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Warum nochmal ist ein Motorrad teurer als ein Auto?

Erstellt von Aurangzeb, 03.11.2011, 10:11 Uhr · 24 Antworten · 2.944 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zwischenbilanz: Wir sind alle Bekloppte. Und die Marketingstrategen wissen das ganz genau!

    Völlig einsichtige Erklärung.

    Sowas ähnliches habe ich mir schon gedacht, hatte aber auch auf das ein oder andere rational nachvollziehbare Argument gehofft.
    (Der Panda ist gar nicht so übel in der Stadt, und auf der Bahn geht er fast 180. Dabei rumort es wie auf der GS hinter der Scheibe. Super! Und: Er kostet nur 24 Euro Steuern im Jahr!)

  2. Registriert seit
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    #22
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Hallo,
    dort wo ich das miete kann es auch 364 Tage im Jahr vermietet werden
    manches mal sogar 365 Tage.
    Das ist also nicht der Grund warum es 3 - 7 mal so teuer ist.
    Gruß
    Im Schaltjahr, durch die Interkalation eines zusätzlichen Tages, könnte es von mir aus auch 366 Tage vermietet werden, theoretisch, aber soviel besser ist das Wetter in Essen nun auch wieder nicht.


    Für die günstigeren Preise wird es vermutlich einen grund geben oder du versuchst dich mal als Motorradvermieter zu Auto Preisen und berichtest später einmal, eventuell entdeckst du ja eine Marktlücke und wirst reich.

    Du kannst ja in Essen mit einer Mietstation und nur zehn Motorrädern anfangen, als Startkapital sollten also ca. 200.000 Euro reichen, möglicher Mietpreis sagen wir mal 170 € die Woche ohne VK, 210 € mit VK ohne Selbstbeteiligung.
    Ich Buche hiermit für die erste Woche im Juni 2012 eine R 1200 GS mit VK für 210 €/Woche abzüglich der Marktüblichen 15 % Frühbucherrabatt macht 178,50 €/Woche.
    In einer Woche Urlaub Fahre ich schon mal 5.000 -7.000 Km, kostet dich also mindestens einen Satz Reifen zu, Pi mal Auge, 196 €!

    Aber eventuell hat es seinen Grund warum die großen Vermieter (Sixt, AVIS, Europcar) keine Motorräder vermieten, kein echter Markt und somit auch keine Rendite aussichten.

  3. Registriert seit
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    1.298

    Standard

    #23
    ganz einfach, sowas nennt man Marktwirtschaft

    Angebot und Nachfrage regelt den Preis, das ist mit allem so

    viel Angebot - wenig Nachfrage = günstig wie bei den Autos

    wenig Angebot - viel Nachfrage = teuer

    wir haben einfach zu wenig Motorradbauer

    solange wir die Preise für unsere Bikes bezahlen bleiben sie teuer

  4. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #24
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Kein Mensch würde das Zeug kaufen wenn's 10 ct kosten würde. Und die GS wäre zum Ladenpreis von 6.995 EUR niemals Marktführer.
    Interessant!

    Heißt das, daß die nur so oft gekauft wird weil sie so teuer ist = Exklusivität? Wenn ja, dann können wir ja gleich den Bogen zu "Warum ADV kaufen spannen".

    Als ich bei dem Beitrag mal von Prestige sprach, wurde ich fast gesteinigt. Ein Stein kam u. a. aus Deiner Richtung.

    Gruß Thomas

  5. Registriert seit
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    Standard

    #25
    Zitat Zitat von vau zwo Beitrag anzeigen
    ganz einfach, sowas nennt man Marktwirtschaft
    Angebot und Nachfrage regelt den Preis, das ist mit allem so
    viel Angebot - wenig Nachfrage = günstig wie bei den Autos
    wenig Angebot - viel Nachfrage = teuer
    wir haben einfach zu wenig Motorradbauer
    solange wir die Preise für unsere Bikes bezahlen bleiben sie teuer
    Das mit dem Vergleich "wir haben einfach zu wenig Motorradbauer" find ich nicht gut...denn MZ beweist das es leider nicht so einfach geht.....

    Ich hab hier mal gegoogelt und folgendes entdeckt: Deckungsbeitrag darf nicht vergessen werden...
    http://www.akademie.de/direkt?pid=32360&tid=11598 (Im Namen des Hr. zu Guttenberg)

    Beispiel:
    Bei einem Verkaufspreis von 2,25 Euro und einem Einkaufspreis von 0,75 Euro bleiben 1,50 Euro pro Wurst übrig - der Deckungsbeitrag. Diese Deckungsbeitäge aus allen Verkäufen müssen die übrigen Kosten (ohne Einkauf) wie Miete, Personal und Standgebühren decken. Wenn genügend verkauft wird und pro Wurst nach Abzug des Einkaufspreises 1,50 Euro übrig bleibt, können alle anderen Kosten gedeckt werden.

    Bei einem Absatz von 2.000 Würsten und einem Deckungsbeitrag von 1,50 Euro pro Wurst bleiben 3.000 Euro (Deckungsbeitrag) über. Hiervon können die fixen Personalkosten, die Standgebühren und die Versicherungsbeiträge bezahlt werden.

    Je nach Marktlage kann der Verkäufer auch die Preise differenzieren. Mal kalkuliert er bei Verkäufen auf Volksfesten mit 1.800 Stück und einem Deckungsbeitrag von 1,20 und bei Sportveranstaltungen mit einem Absatz von 700 Stück und einem Deckungsbeitrag von 1,70.
    Der Gesamtdeckungsbeitrag liegt dann bei: (1.800 Würste x 1,20 = 2.160 Euro) + (700 Würste x 1,70 = 1.190 Euro) = 2.160 + 1.190 = 3.350 Euro





    Kriegst es nicht hin:
    Was kann der Verkäufer machen?

    • Kosten reduzieren
    • den Verkauf steigern
    • das Geschäft schließen

    Da das bei BMW Motorrad nicht der Fall sein wird, ist der Deckungsbeitrag = Wasserkopf einer Firma
    entsprechend hoch.

    Deswegen sind die Kosten entsprechend hoch und werden weitergegeben.
    Gut ist's wenn's der Kunde zahlt

    LG
    Tom


 
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