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Warum nochmal ist ein Motorrad teurer als ein Auto?

Erstellt von Aurangzeb, 03.11.2011, 10:11 Uhr · 24 Antworten · 2.947 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    2. schließt die Diktatur schon mit ein - an dem Preisfindungsmechanismus ist ja vor nicht allzulanger Zeit ein deutsches Experiment gescheitert
    Die Argumentation Panda / Mopped unterstellt, dass Preise irgend etwas mit Produktionskosten zu tun haben. Dies ist ein Irrtum. Frag mal Herrn Vettel wovon sein Rennstall und der Rest des Rinderimperiums bezahlt werden? Davon dass die ekelige Dosenlimonade ungefähr 30Mio % über den Hertstellungskosten verkauft wird weil die Leute das so haben wollen. Kein Mensch würde das Zeug kaufen wenn's 10 ct kosten würde. Und die GS wäre zum Ladenpreis von 6.995 EUR niemals Marktführer.
    Natürlich machen die Produktionskosten eines Produktes nicht alleine seinen Preis.
    Aber die Produktionskosten sind natürlich ein bestandteil der Kalkulation, aber halt nur ein Faktor neben zahlreichen weiteren Faktoren.

    Schaumwein aus der Champagne kostet im Verkauf das Vielfache vom Spanischen Cava, obwohl dieser ebenfalls erst gelagert, gewendet und gestreichelt wird, der Cava ist aber nicht exklusiv.

    Mit zunehmender exklusivität haben die Produktionskosten eines Produktes immer geringeren Anteil an der Preiskalkulation, dies ist nichts neues.
    Bei einem Massenprodukt ist der Faktor wiederum deutlich höher.

    Zum Glück wird ja niemand zum Champagner trinken, zum Porsche-, BMW Motorrad-, Rolex-, Lacoste-Besitz oder Kauf gezwungen,
    Zum Glück leben wir in einer freien Marktwirtschaft in der ich, als Konsument, mich zu einem Kauf frei entscheiden kann.
    Besser als nur ein Auto bestellen zu können, welches wiederum zu teuer ist und auf das ich Jahre warten MUSS.

    Niemand muss einen jeweiligen Preis nachvollziehen können, meist ist dies Sachlich auch nicht möglich, die Bereitschaft einen bestimmten Preis zu bezahlen ist häufig rein Emotional.

    Ein Freund von mir hat sich eine Leica S2 für 22.000 Euro gekauft (+ drei Objektive für 18.000 Euro), 40.000 Euro um Fotos zu machen lassen sich nur Emotional begründen, sachlich nicht wo doch auch mit einer 79 Euro Kompaktknipse Fotografiert werden kann


    Da es keinen Kaufzwang gibt ist es albern sich über Preise aufzuregen, ich muss es ja nicht kaufen sofern es mir zu teuer ist, es gibt aber auch kein Besitz- oder Kaufanspruch für ein Produkt.

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Und die GS wäre zum Ladenpreis von 6.995 EUR niemals Marktführer.
    An dem Experiment würde ich gern teilnehmen

    Grüße
    Steffen

  3. Registriert seit
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    #13
    die Sektmarke Mumm ist ein klassisches Beispiel aus dem Marketing, wie auch ein hoher Preis verkauft. Man dümpelte bei DM 4,95 so vor sich hin. Nachdem man den Preis einfach verdoppelte, wurde man damals innert kürzester Zeit Matktführer in Deutschland bevor die Wende und damit Rotkäppchen kam.

    Kann also durchaus sein, dass eine nur halb so teure GS sich auch nur halb so gut verkaufen lässt. Das ist nur Kopf- bzw. Bauchsache

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    #14
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Hallo,
    es kommt noch besser, eine BMW 1200GS zu leihen kostst zirka 120 Euro / Tag, ein Auto zu leihen kostst 95 Euro / Woche.

    Um es vergleichbar zu machen eine R1200GS mit allem kostet neu 15400 Euro.
    Ein SEAT Leon mit allem Zip und Zap kostet neu bestimmt 19000 Euro
    und trotzdem kostet die Woche nur 210 Euro.
    Ein Ford Focus <Ausstattung weiß ich noch nicht> kostet die Woche
    171 Euro und den bekommt man neu auch nicht nicht für 15000 Euro.

    Wir werden einfach nur abgezockt, wenn man versucht ein MR zu bekommen muß man sich rechtzeitig anmelden sonst gibt es keine mehr, d.h. alle Leute reissen sich darum (ich auch) für sehr viel Geld ein MR zu mieten.
    Gruß

    Ein Auto kann und wird 365 Tage vermietet, ein Motorrad höchstens 200 Tage.

    Und du musst weder ein Auto noch ein Motorrad Mieten oder Kaufen, also wirst du nicht Abgezockt sondern lässt dich höchstens Abzocken.
    Wobei ich bei einer Freiwilligen zu treffenden Entscheidung keine Abzocke sehe, der Preis ist ja vorher bekannt und wird nicht als (böse) Überraschung erst danach Präsentiert.


    Ich frage mich hier wie der ein oder andere sich überhaupt ein BMW Motorrad leisten konnte, macht ihr bei eurer Arbeit am Ende doch Profit (vom Lat. profectus = Zunahme, Vorteil), sind hier unter uns in etwa Abzocker, Gewinnmaximierer.

    Wer kostenlos, unentgeltlich, for Free arbeitet, werfe den ersten Stein!

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    #15
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    die Sektmarke Mumm ist ein klassisches Beispiel aus dem Marketing, wie auch ein hoher Preis verkauft. Man dümpelte bei DM 4,95 so vor sich hin. Nachdem man den Preis einfach verdoppelte, wurde man damals innert kürzester Zeit Matktführer in Deutschland bevor die Wende und damit Rotkäppchen kam.

    Kann also durchaus sein, dass eine nur halb so teure GS sich auch nur halb so gut verkaufen lässt. Das ist nur Kopf- bzw. Bauchsache
    Da gibt es in jedem Marktsegment Beispiele dafür, z.b. Breitling Uhren, ein reines PR Image (dank teurer Playboy Anzeigen und James Bond Filmen), nichts sachliches rechtfertigt die erhobenen Preise bis auf das diese Bezahlt werden.

    Von so einem genialen Schachzug, so einer Idee träumt doch jeder, wie ein sechser im Loto.

    Es gibt Leute die werden mit einer Internetseite reich, da reicht ein sogenanntes soziales Netzwerk und schon wird Geld angehäuft wie auf einem Zuckerberg ( tolles Wortspiel), wie hoch ist da die Marge (faktor 100.000?).

  6. Baumbart Gast

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    #16
    In einem früheren Leben hab ich gelegentlich aushilfsweise in einem Betrieb am Niederrhein gearbeitet. Da gab's einen Holländer, der im 'Nebenerwerb' mit Pferden gehandelt hat. Hat er für'ne schmale Mark, so 800 bis 1.000 Mark, in Holland gekauft und unter Anhängung einer Null an den Preis im Raum Düsseldorf wieder verkauft. Er sagte immer Jung, son Gaul werd' ich undr 10.000 Mark nit wieder los, da sehe die Herre Reiter in Duseldorf gleich datt der Ferd nix taucht

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    #17
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    Ein Auto kann und wird 365 Tage vermietet, ein Motorrad höchstens 200 Tage.

    Und du musst weder ein Auto noch ein Motorrad Mieten oder Kaufen, also wirst du nicht Abgezockt sondern lässt dich höchstens Abzocken.
    Wobei ich bei einer Freiwilligen zu treffenden Entscheidung keine Abzocke sehe, der Preis ist ja vorher bekannt und wird nicht als (böse) Überraschung erst danach Präsentiert.


    Ich frage mich hier wie der ein oder andere sich überhaupt ein BMW Motorrad leisten konnte, macht ihr bei eurer Arbeit am Ende doch Profit (vom Lat. profectus = Zunahme, Vorteil), sind hier unter uns in etwa Abzocker, Gewinnmaximierer.

    Wer kostenlos, unentgeltlich, for Free arbeitet, werfe den ersten Stein!
    Hallo,
    dort wo ich das miete kann es auch 364 Tage im Jahr vermietet werden
    manches mal sogar 365 Tage.
    Das ist also nicht der Grund warum es 3 - 7 mal so teuer ist.
    Gruß

  8. Registriert seit
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    Daumen hoch

    #18
    Hobby = auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

  9. Registriert seit
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    #19
    Siehe das Motto von Porsche:

    Wir bauen Autos, die niemand braucht, aber jeder haben will.

  10. Registriert seit
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    #20
    Ich denke mal, dass ein Motorrad erheblich aufwendiger zu fertigen ist als ein Auto, weil mehr Handmontage dran ist. So ein Fiat Panda wird halbautomatisch in einem Billiglohnland (Polen) zusammengesetzt, was sich bei den erheblich größeren Stückzahlen auch lohnt. Dinge wie die Entwicklungskosten und die Fertigungsstraße müssen von weniger Exemplaren getragen werden.

    Was das Verleihgeschäft angeht, so verursacht ein Motorrad dem Verleiher höhere Kosten. Die Reifen halten nicht lange, die Serviceintervalle sind so kurz, dass das Motorrad während der Haltedauer mehrmals gewartet werden muss. Außerdem ist der Anteil der Unfallschäden viel höher als bei Mietwagen (vermute ich mal). Außerdem ist die Nachfrage und die Konkurrenz bei Autovermietern viel größer als bei Motorradvermietern, auch das spielt mit rein.

    Was den Vergleich der Preise angeht: Der Fiat Panda ist kein besonders gefragtes Auto, man müsste ihn eigentlich eher mit einer Hyosung 650er vergleichen. Der Fiat 500 ist technisch fast dieselbe Sauce, kostet aber gleich laut Liste 14,5k (mit TwinAir-Zweizylindermaschine und ohne Extras)


 
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