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Wann seit Ihr wieder nach einem Fußbruch gefahren?

Erstellt von cbiker, 23.07.2012, 20:23 Uhr · 37 Antworten · 13.340 Aufrufe

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    #21
    versteh ich garnicht, nach meinem Unfall 2009 mit Wirbelsäulenfraktur hat mich der behandelnde Prof nach 4 Tagen zur Physio geschickt, natürlich unter massiven Einsatz von Ibu, Novalgin usw. die haben mich ausm Bett gehoben, in den Rolli und dann runter zur Physio, wo ich anfangs nur mit den Händen Radfahren konnte......und mir bei jeder Bewegung die Tränen kamen.

    Auf die Frage nach der Kassenleistung sagte der Prof. nur "die bezahlen, was ich medizinisch für notwendig erachte"

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    #22
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Auf die Frage nach der Kassenleistung sagte der Prof. nur "die bezahlen, was ich medizinisch für notwendig erachte"
    Leider gib es zu wenig Ärzte die Eier für sowas haben

  3. Registriert seit
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    #23
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen

    Auf die Frage nach der Kassenleistung sagte der Prof. nur "die bezahlen, was ich medizinisch für notwendig erachte"
    Hätte er gerne so, stimmt leider aber nicht.

  4. Registriert seit
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    #24
    Hallo ein Schwank dazu aus alter Zeit:
    Mit der Crossmaico 250 und ebensolchen Reifen! bin ich morgends ins Geschäft gefahren, habe "den Bogen überspannt" und bin beim Powerslide wegen den wenigen Stollen und den vielen PS auf der Straße mit der Raste auf mein Fußgelenk gestürzt, das mit einem guten Crossstiefel geschützt war. Habs gleich gemerkt. Gebrochen. Habs Knacken gefühlt.
    Also, die noch laufende Maschine aufs gesunde Bein gestützt, aufgehoben und langsam heimgefahren, waren ja nur 600 m. Schmerzen!
    Dann vor der Türe gehupt, damit die Mutter rauskommt und im Geschäft anrufen kann, dass ich nicht komme- muss ja gleich zum Orthopäden fahren. Protest nützte nichts.
    Der Stiefel ist wie ein Gips, also mal schön zugelassen. Nicht nachsehen, sonst wird er dick. Muss los..
    10 km in die Kreisstadt dauert auch nur 15 Minuten, vor dem Doctor kann man schön die Maschina an die Hausmauer lehnen und die 2 Stufen auf einem Bein hochhumpeln, Schmerzen keine Frage..
    Der Doctor macht den Stiefel ab au au und macht nach seinem Rö Bild noch einen klassischen Gips. Der muss aber trocknen. Also abholen lassen, nach einer Woche: Gipskontrolle. Immer Schön hochgelagert. Nach einer weiteren Woche wieder, da hab ich dann drauf gedrängt, dass ich einen Gehstollen bekomme. Zum Glück das rechte Bein.. Schaltung ginge nicht...Dann die nächste nach 4 Wochen: mit der Maico mit Schwung auf den Damensitz 2, Gang Kupplung angerollt.. Das Ding, patt Patt rängdengendeng läuft. Also schon mal Fahrfähig. Der Fußbremshebel wird mit dem ganzen Stollen betätigt, man muss halt etwas vorausschauend fahren.
    Bei schlechter Witterung hilft die Alditüte um den Gips, Paketband drum fertig. regensicher.
    Der Doctor schimpft, dass er den Gips an den Zehen, der ganz wie ein Lappen nach unten hängt, schon wieder verstärken muss, ( Bin leider an einem Fußbrückengeländer mit der Gipsspitze hängen geblieben, die war etwas schmal für die Maico und den abstehenden Gips..) ich beklage dass der Fuß furchtbar juckt und ich immer mit einer Stricknadel innen kratzen muss.. Ja ja ich lege immer schön hoch, höre ich mich sagen. ( Abends denke ich)
    Dann der Gips ist weg, 6 Wochen.. nun eine Woche aussetzen, neu probieren, das dünne Füßlein wieder stärken.. Massage.. Therapeut alles Quatsch: Schwimmen gehen, Motorrad fahren, das half mir recht gut.
    Weichei?
    Was hätte ich denn heute anders gemacht?
    Rettungsdienst, Ketanest, Dormicum, Blaulicht? mal nachdenken.
    Ich hüpfe auf meinem rechten Bein.. alles damals richtig gemacht!

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    #25
    Hallo,

    Valentino Rossi wurde 2010 ca. 6 Wochen nach seinem schlimmen Schienbeinbruch im Training von GP in Italien Anfang Juni dann beim GP von Deutschland 5...

    Ok, nun ernsthaft: Ein Kriterium für mich wäre es, wie sicher du es hinbekommst, beim Auf- und Abssteigen das lädierte Bein nicht zu belasten.

    Ich hatte Ende Januar 2004 einen Innenband- und Kreuzbandriss. Ab Mitte April fuhr ich Motorrad, war jedesmal noch schmerzhaft, wenn ich den Fuß belasten mußte, um das Motorrad abzustützen.

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    #26
    Tja, habe bei jedem Arztbesuch danach gefragt, die Antwort von meinem Arzt siehe weiter oben, soll halt immer den Fuss und die Zehen bewegen, d.h. damit also trainieren. Für mich ist einfach aktuell schwer, selbst einzuschätzen, wieviel ich machen kann/soll. Einerseits heißt es voll belasten, anderseits, machen Sie langsam. Letzten Samstag konnte ich auf einmal kaum noch auftreten, hatte schon gedacht ich hätte mir wieder was kaputt gemacht. Gestern nach erneutem röntgen Entwarnung, nichts weiter kaputt gegangen. Zur Zeit nehme ich auch keine Schmerzmittel, bin der Meinung das mir natürliche Schmerz meine Grenzen aufzeigt. Krass war auch die Erkenntnis, das der Fuss beim aufstehen das 3-fache des Körpergewichtes tragen muss - das ist bei mir leider doch zuviel...

    @all vielen Dank für Eure Antworten, Erfahrungen und Tipps!

    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    auf jeden Fall Physiotherapie verschreiben lassen, bestehe drauf. Ist eigentlich schon viel zu viel Zeit ohne diese vergangen. Manuelle Therapie hilft sehr gut, die Beweglichkeit wieder her zu stellen. Scheiss Krankenkassen


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    #27
    Zitat Zitat von cbiker Beitrag anzeigen
    Tja, habe bei jedem Arztbesuch danach gefragt, die Antwort von meinem Arzt siehe weiter oben, soll halt immer den Fuss und die Zehen bewegen, d.h. damit also trainieren. Für mich ist einfach aktuell schwer, selbst einzuschätzen, wieviel ich machen kann/soll. Einerseits heißt es voll belasten, anderseits, machen Sie langsam. Letzten Samstag konnte ich auf einmal kaum noch auftreten, hatte schon gedacht ich hätte mir wieder was kaputt gemacht. Gestern nach erneutem röntgen Entwarnung, nichts weiter kaputt gegangen. Zur Zeit nehme ich auch keine Schmerzmittel, bin der Meinung das mir natürliche Schmerz meine Grenzen aufzeigt. Krass war auch die Erkenntnis, das der Fuss beim aufstehen das 3-fache des Körpergewichtes tragen muss - das ist bei mir leider doch zuviel...

    @all vielen Dank für Eure Antworten, Erfahrungen und Tipps!


    Noch etwas zur Krankengymnastik bzw der MT, es liegt immer im Ermessen des Arztes so etwas zu verschreiben, es sind nicht die Kassen die da nein sgen.
    Habe ich leider inder Praxis all zu oft das die Patienten nichts verschrieben bekommen weil da Budget alle ist, etc...
    Wir haben mittlerweile Einige Die dann halt lieber selber bezahlen damit Sie weiter kommen.

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    #28
    Zitat Zitat von cat61 Beitrag anzeigen
    Noch etwas zur Krankengymnastik bzw der MT, es liegt immer im Ermessen des Arztes so etwas zu verschreiben, es sind nicht die Kassen die da nein sgen.
    Habe ich leider inder Praxis all zu oft das die Patienten nichts verschrieben bekommen weil da Budget alle ist, etc...
    Wir haben mittlerweile Einige Die dann halt lieber selber bezahlen damit Sie weiter kommen.
    ja, auch wenn es bitter ist, gute Physio muss sein und Ahnung haben die meist auch mehr als die Ärzte

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    #29
    Zitat Zitat von J.R. Beitrag anzeigen
    Hätte er gerne so, stimmt leider aber nicht.
    hat absolut und in jeder Hinsicht genauso gestimmt und ich hatte wirklich viel und jegliche Art von Reha.

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von J.R. Beitrag anzeigen
    Hätte er gerne so, stimmt leider aber nicht.
    Hallo,

    soweit ich informiert bin passieren genau 2 Dinge.

    1.) Es kann für den Arzt einen gewissen Aufwand bedeuten, zu erläutern, warum etwas für erforderlich gehalten wurde. Das kostet ihn Zeit und bringt ihm finanziell nichts.

    2.) Es kann sein, dass er letztlich (je nachdem was er genau für eine Fachrichtung hat) insb. zum Ende des Quartals hin seine Tätigkeiten nicht mehr bezahlt bekommt. Man könnte nun anfangen, darüber zu diskutieren, ob dass gut oder schlecht ist (Gut zum Beispiel: wenn man in den ersten 80 % des Quartals 6 * soviel verdient wie andere pro Quartal; schlecht zum Beispiel: 20 % umsonst arbeiten, abstrakt betrachtet). Aber um eine Neiddebatte bzgl. Ärzte geht es hier nicht.

    3.) Wer sich mal wirklich mit seinem Arzt anlegen will (und ev. dort sowieso nicht mehr unbedingt behandelt werden will ), dem empfehle ich, falls ihm eine Behandlung verweigert wird, folgende Dinge:

    a.) Bestehe darauf, dass in der Krankenakte dokumentiert wird, dass du eine Behandlung gewünscht hast sowie dass der Arzt diese abgelehnt hat, weil es die Krankenkasse nicht bezahlt.

    b.) Informiere deine Krankenkasse, dass dir dein Arzt eine Leistung, die er für medizinisch notwendig erachtet hat (muss ja so sein, denn wenn sie medizinisch nicht notwendig wäre müßte er nicht sagen geht nicht weil es nicht bezahlt wird sondern er würde sagen, machen wir nicht weil es nichts bringt ) verweigert hat, wei, die Kasse nicht bezahlt.

    c.) Warte ab was passiert, du kannst davon ausgehen, dass eine Krankenkasse so einem Sachverhalt nachgehen wird.

    Das Problem bei dieser Vorgehensweise ist leider nur, dass sie einem nichts bringt, weil zu dem Arzt würde ich nicht mehr gehen. Denn zum einen könnte sich die Wartezeit verlängern, und zum anderen ist wohl das Vertrauen dahin.

    Mit meinem Job haben diese Ausführungen nichts zu tun, das ist eher so Halbwissen, aber einer der hier sicher auch vertretenen Ärzte kann mich ja eines besseren belehren wenn ich arg daneben liege.


 
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