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Erster gang geht nicht immer rein :(

Erstellt von MUCCACRUCCA, 18.03.2014, 05:33 Uhr · 12 Antworten · 1.211 Aufrufe

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    #11
    Hallo,

    vielen Dank fuer die zahlreichen und insbesondere auch ausfuehrlichen Tipps und Kreativen Beitraege. Wolfgang hat meinen Tag verschoenert ich und meine Paoletta (so heist meine Q) danken echt recht Herzlich dafuer
    Auch der link von Smile ueber das Kupplungslose schalten ist ja Gold wert, das werd ich auf jenem Fall in angriff nehmen.

    Bo Leute ich bin echt erleichtert ich habe die Paoletta naemlich erst am Samstag erworben und bin Gestern das erste mal damitt gefahren.

    Neben bei ich habe vorher noch nie irgend ein Motorrad gefahren, auser die Gladius der Fahrschule

    LG aus Pulheim Admir


    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Ser's,

    zusammengefasst die oberen Threads:

    Da bei den GSsen eine andere Art der Kupplung verbaut ist (Trockenkupplung) als bei den meisten anderen Moppeds (Nasskupplung) ist das Verhalten völlig normal.

    Ursache ist, dass die Trockenkupplung völlig löst (also ohne Restschlepmoment), die Nasskupplung aber nicht (wegen des Öls).
    Steht nun das Mopped still und die Kupplung ist gezogen, so kann es passieren, dass die Zahnräder im Getribe ungünstig stehen (sozusagen "Zahn neben Zahn" und nicht "Zahn neben Zwischenraum") und dann geht der Gang nicht rein.

    Bewegst du nun das Mopped ein bisserl vor oder zurück, so stehen die Zähne auf einmal passend und "flutsch" ist der Gang drinnen.

    "Alte GS-Hasen" machen das dann einfach so:
    Kupplung ziehen - Gang reindrücken, aber Fuß am Ganghebel belastend drauflassen - losfahren. In dem Moment wo die Kupplung ein wenig greift, drehen sich die Zahnräder in die bessere Psoition und - flutsch - Gang drin, Möppi fährt.

    Alternativ die Kuplung ganz wenig loslassen, Gang hupft rein, Kupplung wieder ziehen - Gang drinn, Möppi steht - dem Losfahren steht nichts mehr im Wege.

    Und das hat absolut nichts mit Getrieböl (alt oder jung oder gelb oder schwarz oder mit Tupfen) zu tun. Je die Laufleistung wirkt sich auch kaum aus, denn das Spiel im Getriebe wird um nicht so viel mehr, dass das was ausmachen würde - wär ja auch schrecklich!!

    Und dass es beim Runterschalten kracht liegt auch daran.
    Trick: Ganghebel vorbelasten!!
    Will heissen: Ganghebel mit der Fußspitze unter Zug/Druck setzen - Kupplung ziehen (aber schnell) - neuer Gang hupft rein - Kupplung auslassen - fertig. Das geht ganz ohne Krachen.

    Wie gesagt, das liegt alles an der anderen Bauart der Kupplung (das Getriebe hingegen ist so wie bei anderen Moppeds auch - also zwei Wellen, axial verschiebliche Zahnräder und Schaltklauen)

    Also weiterhin viel Spaß und

    liebe Grüße

    Wolfgang

  2. G-B
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    #12
    So wie IamI das beschrieben hat ists richtig.

    Wobei das nix mit der BMW an sich zu tun hat. (vor allem die Voegehensweise beim Schalten).

    Das ist ein Motorrad und kein Auto. Warum so viele denken mit einem Motorrad die Schaltweise eines Autos anwenden zu müssen ist mir ein Rätsel.

    Also Egal welches Motorrad. Richtig schalten fängt da mit dem Fuss an!!!

    Leider lernt das so einem niemand. Hab es aus dem Buch "Die ober Hälfte des Motorrads" von Bernt Spiegel. Da wird es als Beispiel des schwierigen umlernens falscher Gewohnheiten verwendet.
    Was soll ich sagen er hat recht.

    So angewendet, schaltet sich sogar meine 23 Jahre alte Elsa einwandfrei.
    Falls ich beim Ausrollen mit hoher Drehzahl meinen schweren Latschen auf dem Hebel liegen habe und die Derhzahl passt, macht es klack und der nächst kleinere Gang ist drin. Ohne Kupplung.

    Also anwenden und zufrieden sein.
    Nur weil die Hochdrehzahlingenieure alles tun um das Getriebe auch anderweiting schaltfreundlicher zu machen, ist die falsche vorgehensweise beim Schalten noch lange nicht richtig.

  3. G-B
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    Standard

    #13
    Zu dem Link:
    Da steht ohne Mehrbelastung des Getriebes. Einspruch!

    Durch den plötzlichen Drehzahlwechsel kommt es zu kurzzeitigen Spitzen. Diese werden meist über mechanische Vorrichtungen aufgefangen (sogar bei meiner alten Elsa gibts da was). Allerdings bleibt die Belastung!
    Je nach Vorrichtung kann diese bei so starker Belastung auch auf Anschlag gehen. Da ist die Spitze heftig.
    Dies kann natürlich Auswirkungen auf Zahnräder wie Lager haben. Muss nicht.

    Nur so zur Info. Ein Schaltassistent bei einer K1300S oder eben R1000RR macht auch nix anderes.

    Wie gesagt, meiner alten Elsa mute ich so etwas nicht absichtlich zu. Da ist das Getriebe sowieso der Schwachpunkt.

    Edit: Hatte ich vergessen, das was da als Zwischgas angegeben wird ist keines. Es ist einfach Gasgeben!


 
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