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Entladeschutz für Verbraucher

Erstellt von Lars_W, 11.01.2010, 18:36 Uhr · 14 Antworten · 1.870 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Entladeschutz für Verbraucher

    #1
    Hallo

    ich würde an meine 12er gerne ein Ladegerät betreiben (nicht für die GS sondern für diverse Ladegeräte: Batterien, Handy, Kamera pp ).

    Soweit, so gut, soweit kein Problem.
    Allerdings hätte ich auch gerne ein System an dem ich sorgenfrei an der abgestellten Maschine mal etwas laden kann (man wird ja alt und vergesslich mit der Zeit )

    Hierfür würde ich gerne einen Spannungswächter/Batteriewächter bzw Entladeschutz dazwischen haben, mein Schätzchen soll ja am nächsten morgen wieder anstandslos anspringen

    Hat jemand von euch so etwas schonmal realisiert?
    (es gibt ja diverse fertige Module für sowas, ist aber immer auch eine Frage der Zuverlässigkeit bei diesen Teilen, ich brauche ihn für eine Afrikareise...)



    Edit:
    und da wäre da noch die Frage der Ausschaltspannung. Was denkt ihr, welche Mindestspannung braucht die Batterie wohl zum ungestörten Start der GS?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Also ich würde einer solchen Schaltung nur bedingt vertrauen, wenn das Motorrad bei mir in der Garage steht.
    Während einer Afrikareise würde ich tunlichst alles vermeiden, was die Zuverlässigkeit in irgendeiner Weise negativ beeinflussen könnte.
    Warum lädst du den Kram nicht während der Fahrt?

    Gruß

    Frank

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Warum lädst du den Kram nicht während der Fahrt?
    Gruß
    Frank
    tue ich ja schon seit jahr und tag.
    aber habe auch oft genug mal vergessen etwas zu laden (gerade die teile, die nicht so oft ans netz müssen vergisst man gerne)

    und da ich meien fahrt z.B. komplett loggen will, habe ich keien lust mit nem leeren datalogger dazustehen, nur weil ich tagsüber vergessen habe das teil an die dose zu stecken (bzw ist dies nicht so ganz einfach, da es einen mini usb anschluss hat und diese gelände nicht wirklich mögen^^)

    ist wie gesagt nicht zum dauernutzen, eher als ausweichmöglichkeit.
    und für den fall der fälle, das die batterie leer ist, habe ich ja noch 2 mitreisende

  4. Baumbart Gast

    Standard

    #4
    ist wie gesagt nicht zum dauernutzen, eher als ausweichmöglichkeit.
    und für den fall der fälle, das die batterie leer ist, habe ich ja noch 2 mitreisende
    dann bau dir ne normale Steckdose direkt auf die Batterie und nimm ein Überbrückungskabel mit, das braucht ihr sowieso.

  5. Registriert seit
    25.08.2007
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    Standard

    #5
    längst erledigt
    die TT-dose ist direkt an der batterie dran

  6. Registriert seit
    12.09.2007
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    Standard

    #6
    wenn du tagsüber unterwegs bist und nachts was kleines laden willst wie datalog oder kamera oder handy, dann seh ich da kein problem, solange du nicht große verbraucher wie kompressor oder änliches lange an der batterie betreiben willst. denke man sollte die kuh so simpel wie möglich halten wenn man darauf angewiesen ist. P:S: bei conrad elektronik gibt es bausätze für entladungsschutz bei denen kannst du die ampere zahl einstellen die entnommen werden darf.
    gruß axel

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Kann man mit nem Fensterdiskriminator regeln oder aber eine einfachere Lösung mit einem "normalen" 2fach OP.

    http://www.elv.de/output/controller....ereich=&marke=


    Ich würde dann statt einem Relais ein ProFet einsetzen ... dann hat man direkt eine elektronische Sicherung ...

  8. Registriert seit
    21.04.2005
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    751

    Standard

    #8
    .

    Selbst die raffiniertesten Elektronikcontroller auch auf der Basis von Fensterdiskriminatoren können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine reine auf die Spannungslage des Akkus bezogene
    Beurteilung der verfügbaren Kapazität zu ungenau ist.

    Schon ein einzelner Kamera- oder Handyakku ziehen etwa in der Grössenordnung von 10-20% der nicht üppigen
    Ruhereserven des Startakkus, vom Laptopbedarf ganz zu schweigen.

    Zu berücksichtigen ist ferner dass für einen erfolgreichen Startversuch je nach Temperatur noch wenigstens etwa 50% der Nennkapazität verfügbar sein müssen, so dass das Potential bei weitem nicht ausgeschöpft werden kann.

    Sicherer ist es deswegen wenn überhaupt während der Fahrt zu laden.

    Hilfreich kann auch der Einbau eines Voltmeters sein zur Kontrolle der
    Boardspannung, um gegebenenfalls das Fahrprofil anzupassen oder untertourige Fahrweise zu vermeiden und so eine positive Ladebilanz sicherzustellen.

    Gruss aus Köln



    .

  9. Registriert seit
    08.03.2007
    Beiträge
    700

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    .

    Selbst die raffiniertesten Elektronikcontroller auch auf der Basis von Fensterdiskriminatoren können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine reine auf die Spannungslage des Akkus bezogene
    Beurteilung der verfügbaren Kapazität zu ungenau ist.

    Schon ein einzelner Kamera- oder Handyakku ziehen etwa in der Grössenordnung von 10-20% der nicht üppigen
    Ruhereserven des Startakkus, vom Laptopbedarf ganz zu schweigen.

    Zu berücksichtigen ist ferner dass für einen erfolgreichen Startversuch je nach Temperatur noch wenigstens etwa 50% der Nennkapazität verfügbar sein müssen, so dass das Potential bei weitem nicht ausgeschöpft werden kann.

    Sicherer ist es deswegen wenn überhaupt während der Fahrt zu laden.

    Hilfreich kann auch der Einbau eines Voltmeters sein zur Kontrolle der
    Boardspannung, um gegebenenfalls das Fahrprofil anzupassen oder untertourige Fahrweise zu vermeiden und so eine positive Ladebilanz sicherzustellen.

    Gruss aus Köln



    .
    Da hast Du sicherlich Recht.
    Man weis nie zu 100% wieviel Ladung noch im Akku ist. Wenn dann müßte man die Ladekurven beim Ladevorgang überwachen und Dann könnte man Rückschlüsse auf die Restladung machen und somit einen vernünftigen "Abschaltzeitpunkt" bei 50% Restladung definieren.

  10. Registriert seit
    21.04.2005
    Beiträge
    751

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von R1F800 Beitrag anzeigen
    ...man weis nie zu 100% wieviel Ladung noch im Akku ist. Wenn dann müßte man die Ladekurven beim Ladevorgang überwachen und Dann könnte man Rückschlüsse auf die Restladung machen und somit einen vernünftigen "Abschaltzeitpunkt" bei 50% Restladung definieren.
    .

    Das ist genau der Punkt. Auch bei Erfassung der in den Akku eingeladenen Energiemenge, was technisch durchaus möglich wäre, bleibt immer noch
    die Unsicherheit wieviel davon effektiv in wieder abrufbarer Kapazität eingelagert wird.

    Denn das hängt ab von vielen Parametern, hauptsächlich von der Kondition des Akkus und wird sich sukkzessive mit zunehmendem Alter des Energiespeichers verschlechtern.


    Gruss aus Köln



    .


 
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