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Wertermittlung meiner GS

Erstellt von mulicard, 03.08.2015, 23:26 Uhr · 57 Antworten · 5.691 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von ADVent Beitrag anzeigen
    Genau so Artisten.......

    Wie sehr solche Motorräder begehrt sind sieht man gerade bei e.bay, da steht eine 1150 mit so einem wundervollen Umbau drin... Wird ihm quasi aus den Händen gerissen das Ding so heiss sind alle drauf.

    Dann erwähn doch fairerweise, wieviele 1150er ohne Umbau am gleichen Ort auf Käufer warten.

    Aber fairerweise.....
    ....da war doch was.

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    #52
    Ja das stimmt, aber die sind ja auch original, langweilig und nicht so sensationell wie so ein einzigartiger Umbau

  3. Registriert seit
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    #53
    Das ist halt immer so bei Umbauten, egal in welche Richtung. Wenn es keine objektive Verbesserung (z. B. einfach nur ein besseres Fahrwerk) ist, wirkt es eher abschreckend oder schränkt zumindest die Anzahl der Interessenten deutlich ein. Die GS ist eine Reiseenduro und wer so ein Ding sucht, sucht meist eher was für längere Touren. Diese Kundschaft wird sich für so einen Umbau nicht interessieren. Andere werden abgeschreckt, weil sie einfach nicht wissen, ob der Umbau für sie ein Vorteil oder ein Nachteil ist. Auch Probleme, die durch so einen Umbau auftauchen können, werden einige abschrecken. Nicht jeder traut sich zu, seine Maschine selber zu warten und Umbauten können je nach Art und Ausführung die Wartung erschweren oder verteuern. Genug Leute wissen einfach nicht, wie sich dieser Umbau auswirkt und werden eher davon absehen, sich so eine Maschine auf eigenes Risiko zu kaufen. Auch wenn sie vielleicht genau das richtige für sie wäre. Und grad bei der GS gibts so eine große Auswahl an Gebrauchtmaschinen, daß die Mehrheit sich für eine mehr oder weniger originalbelassene Maschine entscheiden wird.

    Wenn ich selbst an einer GS diesen Baujahres Interesse hätte und grundsätzlich kein Problem mit dem Umbau hätte, würde ich den Preis ca. 1500 bis 2000 € unter dem einer scheckheftgepflegten Maschine vom Händler ansetzen. Zum Teil aufgrund des fehlenden Scheckhefts, zum Teil aufgrund der fehlenden Händlergewährleistung, zum Teil weil der Umbau unter Umständen doch ein paar Nachteile haben könnte, sozusagen als Risikoausgleich. Bei einer älteren Maschine wie einer 1150er wäre mir ein Scheckheft relativ egal, da Kulanz von BMW eh keine Rolle mehr spielt. Händlergarantie wäre da noch interessant, aber der Preisunterschied Händler zu privat den günstigen Maschinen wäre so groß, daß selbst eine große Reparatur bei einer privat gekauften Maschine den Preis höchstens in Richtung des Händlerpreises treiben würde. Aber die hier ist noch relativ neu, Kulanz könnte noch eine Rolle spielen und grad wegen des Umbaus wäre Gewährleistung ganz praktisch. Auch die TÜV-Fähigkeit aller Umbauten wäre beim Kauf vom Händler weniger ein Problem. Gibt genug TÜV-Prüfer, die eine Maschine ziemlich problemlos durchwinken während andere deutlich genauer hinschauen. Beim Händler hat man da eher Sicherheit, daß die Umbauten auch einer genaueren Prüfung standhalten. Der Umbau wäre für mich in jedem Fall ein gewisser Unsicherheitsfaktor, für den ich entsprechenden Nachlass fordern würde. Wie gesagt, das wäre meine persönliche Einstellung zu dieser Maschine. Ich sage nicht, daß andere Interessenten das auch so sehen. Man braucht halt jemanden, der exakt sowas sucht.

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    #54
    Die GS ist aber schon 5 Jahre alt, wozu braucht man dann bei dem Alter und 18000 Km noch ein Scheckheft ?

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    #55
    das ist doch genau die Situation, in der du ein Scheckheft willst. Wenn die Kiste 100.000 gelaufen hätte würdest du bei BMW wohl keine Kulanz mehr bekommen, weil die Laufleistung schon relativ hoch ist. Aber bei wenig Kilometern sollte eigentlich nicht viel kaputt gehen, die Chancen auf Kulanz wären dann relativ hoch. Aber eben wegen fehlendem Scheckheft und auch aufgrund der Umbauten würde man bei dieser Maschine wohl eher nichts bekommen.

    Ich sag ja nicht, daß an der Maschine was kaputt ist oder bald kaputt geht. Das ist einfach nur eine Risikobewertung. _Wenn_ was kaputt geht, ist man mit dieser Maschine mehr oder weniger sicher auf sich allein gestellt, während man bei einer scheckheftgepflegten Maschine im Normalzustand noch gute Chancen auf Kulanz hätte.

  6. Registriert seit
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    Standard Wertermittlung meiner GS

    #56
    Ist BMW wirklich so kulant wenn die Voraussetzungen gegeben sind?!?

    Etwas weiter oben hat jemand geschrieben das man im Fall der Kulanz an den BMW Händler gebunden wird.
    Stimmt das?

    Wenn ich z. Bsp. einen Kulanzpreis von 50% auf ein Teil bekomme und die Arbeitszeit von der BMW Werkstatt selbst tragen müsste...

  7. Registriert seit
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    #57
    kommt vermutlich auf die genauen Umstände an. Aber wenn die Kulanz gewähren, dann vermutlich nur im Zusammenhang mit einem BMW-Händler. Also neues Originalteil mit Einbau beim authorisierten Händler. Ein Neuteil einfach so abgeben, damit es beim freien Mechaniker eingebaut wird werden die nicht machen. Ist vermutlich auch ein Rechenexempel. Neuere Maschine, teures Neuteil mit hoher Kostenbeteiligung durch BMW wird sich lohnen, weil das beim Weiterverkauf entsprechend nachweisbar ist. Bei ner älteren Maschine wie meiner 1150er würde ein gebrauchtes Teil von eBay mehr Sinn ergeben, da mir niemand deutlich mehr Geld für meine Maschine gibt, nur weil da ein neues HAG verbaut ist.

    Die K-Modelle der letzten Baujahre hatten beispielsweise häufig Probleme mit den Lenkeramaturen. Die wurden dann sehr oft mit voller Kostenübernahme über Kulanz getauscht. Vermutlich, weil es a) ein bekanntes Problem war und b) keine Verschleissteile. Ein defektes HAG würde vermutlich mit teilweiser Kostenübernahme getauscht werden, weil das HAG durchaus auch verschleisst.

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    #58
    ...nach 5 Jahren ist's eh Schluss mit Kulanz (außer in Ausnahmefällen)...


 
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