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Drehmomentschlüssel

Erstellt von RexRexter, 02.01.2015, 17:37 Uhr · 31 Antworten · 5.211 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hi
    Da frage ich mich immer auf welchen Erfahrungen die Aussagen beruhen :-).
    Weshalb sollte ich mit einem Schlüssel von "schnitschewitsch" nicht zufrieden sein? Er lässt sich einstellen und löst auch irgendwann aus, es ist noch keine Schraube abgerissen.
    Ob das irgendetwas über die Wiederholgenauigkeit oder den exakten Auslösewert aussagt prüft doch höchstens einer von 1000.
    Damit will ich nicht sagen, das es unbedingt ein HAZET für 400 EUR sein muss (wobei ich ein, auf den jeweiligen Schlüssel bezogenes Prüfprotokoll mitbekomme).
    Einen Schlüssel von 40...200Nm würde ich zum Anziehen der Radschrauben verwenden aber für nichts was im Bereich von 40...80 Nm liegt.
    Z.B. die Muttern der Lagerverstellung an der Schwinge lassen sich mit einem herkömmlichen DrehMo ohnehin nicht anziehen weil man die Stellschraube nicht am Inbus gegenhalten kann und dann u.U. die gesamte Einstellung nicht mehr stimmt.
    Folglich ziehe ich die Mehrzahl (nicht alle!) der Schraubverbindungen "aus dem Handgelenk" an und mache mir vorher Gedanken über Hebellänge und meine Muskeln.
    Drehmoment und Schrauben festziehen
    Zitat Zitat von RexRexter Beitrag anzeigen
    Die Rothewald haben ja vernichtenede Erfahrungsberichte auf der Louis Homepage....
    Das halte ich nicht mal für das Problem. Interessanter ist, dass unterschiedliche Werkzeugsätze gleicher "Günstig-Hersteller" qualitativ teilweise sehr unterschiedlich sind (ich sammle seit einiger Zeit die Bewertungen der Fachzeitschriften).
    Das heisst für mich, dass Werkzeuge irgendwelcher Herkunft von irgendwem in eine Box mit der Aufschrift einer Hausmarke (z.B. Rothewald) gepackt werden. Je nach Lieferant fällt dann das einzelne Werkzeug qualitativ unterschiedlich aus.
    Das führt so weit, dass u.U. ein als "gut" getesteter Schlüssel evtl. so häufig nachgefragt wird, dass nachbestellt werden muss. Kann (oder will?) der Hersteller des guten Schlüssels nicht liefern, wird eben ein anderes Produkt unter gleichem (Haus-)Namen eingepackt.
    Wie sonst lässt sich erklären, dass ein Produkt als "gut" getestet wird und im Folgejahr nur ein "geht gerade so" erreicht?
    gerd

  2. 005LzI Gast

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    #22
    ..das kann an den anderen Produkten liegen welche im Folgejahr zum Vergleich herangezogen wurden.

    Habe es aber immer so gehandhabt: Das was ich anschraube ist fest, garantiert! Immerhin als Schlosser im Turbinenbau gearbeitet.

    Aber vielleicht - nach dem ich das mit der Hinterradbefestigung bei der GS mitgekriegt habe - sollte man doch sensibler sein.

    Nun einen Schlüssel nur bis 60 Nm zu nehmen der dann bis zu seinem Limit am Hinterrad (der 1200GS LC) eingesetzt wird ist vielleicht nicht so günstig.

    Hab dann NORBAR genommen. 1/2-Zoll Anschluß mit Adapter zu 3/8".

    War sogar ein Calibration Certificate dabei. Bereich von 20 bis 100Nm.

    125,-€

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    #23
    Hallo,

    ich bin der Meinung das man für einen guten Drehmomentschlüssel auch mal über 100 Euro ausgeben kann. Habe meinen Hazet für 120 Euro gekauft vor knapp 3 Jahren. Funzt top, bin seit dem ersten Moment begeistert. Wer billig kauft, kauft oft zweimal.

    Gruß
    Stefan

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    #24
    Ich habe 2 GEDORE Rahsol Dremometer und bin damit mehr als zufrieden. Habe beide gebraucht gekauft. Hab mir letztens die Mühe gemacht sie mal gegeneinander zu testen. Alles so wie es sein soll. Neu würde ich mir die aber nicht kaufen:
    https://www.contorion.de/handwerkzeu...FU3HtAodKzQAuw

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    #25
    Fast 400€ ist auch echt happig, das ist nichts für die Privatgarage, sondern eher für die Profiwerkstatt, in der der Schlüssel täglich benutzt wird und dadurch natürlich mehr aushalten muss.

  6. Registriert seit
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    #26
    Habe für den 20-100NM Schlüssel 80€ gezahlt

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von Markus_P Beitrag anzeigen
    Hierfür nehme ich auch immer einen Drehmomentschlüssel. Auf das Anzugsmoment ausm Handgelenk leg ich keinen Wert, das leb ich nicht. Da muss es schon ein Drehmomentschlüssel für sein. Ich bin mit der Proxxon-Reihe sehr zufrieden muss ichs sagen. Qualität ist ok, das Preisangebot einfach unschlagbar.

    Am meisten Respekt hab ich ja, sofern ich es mit der Hand festzieghen würde, dass ich etwas beschädige & dann hohe Folgekosten auf mich zukommen könnten. Dann lieber in einen Drehmomentschlüssel investieren.
    Ich kann da nur zustimmen... Dir Proxxon Drehmomentschlüssel sind wirklich sehr zuverlässig und sehr genau - vor allem aber HALTBAR!

    Kaum ein Unterschied zu den Hazet Drehmomentschlüsseln zu erkennen.

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    #28
    Ob günstiges / billiges Werkzeug oder Qualität, dazu hat ja jeder seine Einstellung ...

    Ich habe mir vor längerer Zeit (als ich noch an Motoren rumschraubte) mal Stahlwille gekauft. Link zur Katalogseite

    Als Kleinen habe ich aus der Serie 730/5 den mit 6 - 50 NM. Das tolle an denen ist, dass man in das Rohr vorne noch einen Einsatz steckt, wobei verschiedene Antriebe zur Verfügung stehen, u.a. 3/8 Zoll (die Einsteckwerkzeuge sind im Katalog ab Seite 211). Als Einsteckwerkzeug habe ich hier einen einfachen 3/8 Zoll Vierkant-Antrieb ohne Ratschenfunktion.

    Aus der gleichen Serie - Typ 721 - habe ich einen größeren mit fester Ratsche und 1/2 Zoll Vierkant-Antrieb und 60 - 300 NM

    Ob man die braucht, muss jeder für sich entscheiden. Ich habe sie mir vor langem gekauft, als ich sie noch häufig brauchte. Dass es die Dinger immer noch unverändert gibt, hat mich zwar etwas verwundert, aber Qualität besteht.

    Und: Ich habe immer ein gutes Gefühl, wenn ich Schrauben anziehe, egal ob es die Alufelgen am Auto sind oder die Felge oder die Bremssättel an der GS.
    Die aktuellen Preise, die ich gerade im Netz gesehen haben, haben mich allerdings umgehauen. Ich wusste bisher nicht, dass Werkzeug eine Geldanlage sein kann. *ggg


    Sehr günstige 1/2 Zoll Nüsse mit fest eingepresstem T45 oder T50 (als 5/16 Zoll Sechskant) gibt es übrigens bei Hornbach - man glaubt es kaum.

  9. Registriert seit
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    #29
    Auf der Yacht in Palm Beach kamen die mit einem elektronischen Drehmomentschlüssel an. Im ersten Moment nett. Aber dann hat der doch erhebliche Macken beim Anziehen, 30Nm, gezeigt. Der fing Anfangs immer schon bei 26/27Nm mit der Pieperei an. Und bei den letzten Muttern kam gar niGS mehr. Da bleib ich doch bei den einfachen mechanischen Drehmomentschlüsseln.

    Noch hab ich ja den Luxus, das die in der Firma kontrolliert werden. Und bisher war der große, Proxon, immer okay.

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    #30
    Tests...aber wie genau sind die drehmomentschlüssel nach 40 jahre?

    Der älterste drehmomentschlüssel das ich habe ist von Snap-On (hergestellt von Precision Instruments) ist noch genau und praezise (praezise ist wichtiger) und nicht nur bei der obere 80% aber auch die untere 20% (von 5 bis 75 lbf.ft.).

    Ich habe alle drei von Snap-On (1/4", 3/8" und 1/2") bis 250 lbf.ft.


 
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