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Frage zu Linksausdreher/Schraubenausdreher

Erstellt von C-Treiber, 27.02.2015, 21:14 Uhr · 76 Antworten · 8.031 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    "Ich will geklärt wissen..
    Ich will genau so geantwortet bekommen.
    Ich will nur auf meine Frage...
    Ich bin sicher.. "
    hol mir auch mal ein Bier, aber hier bin ich raus.
    Nee, ist doch soooooo Lustig.

    F-Treiber regelt das.......

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    #52
    Ich würde die Schrauben einfach ausbohren und ein neues Gewinde schneiden. Eine Möglichkeit wäre dann, in das neue Gewinde einen Gewindestift einzusetzen und mit Schraubensicherung niedrigfest zu sichern -> darauf dann eine Mutter. Das hätte den Vorteil, dass man nicht immer zum Ventile einstellen an das weiche Gewinde im Block ran muss...

  3. X-Moderator
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    #53
    So viel Häme hier .... sind wir eigentlich noch Motorradfahrer die sich helfen, oder eher Menschen die nur darauf warten einem anderen nen Kübel Mist über den Schädel zu kippen .....

  4. Registriert seit
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    #54
    Zitat Zitat von Frosch'n Beitrag anzeigen
    So viel Häme hier .... sind wir eigentlich noch Motorradfahrer die sich helfen, oder eher Menschen die nur darauf warten einem anderen nen Kübel Mist über den Schädel zu kippen .....

    Klasse ...!!!

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    #55
    Damit diese beknackte Diskussion hier nicht abreist!

    Schrauben & Muttern
    ® makfak
    Schrauben lösen!
    Schrauben können richtig Ärger machen, wenn man sie nicht los bekommt. Deswegen eine Auflistung aller mir bekannten Möglichkeiten.
    Wer weitere kennt bitte melden, um die Liste zu erweitern.


    Gründe, warum sich Schrauben nicht lösen lassen:

    • Zwei Materialien, die sich nicht vertragen. (Wer z.B. einmal versucht hat, eine Edelstahlschraube nach langer Zeit aus Alu herauszudrehen, weiß wovon ich spreche.)
    • Die Schraube ist beschädigt oder zu stark abgeknallt worden. (Wenn man in eine Tabelle mit Anzugsmomenten schaut und einen Drehmomentschlüssel nutzt, stellt man fest, dass die meisten Schrauben zu stark angezogen werden.)
    • Schrauben wurden mit chemischem Sicherungsmittel gesichert.
    • Die Schraube sitzt schon sehr lange im Material und ist festkorrodiert, teilweise schon im Durchmesser verändert.
    • Das Gewinde ist beschädigt oder die Schraube ist verbogen.

    Grundsätzlich gilt, immer mit der feinfühligsten Maßnahme anfangen und sie dann in dieser Reihenfolge steigern:

    1. Den genau passenden Schlüssel bzw. Schraubenzieher nehmen.

    Schmeißt eure Universal-, Super-, Mehrbereichs-Schlüssel weg. Es gibt keine Universalschlüssel, allein schon wegen der Länge. Kleine Schrauben benötigen kurze, große Schrauben lange Schlüssel um halbwegs das richtige Drehmoment zu treffen. Ein Universalschlüssel ist immer gleich lang.
    Es gibt zwei verschiedene Kreuzschrauben: „Pozidrives“ und „Phillips“. Grundsätzlich immer den richtigen Bit und die richtige Größe nehmen. Sonst hat man schnell verloren.
    Leider benutzen heute immer mehr Hersteller spezielle Schraubenköpfe. Es nutzt nichts, man muss sich die richtigen Werkzeuge beschaffen (zum Glück rüstet die Werkzeugindustrie nach).

    1. Ein gefühlvoller Schlag auf die Schraube oder das aufgesetzte Werkzeug, wenn es dafür geeignet ist, kann Wunder bewirken.
    2. Wenn das nichts nutzt, kann man heute einen speziellen Kleber auf die Schraube geben, der die Haftung zwischen Werkzeug und Schraube verbessern soll.

    Es gibt auch Bohrmaschinen (z.B. von Metabo), die durch eine Elektronik den Bit in kleinen Schritten drehen, das funktioniert gut bei Holzschrauben.

    1. Schrauben mit Rostlöser oder Petroleum behandeln. Sollte aber einige Stunden, in schlimmen Fällen: Tage, einwirken. Es gibt auch Rostlöser als Kälte-Schock hierbei wir das Material bis auf minus 40 grad abgekühlt. Der Kälteschock sprengt die Schmutz und Roststruktur und es entstehen kleinste Risse und Zwischenräume.
    2. Erwärmen kann Schrauben lösen, dieses im warmen Zustand und auch nach der Abkühlung versuchen. Am besten ein glühendes Stück Metall auf die Schraube drücken. Das Ausdehnungsverhalten der verschiedenen Materialien auszunutzen, kann Erfolg bringen.
    3. Jetzt wird es handfester, den Schlagschrauber einsetzen. Hinterher sind die Schrauben dann meist hinüber, oft auch das Material. Also Vorsicht!
    4. Zangen mit hoher Hebelwirkung können jetzt versucht werden, macht aber die Schraube unbrauchbar.
    5. Die Schraubenköpfe/Muttern abbohren.
    6. Man kann Schraubenköpfe/Muttern auch abmeißeln. Vorsicht, das umliegende Material nicht beschädigen. Nach Entfernen der Schraubenköpfe oder Muttern lassen sich meistens die Teile auseinander nehmen. Danach die Schraubenreste mit einer guten Zange, Schraubstock oder bei kleinen Schrauben mit einem axial angesetzten Seitenschneider herausdrehen.
    7. In schwierigen Fällen lassen sich auch Flächen oder Stangen auf den Schraubenrest schweißen.
    8. Für Muttern gibt es spezielle Werkzeuge zum Sprengen derselben. Diese Werkzeuge beschädigen nicht das Material, nur das der Mutter. Man benötigt aber Platz zum Ansetzen.
    9. Wenn das alles nichts nutzt, muss die Bohrmaschine ran um Linksdreher (Achtung Größen unter 10 mm brechen schneller als man glaubt! Am besten gleich in den Müll schmeissen!) einzusetzen (kegelförmige, gehärtete Schraubenausdreher-Sätze mit Linksgewinde sind in den meisten Baumärkten zu haben). Es muss ein Loch mit dem vorgeschrieben Durchmesser in die Schraube gebohrt werden. Ohne Ankörnen geht es nicht, es muss genau die Mitte der Schraube getroffen werden. Achtung! Nicht klein vorbohren oder zumindest nur 1-2 mm! Wenn der kleine Bohrer oder ein Linksdreher abbricht, hat man zusätzliche Probleme.
    10. Gelingt es mit dem Linksdreher auch nicht, (was meistens der Fall ist) die Schraube mit einem für das Gewinde richtigen Bohrerdurchmesser ausbohren. Wenn die Gewindegänge der Schraube sich nicht entfernen lassen, kann mit einem Gewindebohrer nachgearbeitet werden.
    11. Ist das Gewinde beschädigt, hilft nur, ein neues größeres zu schneiden bzw. bei Holz eine dickere Schraube zu benutzen.
    12. Wenn das nicht möglich ist, z.B. Zündkerzen, helfen normale Gewindebuchse oder selbstschneidender Gewinde-Einsatz (Kerb Konus Vertriebs GmbH :: Technologien für sicheren Halt | Schraubverbindungen, Gewindeeinsätze, Schrauben …) oder RECOIL-Reparatursätze (Das RECOIL-System) weiter. Buchsen oder Reparatursätze sind nur in guten Fachgeschäften oder im Versandhandel zu bekommen. Selbstschneidende Gewinde-Einsätze mit einem Innen- und Außengewinde werden in ein vorgebohrtes Aufnahmeloch eingedreht und schneiden sich dabei selbsttätig ein Gewinde.
    13. Es gibt auch die Möglichkeit Schrauben heraus zu Erodieren. Dieses ist eine der besten Methoden aber mit einem hohen technische Aufwand verbunden.
    14. In Holz kann man die Löcher durch Einleimen eines Dübels oder eines Stückchen neuen Holzes -für kleine Löcher eignen sich auch Streichhölzer- verschließen.
    15. Schraubenreste im Holz können mit einem Hohlbohrer (wie ein Rohr gefertigter Bohrer, der in der Mitte einen Kern stehen lässt) ausgebohrt werden.
    16. Schmeißt rigoros alle beschädigten Schrauben oder Muttern fort, wenn ihr nicht irgendwann einmal Probleme mit ihnen haben möchtet!

  6. X-Moderator
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    #56
    es bleibt zu bemerken das man unbedingt Ahnung von Metalhandhabung/bearbeitung haben sollte und nicht zwei dicke linke Daumen ...

  7. Registriert seit
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    #57
    Klausi, genau. Bei mir ist eine dieser Schrauben abgerissen die unten drunter sitzt. Ich hab nur das kleine Schwarze dran. Das, was die untere Zündkerze schützen soll. Hab schon überlegt, ob ich die zweite und letzte der Schrauben nicht durch eine eingeklebte Madenschraube ersetzten soll. Und U-Scheibe und Mutter drauf. Dann wäre das Thema durch.

    Um die auszubohren brauch ich vorher 'nen Korn. Oder zwei. Man muß da freihändig auf der Seite liegend bohren. . .

  8. Registriert seit
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    #58
    Oder die Q auf den anderen Zylinder legen ...

  9. Registriert seit
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    #59
    Naja. Aber so richtig prickelnd ist die Position dann auch nicht. Mach ich vielleicht irgendwann mal. Oder ich verpass der ADVent mal dickere Zylinder. Dann hat man das Teil auf der Werkbank liegen. . .


    Ich hatte das jetzt erst. Arbeiten durchzuführen die einfach nicht schief laufen durfte.

    Musste an einem Teil arbeiten, wo nichts reinfallen durfte. Die Stecknuß nicht von der Ratsche rutschen, die U-Scheiben nicht aus der Hand verlieren. . .

  10. X-Moderator
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    #60
    ist auch sehr eng unter dem Zylinder


 
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