Seite 7 von 10 ErsteErste ... 56789 ... LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 70 von 96

weiterfahren bei Gewitter?

Erstellt von dave4004, 09.06.2009, 22:09 Uhr · 95 Antworten · 16.228 Aufrufe

  1. hbokel Gast

    Standard

    #61
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Eigentlich geht doch nur um die Vermeidung einer Gefahr die jeder selbst bestimmen kann. Ist doch etwas anderes als die Dinge die unvermeidbar sind
    Räusper...

    wer wie ein Gestörter in eine uneinsehbare Kurve brettert (und dann noch den unschuldigen Hund von anständigen Campern mit in den Tod reißt - was BILD Leser besonders erzürnen dürfte), der hat das doch selbst so bestimmt.
    Oder?

    Gruß
    Heinz

  2. Registriert seit
    23.03.2009
    Beiträge
    703

    Standard

    #62
    @ was denn jetzt? Die Kühe in Norddeutschland - wären die denn noch am leben?
    Hufe über dem Kopf ,oder so ? Woher kennen die das denn ?
    gehn die mit dem Bauern trainieren ? ..... und wer macht die Blitze ???

  3. Registriert seit
    18.04.2008
    Beiträge
    20.644

    Standard

    #63
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Du solltest darüber nachdenken, ob Du Deine Bildung dauerhaft aus der BILD beziehen willst ;-)

    Das wäre dann eine Nominierung für den Darwin Award wert (vorausgesetzt, neben der erwiesenen Dummheit ist auch die zweite Voraussetzung erfüllt, nämlich sein Genom noch nicht fortgepflanzt zu haben). 2009 ist immerhin das Darwin-Jahr.

    Gruß
    Heinz

    P.S. Habe ich was übersehen, oder ist der Bezug zum Risiko bei Gewitterfahrten nun völlig verloren gegangen?

    Moin Heinz,

    Du hast nix übersehen, Du hast aus deiner Sichtweise alles richtig gemacht. Ich wünsch dir viel Glück bei der Fahrt durch Gewitter. Komm einfach gut nach Hause.

    PS. Die Bild lese ich übrigens hin und wieder, wie weitere ca. 8.000.000. Vieles von der Bild kannst Du übrigens 1 - 2 Tage später in der Süddeutschen oder Frankfurter lesen, nicht als Dreizeiler sondern mit Kommentar.

    Deinen 2. Absatz verstehe ich so leider nicht. Zur zeit Darwins gab es die Bild noch nicht. Und der Darwin Arward, da fällt mir jetzt aber schon spontan ein Anwärter auf den Preis ein:

    Was sind die Darwin Awards?

    Der Naturwissenschaftler Charles Darwin postulierte, dass die Auswirkungen der natürlichen Selektion im Laufe der Zeit dazu führen, dass sich die Individuen so entwickeln, dass sie bessere Fähigkeiten als ihre Vorfahren aufweisen. Dies wird auch "Überleben der Bestangepassten" genannt.

    Wir erweisen der Hypothese von Charles Darwin Ehre, indem wir jährlich Darwin Awards an die (Reste von) Individuen verleihen, die alles in dem Versuch gegeben haben, unseren Genpool zu verbessern. Wir applaudieren jenen, die das ultimative Opfer erbracht haben, indem sie sich selbst in der aussergewöhnlichsten und dümmsten Art und Weise töteten. Diese Auszeichnung wird fast immer posthum verliehen, vorzugsweise vor der Vermehrung.

    Hauptsächlich erinnern wir an diejenigen, die den Genpool desinfizierten, indem sie innovativ schwachsinnige Wege fanden, sich selbst zu töten und dadurch halfen, unerwünschte Schwächen von den Genen zu entfernen. Die individuelle Absicht und Selbstopferung der Nominierten sowie die spektakulären Methoden, durch die sie sich selbst entfernten, sind lobenswert und sollen nicht verspottet werden. Tatsächlich ist es jedoch eine zweifelhafte Ehre, einen Darwin Award zu erhalten.


    Auch für dies hier sehe so keinen Zusammenhang mit meinen Zeilen,:

    Darwin und die Genomik

    Was haben die beiden von Darwin nicht oder kaum beachteten Wissenschaftsdisziplinen, die Vererbungslehre und die Mikrobiologie nun zur Weiterentwicklung der Evolutionslehre beigetragen, was tragen sie heute bei? Seit der Entschlüsselung der gesamten Erbsubstanz eines Lebewesens vor vierzehn Jahren ist eine Verschmelzung dieser beiden Disziplinen zur Genomforschung oder "Genomik" zu beobachten. Es ist inzwischen möglich, Genome ganzer Lebewesen miteinander zu vergleichen, sie zu analysieren und zu fragen, ob Spuren der Evolutionsprozesse in ihnen sichtbar sind.

    Lässt sich Darwin in den Sequenzen der Genome wieder finden? Ich denke ja, zunächst einmal bei den einzelligen Bakterien. Im Gegensatz zu den Genomen höherer, zellkernhaltiger Organismen, den Eukaryonten, sind die von Bakterien relativ simpel aufgebaut. Aus der Genomanalytik wissen wir, dass die bakterielle Erbsubstanz aus einem relativ konstanten Teil und einem flexiblen Bereich besteht. Letzterer, der etwa bei Darmbakterien dreißig Prozent des gesamten Erbgutes ausmacht, kann durch die Übertragung mobiler genetischer Elemente, beispielsweise von Genominseln, Plasmiden oder Bakteriophagen erworben werden.



    ich würde mich freuen von dir zu hören:



  4. hbokel Gast

    Standard

    #64
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    ich würde mich freuen von dir zu hören
    Kein Problem :-)

    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Deinen 2. Absatz verstehe ich so leider nicht
    Ich nehme an, Du meinst folgenden Passus:

    Zitat Zitat von hbokel
    Zitat Zitat von Roter Oktober
    Laut Polizei gehe man davon aus, dass der Motorradfahrer viel zu schnell unterwegs war und somit keine Chance hatte auszuweichen.
    Das wäre dann eine Nominierung für den Darwin Award wert (vorausgesetzt, neben der erwiesenen Dummheit ist auch die zweite Voraussetzung erfüllt, nämlich sein Genom noch nicht fortgepflanzt zu haben).

    Du hast bereits perfekt recherchiert, wofür man den Darwin Award bekommt:

    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    ... sich selbst in der aussergewöhnlichsten und dümmsten Art und Weise töteten. Diese Auszeichnung wird fast immer posthum verliehen, vorzugsweise vor der Vermehrung.
    Zur Vorgeschichte: Dein Hinweis auf den Unfall folgte einer Diskussion über die Wahrscheinlichkeit, beim Motorradfahren vom Blitz getroffen zu werden. Deshalb ging ich davon aus, dass Du ein weiteres Beispiel für Gefahren geben wolltest, denen man schicksalhaft ausgeliefert ist (korrigier mich, wenn Du etwas anderes gemeint hast). Der schreckliche Unfall beruht aber offensichtlich nicht auf einem unvermeidlichen Risiko, sondern auf Fehlverhalten wider die Vernunft. Und dafür wird der Darwin Award verliehen.

    Was den eigentlichen Thread betrifft:

    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Ich wünsch dir viel Glück bei der Fahrt durch Gewitter. Komm einfach gut nach Hause
    Danke. Ich wünsche Dir ebenfalls alles Gute beim Motorradfahren. Es gibt dabei leider sehr viele Risiken, die man nur bedingt beeinflussen kann. Manche Risiken erscheinen sehr groß (wie z.B. Blitz und Donner), obwohl sie sind faktisch fast Null sind. Andere Risiken nimmt man subjektiv kaum wahr, obwohl sie häufig zu schweren Unfällen führen. Dazu zählt z.B. zu hohe Geschwindigkeit (damit meine ich jetzt nicht die Verkehrsschilder, sondern die konkrete Alltagssituation).

    Gruß
    Heinz

  5. Registriert seit
    04.10.2007
    Beiträge
    346

    Standard

    #65
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    P.S. Habe ich was übersehen, oder ist der Bezug zum Risiko bei Gewitterfahrten nun völlig verloren gegangen?
    Ja, ich glaube der Bezug ist nu entgültig verloren gegangen

  6. Registriert seit
    17.09.2007
    Beiträge
    1.672

    Standard

    #66
    Also ich persönlich halte das Risiko von einem roten Blitz, vorzugsweise vom Strassenrand ausgehend, getroffen zu werden für größer als das von einem Blitz von oben.
    Beides ist mit Sicherheit unangenehm.
    War das jetzt wieder zum Thema?

    Gruß
    Martin

  7. Registriert seit
    23.03.2009
    Beiträge
    703

    Standard

    #67
    ...... und die Kühe??????

  8. Registriert seit
    01.09.2006
    Beiträge
    622

    Standard

    #68
    Bei Gewittern ist Freiburg Spitze

    Es rumpelt und blitzt über Südbaden. Immer wieder und – so scheint es – auch immer gewaltiger.
    Uwe Schickedanz, Leiter der Regionalzentrale des Deutschen Wetterdienstes behauptet spontan, dass doch Stuttgart die Stadt sei, in der es am häufigsten blitze. Also die Stadt, in der er selbst arbeitet, und viele Gewitter miterlebt. Dann aber recherchiert er gemeinsam mit den Mitarbeitern des Regionalbüros in Freiburg den Fall genauer nach. Und siehe da: In Deutschland steht nicht die Baden-Württembergische Landeshauptstadt, sondern Freiburg an der Spitze der Gewitterstatistiken. Der zweifelhafte Sieg über die Schwaben ist allerdings nur ein knapper.

    MEHR GEWITTER IN ÄQUATORNÄHE

    In der Klimareferenzperiode 1961 bis 1990 gab es in Freiburg durchschnittlich 32,7 Gewittertage im Jahr. Das bedeutet, dass es an fast jedem zehnten Tag rummst. Und das kann durchaus auch mehrere Male am Tag sein. Denn wie viele Gewitter ein Gewittertag hatte, wurde nicht erfasst. Dicht auf Freiburg folgt München mit 32,0 Gewittertagen, und dann Stuttgart mit 30,9 Gewittertagen. Je weiter nördlich wir kommen, umso seltener gewittert es. Zum Vergleich: in Köln wurden 27,5 Gewittertage errechnet, in Hamburg nur 24,7.


    Zum einen liegt das daran, dass Südbaden näher am Äquator liegt als Hamburg. "Die Gewitterdichte nimmt von den Polen zum Äquator zu – mit Ausnahme von den Wüsten", erklärt Schickedanz. Außerdem wachse die Gewitterwahrscheinlichkeit mit der Entfernung von der Küste. Der Boden erhitze sich nämlich schneller, je weiter er vom Meer entfernt sei – und das führe wiederum dazu, dass die Atmosphäre labil wird.

    GEWITTER – EIN CHAOTISCHES PHÄNOMEN

    Schickedanz erklärt all dies nicht, ohne immer wieder auf die Unberechenbarkeit von Gewittern hinzuweisen. "Gewitter sind immer noch ein seltenes Phänomen. Daher können statistisch große Schwankungen auftreten", sagt er. Außerdem kämen bei einem Gewitter chaotische Faktoren hinzu, die jeder logischen Berechnung im Weg stehen. Man müsse sich das vorstellten wie bei einem Kochtopf: Es lässt sich berechnen, was wir brauchen, damit das Wasser zu kochen beginnt. Wann und wo genau allerdings die erste Luftblase nach oben steigt, ist nicht vorhersagbar. "So ähnlich ist es auch mit den Gewittern – wir können nicht genau sagen, wann und wo die Atmosphäre überkocht."

    Neben der Anzahl der Gewittertage wird beim Deutschen Wetterdienst auch die Anzahl der Blitzentladungen gemessen. Hier sind die Schwankungen noch höher. Trotzdem wagt Schickedanz einen Vergleich: Auf 1000 Quadratmeter in Skandinavien entladen sich etwa 200 bis 600 Blitze pro Jahr. In den Tropen würde auf dieselbe Fläche die riesige Zahl von 50.000 Blitzen pro Jahr kommen. 1000 Quadratmeter in und um Freiburg sind es 3500 Entladungen. Es gab aber auch schon Jahre mit 7000 Blitzen.

    DIE OBERFLÄCHE BESTIMMT DAS RISIKO

    Mit der Anzahl der Blitze steigt prinzipiell auch die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden. Die Vorstellung, dass man im Schwarzwald gefährlicher lebt als in der Rheinebene, ist aber falsch, sagt Schickedanz. Es kommt nicht darauf an, wie nah man den Wolken ist, sondern darauf, wie die Oberfläche beschaffen ist. "Auf einem Hügel in der Rheinebene ist das Risiko höher als in einer Talsohle im Schwarzwald – obwohl diese um einiges höher liegt", so Schickedanz.

    Der Blitz sucht sich also nicht einfach den höchsten Punkt, sondern den höchsten Punkt im Verhältnis zur Umgebung. Wenn man nun Rheinebene und Schwarzwald vergleicht, so hat es zwar im Schwarzwald mehr gefährliche Höhen, aber eben auch mehr sichere Täler. "Das gleicht sich dann insgesamt wieder aus", meint Schickedanz.

  9. fls
    Registriert seit
    25.04.2008
    Beiträge
    1.687

    Beitrag

    #69
    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Bei Gewittern ist Freiburg Spitze

    Auf 1000 Quadratmeter in Skandinavien entladen sich etwa 200 bis 600 Blitze pro Jahr. In den Tropen würde auf dieselbe Fläche die riesige Zahl von 50.000 Blitzen pro Jahr kommen. 1000 Quadratmeter in und um Freiburg sind es 3500 Entladungen. Es gab aber auch schon Jahre mit 7000 Blitzen.
    Ich gehe mal davon aus, dass das 1000 QuadratKILOmeter heißen soll.
    Ansonsten würde auf einer Fläche von 33m x 33m in Skandinavien jeden Tag mindestens einmal ein Blitz einschlagen.
    In Freiburg wären es schon 10 pro Tag.
    Da hätten wir ein ziemliches Feuerwerk im Garten.

    Grüße
    Barney

  10. Registriert seit
    11.09.2008
    Beiträge
    4.128

    Standard

    #70
    Zitat Zitat von dave4004 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    als ich am Sonntag unterwegs war, hat es mich voll eingeregnet und ich bin in ein schweres Gewitter gekommen.

    Was macht ihr bei Gewitter, anhalten oder durch fahren? Ich bin weiter gefahren, da ich ankommen wollte / musste. Ganz ungefährlich soll das wohl nicht sein, aber ich habe mir gedacht, dass die Chance relativ gering ist, dass MICH der Blitz trifft. Dann hätte ich jetzt mit Lotto spielen angefangen.



    Gruß

    Dave
    High!
    ..auf der BAB abba nur bis zur nächsten Brücke....(no risk,no fun..:..-so find you a bridge,.....)


 
Seite 7 von 10 ErsteErste ... 56789 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Speichen gebrochen, weiterfahren?
    Von BadenRT im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 03.07.2012, 16:49
  2. Überspannungsschäden bei Gewitter
    Von GS-Angie im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 23.08.2011, 21:51
  3. Castrol TWIN weiterfahren oder auf Actevo 4T wechseln?
    Von Schweinehund im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 27.10.2008, 14:24
  4. Gewitter - Was tun auf dem Krad?
    Von krude im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 27.07.2006, 15:21