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Drehmomentschlüssel - Bremsbeläge wechseln

Erstellt von LGW, 22.10.2009, 13:45 Uhr · 19 Antworten · 3.637 Aufrufe

  1. Registriert seit
    30.08.2007
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    #11
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Wo soll das Antiquitsch genau hin, auf die Führungen der Bremsbacken? Ich würde da Kupferpaste verwenden, wie immer in Bremsnähe...
    auf die fuehrung, die kolbenflaeche, jedoch nie belaege oder scheibe.

    ... aber ehrlich, Drehmomentschlüssel... hm.
    bei dremo von 100 ist es nicht so tragisch ob da 99 oder 105 anliegen aber
    diese abweichung hat der billige moeglicherweise ueber das gesamte band
    und eine m5 nimmt dir das eventuell uebel. also gleich einen dremo nehmen,
    von dem man weiss (oder aufgrund des herstellers vermuten kann) das er
    das anzieht, was man auswaehlt.

    Vor allem weil das alles ungeplant ist und wirklich GIFT für mein Konto, gerade. Ich muss ja nur den Reifen irgendwie wieder nei kriegen... und was nützt es, 110€ für den Proxxon bspw. hätte ich im Moment ganz banal nicht.
    dann kauf ihn spaeter. zieh per hand an, fahr zu $werkstatt oder $spezl mit
    dremo und spar. eine aluschwinge (die dakarversion der 650gs, also richtige
    dakarm nicht der name) hatte imho ne aluschwinge verpasst bekommen, da
    wuerd ich nicht mit 130 statt 100 anziehen wollen, die nimmt das evtl. ybel.

    und bremsen ... die bremszange soll halten und nicht wckeln oder das gewinde
    rausgezogen werden.

  2. LGW Gast

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    #12
    Jo, überredet. Ich habe in meinem Simson-Forum den Hinweis bekommen, dass es von Proxxon auch eine 40-200 für 79€*bei Hein-Gericke gibt, die habe ich dann genommen; das war preislich an der Grenze. Dazu dann gleich noch den Torx-Satz. Genau genug sollte die auf jeden Fall sein, deutlich besser als die Mistdinger für 15€ auf jeden Fall. Und weil ich sowieso das ganze Werkzeug von denen habe - läuft schon.

    Täufelchen hat gewonnen, die Steuer werd' ich schon irgendwie klar kriegen


    Zitat Zitat von philofax Beitrag anzeigen
    und bremsen ... die bremszange soll halten und nicht wckeln oder das gewinde
    rausgezogen werden.
    Hmwas bitte? Versteh' ich nich

  3. LGW Gast

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    #13
    So, hat alles geklappt. Danke für alle Tipps + Ratschläge. Bremse ist offenbar funktionstüchtig, war auch kein großes Problem, einzig dieser "Splint" auf dem die Klötze laufen hat mir am Anfang Probleme gemacht, weil ich nicht wusste, dass der sone Federsicherung hat, gegen die man erstmal "andrücken" muss. Aber mit sanfter Gewalt löst sich sowas ja immer. Nur nicht drauf rumdreschen, sondern gleichmässig drücken...

    Um den Kolben zurück zu drücken habe ich einfach eine Kunststoffbewehrte Schraubzwinge genommen, schön planparallel angesetzt und ganz vorsichtig angezogen, immer darauf achtend, dass der Kolben sanft mitgleitet. Hat hervorragend geklappt (hoffe ich). Kann man ruhig so machen, oder?

    Danach alles wieder montiert, Hinterrad reingefummelt, Kettenspannung wie vorher gemacht und geprüft, alles festgezogen (übrigens nur mit 100Nm, da bin ich wohl durcheinander gekommen - aber passt schon), Kettenschutz montiert - bingo.

    Nächste Woche huppel ich dann mit der Fuhre noch mal zum dass er das nachschaut, aber eigentlich sollte alles rund sein.

    Ich mach nachher noch ein Foto vom alten Bremsklotz... der eine ist man echt schon "min"...

  4. Registriert seit
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    #14
    @lgw

    info:
    kupferpaste soll / darf nicht mehr benutzt werden wg der leitfähigkeit,
    es gibt eine antiquietschpaste, ist wie ein fett.

    siehe auch anleitung in der reprom

    lg klaus

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von kmueller_gs12 Beitrag anzeigen
    info:
    kupferpaste soll / darf nicht mehr benutzt werden wg der leitfähigkeit,
    es gibt eine antiquietschpaste, ist wie ein fett.

    siehe auch anleitung in der reprom
    lgw schraubt ja nicht an (s)einer Boxer-BMW, da ist es egal.

  6. LGW Gast

    Standard

    #16
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    lgw schraubt ja nicht an (s)einer Boxer-BMW, da ist es egal.
    Eiei da hab' ich ja noch mal Glück gehabt

    Ist also bei der Dakar egal?

  7. Registriert seit
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    6.890

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    #17
    in den BMW-Werkstätten wird für die Bremsklötze keine Kupferpaste genutzt, sondern die bereits genannte.



    Setze dich auf das Motorrad, fahre damit, habe Spaß ... und mache dir nicht soviele Gedanken. Selbst wenn das Hinterrad nur mit 95,7894 Nm statt der vorgeschriebenen 100,000 Nm angezogen wurde.

  8. LGW Gast

    Standard

    #18
    Ist eh wurscht, so viel hab ich da ja nicht draufgeschmiert, das verzuppelt sich eh. Und vorher war da garnix geschmiert, das war quasi "stockfeste mit Dreck" oder so.

    Probefahrt hat inzwischenergeben, dass die Bremse offensichtlich gut funktioniert, also alles im Lot (Durchbremsen bis zum Blockieren/ABS auf leicht feuchter Herbststraße kein Problem).

    Soll man ja ein paar km vorsichtig sein bis volle Bremswirkung da ist, aber gefühlvoll bremsen geht hervorragend.

    Ich bin halt immer vorsichtig, wenn ich mich an neue Themen herantaste, dabei habe ich eigentlich ein gutes Händchen bei Werkzeug und mechanischen Dingen, und ich glaube auch ein ausreichendes Verständnis für Technik - und auch irre viel Spaß am Schrauben. Warum also nur am kleinen Möp basteln

  9. Registriert seit
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    #19
    Bevor man die Kolben in den Sattel zurückdrückt müssen sie aufgrund fehlender Staubmanschetten gereinigt werden (Kleine Messing/ Kupferbürste).
    Dazu werden die Kolben etwas weiter herausgedrückt -nicht so, dass sie gleich herausfallen- und rundherum gereinigt.
    zum Drehen der Kolben bietet sich entweder teures Werkzeug oder eine große Segeringzange an, wo mit man INNEN in die Kolben greifen kann um sie zu drehen.

    Sonst können die Verunreinigungen auf dem Kolben die Dichtringe und die Rechteckringe beschädigen.

    Zu guter Letzt gehört sich ein Blick auf den Ausgleichsbehälter der betreffenden Bremse und ggf eine Korrektur des Flüssigkeitsstandes. (DOT 4/ 5.1)

  10. LGW Gast

    Standard

    #20
    Abgewischt hab' ich ihn vorher (wie den Rest der Bremse auch, wenn man schon dran ist...), danach war er recht sauber - mit ner Drahtbürste wärs wohl nicht sauberer geworden.

    Aber wichtiger Tipp


 
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