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BMW1150 GS Bremssattel Torx Kopf rund gedreht

Erstellt von BK97, 28.03.2016, 13:13 Uhr · 25 Antworten · 2.383 Aufrufe

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    #11
    Die hier schon des öffteren erwähnten Linksausbohrer haben bei mir jetzt schon 2 Mal ihre Investition gerechtfertigt (...die nicht sehr hoch ist, gibt es z. Bsp. bei bohrerdiscount24 oder beim Höker um die Ecke für ein paar Euro...)
    Klarer Kauftipp machen richtig Spass in der Anwendung...

    PS: An 30er Torx kann ich mich auch nicht erinnern, sollte grösser sein, genauso wenig wie an Feingewinde an der Stelle...

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    #12
    Nochmal zu der Schraube ...
    Ich hatte anfangs an eine Schraube zur Befestigung des Sattels gedacht, doch das war falsch.
    Die Schraube, die gemeint ist, gibt es nur bei den Evo-Sätteln von Brembo ab 2002. Sie hält die Beläge im Sattel und ist wirklich ein Torx T30. Und das Feingewinde ist nicht am Schaft der Schraube sondern aussen am Kopf.

    Es gibt auch Evo-Sättel von Tokico, die haben diese Schraube nicht.


    Hier ein Bild. Die Schraube oben in der Mitte:


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    #13
    Zitat Zitat von Q-Tips Beitrag anzeigen
    Die hier schon des öffteren erwähnten Linksausbohrer haben bei mir jetzt schon 2 Mal ihre Investition gerechtfertigt (...die nicht sehr hoch ist, gibt es z. Bsp. bei bohrerdiscount24 oder beim Höker um die Ecke für ein paar Euro...)
    Klarer Kauftipp machen richtig Spass in der Anwendung...
    Ich glaube Dir ja, daß Du vielleicht zweimal "erfolgreich warst, bin mir aber sicher, daß Dir gar nicht klar ist, daß Du zweimal richtig viel Glück gehabt hast oder besser der Schraubenrest schon lose war.
    Ich will Dir jetzt keinen "beipuhlen", sondern lass uns das was da passiert nur kurz aufarbeiten.
    Das Problem zB bei einer abgerissenen 8mm Schraube ist, daß der verbliebene Rest so fest ist, daß vorher sogar das Vollmaterial nicht gehalten hat. Für einen Linksausdreher muß man zentrisch ein deutlich kleineres Loch bohren und man hat dann nur maximal 5-5,5 Durchmesser für die Kraftübertragung. Macht man es größer, wird durch die konische Spitze die restliche Wand zusätzlich nach aussen gedrückt und der Bereich noch praktisch vernietet und sich noch schlechter drehen läßt.

    Bei einem lediglich überdrehtem Kopf, der weggebohrt wird und die Schraube ohne Spannung dann lose ist, kann man u. U. einen losen Rest oft sogar fast mit den Fingern rausdrehen. Das ist m. M. so ziemlich die einzige Anwendung wo ein Linksausdreher evtl überhaupt erfolgreich eingesetzt werden kann.
    Sowie man nur etwas mehr Kraft aufwenden muß, knackt wie auch hier beschrieben, zwangsläufig der Linksaudreher sofort weg und dann hat man eine, unter normalen Bedingungen so gut wie nicht mehr anbohrbare, weil gehärtete Spitze im Weg. Das was dann kommt gehört in die Kategorie der Verzweifelungstaten. der TE hat halt Glück gehabt, daß er von hinten noch halbwegs ran kam.
    Übliches Wärmen/abkühlen geht hier wegen der Gummidichtungen nicht.

    Ich will jetzt nicht nur mosern, was alles nicht geht, sondern was zB von den noch üblichen Sachen gehen kann.
    Oben wurde der reinzuschlagende Inbus genannt, das ist ein Anfang und auch nicht prall, zumindest ist ein reingeschlagener Torx besser , evtl noch mit einem Handschlagschrauber.
    dsc_7593.jpg
    Wenn man Bohren muß, wäre nach dem Torx noch die nächste Steigerung solche Stifte mit Phasen. da gibt es dann für zentrische sogar Bohrhilfen.
    dsc_7592.jpg

    Danach geht es mit freier Impovisation los.
    Die m.M. härteste Nummer, von der ich weiß, ist das rauserodieren einer gehärteten Linksausdreherspitze, das aber an einem kaum wiederbeschaffbaren Zylinderkopf, wo der Wert einen solchen Einsatz gerechtfertigt hat.

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    #14

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    #15
    Zitat Zitat von Gerlinde Beitrag anzeigen
    Mit einem Linksausdreher kann man einfach keine festgerottete Schraube lösen.
    Einmal versuchen ist tolerabel, weil man es ohne Selbstversuch ja nicht glauben will
    und ich hoffe für Dich, daß Du es wirklich nur einmal im Leben versucht hast.
    Es mehr als einmal überhaupt zu versuchen ist grenzenlose Dummheit.
    Einmal reichte mir. Hab mir das dann so ähnlich überlegt wie von dir beschrieben. Und die nächste verreckte Schraube, Ölfilterdeckelschraube an einem BMW Motor in einem EML Gespannrahmen, mittels angeschweisstem Mütterchen (Danke Friehelm), rausgefriemelt.

    Das "rauserodieren" wird auch im Formenbau, also Stanzereien und ähnliches gemacht.

  6. G-B
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    #16
    Versteh die Diskussion über diese "Linksdreher nicht".
    Hatte noch nicht einmal das Problem, dass dies nicht funktionierte.

    Du schreibst ja selbst, "ohne Schraubenkopf".
    Wenn man das richtig gelernt hat, dann entfernt man desen bei der Aktion "immer".
    Beim Anziehen verpuffen cs. 30% des Drehmoments in der Unterkopfreibung.
    Im Umkehrschluss wird so das Lösen auch gravierend erleichtert.
    Bei Korrosionsproblemen, ist auch sehr stark die Fläche unter dem Kopf betroffen. => Dito
    Zusätzlich ist dann der erste Gewindegang mit einem Rostlöser erreichbar.
    Selten, dass das ganze Gewinde korrodiert ist.

    Also meine Meinung: Werkzeug nicht richtig verwendet, aber jetzt ist das Werkzeug schuld (möglicherweise war auch dieses "Billigware", weiß ich aber nicht)

    Zurück zu der Schraube: Muss die wirklichbei jedem Belagwechsel raus?

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    #17
    Zitat Zitat von G-B Beitrag anzeigen
    ...

    Zurück zu der Schraube: Muss die wirklichbei jedem Belagwechsel raus?
    Ja, der Belag hat eine Öse, durch die die Schraube geführt wird.


    Zum Linksausdreher scheint es verschiedene Lager zu geben ...
    Die einen, die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben und die anderen, die es noch vor sich haben.

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Gerlinde Beitrag anzeigen
    Ich glaube Dir ja, daß Du vielleicht zweimal "erfolgreich warst, bin mir aber sicher, daß Dir gar nicht klar ist, daß Du zweimal richtig viel Glück gehabt hast oder besser der Schraubenrest schon lose war.
    Ich will Dir jetzt keinen "beipuhlen", sondern lass uns das was da passiert nur kurz aufarbeiten.
    Das Problem zB bei einer abgerissenen 8mm Schraube ist, daß der verbliebene Rest so fest ist, daß vorher sogar das Vollmaterial nicht gehalten hat. Für einen Linksausdreher muß man zentrisch ein deutlich kleineres Loch bohren und man hat dann nur maximal 5-5,5 Durchmesser für die Kraftübertragung. Macht man es größer, wird durch die konische Spitze die restliche Wand zusätzlich nach aussen gedrückt und der Bereich noch praktisch vernietet und sich noch schlechter drehen läßt.

    Bei einem lediglich überdrehtem Kopf, der weggebohrt wird und die Schraube ohne Spannung dann lose ist, kann man u. U. einen losen Rest oft sogar fast mit den Fingern rausdrehen. Das ist m. M. so ziemlich die einzige Anwendung wo ein Linksausdreher evtl überhaupt erfolgreich eingesetzt werden kann.
    Sowie man nur etwas mehr Kraft aufwenden muß, knackt wie auch hier beschrieben, zwangsläufig der Linksaudreher sofort weg und dann hat man eine, unter normalen Bedingungen so gut wie nicht mehr anbohrbare, weil gehärtete Spitze im Weg. Das was dann kommt gehört in die Kategorie der Verzweifelungstaten. der TE hat halt Glück gehabt, daß er von hinten noch halbwegs ran kam.
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    Ich will jetzt nicht nur mosern, was alles nicht geht, sondern was zB von den noch üblichen Sachen gehen kann.
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    Danach geht es mit freier Impovisation los.
    Die m.M. härteste Nummer, von der ich weiß, ist das rauserodieren einer gehärteten Linksausdreherspitze, das aber an einem kaum wiederbeschaffbaren Zylinderkopf, wo der Wert einen solchen Einsatz gerechtfertigt hat.
    Sorry, hab' mich wahrscheinlich nicht korrekt ausgedrückt.
    Ich meinte linksschneidende Spiralbohrer!

    Die "Schweineschwänze" sind für die Tonne, da bin ich ganz bei Dir.

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    #19
    Mit Linksscheidenden Bohrern hatte ich auch keine bessere Erfolge im Kopf beim Auspuffstehbolzen als mit rechtsdrehenden. Das Wichtigste ist mittig treffen und gut kühlen mit Bohröl.
    Die torx oder dann die gezeigten Geschlitzen sind am Besten. Nicht zu groß Bohren damit der Rest sich nicht aufdehnt beim Reinschlagen und sich weiter verkeilt. Bei M8 4,5 oder 5 mm

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    #20
    Also ich würde die Beläge ganz auseinander drücken und die Schraube mit einer guten Zange drehen, verstehe hier das Problem nicht.


 
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