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GS Reparatur und 50000 er Service, in aller Ruhe.

Erstellt von Bergler, 15.10.2015, 20:58 Uhr · 217 Antworten · 71.067 Aufrufe

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    Die Ersatzteile sind eingetrudelt...

    Beim Nockenwellen Kettenspan.n.er (linker Zylinder) ist die Feder des Alten Kettenspan.ners 78 mm und die neue Feder 84 mm lang.
    Die alte Feder ist in der Mitte bleibend zusammen gestaucht und somit die 6 mm kürzer.
    Dies könnte die Ursache für das Startgeklappere sein.

    Das Spiel zwichen Span.nerzylinder und Kolben ist beim Alten minimal grösser als beim Neuen.

    Den Kettenspanner hab ich mit den vorgeschriebenen 32 Nm angezogen, der Alte war nur Handfest
    angezogen , trotzdem war da kein Ölverlust.

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    Hi Rene

    Mal ne Frage, Der linke KS ist doch hydraulisch, das heißt er hat keine Feder(er speichert den Druck über ein Kugelventil). Der rechte hat ne Feder. Gugsch > Nr. 11,14,16 links / 10,15 / rechts RealOEM.com - BMW Online Ersatzteilkatalog

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    Zitat Zitat von edelweiß GS Beitrag anzeigen
    Hi Rene

    Mal ne Frage, Der linke KS ist doch hydraulisch, das heißt er hat keine Feder(er speichert den Druck über ein Kugelventil). Der rechte hat ne Feder. Gugsch > Nr. 11,14,16 links / 10,15 / rechts RealOEM.com - BMW Online Ersatzteilkatalog
    Hallo Rainer

    vorgängig, gell wir haben uns schon auf dem Wursthügel getroffen .

    Zu "meinem" linken Nockenwellenkettenspan.ner der GS 1200 TÜ.

    Da ist definitiv eine Feder verbaut.

    Anhang 264459 img_1587.jpg

    Und jetzt vermute ich drauflos ,
    die Feder bringt eine gewisse Grundspannung auf die Kettenspannschiene und Kette, der Öldruck
    hält die Spannung bei allen Betriebszuständen (ausser beim Start) im soll Bereich.

    Wenn jetzt die Feder nicht ausreichend Spannung bringt, klippert es bei den ersten Motorumdrehungen
    nach dem Start.

    Der Öldruck wird durch den Kunststoffpilz, die kleine Bohrung im Kolben und das
    Spiel zwischen Kolben und Zylinder geregelt, an diesen Stellen verliert der Span.ner bei Motor Stop
    halt auch Öl, was bei dieser Konstruktion nicht zu verhindern ist.


    img_1619.jpg img_1597.jpg img_1598.jpg

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    Salü Rene

    Hallo Rainer

    vorgängig, gell wir haben uns schon auf dem Wursthügel getroffen . JA

    Zu "meinem" linken Nockenwellenkettenspan.ner der GS 1200 TÜ. ohhh ich war bei ner MÜ , da ist's etwas anderst.

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    Die Arbeiten schreiten voran .

    Da die Gabelsimmerringe leicht siften, der Rechte ein bisschen mehr, hab ich sie ersetzt
    und gleich auch das Gabelöl gewechsellt, die Füllungen können schon als
    Dauerfüllungen angesehen werden, das Öl war ziemlich sauber, ausser ein bisschen
    grauen Schlamm unten am Gleitrohr Boden...

    Eigentlich erstaunlich das der rechte Simmerring nicht mehr siefte, da wurde bei der
    Montage gemurkst.

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    Die Gelenke in der oberen Gabelbrücke hatten auch ein bisschen Spiel, also Alte raus
    und Neue rein.
    Bei dieser Gelenkkonstrucktion können die Gabelstandrohre gedreht werden, so lange sie Spielfrei
    sind, sind sie ok.

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    Sobald die revidierten und angepassten Federbeine bei mir sind, wird
    alles wieder zusammen gebaut.
    Unterdessen werden allerlei Kleinarbeiten erledigt, Gewinde reinigen,Verschraubungen
    kontrollieren u.s.w.

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    Zitat Zitat von Bergler Beitrag anzeigen

    Eigentlich erstaunlich das der rechte Simmerring nicht mehr siefte, da wurde bei der
    Montage gemurkst.

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    .
    Hi Bergler,

    nö, kein Murks bei der Montage!
    Sondern ganz normaler Rost!
    Leider "normal".
    Unten der WeDi meiner 1150. Erstaunlich ist tatsächlich, daß die Ringe trotz enormer Verformung immer noch leidlich dicht sind!

    Grüße vom elfer-schwob
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken img_4187.jpg   durch-rost-verformter-ring.jpg  

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    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    Hi Bergler,

    nö, kein Murks bei der Montage!
    Sondern ganz normaler Rost!
    Leider "normal".
    Unten der WeDi meiner 1150. Erstaunlich ist tatsächlich, daß die Ringe trotz enormer Verformung immer noch leidlich dicht sind!

    Grüße vom elfer-schwob
    Oh, fast 4-Eckige Simmerringe .

    Ja, Rost ist auch möglich, der Sicherungsring war zwar nicht rostig....., hab aber Alles gut eingefettet, wird
    so für die nächsten 100000 km gut sein.

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    Die Schalthebelwellen-Lagerung im Rahmen hat mir schmiertechnisch nie so recht gefallen,
    die schmalen Lagerstellen im Rahmen waren beim Zerlegen immer trocken, rundum war alles sehr
    gut geschmiert, nur nicht da wo es sein sollte .

    Eine praktikable Lösung ist darum hier gefragt..

    Gummidichtungen unter Federspannug sollten die Lagestellen abdichten... auch kaum Fettvorrad in der Lagerung....
    Ein Rohr mit beidseitig Kopfdichtungen... ist nicht zu montieren....
    Ein Federbeaufschlagtes Teleskoprohr mit Kopfdichtungen... machbar aber zu kompliziert...

    Ein paar Tage später hab ich ein Stück Silikonschlauch (aus dem Chaoslager ), der einen ca. 2 mm grösseren Innendurchmesser als
    die Schalthebelwelle Aussendurchmesser hat, ca. 5 mm länger als die Schalthebewellen-Lager abgelängt.
    Ausserdem hab ich ein 3 mm Loch ca. in der Mitte des Schlauches gebohrt, falls doch Wasser eindringen sollte,
    oder sich Kondenwasser bilden würde..

    Auf der Welle innen hab ich eine passende Gummidichtung montiert, den Schlauch montiert
    und mit gutem Fett gefüllt und die Lagerstellen eingesalbt.

    Die Welle montiert und auf der Schalhebelseite auch eine Gummidichtung montiert,
    mal schauen ob es was bringt....

    Der Plan .

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    Die Lösung..

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    Diese Arbeit hätte ich mir sparen können .

    Nach ca. 80000 km mit dem Akrapovic habe ich einen mehr oder weniger ausgebrannten Topf erwartet,
    die Realität sieht aber ganz anders aus.

    Das zerlegen ist nicht ohne, die Kappe passt dermassen knapp und präzise,
    und klemmt mordsmässig...

    Von der Akrapovic Qualität war ich schon vorher überzeugt, was ich hier aber sehe
    hat mich diesbezüglich umgehauen .

    Die Isoliermatte ist gar nicht angegriffen, die Dämwolle sieht auch sehr gut aus, und das
    Metallgewebe hat Farbe angenommen, ist aber völlig intakt.


    Bravo Igor .

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    Du willst dein Moped aber schon wieder fahren?
    Der Zusammenbau wird schwieriger sein, als das zerlegen.

    Gruß Sturmi


 

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