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wasserführender Kaminofen

Erstellt von RAINI, 07.11.2009, 09:51 Uhr · 22 Antworten · 6.014 Aufrufe

  1. k_m
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    #21
    Hallo!
    Auch wenn der Thread eigentlich aus 2009 ist...

    Ich kann Dir von unseren Erfahrung mit einem Kaminofen mit Wassertasche berichten.

    Der Kaminofen besitzt einen Wasservorrat von ca. 40 Litern. Erreicht das Wasser eine Temp. von 60° öffnet sich ein Ventil und das Warmwasser wird dem im Keller befindlichen Puffer zugeführt. Da der Puffer eben sowohl Brauchwasser, als auch den Heizungskreislauf bedient, heizen wir also beides per Holz auf. Der Ofen an sich gibt 20% der Wärme über die Front (Glastür) und Ofenkörper ab, 80% gehen in die Wassertasche. Die 20% reichen aus, um knappe 50qm (offenes Wohn-, Esszimmer und Küche) zu erwärmen.

    In Kombination mit zwei Solarpanelen, benötige ich die konv. Gastherme somit nur noch im "wirklichen" Winter, wenn Holz und Solar nicht mehr ausreichen (oder ich zu faul war, anzufeuern). Herbst und Frühling überbrücke ich eben dann nur mit Holz.

    Ganz klar muss der Nachteil eines Kaminofens sein. Je nach Bauart (so wie z.B. bei uns) bedeutet "Feuer aus" = keine Wärme mehr. Das den Ofen umschließende Mauerwerk speichert zwar etwas Restwärme, aber nicht ansatzweise wie es ein klassischer Kachelofen oder auch die Specksteinöfen können. Die Wärme kommt dann nur noch über die Heizkörper aus dem Puffer.

    Wir haben uns damals für die Wassertasche/Puffer-Variante entschieden, weil dadurch sowohl der Standort, aber eben auch alle anderen Räume und eben das Wasser mit der Energie aus dem Holz versorgt werden können. Ein Freund hat sich zum gleichen Zeitpunkt für einen Kachelofen entschieden. Grund: Einmal am Tag morgens angefeuert, gibt er den ganzen Tag bis Abend gleichmäßig die Wärme ab. Das Sprichwörtliche "Fire and Forget". Aber eben nur dort, wo der Ofen steht.

    Vorsicht! Das Thema hat unendliche Varianten, Aspekte, Vor- und Nachteile. Es treibt einen in den Wahnsinn. Bin froh, damals eine Entscheidung getroffen zu haben und im Nachhinein sagen zu können, dass es die Richtige war.

    Viele Grüße
    km

    PS: Bei Interesse kann ich gerne ein Paar Fotos des Ofens zusenden.

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    #22
    Servus km,

    das was du da mit deinem Kaminofen beschreibst, kann natürlich auch mit einem gemauerten Kachelofen gemacht werden. Hauptunterschied ist die Art der erzeugten Wärme. Kachelofen ist Strahlungswärme = angenehmer, aber er erzeugt keine schnell verfügbare Wärme wie der Kaminofen. Durch die schnelle Wärme des Kaminofens gibt es starke "Luftströme" die der Mensch als nicht so angenehm empfindet.

    Gruß
    Karl

  3. Registriert seit
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    #23
    Ehhh Hubert,

    du meldest dich hier im GS-Forum für einen 5 Jahren alten Wasserofenfred an?? Wo wohnst du? was fährst du für ein Mopped? uns.usw..
    Zm Ofen´: Ich habe 20 Jahre einen Holzofen gehabt. Seit 2 Jahren habe ich einen Pelletofen. Ich will nichts anderes mehr haben.
    Kein Holz im Garten lagern, sägen, stapeln, reinschleppen usw. Eine Palette Pellets im Keller einlagern. Sack reinschütten, fertig.
    OK, die Flamme ist nicht so schön wie beim Scheidofen, aber es ist sehr bequem. Brennrückstände sind viiiiiiel weniger. Er geht selbstständig aus und an. Verteilt die Warmluft per Gebläse. Vorraussetzung ist natürlich ein Lagerplatz ( ca 1-2 cbm ) im Haus, und trocken muss er sein.

    Saludos


 
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