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Edelstahlschrauben vor Montage einfetten aber womit?

Erstellt von Storm, 20.03.2013, 19:30 Uhr · 19 Antworten · 10.507 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Münsterländer Beitrag anzeigen
    Hi Timo,

    bis dato keine Probleme damit gehabt. An meiner alten 1150 ziger waren so ziemlich alle Schrauben die zugänglich waren aus V4A.
    Motorgehäuse, Getriebe, Gabel, Rahmen, Bremssättel, eben so ziemlich jede Schraube die zugänglich war.( 7 Jahre lang )
    Galvanische Ströme entstehen ja durch zwei unterschiedliche Materialien und ein Medium ( Wasser / Öl / Laugen ).
    In fast allen Motorblöcken aus Alu sind galv. verz. Schrauben eingesetzt. Auch hier kommt es zur elektrochemischen Korrosion.
    Ich werde an meiner 12er Gs in der nächsten Winter-Bastelstunde mit dem Austausch beginnen.
    Gruß
    Tommy
    Ja, es müssen aber zwei verschiedene Materialien sein, die ein unterschiedliches elektrisches Potential in der elektrochemischen Spannungsreihe besitzen. Als "Medium" reicht ja in der Regel Salzwasser als Elektrolyt.

    Meine Frage ist eigentlich nur interessehalber. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Schlauberger getroffen, der sich aus Alu und V2A eine Unterwasserlampe selber gebaut hat. Danach war er mit dieser im Salzwasser beim Tauchen. Das Ergebnis sah ganz und gar nicht gut aus

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    #12
    Zitat Zitat von Tauchein Beitrag anzeigen
    Ja, es müssen aber zwei verschiedene Materialien sein, die ein unterschiedliches elektrisches Potential in der elektrochemischen Spannungsreihe besitzen. Als "Medium" reicht ja in der Regel Salzwasser als Elektrolyt.

    Meine Frage ist eigentlich nur interessehalber. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Schlauberger getroffen, der sich aus Alu und V2A eine Unterwasserlampe selber gebaut hat. Danach war er mit dieser im Salzwasser beim Tauchen. Das Ergebnis sah ganz und gar nicht gut aus
    Hi Timo,
    das mit der Unterwasserlampe kann ich mir bildhaft vorstellen. Interessant wäre hier ein Lampe / Konstruktion gewesen, die aus einem beschichteten Al - Rohr, verschlossen mit einer Plexiglasscheibe und Silikonflachdichtung, verschraubt mit V4A Schrauben, die zuvor mit der von mir beschriebenen Paste eingesetzt wurden.
    Meine Schrauben habe ich mehrmals raus und rein geschraubt ( Bremssättel z.B. beim Reifen wechseln ) und das Gewinde in den Gabelholmen war immer tadellos.
    Gruß
    Tommy

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    #13
    Bremssättel mit VA Schrauben befestigen
    Wo bekommt man denn die notwendige Festigkeit Klasse her? Das Festigkeit Verhalten von VA Schrauben ist völlig anders als das von Stahlschrauben. Ich würde an wichtigen Verbindungen keine VA Schrauben verwenden das kann lebensgefährlich sein.
    Eigentlich darf so etwas bei der HU überhaupt gar nicht durchgehen.
    Im übrigen sind VA und Alu zu einander wie Feuer und Wasser.

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    #14
    Hi
    VA und Al reagieren nur theoretisch. Deren Kombination ist bei Bauflaschnern für sogar Bedachungen zugelassen.
    Die Frage ist aber erst mal: Weshalb fahren alle so unmässig auf "hochtemperatur" ab? Über den Einsatzzweck wurde doch gar nix erwähnt. Nachem ich aber GSen mit mehr als 300Tkm kenne und diese alle mit (schlecht) verzinkten Stahlschrauben unterwegs sind (die Besitzer haben keine Zeit um sich Gedanken zu machen), halte ich das gesamte Ansinnen für ein Luxusproblem.
    Da könnte man z.B. (vielleicht sogar sinnvoller) die lausigen Gewindebohrungen im Leichtmetall der hinteren Bremssättel von vornherein durch NiRo Einsätze von ENSAT und die metallenen Bremskolben durch welche aus Karbon (gibt's!!) ersetzen. Abgesehen von Macfaks, bis auf den letzten Satz, korrektem Hinweis, könnte die Befestigung mit hochfesten Titanschrauben erfolgen (pro Stück etwa 20 EUR)

    @Tauchein: Der Kollege vergass wohl sein (geeignetes??) Al seewasserfest zu eloxieren?

    @vierventil: Cu-Paste, Al & Niro wären allerdings eine interessante Kombination :-)
    gerd

  5. Registriert seit
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    #15
    Warum Hochtemperatur? Na weil's ne tolle Begleiterscheinung ist.
    Auf Krümmerflansch, -Dichtung und -Schrauben aufgebracht bekommt man die Verbindung auch noch nach jahrelangen harten Einsätzen wieder problemlos gelöst.
    Und was für thermisch hoch belastete Teile gut ist kann für den Standardeinsatz nicht schlecht sein.
    Steckachsen und dergleichen schmiere ich auch damit. Selbst nach 10-maligen Radaus und -einbau ist immer noch ausreichend Fett vorhanden. Das Zeug haftet wie der Teufel.

  6. Registriert seit
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    Standard Montagepaste Anti Seize von WEICON

    #16
    Für alle Schraub- u. Passverbindungen bietet WEICON eine, bzw. zwei Montagepasten in einer kleinen 120 gr. Pinseldose, weil sie so ergibig sind.
    Die Eine ist auf Metellbasis und die Andere auf Keramikbasis.

    Metallbasis: Anti Seize Montage Paste, bis 1200°, Art.-Nr. 26000012 € 9,60
    Keramikbasis: Anti Seize High-Tech Paste, bis 1400°, Art.-Nr. 26100012 € 14,70

    Die Preise versehen sich zzgl. Märchensteuer

    Nehme gern Besellungen entgegen!!
    Versand tragt Ihr.

    Gruß Hotzi

  7. LC8 Gast

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    #17
    Genau, stinknormale Keramikpaste tuts auch, gibts fast überall in kleinen Tuben, wie z.B. bei Polo.
    Reicht für den normal Schrauber für Jahre.

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Hotzi Beitrag anzeigen
    Für alle Schraub- u. Passverbindungen bietet WEICON eine, bzw. zwei Montagepasten in einer kleinen 120 gr. Pinseldose, weil sie so ergibig sind.
    Die Eine ist auf Metellbasis und die Andere auf Keramikbasis.

    Metallbasis: Anti Seize Montage Paste, bis 1200°, Art.-Nr. 26000012 € 9,60
    Keramikbasis: Anti Seize High-Tech Paste, bis 1400°, Art.-Nr. 26100012 € 14,70

    Die Preise versehen sich zzgl. Märchensteuer

    Nehme gern Besellungen entgegen!!
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    Gruß Hotzi
    Endkunden ist der Preis inkl. Mehrwertsteuer zu nennen.
    Wenn du also hier schon Werbung machst dann tue dies bitte auch. Danke!

  9. Registriert seit
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    #19
    @storm, Du hast Recht, da muss was dran! Kupferpaste ist schlecht, da kann wegen der "Elektrochemischenspannungsreihe" ein Strom entstehen! Beiß mal mit Amalganzahnfüllung auf Alufolie. Fließt Strom= Korrosion! Ich nehme aus Bequemlichkeit fast immer Kettenspray; Ausnahme Krümmer u. Zündkerzen, da nehme ich Graphitpulver.
    Ein Automatisationsfachmann der Automobilzulieferindustrie gab mir den "Teflonpastentipp" (PTFE) siehe Link.
    Viel Spaß
    Triton
    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_nos...k%3Ateflonfett

  10. Registriert seit
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    #20
    Hallo zusammen,

    ich danke euch für die vielen Tipps und Hintergrundinfos und vor allem find ich klasse, dass ihr eure langjährige Erfahrung mit mir teilt.

    Ich werd jetzt mal sehen das mir die Schrauben nich vergammeln....DANKE!


 
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