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Wie geht das mit den längeren Reisen/Auszeiten?

Erstellt von Sealiner, 09.11.2011, 09:10 Uhr · 32 Antworten · 3.869 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    467

    Standard Wie geht das mit den längeren Reisen/Auszeiten?

    #1
    Ich gebe es zu. Ich bin ein echter Reisebricht-Yunkie. Wenn hier jemand Bilder und Infos zu seiner Tour reinstellt, freu ich mir ein Loch in den Bauch und träume...und träume...

    Irgendwann holt mich die harte Realität wieder ein und ich frage mich, wie es die Menschen auf die Reihe bekommen, in regelmäßigen Abständen über mehrere Monate oder auch nur Wochen unterwegs sein. Wovon lebt man? Nur von der Liebe zum Moped allein? Wie schafft man es nach Monaten wieder ins Erwerbsleben einzutreten? Oder sind das alles Lotto-Millionäre und Allenerben? Sind diese Leute alle Besitzer mehrerer Mietshäuser? Alles Beamte, die sich das berühmte Sabbatjahr nehmen? Oder leben die alle von Gelegenheitsjobs? Dann hätte man aber nicht die Kohle zum Reisen?

    Ich kann mir max. 2 Wo Urlaub am Stück leisten; und das dann noch nicht mal zwei Mal im Jahr.

    Mich interessieren die Hintergründe dieser Leute mindestens genau so viel wie die Reisen selbst.

  2. MHL
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    Standard

    #2
    Bei den beiden hier weiß ich es: http://www.boomer.de/ :

    2 x Job kündigen, Haus verkaufen, Möbel bei EBAY verscherbeln.

    Da gehört schon verdammt viel Mut und Willen dazu !

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von MHL Beitrag anzeigen
    Bei den beiden hier weiß ich es: http://www.boomer.de/ :

    2 x Job kündigen, Haus verkaufen, Möbel bei EBAY verscherbeln.

    Da gehört schon verdammt viel Mut und Willen dazu !

    jep
    und hier: http://www.boomer.de/presse/berichte-über-uns/
    findest Du in den älteren Presseberichten datailiert das, was Matze soeben geschrieben hat.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Manchmal hilfts auch einfach mal mit dem Chef zu reden. Ich hab nach 2011 auch 2012 wieder 4 Wochen am Stück Urlaub bekommen *freu*
    Gute Urlaubskoordination mit den Kollegen natürlich vorausgesetzt.

    Man darf sich auch nicht immer so für unabkömmlig halten...
    Hängt natürlich auch von der Branche ab...

  5. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #5
    Es täuscht dass man Unmengen an Kohle braucht, vier Wochen am Stück sollten kein Problem sein. Und in der Tat kann ein Gespräch mit dem Chef auch mal drei Monate bringen - zB vier Wochen bezahlt und 8Wochen unbezahlt, dann bleibst Du in Deinem Job und kannst das Leben in vollen Zügen genießen.

    Ich werde das wohl auch demnächst mal wieder machen wollen müssen. Nach meinem Jahr Auszeit vor nunmehr 5Jahren wird es Zeit wieder soetwas zu machen. Momentan bin ich aber eher unschlüssig welches Ziel ich anpeilen soll...

  6. bug
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    #6
    wir hatten in diesem Jahr das Glück 8 Wochen Urlaub zu machen, das ging so:
    Barbara hatte vor 2-3 Jahren projektbezogen zig 100 Überstunden aufgestaut, die mussten irgend wie weg, ausbezahlen oder abbummeln. Das erste tut in der Seele weh, das 2. was soll sie alleine mit 200 Freistunden anfangen. Ich fragte meinen Chef, ob ich nicht das Programm "Freizeit statt Prämie" oder "unbezahlten Urlaub" machen kann.
    Wir holten jeweils das Einverständnis für zusätzlich 4 Wochen Urlaub (einmal aus den Überstunden, bei mir 10 Tage alten Urlaub, 10 Tage unbezahlt). normal sind bei uns auch nur 3 Wochen am Stück möglich
    Wir hatten somit riesig Glück, in Unternehmen zu arbeiten wo man das machen kann - sicher nicht alle Jahre - leider
    Ich kenne einige, die den Schnitt gemacht haben - den Job gekündigt und dann los für (un-) bestimmte Zeit und dann wieder was neues gesucht haben.

    Bezüglich Geld war das bei uns auch kein Problem, unsere Reisekosten hielten sich in Grenzen, da wir entweder günstig gewohnt oder gezeltet haben, dabei eigentlich immer selbstversorgt haben. Der größte Posten war der Sprit und die Fähren

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Sealiner Beitrag anzeigen
    Ich gebe es zu. Ich bin ein echter Reisebricht-Yunkie. Wenn hier jemand Bilder und Infos zu seiner Tour reinstellt, freu ich mir ein Loch in den Bauch und träume...und träume...

    Irgendwann holt mich die harte Realität wieder ein und ich frage mich, wie es die Menschen auf die Reihe bekommen, in regelmäßigen Abständen über mehrere Monate oder auch nur Wochen unterwegs sein. Wovon lebt man? Nur von der Liebe zum Moped allein? Wie schafft man es nach Monaten wieder ins Erwerbsleben einzutreten? Oder sind das alles Lotto-Millionäre und Allenerben? Sind diese Leute alle Besitzer mehrerer Mietshäuser? Alles Beamte, die sich das berühmte Sabbatjahr nehmen? Oder leben die alle von Gelegenheitsjobs? Dann hätte man aber nicht die Kohle zum Reisen?

    Ich kann mir max. 2 Wo Urlaub am Stück leisten; und das dann noch nicht mal zwei Mal im Jahr.

    Mich interessieren die Hintergründe dieser Leute mindestens genau so viel wie die Reisen selbst.
    Nochmal zum Thema zurück, weil Sealiner ja die Frage stellte wie sich das jemand beruflich traut und leisten kann.
    boomer.de baut auf einer großen Plattform auf http://www.boomer.de/partner/

    Ich kann solche extravaganz Urlaube auch nur zum Träumen verwenden, (unsere Eventgeselschaft baut auf die Plattformen der Firmen) der Normalbürger hat halt nur 25-30 Tage Urlaub und ein begrenztes Budget da muß es für jeden Geldbeutel was passendes sein.
    Ich kann weil Familie im Hintergrund steht auch nur einmal im Jahr für mich eine Aktion planen, sonst hängt der Haussegen schief.

    Dann muß das verlängerte Wochenende halt reichen.

    Aber um so mehr schätzt man dann die Sache, wenn's Monatelang geplant wird, zur Durchführung kommt und man wieder davon zehren kann.

    Ich kenn viele Leute die sich nicht mal mehr ein Moped leisten können, da brauch ich's dann als Normalbürger auch nicht übertreiben.

    Klugscheißmodus aus

    LG
    Tom

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    #8
    Ich habe mal mit jemandem persönlich gesprochen der auch ein paar Jahre unterwgs war....und es ist tatsächlich so das die nicht im Lotto gewonnen haben oder ähnliches und auch keine Multimillionäre sind!

    Er erzählte mir das er genau alles verkauft hat was er sich bis hierhin aufgebaut hatte....Haus, Auto; Möbel...einfach alles!

    Wenn er wieder zurückkommt fängt er bei NULL an...sprich Hartz4 und nix auf der Kante

    Mutig?...allemal

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Sparen, sparen, sparen. Nicht das Reisen ist das Teure, sondern die dennoch laufenden Kosten wie Miete, Versicherungen, Krankenkasse, Sozialbeiträge etc., wenn man noch ein Bein am Boden behalten will.
    Weiterhin kenne ich einige Langzeitreisende. Diese jobben unterwegs als irgendwas, um die Kasse wieder aufzufüllen. Und dann ist es natürlich total modern geworden, sich für jeden grösseren Wochenendtrip 15 Sponsoren zu suchen und dafür das Motorrad zur Litfasssäule umzufunktionieren. Und wie immer, wenn etwas modern wird, verkommt es zum Massenprodukt. Da kommt nicht mehr viel bei rüber
    Dann refinanzieren sich einige Reisende durch Vorträge, Bücher etc. Das bedingt natürlich einen gewissen Umgang mit Sprache, Fotografie etc. Der Markt zeigt allerdings, dass da durchaus viele Bücher erscheinen, die nie hätten geschrieben werden dürfen Ob da dann auch ein kommerzieller Erfolg entsteht, hoffe ich zu bezweifeln.
    Mehrfach wurde mir als Reisebudget für 12 Monate Afrika die SUmme von 20.000-25.000 Euro genannt. Da ist dann aber nix mit Lodge, Safari und so, sondern wirklich die Basics.
    Ich habe für 4 Wochen Töffreise rund um die Ostsee (naja, fast...) alles in allem rund 1500 Euro ausgegeben. all inclusive. Wirklich all, allso auch Sprit.
    Für das Geld kommen andere nur 1 Woche nach Gran Canaria

    Wie ich das Geld zusamenbekam? Sparen.
    Ferien? Resturlaub plus aktueller Ferienanspruch. Plus das OK vom Team für die Abwesenheit.
    Alle paar Jahre geht das.

  10. Registriert seit
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    941

    Standard

    #10
    Auch bei mir trifft dieses Thema auf grosses Interesse. Mit einiger Planung sollte so etwas moeglich sein. Zwar nicht einfach und einige Hindernisse, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Gebuesch.

    War am letzten Sonntag bei einem guten Freund, der im Mai losgefahren ist, von Johannesburg nach Cairo, dann weiter nach London.

    Durchschnittskosten: 250 Rand / Tag - bis Cairo. Das heisst ca. 3750 EUR ueber 5 Monate! Incl. Uebernachtungen, Essen, Sprit.

    Sauteuer wurde es dann ab Israel, er musste ausweichen, da wegen der Unruhen in Aegypten keine Faehrverbindung moeglich war. Der Rest in Europa verglichen zu Afrika, nur "teuer" was ja wiederum relativ ist.

    Aber die Bilder, die Stories und alles, einfach klasse.


 
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