwelcher Geisteskranker mit geringerer Wahrscheinlichkeit ausgesetzt bin.
    Im Übrigen kann ich das Problem mit den hohen Geschwindigkeitsdifferenzen auf der Autobahn zumindest als GS-Fahrer nicht so richtig nachvollziehen. Wenn ich mit Reisegepäck von Berlin bis zu den Alpen auf der Autobahn mit 140 km/h fahre, schaffe ich es eigentlich auf den Kurvenstrecken danach kaum noch, die Reifen wieder rund zu bekommen. Wer längere Etappen mit 180 oder mehr auf den relativ schmalen Hufen der GS zurücklegt, dürfte nach solchen Distanzen hinten einen neuen Reifen brauchen.
    Wenn ich also vielleicht eine halbe Stunde später ankomme, habe ich immer noch Zeit gewonnen gegenüber dem gestreßten Heizer, der in dieser Zeit noch keinen neuen Schlappen aufgezogen hat, und ich kann mir von dem gesparten Geld in aller Ruhe ein luxuriöses Mahl bzw. ein passables Quartier gönnen.

  5. cbk
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    #55
    Zitat Zitat von Enduroni
    Sofern man selbst nicht als notorischer Denunziant polizeibekannt ist, kann das also durchaus beitragen, solche unreifen Knalltüten vom asphaltierten Todesstreifen zu verbannen.
    Das mienst du nicht ernst oder?
    Wenn wenn ich alle Knalltüten anzeigen sollte, die mir so begegnen, würde ich jeden Tag auf dem Polizeirevier stehen und wäre damit der notorische Denunziant.

    Wenn ich dran denke, wer hier alles so mit Handy am Ohr rumfährt, würde das allein schon deswegen täglich eine mehrere Seiten lange Liste.

  6. Registriert seit
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    #56
    Hi
    Einer meiner Geschäftskollegen (glaubwürdig) fuhr auf der 2-streifigen Autobahn (mit der Dose) links und überholte LKWs. Es war auf 120 begrenzt, er fuhr knapp 140. Hinter ihm drängelte ein Van. Irgendwann hatte er die Schnauze voll und zündete mal die Nebelschlussleuchte in der Annahme die Nachfahrerin sei blind.
    Nach dem Überholen ging der Van hinter ihm auf die rechte Spur und drängelte sinnlos weiter obwohl links ja nun Platz war. Anschliessend setzte der Van zum Überholen an und rammte, als er auf gleicher Höhe war meinen Kollegen (gibt's Zeugen). Ich dachte ja zuerst der Kollege hätte zu viele Amikrimis gesehen aber sein Mietauto sah passend zur Erzählung aus.
    Der Kollege fuhr leicht verstört an der nächsten Abfahrt raus und zur Polizei.
    Jetzt der Gag:
    Die Fahrerin des Vans (Waffenhändlerin) bekam eine Geldstrafe, er wurde wegen Entfernens vom Unfallort belangt (sie komischerweise nicht) und bekam noch eine Strafe wegen Zünden der Nebelrückleuchte (das sah der Zeuge natürlich auch). Für ihn insgesamt 2 Punkte und ein paar EUR!
    Seine generelle Fahrweise würde ich als eher zurückhaltend beurteilen.
    gerd

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    #57
    Nur gur das ich mich frühzeitig aus dieser Diskussion zurückgezogen habe, sonst wäre mir wahrscheinlich schon längst der Kragen geplatzt. Hier findet man doch tatsächlich einige der Spezies, die einem im täglichen Beruflichen Verkehr, fast den Verstand rauben und das in einem Forum für Motorräder.
    CBK lass dich nicht von den Minderheiten dieser Welt unterkriegen, Du hast meiner Meinung nach völlig Recht.
    Ich lese lieber im Hintergrund, was hier weiter passiert. Das ist alles unfassbar.

  8. Anonym3 Gast

    Blinzeln Einflugschneise

    #58
    Zitat Zitat von Waschbert
    Hier findet man doch tatsächlich einige der Spezies, die einem im täglichen Beruflichen Verkehr, fast den Verstand rauben und das in einem Forum für Motorräder.


    ......ich sage nur alles Subjektive Ansichtsache...die Objektivität bleibt voll auf der Strecke ...

    ..Mensch..ich finde den Thread hier im Forum nicht mehr über den typischen BMW - Fahrer

    ..Hertzi..

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von cbk
    Das mienst du nicht ernst oder?
    Wenn wenn ich alle Knalltüten anzeigen sollte, die mir so begegnen, würde ich jeden Tag auf dem Polizeirevier stehen und wäre damit der notorische Denunziant.

    Wenn ich dran denke, wer hier alles so mit Handy am Ohr rumfährt, würde das allein schon deswegen täglich eine mehrere Seiten lange Liste.
    Um solche Kleinigkeiten geht es ja hier nicht, da würde man sicher auch nur einen Lacher bei der Bullizei ernten. Worauf ich hinauswollte ist, dass es nichts bringt, sich darüber aufzuregen, wenn so ein kaputter Typ unbehelligt seine Agressionen im Straßenverkehr ausleben kann.
    Solange man nicht auch mal selbst die Zeit investiert, solche Leute bei den Behörden bekanntzumachen, kann man nicht erwarten, dass die den notwendigen Dämpfer erhalten. Ich gebe zu, dass ich bisher auch immer zu faul war - ganz so verrückte Aktionen habe ich aber auch noch nicht erlebt, dass dabei das Leben eines anderen direkt bedroht wurde. Bei Autobahntempo auf dem Mopped ist es auch kaum möglich, sich Ort, Zeit und Autonummer zu notieren, und deshalb einfach anzuhalten, ist nicht erlaubt. Als Beifahrer in einem Auto zähl diese Ausrede jedoch nicht.
    Man sollte sich selbst einmal in der Situation vorstellen, wenn man als Opfer solch eines Chaoten von den Zeugen alleingelassen wird, nur weil sie zu faul sind und sich fuer sich damit herausreden, dass es ja sowieso nichts bringt. Ein entsprechender negativer Fall ist dann schnell als Alibi parat. Wer Zivilcourage und Denunziantentum in einen Topf wirft, hat es vielleicht verdient, das einmal selbst als Opfer zu erleben.

  10. Registriert seit
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    #60
    Ich habe in den letzten 2 Jahren (beim Autofahren) bereits 2 mal zum Höhrer gegriffen und die Autobahnpolizei über verkehrsgefährdende Drängler informiert.

    Jedesmal auf der A5 Richtung Schweizer Grenze. Einmal ein Schweizer und dann ein Italiener mit getunter S-klasse (4-Rohr-Auspuffanlage).

    Ich fahre in der Kolonne mit 120 km/h auf der linken Spur. Die sind so dicht aufgefahren, dass mir Angst und Bange wurde. Ich habe meinen Beifahrer informiert. Der hat in den rechten Außenspiegel geguckt und - nichts gesehen. Der war nur 1 Meter hinter mir. Der Wahnsinn.

    Die Autobahnpolizei fragt immer nach, ob ich eine Anzeige ersatten will. Darauf verzichte ich. Das wird nur aufwendig. Aber sie informieren die nächsten auf der Strecke fahrenden Einsatzfahrzeuge. ich wette, dass beide dran glauben mussten.

    Ich bin sehr tolerant im Strassenverkehr. Bin gute 700.000 km unfallfrei gefahren. Aber die beiden waren dann doch zu viel (für meine Toleranz).

    Generell bin ich schon der Meinung, dass man ab und zu einen Verkehrsrowdy der Polizei melden soll. Wenn das dann 10 verschiedene Personen machen wird da doch was anrollen...

    Momo


    P.S.: ich wähle die 110 und lasse mich mit der Autobahnpolizei verbinden. Geht ruck - zuck.


 
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