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ABS an neue Radgrössen anpassen ?

Erstellt von Sabine1960, 20.07.2012, 21:38 Uhr · 53 Antworten · 3.647 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard ABS an neue Radgrössen anpassen ?

    #1
    Hallo,

    habe ein Problem, das ich lösen möchte.
    Ich habe meine Xcountry mit Xchallenge Gabelholmen ausgerüstet
    und gleichzeitig deren Räder verbaut. Die sind vorn um 2" grösser und hinten um 1". Damit habe ich exakt das Fahrwerk der Xchallenge mit Aussnahme des Federbeines. Der Fahrwerksumbau ist abgesegnet (Gabel eingetragen )
    aber die Eintagung der Räder gescheitert. Die korrekte Funktion des ABSes wird angezweifelt aufgrund der veränderten Abrollumfänge der grösseren Räder.
    Das Abs scheint in beiden Modellen das gleiche zu sein aber mit unterschiedliche hinterlegter Programmierung .
    BMW sagt mir keine Unterstützung zu .
    Wie bekomme ich meinen ABS-Modulator dazu zu denken es wäre in einer
    Xchallenge? Ist eine Neucodierung möglich mit den Merkmalen die das ABS in
    der XChallenge trägt ?
    Hab ja nicht viel Hoffnung aber vlt. weiss da jemand Rat oder eine Adresse
    von Spezialisten die so was können ?

    Liebe Grüsse
    sabine

  2. Registriert seit
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    4.029

    Standard

    #2
    Im Tacho sind 3 Radumfänge einstellbar, u.a. 18" (2108) für die XChallenge. Versuch mal, ob das ABS nach Änderung der Einstellung auf 2108 Probleme macht, oder beim Bremsen auf glattem Untergrund korrekt arbeitet. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die ABS-Steuergeräte der 3 X-Typen in ihrer Software unterscheiden. Der Tacho muss allerdings - wie oben dargestellt - auf den korrekten Radumfang eingestellt werden.

    CU
    Jonni

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    Standard

    #3
    Hallo Jonni,

    danke für deine Antwort.
    Alle 3 Modelle haben die gleiche Tachoeinheit.
    Die challenge hat 21/18 Räder,
    die country 19/17, die moto 17/17,
    alle mit gleichem Bosch ABS-2.
    An der Tachoeinheit kann man nur 17 oder 18 Zoll wählen.
    Das bezieht sich nur aufs Hinterrad und kalibriert die
    Tachoanzeige . Mit dem ABS hat das nichts zu tun.
    Das ABS ist wahrscheinlich vom Werk aus codiert und mit unterschiedlicher
    Software auf die entsprechenden Radpaarungen angepasst.
    Das Problem sind die veränderten Abrollumfänge der Räder, so das das ABS
    nun abweichende Drehzahlen von Vorderrad und Hinterrrad evtl.
    falsch interpretiert und nicht mehr optimal funktioniert.
    Im Fahrversuch habe ich keine Veränderung feststellen können.
    Das langt jedoch nicht als Nachweis für den Prüfer.
    Vltl. könnten andere ABS-Ringe das Problem lösen.
    Doch wo kann ich die beziehen oder wo könnte ich mein ABS resetten und
    neu codieren. Brauche ich dazu eine Fahrgestellnummer einer Challenge?
    Und auch noch spannend : ich muss es belegen, tüv- tauglich .

    LG
    Sabine

  4. Registriert seit
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    #4
    Moin,

    schwieriges Thema.
    Beim Umbau meiner GS nur vorne auf 17" war keine Änderung nötig,
    da die ABS Ringe von GS und R 1200R identisch sind.
    Beim Umbau meines Kumpels (F 800 GS) von 21" auf 17" mußte ein anderer ABS Ring verbaut werden.
    Angleichen des Tachos kann ich mir auch nicht vorstellen, so lange das Tachosignal am ABS Ring abgenommen wird.
    Ein Abgleich der ABS Regelung ist auch nicht nötig, da sich das System
    bei jedem Start auf den ersten Metern neu anlernt.

    Dies bezieht sich allerdings nur auf meine Erfahrungen mit F 800
    und R 1200 GS. Kann mir aber kaum vorstellen, dass es bei den kleineren Modellen großartig anders sein soll.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Ein Abgleich der ABS Regelung ist auch nicht nötig, da sich das System
    bei jedem Start auf den ersten Metern neu anlernt.
    Hallo Achim,

    und genau dies tut es nicht. Ich weiss das, weil mein Prüfer sich in München rückversichern wollte. Wir sind ja auch davon ausgegangen das sich das so verhält. Es findet keine Kalibrierung an die Radgrössen statt. Es wird lediglich die technische Funktion gecheckt.
    Die Dinger sind einfach anders programmiert und codiert mit der Fahrgestellnummer. Selbst wenn ich mir ein ABS-Druckodul kaufen würde, bei BMW, würde mir dies nichts nützen, denn die würden es mir nicht codieren.
    Das ABS ist aber definitiv das Gleiche, selbst die ABS-Ringe sind gleich.
    Woher hast du denn deine Information das das mit der R 1200 GS
    sich so verhält ?

  6. Registriert seit
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    #6
    Hallo Sabine 1960,

    kann vielleicht der Hersteller des Systems helfen? Da musst Du allerdings einen Technik-Freak erwischen.


    Der wird sich zwar winden wie ein Aal (wegen der Produkthaftung), aber ein Versuch wärs allemal wert. Vielleicht kann der dem Prüfer die "richtigen" Argumente liefern.


    Grüße vom wehretaler

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hallo wehretaler,

    Das werde ich auf jeden Fall auch noch versuchen.
    Es ist ein Bosch 2-Kanal ABS und es soll auch noch in der F800 S/ST
    und der R 1200 S verbaut sein. Aber ich denke ich werde bei Bosch nicht viel Erfolg haben . Es ist ja schliesslich im Auftrag von BMW entwickelt worden
    und in München will man mir nicht helfen.
    ABS ist ein sensibles Thema das in die Produkthaftung übergreift.
    Man hat mir dort explizit gesagt das sie keine Fahrwerksumbauten unterstützen und schon gar nicht wenn ABS beteiligt ist. Punkt.
    So. Nun stehe ich da und brauche qualifizierte Hilfe und vor allen guten Rat

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Das Abs kann durch den umgestellt werden

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Das wäre zu schön um war zu sein.
    In der Niederlassung Bremen können sie das nicht.
    Hab auch in Bremerhaven angefragt. Niente.
    Welchen kennst du denn der das macht ?
    Da fahre ich sofort hin.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Sabine du könntest noch den Wunderlich fragen,der GS von 19 auf 21 zoll umbaut. Der muß doch wissen,wie das grundsätzlich ist und wer die Anpassung vornimmt.
    viell. hilft dir das.

    zeig mal Fotos von der Kiste, bin neugierig


 
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