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Anfängerfrage

Erstellt von Abti, 27.04.2012, 10:39 Uhr · 16 Antworten · 2.251 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Anfängerfrage

    #1
    Hihi,

    meine Bremsen vorne quietschen beim Einsatz. Gibt es eine Möglichkeit dies abzustellen ohne gleich neue Belege einbauen zu müssen? Weiß auch nicht ob da organische oder Sinter drin sind.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hi
    Beläge raus, Cu-Paste zwischen Belagträger und Bremskolben , Beläge wieder rein und dann mal sehen.
    Es kann auch Keramikpaste sein. Für Grobmotoriker ist sie einfacher anzuwenden weil sich der ABS Sensor auch dann nicht daran stört wenn man sie pfundweise aufträgt
    gerd

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    es gibt von Lukas mittlerweile eine Klebefolie für die Rückseiten der Beläge. Ich habs probiert, bei mir hat es geklappt. Und die hatten zuvor gequietscht wie ein D-Zug bei Vollbremsung

  4. Registriert seit
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    197

    Standard

    #4
    Hu hu,
    die Idee von Gerd ist toll.
    Wenn du die Beläge schon mal raus hast, dann solltest du sie auch gleich "anfasen".
    Eigendlich nur in Drehrichtung der Scheibe, auf nummer Sicher lieber alle Seiten des Belages leicht anfasen.
    Das alles geht gut mit nem Kuttermesser oder einer Stahlfeile.
    Danach werden die Beläge auch sicher nicht mehr aufschwingen und es ist Ruhe.

    Viel Glück!!!
    Ralf

  5. Registriert seit
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    1.597

    Standard

    #5
    Bei meiner Dakar quietschen die Beläge auch die letzen 3 m vor dem Anhalten.
    Habe dann dünn Kupferpaste aufgebracht, hat nichts genützt.
    Danach die Lucas raus und rote Brembo angephast mit Paste rein.
    Es quietscht immer noch die letzten Meter.
    Was hilft nun wirklich oder sollte ich mal Öl anwenden

  6. Registriert seit
    03.06.2010
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    659

    Standard

    #6
    Kupferpaste macht man nicht auf Beläge, die in Bremssättel aus Alu stecken.
    Kupfer ist edler als Stahl
    Stahl ist edler als Alu
    Das Alu wird zur "Opferanode"
    Das gilt allgemein auch für moderne Autobremsanlagen, deshalb wird hier Keramikpaste benutzt.
    Im übrigen ist bei unseren GS Bremsen nichts der gleichen vorgesehen gemäß BMW.

    Die Hersteller von Bremsklötzen müssen einen Kompromiss eingehen zwischen Leistungsfähigkeit, Haltbarkeit und Komfort. Es werden sehr aufwendige Versuche gefahren bevor ein Hersteller Erstausrüster wird bei einem Fahrzeughersteller. Daher ist eigentlich fast immer der Ausrüster bzw. das Original die erste Wahl für den Ersatz.

    Es gibt einen schönen Link über das Thema, mit ATE Hintergrund:

    http://www.at-rs.de/beitrag/items/qu...igentlich.html


  7. lechfelder Gast

    Standard

    #7
    Guten Morgen,

    leider ist das Baujahr von Abti's GS nicht bekannt. Bei den ersten Modellen 2004 bis 2005 war die Quietscherei schon fast serienmässig. Hatten unsere beiden 05er GS'sen auch. Wurde damals mittels Plastikunterlegscheiben (oder Ähnlichem) behoben. Auch bei den nachfolgenden Modellen gab es wohl immer wieder mal Probleme damit.

    Einiges zu dem Thema findet sich auch hier:

    Bremse vorn quitscht

  8. Registriert seit
    08.10.2011
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    159

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Eifelzug Beitrag anzeigen
    Kupferpaste macht man nicht auf Beläge, die in Bremssättel aus Alu stecken.
    Kupfer ist edler als Stahl
    Stahl ist edler als Alu
    Das Alu wird zur "Opferanode"

    Es gibt einen schönen Link über das Thema, mit ATE Hintergrund:

    http://www.at-rs.de/beitrag/items/qu...igentlich.html

    So ganz kann ich dem nicht folgen.
    Die Bremsanlage befindet sich doch nicht im Salzwasser, wo durch die Verbindung unterschiedlicher Metalle und dem Salzwasser Krichströme entstehen, die zu Zerstörung des unedelsten Metalls führen. ( Opferanode)
    ansonsten ist des ein Interessanter Link den du gepostet hast.

    Gruß Gerry

  9. Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    659

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Gerry-GS1150 Beitrag anzeigen
    So ganz kann ich dem nicht folgen.
    Die Bremsanlage befindet sich doch nicht im Salzwasser, wo durch die Verbindung unterschiedlicher Metalle und dem Salzwasser Krichströme entstehen, die zu Zerstörung des unedelsten Metalls führen. ( Opferanode)
    ansonsten ist des ein Interessanter Link den du gepostet hast.

    Gruß Gerry
    du spielst auf die "Opferanode" z.B. von Außenbordmotoren an.
    Nun da gibt es die Süßwasser- oder Salzwasservariante der Opferanode.
    Kommt der Motor von der Ostsee in den Rhein, dann wird die Anode getauscht.

    Die Belagträger sind Lackiert und der Alubremssattel hat ebenfalls eine Schutzbeschichtung. Aber sollten die Schutzbeschichtungen beschädigt sein, zum Beispiel durch unsachgemäßes Handhabung beim Belagwechsel, dann kann der Sattel Schaden nehmen. Es muss nicht immer sofort der Bremssattel Opfer werden der "elektrischen Spannungsreihe".

    Es ist ein Grundsatz, dass man Kupferpaste bei Aluteilen nicht benutzt, sondern Keramikpaste.

  10. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.712

    Standard

    #10
    Hi
    Man schmiert die CU-Paste nicht auf den Bremssattel sondern auf den Belagträger. Der ist aus Stahl. Zumindest meine Bremskolben sind ebenfalls aus Stahl. Also lautet die Paarung ST-CU-ST. Nachdem auch hier unterschiedliche Materialien im Einsatz sind, dürfte man CU-Paste praktisch nirgendwo verwenden.
    Verschiedentlich werden sogar (ohnehin) vernickelte Kerzengewinde damit versehen obwohl gerade die Nickelschicht das Fressen im AL des Kopfes verhindern soll.
    Man setzt auch Al-Teile ohne Oberflächenschutz keinem Salzsprühnebel aus. Genau das machen aber alle Bremsenhersteller im Winter.
    gerd


 
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