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weiterfahren bei Gewitter?

Erstellt von dave4004, 09.06.2009, 22:09 Uhr · 95 Antworten · 16.249 Aufrufe

  1. Lisbeth Gast

    Standard

    #41
    gestern sind wir in ein mächtig fettes gewitter gekommen, mit allem drum und dran. sturzbäche vom himmel, blitz und donner und die meiste zeit gleichzeitig. schon die donnerschläge hätten mich vor schreck vom mopped geholt. als es losging haben wir aber gleich unter einem vorbau unterschlupf gesucht. motorräder abgestellt und auf den haustrippel (wie heißt das auf hochdeutsch?) gehockt.
    10 minuten später - das gewitter war kurz vor seinem höhepunkt - fährt doch tatsächlich ein motorrad mit warnweste und dahinter das dazu gehörende fahrschulauto vorbei. das fand ich echt heftig. der arme kerl. hauptsache der fahrlehrer macht keine verluste. bei regen fahren ist ja ok, das muss man auch lernen, aber bei so einem mördergewitter?! da war ich echt platt
    guckt ihr, kein wunder, dass manche fahrer erst jahre später im forum lernen, wie man sich bei gewitter verhalten muss

  2. hbokel Gast

    Standard

    #42
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Also ich bin schon durch einige, teils recht kernige Gewitter gefahren
    ... und die Elektronik Deiner 1200er GS hat nicht gesponnen?

    Das einzige heftige Gewitter, das ich mit meiner 1200GS bisher er-fahren habe, hat mehrfach zum Ausfall des FID geführt. Und die Fehlerspeicher der elektronischen Komponenten waren anschließend gut gefüllt.

    Als ich das seinerzeit gepostet hatte (click) haben viele Leser bezweifelt, dass das Gewitter die Fehlerursache war. Stattdessen wurde ein Feuchtigkeitseinbruch in den Steckverbindungen vermutet. Das kann ich aber inzwischen mit Sicherheit ausschließen, denn die GS hat seitdem mehrere heftigte Regenfahrten problemlos ausgehalten.

    Bei der GS ist die Hauptgefahr bei Gewitter eventuell gar nicht der direkte Blitzeinschlag, sondern der mögliche Ausfall der Fahzeugelektronik durch elektromagnetische Störsignale. Vermutlich ist die Abschirmung der Plastikgehäuse zu gering.

    Mir reicht es eigentlich, wenn die Fahrt durch heftigen Regen fast zum Blindflug wird, da muss nicht auch noch bei voller Fahrt der Tacho und der Drehzahlmesser ausfallen. Außerdem finde ich die Errormeldungen im Fehlerspeicher des ABS-2 etwas beunruhigend.

    Gruß
    Heinz

  3. beak Gast

    Standard

    #43
    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    gestern sind wir in ein mächtig fettes gewitter gekommen, mit allem drum und dran. sturzbäche vom himmel, blitz und donner und die meiste zeit gleichzeitig. schon die donnerschläge hätten mich vor schreck vom mopped geholt. als es losging haben wir aber gleich unter einem vorbau unterschlupf gesucht. motorräder abgestellt und auf den haustrippel (wie heißt das auf hochdeutsch?) gehockt.
    10 minuten später - das gewitter war kurz vor seinem höhepunkt - fährt doch tatsächlich ein motorrad mit warnweste und dahinter das dazu gehörende fahrschulauto vorbei. das fand ich echt heftig. der arme kerl. hauptsache der fahrlehrer macht keine verluste. bei regen fahren ist ja ok, das muss man auch lernen, aber bei so einem mördergewitter?! da war ich echt platt
    guckt ihr, kein wunder, dass manche fahrer erst jahre später im forum lernen, wie man sich bei gewitter verhalten muss
    "Hausstrippel" kann ich jetzt auch nicht übersetzen, aber rein vom Gefühl her, hatte der Fahrerlehrer den Arsch offen!!!

  4. hbokel Gast

    Standard

    #44
    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    aber rein vom Gefühl her, hatte der Fahrerlehrer den Arsch offen!!!
    Nu mal sachte: die Gefahr für Leib und Leben ist bei jeder "normalen" Fahrt im Verkehrsgewühl größer als bei einer Gewitterfahrt auf leerer Straße. Donnergrollen und Blitze wecken zwar tiefsitzende Ängste, aber davon muss man nicht gleich sterben.

    Wenn ein Gewitter eine unzumutbare Gefahr darstellen würde, dann müsste der Fahrlehrer erst recht auf Fahrten im "echten" Verkehrsgewühl verzichten. Dann gäbe es nur noch den Fahrsimulator und den theoretischen Fragebogen, bevor die Neulinge auf die Menscheit losgelassen werden.

    Gruß
    Heinz

    P.S. eine geheimgehaltene Studie hat ergeben, das bisher noch jeder Bundesbürger irgendwann gestorben ist. Ein Skandal sondergleichen - und die Politiker bleiben mal wieder untätig!

  5. beak Gast

    Standard

    #45
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Nu mal sachte: die Gefahr für Leib und Leben ist bei jeder "normalen" Fahrt im Verkehrsgewühl größer als bei einer Gewitterfahrt auf leerer Straße. Donnergrollen und Blitze wecken zwar tiefsitzende Ängste, aber davon muss man nicht gleich sterben.

    Wenn ein Gewitter eine unzumutbare Gefahr darstellen würde, dann müsste der Fahrlehrer erst recht auf Fahrten im "echten" Verkehrsgewühl verzichten. Dann gäbe es nur noch den Fahrsimulator und den theoretischen Fragebogen, bevor die Neulinge auf die Menscheit losgelassen werden.

    Gruß
    Heinz

    P.S. eine geheimgehaltene Studie hat ergeben, das bisher noch jeder Bundesbürger irgendwann gestorben ist. Ein Skandal sondergleichen - und die Politiker bleiben mal wieder untätig!
    Was passiert denn mit dem Fahrlehrer, wenn dem Schüler was passiert?

  6. noh
    Registriert seit
    07.05.2006
    Beiträge
    4.021

    Standard

    #46
    Zitat Zitat von Lisbeth Beitrag anzeigen
    gestern sind wir in ein mächtig fettes gewitter gekommen, mit allem drum und dran. sturzbäche vom himmel, blitz und donner und die meiste zeit gleichzeitig. schon die donnerschläge hätten mich vor schreck vom mopped geholt. als es losging haben wir aber gleich unter einem vorbau unterschlupf gesucht. motorräder abgestellt und auf den haustrippel (wie heißt das auf hochdeutsch?) gehockt.
    10 minuten später - das gewitter war kurz vor seinem höhepunkt - fährt doch tatsächlich ein motorrad mit warnweste und dahinter das dazu gehörende fahrschulauto vorbei. das fand ich echt heftig. der arme kerl. hauptsache der fahrlehrer macht keine verluste. bei regen fahren ist ja ok, das muss man auch lernen, aber bei so einem mördergewitter?! da war ich echt platt
    guckt ihr, kein wunder, dass manche fahrer erst jahre später im forum lernen, wie man sich bei gewitter verhalten muss
    Ich habe im Winter bei Raureif Autobahnstunden gehabt. Entweder man kanns oder mann fährt Fahrrad.

  7. hbokel Gast

    Standard

    #47
    Zitat Zitat von beak Beitrag anzeigen
    Was passiert denn mit dem Fahrlehrer, wenn dem Schüler was passiert?
    Gute Frage, aber ich bin kein Fachmann. Die Hinweise im Internet deuten jedoch darauf hin, dass ein Fahrleher fast immer haftet. Von der ersten Fahrstunde, wenn eine Fahranfängerin das Motorrad gegen eine Laterne fährt (click), bis zur letzten Fahrstunde, wenn sie vor der Prüfung schnell noch auf Rauhreif ausrutscht (click).

    Bei einem Gewitter muss sich ein Fahrlehrer jedoch kaum Sorgen machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blitz in die Fahrschülerin einschlägt, ist so gering, dass er zuvor im Lotto gewonnen hat - und damit den Schaden bezahlen kann ;-)

    Gruß
    Heinz

  8. Registriert seit
    04.10.2007
    Beiträge
    346

    Standard

    #48
    Also der Fahrlehrer haftet auf jeden Fall.
    Bei mir in den Fahrstunden hats auch mal geregnet, aber das Wetter kann man sich nicht immer aussuchen und wenn der Fahrlehrer das Wetter fürnoch vertretbar hält....

  9. beak Gast

    Standard

    #49
    Stimmt, das Wetter kann man/frau sich nicht aussuchen. Ich mußte meine Fahrstunden auch ein paar Mal bei Regen absolvieren. Was mich einfach erschreckt ist, dass erfahrene Motorradfahrer Unterschlupf suchen und ein Fahrschüler da durch ein Gewitter fährt. Geht ja nicht nur darum, dass der Blitz einschlagen könnte. Es kann ja zu Sturmböen, Aquaplaning usw. kommen (bin ja auch schon ein paar mal in ein Gewitter geraten). Ein Fahranfänger wird sich mit Sicherheit in solchen Situationen etwas anders verhalten, als jemand, der schon jahrelang fährt.
    Aber wenn der Fahrlehrer das vertreten kann... Ich hätte da schon Angst um meinen "Schützling".

  10. Registriert seit
    18.04.2008
    Beiträge
    20.644

    Idee Gewitter trifft Kühe

    #50
    Moin,

    dies ist heute auf nonstopnews gekommen. Vielleicht regt das ja zum Nachdenken an.


    Kurzes, aber heftiges Gewitter:
    Acht hochwertige Bio-Kühe werden von Blitz getroffen und sind auf der Stelle tot – Hoher Schaden für Bauer Johannes Ganter
    Bauer im O-Ton – Kühe suchten Schutz unter Baum als Blitz einschlug – Kühe auf der Stelle tot
    Datum: Dienstag, 30. Juni 2009, ca. 09:00 Uhr
    Ort: Hinterzarten, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

    (cd) Das Gewitter, das am Morgen über den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zog war kurz, aber heftig, und kostete acht Bio-Kühen das Leben.
    Nach Angaben von Bauer Johannes Ganter suchten die hochwertigen Kühe als das Gewitter aufzog Schutz unter einem Baum. Sekunden später schlug dann aber schon ein Blitz in den Baum ein und die Kühe waren sprichwörtlich „auf den Schlag“ tot. Für den Bauern bedeutet dies einen enormen Sachschaden. Die hochwertigen Kühe hatten einen ungefähren Wert von 25.000 Euro.



 
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