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völlig OT- reines Bauchgefühl

Erstellt von Dikki, 02.02.2011, 22:55 Uhr · 82 Antworten · 5.405 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Nur zur Klärung, ich war es nicht - ich habe gar keinen Hund.
    Der Hund war wie geschrieben ein paar Meter weg, mit Schnuppern beschäftigt und hat nicht unbedingt die Größe,
    dass man Angst bekommen muss (geschätzte Schulterhöhe 40cm). Anleinpflicht besteht auf der ausgeweisenen Hundewiese nicht.

    Ich wollte hier auch keine juristische Abhandlung "anzetteln",
    sondern einfach nur die "rein gefühlsmäßige Meinung",
    ob sich jemand der grundlos verbal von 2 Personen angeriffen wird, sich köperlich wehren darf.

    Danke für eure Meinung.

    Gruß: Dirk

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    #22
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    - nur ein persönlicher Besuch mit anschließend dicker Lippe und blutender Nase regelte das auf einfache Weise !! Manchmal gehts eben nicht anders !!!.
    Du Held


    Ernsthaft, das ist und bleibt Schwach..

    Wir sind hier nicht im wilden Westen. Bei den Jungs war es vll. noch Akzeptabel. Nicht angemessen und auch nicht das mildeste Mittel, doch es war eine alt-deutsche pädagogische Maßnahme

    Doch wenn man übervorteilt wird..naja, ich sach dazu ma nichts wa

  3. Registriert seit
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    #23
    Zitat Zitat von Dikki Beitrag anzeigen
    .....ausgewiesene Hundewiese. Der Hund lief frei und schnüffelte hier und da friedlich an irgendwelchen Stellen - einige Meter entfernt wird mein Bekannter von zwei ca. 20 jährigen Leuten angepöpelt. "Hau ab mit deinem scheiß Hund, was willst du hier mit deiner „Dreckstöhle“. Antwort meines Bekannten. „Bitte?!“.
    Antwort: „Hau ab mit dem Köter, du Arsch“ Wie gesagt, eine ausgewiesene Hundewiese!
    .....
    Es gibt einige liebenswerte Mitbürger, die zeitlebens keine Erziehung genießen durften und die Nachholung nun schmerzlich erarbeiten müssen:

    RICHTIG


    Zitat Zitat von Dikki Beitrag anzeigen
    .....
    Mein Bekannter hat nicht noch mal mündlich gefragt, sondern mit einem Kinnhacken geantwortet und der „Anpöpler“ ging zu Boden. Nachdem sich der Anpöpler wieder aufgerappelt hat, mosert er weiter und fängt sich den 2. Hieb. Wieder geht er zu Boden und folgt anschließend seinem weg gelaufenem Kumpel.
    .....
    Juristisch gesehen sind erzieherische Maßnahmen mit körperlichem Einsatz nicht in Ordnung.

    FALSCH


    Persönliche Meinung:
    Von diesen großmäuligen, machomäßigen Typen, die mit Gewalt ihr selbsgestricktes Recht einfordern, gibt es leider viel zu viele. Würden diese durch schmerzliche Erfahrung und Erziehungsmaßnahmen durch die Gesellschaft am eigenen Leib die gesellschaftlichen Grenzen erfahren, würden sich m.E. so Fälle wie Dominique Brunner, München, dezimieren.

    Leider wird bei uns aber eher weggesehen als geholfen.

    Kann man nur hoffen, daß es für Dikkis Bekannten kein juristischer Bumerang wird.

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    #24
    Zitat Zitat von Charly-R1200GS Beitrag anzeigen
    Mich näme es noch wunder, was der Hund gemacht hat.
    Ich hatte einen Dobermannrüden mit 73 cm Stockmass und 38 kg.
    Eines weiss ich - ich wäre gar nicht dazu gekommen zu fragen, wäre mein Kumpel schon bei mir gestanden.
    Wetten die hätten keinen Ton rausgebracht, obwohl mein Hund nie etwas ohne Befehl gemacht hätte (beissen).
    Er hätte vielleicht etwas geknurrt, wenn er die Gefahr "gewittert" hätte und das hätte bestimmt gereicht.

    Das mit dem Kinnhaken hätte auch ins Auge gehen können.
    Wenn er an den "Richtigen" gekommen wäre, würde dein Kumpel jetzt im besten Fall im Spital liegen.
    Vorsicht mit solchen Aktionen
    Hallo!
    Mein Kumpel ist ein Riesenschnautzer.Solche Probleme mit pöbelnden,meist Kaputzenpulli Hansels,lösen wir auf die gleiche Weise.Ein Pfiff,Hund kommt,sagt ein leichtes Knurren und die Typen suchen das Weite.
    Karl

  5. Registriert seit
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    #25
    Mein Lieblingshund ist und bleibt der Riesenschnauzer
    So ein feines Tier

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    #26
    die "Aktion" von Confi hat mal schon überhaupt nichts mit dem geschilderten Fall von Dikki zu tun. mehr möchte ich dazu nicht sagen.

    Zitat Zitat von HaJü Beitrag anzeigen
    Juristisch gesehen sind erzieherische Maßnahmen mit körperlichem Einsatz nicht in Ordnung.

    FALSCH.
    das ist mitnichten eine erzieherische Maßnahme, wie gesagt, wenn es sich so zugetragen hat, sind wir der Notwehr ziemlich nahe.


    Zitat Zitat von HaJü Beitrag anzeigen
    Kann man nur hoffen, daß es für Dikkis Bekannten kein juristischer Bumerang wird.
    dem würde ich mal gelassen entgegen sehen.

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    #27
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    das ist mitnichten eine erzieherische Maßnahme, wie gesagt, wenn es sich so zugetragen hat, sind wir der Notwehr ziemlich nahe.
    .
    Nahe trifft es sehr gut. Aber das mildeste ihm zur Verfügung stehende Mittel ist es eigentlich nicht. DENN er reagierte sehr zeitnah mit einer körperlichen Attacke, ohne vorherige verbale "Reaktion" und genau hier würde das Problem liegen. Angemessen? Meiner Meinung nach nicht...
    Notwehr? Nach einer verbalen Attacke mit einer rein körperlichen Attacke zu antworten entspricht nicht der Notwehr, vorallem nicht wenn der sich "wehrende" so körperlich überlegen ist und auch noch den Hund dabei hat..

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    #28
    Peter über angemessen und verhältnismäßig streiten sich Juristen seit es das StGB gibt, das brauchen wir hier nicht auswalzen.
    Bei einer Notwehr ist nicht angemessen oder verhältnismäßigkeit der Mittel entscheidend (wenn dann wäre es eine Eskalation)
    Der Wehrende war doch nicht "überlegen" wo steht dass denn, dass ein 50jähriger zwei 20 jährigen überlegen ist. Und den Hund hatte er nicht dabei um diese Auseinandersetzung zu überstehen.
    Es ist doch auch bei einer Notwehr absolut nicht entscheidend, dass der Angreifer zuerst zuhauen muß!

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    #29
    Hallo!
    Mir drängt sich da eine Frage auf!
    Was soll man da noch machen?Ich wohne ja quasi bei Dikki nebenan.
    Hier werden ständig am hellichtem Tag den Omas im Stadtpark die Handtaschen geklaut.Unter Jugendlichen sich das Handy zu klauen ist normal.Wo kommen wir hin?
    Ich gehe morgens um 6 mit meinem Hund die große Runde.
    Da sind Leute,die sich mir anschließen,weil sie allein im dunkeln Angst haben.
    Einmal mußte ich auch zuschlagen.Um 17 Uhr kam ein ca.12jähriger durch den Park und wurde von 5 Jugendlichen angegriffen.Ins Gebüsch geworfen,getreten und seinen Rucksack abgenommen.Wertsachen wie Handy usw steckten die sich ein.Ich kam dazu,sagte was und wurde sofort angepöbelt.Mir blieb nichts anderes als den Wortführer niederzuschlagen.Meinen Hund habe ich nicht eingesetzt.Das wär böse ausgegangen und als Waffe gewertet worden.
    Schön war!Der Junge hat es seinem Vater erzählt und hat sich am nächsten Tag für meine Hilfe bedankt.
    Karl

  10. Registriert seit
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    #30
    die eingangs gestellte frage ohne juristischen blickwinkel zu beantworten, ist
    eigentlich nicht moeglich. denn die grundlage des handelns muss immer auf
    basis geltenden rechts basieren, dies wird uns so anerzogen und in den meisten
    faellen auch gehandhabt.

    demnach verhielt sich der bekannte vermutlich falsch, was die wahl des geringsten
    mittels zur abwehr einer gefahr betrifft, koennte aber argumentieren, dass so
    ein praeventivschlag als fuer ihn einziges mittel gegen die wesentlich juengeren
    und evtl. kraeftigeren burschen, in frage kam.

    das reine bauchgefuehl wuerde sagen: "wegen ein bisschen rumpoebeln gleich
    rumpruegeln, das geht zu weit". jedoch spreche ich mich nicht frei davon, in
    der ein oder anderen situation ueberreagiert zu haben und felsenfest von der
    richtigkeit meines tuns ueberzeugt gewesen zu sein.

    die gefahr, in die man sich begibt, sollte jedoch nciht unterschaetzt werden,
    wie man juengst am beispiel des sollner bahnhofs gesehen hat. ein 50 jaehriger
    mit platzendem kragen attackiert jugendliche, die ihn vorher NICHT angriffen
    um diese zur raison zu bringen und erliegt dann einem herzversagen weil er
    sich a) in rage brachte und b) mit unverhoffter gegenwehr kofrontiert war.

    haetten nun die beiden, nachdem dein bekannter mit hund an der seite auf
    sie eingeschlagen hat, ohne vorherigen angriff derer, ihrerseits auf den mann
    eingeschlagen und der waere schwerverletzt worden oder der dann beissende
    hund haette erschlagen werden muessen, was waere dass fuer ein geschrei?


 
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