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Grünspan im Navi USB Stecker !!

Erstellt von sk1, 29.06.2010, 14:02 Uhr · 13 Antworten · 4.410 Aufrufe

  1. sk1
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    Standard Grünspan im Navi USB Stecker !!

    #1
    Habe mal an die Techniker eine Frage:

    Habe bei meiner 1150 GS ein Navi Kabel von Garmin mit endlos Enden direkt an die Batterie angeschlossen. Also DauerPlus. Der USB Stecker wird dann bei Bedarf einfach in mein Nüvi 550 gesteckt. So weit so gut und klappt auch super bis zum großen Regen auf der Tour.

    Vergangenes Jahr hatte ich nach Beendigung meiner Tour zu Hause bemerkt, dass der USB Stecker Grünspan hatte. Mit WD 40 rausgespült und gut.

    Dieses Jahr dachte ich, klebe den USB Stecker mit Klebeband ab und besfestige Ihnen bei nicht Gebrauch am Motorrad, so das die Öffnung nach unten schaut, damit der Regen nicht direkt in den Stecker läuft. Leider hatte ich auf meiner diesjährigen Tour so viel Regen, dass bereits während der Tour der Stecker vollständig Grün war. Leider hat das Navi den Stromanschluss nicht mehr erkannt. Auch zu Hause nach der Reinigung mit WD 40 erkennt das navi den Stromanschluss nicht mehr. Den Stromanschluss im Auto erkennt das Navi.

    Denke demnach, das Kabel bzw. der USB Stecker ist kaputt. Die Sicherung im Kabel ist komischer Weise nicht defekt. Wasser bzw. Feuchtigkeit und der Dauerstrom haben wohl dazu geführt ? Vielleicht auch mein Versuch mit dem spitzen Korkenzieher etwas Grünspan im Urlaub zu entfernen. Könnte dabei die Kontakte zusammengeführt haben und einen Kontakt zerstört. Kann ich nicht sagen. Echt ärgerlich.

    Jetzt muss ich mir ein neues Kabel kaufen.

    Könnt Ihr mir bitte sagen, wie ich das in Zukunft vermeide. Nach jedem Urlaub ein neues Kabel wird mir zu teuer.

    Gruß und Danke

    Stefan

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    #2
    Auf die Antwort wär ich ich auch gespannt. Alle kleinen Stecker bzw. Dosen werden nämlich Grünspanig.
    Mit Fett oder Kontaktspray zu...... ist auch nicht die Lösung.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hallo Stefan,
    Zitat Zitat von sk1 Beitrag anzeigen
    Vergangenes Jahr hatte ich nach Beendigung meiner Tour zu Hause bemerkt, dass der USB Stecker Grünspan hatte.
    ...
    Leider hat das Navi den Stromanschluss nicht mehr erkannt.
    Ob Grünspan oder ein anderes Korrisionsprodukt - bei Garmin wird man sich da wohl nicht beschweren können, denn diese Lösung war ja wohl nicht für ein Outdoor-Navi gedacht.

    Dieses Jahr dachte ich, klebe den USB Stecker mit Klebeband ab und besfestige Ihnen bei nicht Gebrauch am Motorrad, so das die Öffnung nach unten schaut, damit der Regen nicht direkt in den Stecker läuft. Leider hatte ich auf meiner diesjährigen Tour so viel Regen, dass bereits während der Tour der Stecker vollständig Grün war.
    Wahrscheinlich wird der Stecker so nicht regendicht abgedichtet, aber die Abdichtung verhindert dann, dass Feuchtigkeit wieder herauskommt. Vielleicht wäre ein kleines Röhrchen besser, so dass Feuchtigkeit nicht gleich in den Stecker kommt, besser.
    Denke demnach, das Kabel bzw. der USB Stecker ist kaputt. Die Sicherung im Kabel ist komischer Weise nicht defekt. Wasser bzw. Feuchtigkeit und der Dauerstrom haben wohl dazu geführt ? Vielleicht auch mein Versuch mit dem spitzen Korkenzieher etwas Grünspan im Urlaub zu entfernen. Könnte dabei die Kontakte zusammengeführt haben und einen Kontakt zerstört.
    Ich habe ja nun nicht dieses Navi und weiß nicht genau, was das für ein Kabel ist, aber vermutlich ist es eins mit Spanungswandler, um die 12 V vom Motorrad auf die 5 V des USB zu bringen. Die filigranen Kontakte mit einem Korkenzieher zu reinigen ohne sie dabei zu beschädigen kann ich mir nicht vorstellen. Klar sollte sein, dass man so etwas - wenn überhaupt - nur bei ausgeschaltetem Strom machen darf. Auf ein Durchbrennen der Sicherung sollte man da nicht vertrauen, die ist eher gegen Überströme, die bei Kurzschlüssen vor dem Wandler fließen könnten und dort so hoch wären, dass sie einen Brand auslösen würden.
    Ströme, die wegen der Feuchtigkeit fließen, reichen auch nicht für ein Ansprechen der Sicherung, führen aber natürlich zur Korrosion durch Elektrolyse.
    Zitat Zitat von sk1 Beitrag anzeigen
    Navi Kabel von Garmin mit endlos Enden direkt an die Batterie angeschlossen. Also DauerPlus.
    Hier setzt mein erster Vorschlag an: Dank Dauerplus erstreckt sich die Zeit für korrosive Vorgänge auf 24 Stunden in dem Zeitraum, in dem Feuchtigkeit vorhanden ist. Die Verwendung eines geschalteten Plus würde diese Phase auf die Betriebszeit des Motorrads beschränken, also drastisch verringern.
    Überdies muss man bei Kabeln mit einem Spannungswandler damit rechnen, dass der Ruhestromverbrauch bei längerer Standzeit die Batterie leert (je nach Qualität des Spannungswandlers sehr unterschiedlich) - dies würde mit einem geschalteten Plus vermieden werden.

    Jetzt muss ich mir ein neues Kabel kaufen. ... Nach jedem Urlaub ein neues Kabel wird mir zu teuer.
    Wenn die Abdichtung nicht so gut gelingt, dass Wassereintritt gänzlich verhindert wird, wird das wohl unvermeidlich sein, aber man kann versuchen, die Kosten zu verringern.
    Per Google-Suche habe ich folgendes Verlängerungskabel gefunden:
    http://www.afterbuy.de/afterbuy/shop...uktid=18065625
    Man könnte also im korrosionsgefährteten Abschnitt das Verlängerungskabel einsetzen und müsste nur dies ersetzen, während das teurere Teil mit dem Spannungswandler heil bleibt.

    Dass eine solche Lösung an richtige Outdoor-Lösungen heranreicht, solltest Du freilich nicht erwarten.

    Eckart

  4. sk1
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    #4
    Hallo Eckart,

    vielen Dank für deine Hilfe.

    Bezüglich dem Nüvi: Doch das ist die Outdoorlösung von Garmin

    Das mit dem Rörchen hatte ich mir auch schon überlegt. Denke so eine Dose von den alten Filmen. Oben zu und unten auf.

    Auch dein Hinweis mit dem Dauerplus ist nachvollziehbar. Denke das sollte man machen.

    Also vielen Dank

    stefan

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    Standard

    #5
    Hallo Stefan
    Zitat Zitat von sk1 Beitrag anzeigen
    Bezüglich dem Nüvi: Doch das ist die Outdoorlösung von Garmin
    Tatsächlich - das habe ich übersehen, weil die anderen Nüvis Automodelle sind. Offensichtlich ist diese Lösung doch mit Einschränkungen behaftet, denn bei den Zumos gibt es diese Probleme nicht in diesem Maße.

    Viel Erfolg bei den Maßnahmen. Berichte doch mal über den Erfolg, vielleicht hilft das Leidensgenossen.

    Eckart

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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von sk1 Beitrag anzeigen
    Hallo Eckart,

    vielen Dank für deine Hilfe.

    Bezüglich dem Nüvi: Doch das ist die Outdoorlösung von Garmin

    Das mit dem Rörchen hatte ich mir auch schon überlegt. Denke so eine Dose von den alten Filmen. Oben zu und unten auf.

    Auch dein Hinweis mit dem Dauerplus ist nachvollziehbar. Denke das sollte man machen.

    Also vielen Dank

    stefan
    HAllo,

    ich habe/hatte das selbe Problem. Habe es dadruch gelöst, dass ich aus der Gartenabteilung von OBI mir ein stück Schlauch gekauft habe, dass ich über den Stecker stülpe. Da der Schlauch sehr straff über den Stecker geht und selber flexibel ist, ergibt sich auch der Effekt "oben auf, unten Zu". Dennoch läuft der Stecker nach einer weile an, schätze die allgemeine Luftfeuchtigkeit setzt ihm zu...ist halt keine perfekte Outddor-Lösung. Da aber der Schlauch so gut wie nix kostet (1 Euo pro m und du brauchst ca 10 cm ), und ich ein normales USB Kabel ohne Spannungswandler benutze (der steckt in einem Einsatz in einer Zigarettenanzünderdose unter dem Sattel) tausche ich wenn es notwendig ist einfach das Kabel aus (ca 5 Euro).

    Ciao

    Stefan

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Bei Autobatterien hat es z.T. auf den Entlüftungsanschlüssen kleine Kunststoffkäppchen, welche sehr genau auf den Mini-USB Anschlussstecker passt. Der Stecker selbst wird regelmässig mit Kontakt oder Silikonspray behandelt, das verhindert nachhaltig das Feuchtwerden der Kontakte. WD40 ist dafür nur bedingt geeignet.
    Auch sollte man es vermeiden, Dauerplus auf den Stecker zu geben, das Zündungsplus ist wesentlich sinnvoller. Durch die dauernd anliegende Spannung wird die Korrosion begünstigt. Wenn sich ein Wassertropfen in den Stecker verirrt, kann durch den minimalen Stromfluss durch das Wasser die Korrosion beschleunigt werden.

    Greetz

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Eckart Beitrag anzeigen
    Offensichtlich ist diese Lösung doch mit Einschränkungen behaftet, denn bei den Zumos gibt es diese Probleme nicht in diesem Maße.
    Das ist leider nicht ganz richtig. Es sind HUNDERTE von Zumo550-Halterungen retourniert worden, weil auch dort Grünspan an den Kontaktstiften nagte und so die PLatine darunter zerstörte. Und die Halterung ist richtig teuer! Der ächerliche Gummischutz hat da gar nichts genützt. Es war einfach eine konstruktive Meisterleistung, die stromführenden Kontakte an die niedrigste Stelle der Halterung zu basteln - also dahin, wo sich das Wasser sammelt. Grund: Man wollte uns Usern nicht zumuten, das nvi bei OBENLIEGENDEN Kontakten mühsam in die Halterung einzufädeln... Gopf, die Tester möchte ich heut noch aus ihrem Büro zerren und in den Regen stellen! Meine Lösung: Ein Stecker im Kabel, so dass ich nun die Halterung mitsamt Navi einfach abnehmen kann...

    Danke für den Tip mit dem Dauerstrom. Beim nächsten Töff werde ich das beachten. Hier evtl. nur noch einen Schalter ins Kabel pfriemeln.
    Eine Lösung für sk's Problem wäre eben noch der wasserdichte Stecker, den z.B. Touratech anbietet. Dann kann der Nüvianschluss im Nüvi bleiben (somit wasserdicht) und das Kabel wird ebenfalls wasserdicht geteilt.

  9. X-Moderator
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    Standard Steckergarage Garmin

    #9
    guggst du hier





    hatte zuerst auch grünspan ... jetzt nicht meht



    das Möpp steht das ganze Jahr über draußen




  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Es sind HUNDERTE von Zumo550-Halterungen retourniert worden, weil auch dort Grünspan an den Kontaktstiften nagte
    OK, ich hätte vielleicht vorsichtiger formulieren sollen.

    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Der ächerliche Gummischutz hat da gar nichts genützt.
    Das würde ich so zwar nicht sagen, aber

    Es war einfach eine konstruktive Meisterleistung, die stromführenden Kontakte an die niedrigste Stelle der Halterung zu basteln
    Das hängt natürlich auch von der Montage ab. Bei mir ist das zwar auch eine niedrige, aber nicht die niedrigste Stelle. Inzwischen sehe ich an einem Stift auch einen Anflug von Verfärbung, aber zu Störungen ist es noch nicht gekommen.

    Man wollte uns Usern nicht zumuten, das nvi bei OBENLIEGENDEN Kontakten mühsam in die Halterung einzufädeln
    Garmin-Aussage ? Ich fände ein Einfädeln mit Stecker oben einfacher, weil man dann sieht, was man einfädelt; unten ist der Stecker immer verdeckt und man braucht mehr Gefühl.

    Meine Lösung: Ein Stecker im Kabel, so dass ich nun die Halterung mitsamt Navi einfach abnehmen kann...
    Mit dem Steckerziehen ist es ja nicht getan. Montiert muss die Halterung fest sitzen und so wie die Halterungen üblicherweise beschaffen sind, muss man etliche Schrauben mit Werkzeug lösen. Leider gibt es noch keine Einheitshalterung, die Motorräder serienmäßig haben könnten.

    Eine Lösung für sk's Problem wäre eben noch der wasserdichte Stecker
    Zitat Zitat von freewayx Beitrag anzeigen
    guggst du hier
    USB-Stecker sind fragil und schwer als wasserdichte Ausführung zu gestakten, m. W. auch nicht zu bekommen; daher sind sie für Navis, vor allem Motorrad-Navis ungeeignet, aber die Hersteller setzen dennoch darauf, weil Standard-Schnittstelle zu PC und Ladegeräten.

    Früher wurde eine viel robustere Steckverbindung - mit dem im Bild gezeigten Stecker - gewählt. Allerdings braucht auch diese Steckverbindung einen Witterungsschutz. Für mein GPS V hatte ich seinerzeit ein Kondom aus einem Stück Schlauch gebastelt. Die Lösung in den Bildern scheint mir für diesen Anwendungsfall gut zu sein, lässt sich aber wohl nicht ohne Weiteres auf andere Navis übertragen, vor allem weil die Lage des Anschlusses fest ist, aber das Prinzip, eine zweite, witterungsgeschützte Trennstelle vorzusehen.

    Eckart


 
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