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Akrapovic Mapping

Erstellt von ulixem, 21.06.2009, 19:01 Uhr · 26 Antworten · 4.670 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Achtung:
    Die Lambda-Regelung wird im Vollastbereich ausgesetzt !

    Gruß

    Dietmar

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    #12
    Hi
    Die Lambdaregelung wird nicht ausgesetzt, sondern die Elektronik regelt im Volllastbereich bewusst fetter.
    "Irgendeine" Vorgabe muss die Einspritzung ja bekommen.
    gerd

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    #13
    Hallo Gerd,

    die Lambda-Regelung wird schon noch ausgesetzt.
    Weil Lambda-Regelung heißt nichts anderes, dass um etwa Lambda = 1 geregelt wird.
    Fette ich an, so verlasse ich diesen Bereich und habe keine "Lambda"-Regelung mehr, da die Sonde in dem Bereich keine verwertbaren Signale* mehr liefert !
    * Man nutzt ja sonst den Spannungssprung bei etwa Lambda = 1 für die Regelung.

    Darüber ist es eine Steuerung, so dass der Motor mit Akra (oder auch anderen Tüten) zu mager laufen könnte.

    Viele Grüße

    Dietmar

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    #14
    Zitat Zitat von ulixem Beitrag anzeigen
    Welcher denn ?
    Racing Anlagen können wir ja wohl außen vor lassen oder willst Du ohne Zulassung fahren ?
    Und "Messungen" des Herstellers glauben...
    Ich weiß nicht. JEDER Zubehöranlagenhersteller nimmt doch das Attribut Mehrleistung für sich in Kauf und stellt meist auch Leistungskurven ein.

    Im großen Zubehörtütentest in der Motorrad Ende 2005 zeigte sich besonders deutlich, was Sache ist. Damals war aber kein Akra dabei.

    Auf die Schnelle habe ich nur das hier gefunden:
    http://www.bos-exhausts.com/test/1200gs.pdf

    Hast Du einen Test, der die Mehrleistung des Akra untermauert ?

    Gruß

    Dietmar

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    #15
    Moin,

    meine Q lief weder mit dem SR-Endtopf solo als auch mit der SR-Komplettanlage zu mager bzw. war auf gar keinen Fall die Farbe im Endtopf unterschiedlich. Wenn überhaupt, lag dies an den unterschiedlichen Fahrzuständen (untertourig, höhere Drehzahlen, Kurzstrecke).

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    Standard Knocking on Heavens Door...

    #16
    .

    Hallo,

    die hier teilweise bruchstückhaft in die Diskussion geworfenen Statements
    können naturgemäss nicht vollständig die der heutigen Motorenentwicklung zugrundeliegenden Einschränkungen bzw. Herausforderungen berücksichtigen.

    In erster Linie sind dies Vorgaben des Gesetzgebers bezüglich der Abgas- und Geräuschvorschriften.

    Die Abstimmung erfordert daher Kompromisse die bestmögliche Fahrbarkeit in Übereinstimmung hiermit zu bringen.

    Anhand der inzwischen in Serie verfügbaren schnellen Boardrechnertechnologie in Verbindung mit der Erfassung einer Vielzahl von Sensordatenparametern wie z.B. Aussentemperatur, Luftdruck, Drehzahl, Werte der Lambdasonde und die mit Einführung der aktuellen GS-Generation erfolgte Einbindung von Signalen der Klopfsensoren in den Regelprozess, ist es erstmals möglich die Informationen des Grundkennfelds der optimalen Verbrennung - Mapping - mit den variablen Umweltparametern quasi in Echtzeit zu verschachteln.

    Entscheidend für eine gelungene Optimierung ist also die Güte des Mappings repräsentiert durch eine im Entwicklungsprozess ermittelte grösstmögliche Anzahl von Lastzuständen, respektive wie genau differenziert die geordneten Werte den potentiellen Betriebszuständen entsprechen.

    An erster Stelle erstrebenswert ist die Verhinderung zu hoher Verbrennungstemperaturen oder - abläufe, die eine unzulässig hohe mechanische Beanspruchung der Bauteile zur Folge hätten.

    Nicht zu unterschätzen ist dabei die Rolle der Klopfsignalauswertung, die
    mithilfe der Rückkopplung derzeit den wichtigsten adaptiven Beitrag für den Schutz vor unkontrollierter Verbrennung liefern kann.

    Dementsprechend kann entgegen des bis dato notwendigen Sicherheitsabstandes mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln dichter an die Belastungsgrenze gefahren werden und somit der Motorwirkungsgrad erheblich
    gesteigert werden.

    Gleichzeitig kann man mit einer gewissen Berechtigung davon ausgehen, dass Veränderungen der Betriebsparameter etwa durch Einsatz anderer
    Ansaugfilter oder Endschalldämpfer durch ein innovatives Motormanagementkonzept in Grenzen ausbalanciert werden können.

    Was z.B. die Vermutungen einiger Kollegen aufgrund ihrer Beobachtungen von einer trotz Einsatz anderer Endschalldämpfer
    unveränderter Abgasverfärbung belegen mag oder die (ernüchternde)
    Erkenntnis, dass Zubehöranlagen in der Regel eben alleine nicht in der Lage sind eine gute Werksgrundabstimmung im Ergebnis zu steigern.


    Gruss aus Köln





    .

  7. ulixem Gast

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    #17
    Zitat Zitat von Dietmar Beitrag anzeigen
    Hast Du einen Test, der die Mehrleistung des Akra untermauert ?
    Nein, außer die Herstellerangaben. Dein Link mit dem halben PS plus reicht mir.
    Ich wage hier mal zu behaupten, dass ich auch 5 MehrPS nicht merken würde.

  8. Registriert seit
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    #18
    Hi
    @ Dietmar
    Richtig, die Regelung wird zur Steuerung weil sie das Signal der Sonde einfach ignoriert. Vorhanden ist es ja. Da habe ich mich schlecht ausgedrückt
    @ renegade-pilot
    Da stimme ich zu. Es ist das was ich mit anderen Worten auszudrücken versuchte
    gerd

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    Standard

    #19
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    ...es ist das was ich mit anderen Worten auszudrücken versuchte
    gerd
    null problemo, schon allein der Versuch ist ehrenhaft..


    Gruss aus dem sonnigen Köln


    Adi

    .

  10. ulixem Gast

    Standard

    #20
    Also die Lamdaregelung wird bei Vollgas ausgesetzt, schreibt ihr.
    Hat sich bis dato das Mopped, weil man startet ja nicht mit Vollgas, den neuen Auspuff mit zB mehr Durchsatz "gemerkt" oder regelt der Computer nur bis zum Vollgasbereich und nimmt für Vollgas die Voreinstellung vom Serienauspuff oder einen errechneten Wert aus den vorherigen Messungen ?
    Sprich, wäre dann die Kiste bei Vollgas nicht optimal auf den Akrapovic eingestellt ?


 
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