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Batterie mittels Schalter vom Bordnetz trennen

Erstellt von Spätzünder, 19.11.2008, 20:45 Uhr · 36 Antworten · 11.091 Aufrufe

  1. Spätzünder Gast

    Standard Sooo...

    #21
    ...wie in einem anderen Thread bereit kurz beschrieben, hatte ich die Sicherungen 1, 3 und 5 entfernt um die Entladung zu minimieren. Ob alle stillen Verbraucher nun damit abgeschaltet waren, kann ich nicht beurteilen. Ich habe nicht gemessen.

    Es hat aber funktioniert. Sie stand jetz etwas länger als eine Woche ungenutzt in Kälte, Schnee und Regen und sie sprang nach ca. 3 Umdrehungen des Motors willig und ohne ABS - Ausfall an. Auch mehrere Starts während der kleinen einstündigen Tour heute verliefen problemlos.

    Nun steht sie erst mal wieder mit gezogenen Sicherungen und wartet auf Umrüstung. Ich habe mir auf Verdacht mal einen dieser "Natoknochen" bestellt. Mal sehen, wo ich den unterbringen werde oder kann.

    Bis denne und Gruß aus Berlin!

    Stefan

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    Standard

    #22
    Für Wohnmobile gibts noch spezielle Relais die bei einer definierten mindest Spannung die Batterie vom Netz trennt ! Den Starterstrom würde ich aber
    nicht darüber laufen lassen !

  3. Spätzünder Gast

    Standard

    #23
    Zitat Zitat von Garrett Beitrag anzeigen
    Für Wohnmobile gibts noch spezielle Relais die bei einer definierten mindest Spannung die Batterie vom Netz trennt ! Den Starterstrom würde ich aber
    nicht darüber laufen lassen !
    Nette Idee, aber den Zustand stell Dir mal während des Startvorgangs vor, wo die Spannung zwangsläufig starken Schwankungen unterworfen ist. Gesetzt den Fall, du schaltest nur die Verbraucher über das Relais...

    ...Zündung, Motronic, Benzinpumpe etc. ...ein, aus, ein, aus....

    Gruß aus Berlin!

    Stefan

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    Standard Hochstrom Steckverbinder

    #24
    Hallo,

    habe auch schon seit laengerer Zeit ueber das Problem nachgedacht und bin auf Inline Hochstromsteckverbinder gekommen.

    Beispiel hier:
    http://www.amphenol.de/unterserie/ho...Inline/54.html

    Man koennte das Minuskabel von der Batterie an eine Seite des Inlinesteckverbinders anschliessen und die andere Seite dann zum Minuspol, ueber ein kurzes Kabel, zurueckfuehren. Die Steckerbinder sind nicht zu gross und sollten unter der Sitzbank zwischen dem Luftfilter und der Sitzbank passen (R1100GS) und man kann sie sogar verriegeln.

    Zum Abklemmen der Batterie einfach Sitzbank hoch, Steckverbinder auseinander ziehen, Sitzbank wieder drauf, fertig. Einfach und sicher. Die Steckverbinder koennen Stroeme bis 250-300A ab, ohne Probleme.

    Na, waer das was?

    Gruss,

    Jack

  5. Spätzünder Gast

    Standard

    #25
    @JackSmith,

    ja, das wäre auch eine Lösung. Mal sehen, wo man die Dinger hier auftreiben kann und was sie so kosten.

    Greetings to London!

    Stefan

  6. Registriert seit
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    14

    Standard

    #26
    Hallo Spätzünder,

    habe Hochstromsteckverbinder gefunden! http://torberry.co.uk/

    Sehen ganz gut aus. Werde mal ein paar Verbinder raussuchen und ueber die naechsten Wochen testen.

    Gruss,

    Jack

  7. Spätzünder Gast

    Standard

    #27
    Thanks a lot Jack!

    Halte uns mal informiert. Bei erfolgreichem Test besteht großes Interesse die Teile zu bestellen oder über Dich zu besorgen. Würde das evtl. gehen?

    Have a nice weekend!

    Gruß!

    Stefan

  8. Registriert seit
    29.08.2008
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    1.103

    Standard

    #28
    Hallo

    Das Unterfangen, eine Motorradbatterie mit Hochstromschaltern trennen zu wollen, halte ich für etwas befremdlich. Solche Bauteile haben vielleicht ihre Berechtigung in Servicefahrzeugen.

    Wenn überhaupt, sollte es reichen, den Zweig zum Anlasser außen vor zu lassen und lediglich den Teil zu schalten, der von oder in die übrige Elektrik geht, denn während der Anlasser nicht läuft, ist er mit den Anlasserrelais ebenso gut wie mit einem Schalter abgetrennt (jedenfalls bei den Motorrädern, die ich kenne).

    Dass es bei einer Trennung im Minus-Pfad keinen Funken geben soll, wenn es im Plus-Zweig einen gibt, kommt mir wie ein Märchen vor - das entspräche ja auch ganz und gar nicht den Kirchhoff'schen Gesetzen.
    Aus dem gleichen Grund sehe ich keine Notwendigkeit einer allpoligen Trennung.
    Wenn man nicht gerade im Betrieb schaltet, dürfte die Funkenbildung unbedenklich sein, sonst könnte man ja gar nicht wagen, die Batterie auszubauen. Für einen Schalter oder Steckverbinder macht das aber einen Unterschied: das eine ist der maximale Strom, das andere der maximale Schaltstrom.

    Die Verhältnisse von Wohnmobilen sind schlecht auf die bei einem Motorrad zu übertragen. Wohnmobile sind meist mit einem Zweikreissystem ausgestattet, welches den Betrieb als Fahrzeug auch dann sicherstellen soll, wenn der Verbrauch im Wohnbereich die Batteriekapazität zu erschöpfen droht.

    Wikipedia stellt auch zum Thema Batterieschalter Infos zu Verfügung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Batterieschalter

    Viel Spaß beim Winterbasteln - ich fahre lieber (wenn der Straßenzustand es erlaubt)

    Eckart

  9. Registriert seit
    11.07.2008
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    14

    Standard Einfach(e) Loesung

    #29
    Hallo Stefan und Gemeinde,

    frohe Weihnachten alle zusammen!

    Kurzer Zwischenbericht an alle, die interessiert sind und ein aehnliches Problem mit dem Entladen der Batterie, ueber einen laengeren Zeitraum, haben.

    Habe mir 120A Stecker (2) von Anderson Power Products besorgt und wollte die eingentlich benutzen, um die Batterie einfach vom Bordnetz trennen zu koennen, damit sich die Entladung bei laengerer Standzeit im Rahmen haelt.

    Die beiden Stecker zusammengetseckt bringen ca. 105mm laenge 'auf die Waage', dazu kommt dann noch der Kabelaustritt, Biegeradius etc. Alles in allem einfach zu lang um noch gemuetlich in den Hohlraum zwischen Tank, Batterie, Luftfilter und Sitzbank zu passen.

    Was noch? Sicherungshalter, bei denen die Sicherung schnell und einfach entnommen werden kann und entsprechend ausgelegt sind.

    Habe mir sogenannte ANL Fuse Holder angesehen, die Sicherungen bis 300A aufnehmen koennen. Siehe hier, als Beispiel:

    http://www.caraudiodirect.co.uk/dyna...h50-p-5669.htm

    Bei diesen Sicherungshaltern gefaellt mir die Kabelaufnahme nicht, da die nur aus einer Madenschraube pro Kabel besteht. Und die Tatsache, dass man noch eine Ersatzsicherung (man kann ja nie wissen) mit sich rumschleppen muss.

    Was noch? Die Sache mit den Sicherungen und Eckart's Beitrag hat mich dazu veranlasst, dann doch mal den Stromlaufplan fuer die 1100 GS (meine Q) zu studieren.

    Die Sicherungen im Sicherungskasten mit der Nummer 3 (FID und Uhr) und 5 (Motronic) sind fuer die Hauptverbraucher des 3.5 - 6mA Ruhestrom zustaendig.

    Beide Sicherungen (beide 15A) gezogen und im Sicherungskasten deponiert. Ruhe ist mit dem Entladestrom.

    Das wird ab jetzt meine Loesung zu diesem Thema sein.

    Habe jetzt noch zwei Hochstromsteckverbinder, inkl. Kontakten, abzugeben . Bei Bedarf bitte einfach melden.

    Freue mich ueber Anmerkungen oder sonstige Berichte zum Thema 'ziehen der Sicherungen'.

    Weihnachtliche Gruesse!

    Jack

    PS: Stefan - wenn ich mal wieder in Berlin bin, sage ich Bescheid. Vielleicht kann man sich mal zum Kaffee und kloenen treffen?

  10. Spätzünder Gast

    Standard

    #30
    Hallo zusammen!

    Das mit den Sicherungen mache ich auch schon die ganze Zeit, habe ich weiter oben schon kurz beschrieben. Scheint mir im Moment auch die simpelste Lösung zu sein.

    Zitat Zitat von JackSmith
    wenn ich mal wieder in Berlin bin, sage ich Bescheid. Vielleicht kann man sich mal zum Kaffee und kloenen treffen?
    Tu das, läßt sich bestimmt einrichten.

    Soo, wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches und gesundes neues Jahr. Bin mit Frau ab morgen erst mal für eine Woche in Österreich.

    Bis nächstes Jahr dann!

    Stefan


 
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