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Kleine Grübelaufgabe...

Erstellt von Stollenbeißer, 05.08.2008, 16:45 Uhr · 13 Antworten · 2.338 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Kleine Grübelaufgabe...

    #1
    Hallo zusammen,

    in einem anderen Forum haben wir uns die Köpfe heiß diskutiert um folgende Aufgabe....

    Hat jemand vielleicht eine Idee, wie sie zu lösen ist?

    Eine Batterie hat 30Ah.
    Ein Anlasser zieht 300A.
    Dieser wird jeweils für 10s angelassen.

    Ges.: Wie oft kann ich den Anlasser betätigen bis die Batterie leer ist?


    Sieht wohl einfacher aus als es ist...


    THX und Grüße

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    36 mal.
    Dann wäre die Batterie rechnerisch am Ende.

    /edit:/
    meine Rechnung:
    30Ah entsprechen hierbei 30A für 3600 sec. Dies habe ich gleichgesetzt mit 300A für 360 sec. Teile ich diese 360 sec. durch die jeweils 10 sec. Anlasserzeit, dann komme ich auf 36 Startversuche à 10 sec..

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Ha, zum Glück bin ich nicht der einzige, der drauf reingefallen ist.... :-)

    Hatte genau den gleichen Ansatz, aber der kann nicht stimmen, da angeblich 5 rauskommen soll..... *grübel*

  4. ROS
    Registriert seit
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    99

    Frage Vielleicht doch nicht reingefallen?!

    #4
    Zitat Zitat von Stollenbeißer Beitrag anzeigen
    Ha, zum Glück bin ich nicht der einzige, der drauf reingefallen ist.... :-)

    Hatte genau den gleichen Ansatz, aber der kann nicht stimmen, da angeblich 5 rauskommen soll..... *grübel*
    Allso, nach all den was ich so gelernt habe bist Du nicht reingefallen.
    Ich würde auch auf 36 mal tippen.
    Ist natürlich ein rein "theoretischer" mathematischer Ansatz.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Servus,

    die Lösung ist ganz einfach! Wer den Anlasser so oft betätigt, ohne das die Kiste anspringt ist bescheuert - der Fehler muss ja dann wo anders liegen..

  6. Registriert seit
    29.06.2006
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    Standard

    #6
    Tja, ich war mir auch sicher, dass der Ansatz stimmt, aber hier ist eine Antwort eines anderen:

    Also die Rechnung, die Sunhunter angestellt hat, ist, was den Gedankengang betrifft, richtig. Was fehlt, ist allerdings die Berücksichtigung, dass eine Batterie mit 30Ah -- laut Norm -- ihre Kapazität nur bei einer 20 Stunden (oder länger) dauernden Entladung liefert. Das heißt also bei maximal 1,5 A. (30 Ah / 20 h = 1,5 A). Entnimmst du wesentlich mehr Strom, sinkt die zur Verfügung stehende Kapazität. Diesen Zusammenhang hat der deutsche Physiker Wilhelm Peukert empirisch beschrieben http://en.wikipedia.org/wiki/Peukert%27s_law und in dem nach ihm benannten Gesetz zusammengefasst, welches da lautet:

    t = H / (IH/C)^k

    H...Nennentladungsdauer der Batterie, bei Bleiakkus also 20 Stunden.
    I...Entladestrom, hier 300 A.
    C...Kapazität der Batterie, hier 30 Ah.
    k...Konstante, die mit dem Alter der Batterie zwischen 1,1 und 1,4 variieren kann. 1,3 ist ein guter Wert.

    Mit k=1,3 ergibt sich, dass ich einen Akku mit 30 Ah Kapazität mit einem Entladestrom von 300 A in 73 Sekunden entlanden habe. Das heißt also rund 7 Versuche mit je 10 Sekunden.

    Leider kam keiner auch mit diesem wissentschaftlichen Ansatz auf die ominöse 5. Das ganze war übrigens in einem Eignungstest für Flugtechniker.

    Grüße und danke für die Bemühungen!

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Servus,

    die Lösung ist ganz einfach! Wer den Anlasser so oft betätigt, ohne das die Kiste anspringt ist bescheuert
    Die Antwort hat mir am besten gefallen!


  8. RAINI Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von topgun Beitrag anzeigen
    Die Antwort hat mir am besten gefallen!

    Genau weil dann der Starter zu brennen beginnt

  9. Registriert seit
    15.04.2006
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    1.418

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Stollenbeißer Beitrag anzeigen
    Tja, ich war mir auch sicher, dass der Ansatz stimmt, aber hier ist eine Antwort eines anderen:

    Also die Rechnung, die Sunhunter angestellt hat, ist, was den Gedankengang betrifft, richtig. Was fehlt, ist allerdings die Berücksichtigung, dass eine Batterie mit 30Ah -- laut Norm -- ihre Kapazität nur bei einer 20 Stunden (oder länger) dauernden Entladung liefert. Das heißt also bei maximal 1,5 A. (30 Ah / 20 h = 1,5 A). Entnimmst du wesentlich mehr Strom, sinkt die zur Verfügung stehende Kapazität. Diesen Zusammenhang hat der deutsche Physiker Wilhelm Peukert empirisch beschrieben http://en.wikipedia.org/wiki/Peukert%27s_law und in dem nach ihm benannten Gesetz zusammengefasst, welches da lautet:

    t = H / (IH/C)^k

    H...Nennentladungsdauer der Batterie, bei Bleiakkus also 20 Stunden.
    I...Entladestrom, hier 300 A.
    C...Kapazität der Batterie, hier 30 Ah.
    k...Konstante, die mit dem Alter der Batterie zwischen 1,1 und 1,4 variieren kann. 1,3 ist ein guter Wert.

    Mit k=1,3 ergibt sich, dass ich einen Akku mit 30 Ah Kapazität mit einem Entladestrom von 300 A in 73 Sekunden entlanden habe. Das heißt also rund 7 Versuche mit je 10 Sekunden.

    Leider kam keiner auch mit diesem wissentschaftlichen Ansatz auf die ominöse 5. Das ganze war übrigens in einem Eignungstest für Flugtechniker.

    Grüße und danke für die Bemühungen!
    Ich habe etwas Schwirigkeiten bei der Anwendung einer solchen "Formel". Leider ist der Anwendungsbereich nicht definiert (gilt evtl. nur bis 200A oder ab 500A keine Ahnung oder auch ab 50Ah etc.) und bei Akkus bzw. Blei-Batterien hängt auch so vieles von dessen Qualität ab (wie rein ist das Blei, wie die Säure oder Dieelektrikum, wie hoch ist der Innenwiderstand usw. usw.). Dazu kommt auch noch das die Fragestellung etwas unrealistisch ist, ein Anlasser zieht auch nur bei den ersten paar Umdrehungen diesen sagenhaft hohen Strom, danach sinkt er ziemlich. Ich würde mich schwer tun soetwas berechnen zu wollen ohne verlässliche Daten zur Batterie und zum Anlasser. Und bis man die alle hat, hat man das schon dreimal getestet.

  10. Registriert seit
    12.11.2005
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    Standard

    #10
    In der Tt ist der Anlaufstrom und der Nennstrom des Anlasser nicht unwichtig. Dann ist noch der sich bei Erwärmung verändernde Widerstand , die Umgebungstemperatur und auch die Selbstentladung zu beachten.
    Und so könnte man es weiterspinnen.

    Also alles Quatsch


 
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