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Kupferpaste

Erstellt von Simpel, 30.05.2014, 09:13 Uhr · 10 Antworten · 1.513 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Kupferpaste

    #1
    Die POLO Schraubertips empfehlen bei ABS Bremsen spezielle Antiquietschpaste auf die Bremsbeläge.
    Geht auch Kupferpaste?

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    #2
    soll man angeblich nicht machen wegen eben dem Kupfer, das Fehler an den ABS Sensoren auslösen kann. Ich benutze zumindest keine, ich nehme Molycote, hinten quietscht es trotzdem. Lucas hat solche Anti-Quietsch aufkleber, dickeres PVC oder festes Gummi, bringt genau nichts

  3. Ojo Gast

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    #3
    Ich verwende seit vielen Jahren Kupferpaste (z.B. Liqui Moly) für die Rückseite der Bremsbeläge. Dünn aufgetragen hatte ich den von Schlonz beschriebenen Effekt noch an keinem meiner Motorräder. Nach ca. 40.000 km Laufleistung fangen die Bremsbeläge an meiner R1200GS Adv. wieder an zu quietschen, dann bringe ich bis zum Wechsel derselben wieder etwas Kupferpaste auf. Ist ja bei der GS kein Akt.

    Schöne Grüße von
    Ojo

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    #4
    Hi...

    Auch ich verwende seid längerem schon Kupferpaste....Diese aber sehr sparsam...Hatte bislang noch nie Problemen mit dem ABS. ( BMW R 1150 GS -ADV Mod.2002-2003 ) Bei meiner Bremsanlage werden die Tokiko Bremsbeläge verbaut! Hatte mal die Beläge von Lucas verbaut...Sintermetall....Top Bremsleistung, aber die Dinger quietschten, egal was man drauf schmierte...Habe sie dann deswegen nach etwa 5 Monaten wieder ausgebaut..War einfach zu Nervig!!!

    Ein Kollege nimmt Keramikpaste...BMW R 1200 GS - ADV .....Macht auch keine Probleme...!

    Ich glaube das man auch bei einer 12hunderter Kupferpaste nutzen könnte, wenn man sie sparsam einsetzt!
    Keramikpaste ist halt Wasser resistent ..hat den Vorteil das sie eine höhere Standzeit hat und nicht verharzen kann.

  5. Registriert seit
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    #5
    ich verwende beim mopped normalerweise keine paste, da sich dort gerne schmutz und dreck festbappt.

    lediglich wenn die bremse quietscht, fette ich die kolbenauflage und die kanten, die im sattel anliegen mit antiquietsch- oder bremsklotzpaste.
    war aber seit ewigkeiten nicht nötig.

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    #6
    das mit den ABS Problemen ist übrigens nicht meine Meinung oder Erfahrung, es wurde nur so postuliert und ich habe es nur berichtet

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Simpel Beitrag anzeigen
    Die POLO Schraubertips empfehlen bei ABS Bremsen spezielle Antiquietschpaste auf die Bremsbeläge.
    Geht auch Kupferpaste?
    bei einem preis von 3,50€ für eine tube antiquietschpaste verglichen mit 4,99€ für kupferpaste machst du dir wirklich gedanken darüber ?

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    ich verwende beim mopped normalerweise keine paste, da sich dort gerne schmutz und dreck festbappt.

    lediglich wenn die bremse quietscht, fette ich die kolbenauflage und die kanten, die im sattel anliegen mit antiquietsch- oder bremsklotzpaste.
    war aber seit ewigkeiten nicht nötig.
    Da Muß ich -Larsi- absolut recht geben...Weniger ist in dem Fall mehr....Solange die Bremsen ohne Hilfsmittel arbeiten, sollte man sie nicht mit irgendwelchen Pasten...egal welcher Art...behandeln. Gegebenenfalls einfach mal ausbauen und Reinigen ( Beläge und Sattel )

    NACHTRAG...Wenn ich bei meiner GS die Bremsbacken wechsle, werden diese immer erst ohne irgendwelche Hilfsmittel verbaut! Nur wenn dann wirklich Geräusche endstehen kommt Kupferpaste zu Einsatz!

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von libertine Beitrag anzeigen
    bei einem preis von 3,50€ für eine tube antiquietschpaste verglichen mit 4,99€ für kupferpaste machst du dir wirklich gedanken darüber ?
    Ja- denn Kupferpaste hab ich zur Hand.

  10. Registriert seit
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    #10
    Hi
    Es gibt einen deutschen Bremsenhersteller der von CU-Paste abrät, sie aber bei seinen eigenen Fahrzeugen verwendet :-).
    Hintergrund:
    Wenn ein Mechaniker nach dem Motto "viel hilft viel" die Kupferpaste nicht dünn sondern "zentnerweise" aufträgt, gibt es tatsächlich Ärger mit den ABS.
    Nachdem es in USA seltsame Rechtsauffassungen gibt, wird eben von Cu-Paste abgeraten.
    Bei denen steht wahrscheinlich auch dabei, dass man das Antiquietschzeug nur hinten auf die Beläge schmieren darf (obwohl es vorn wirksamer ist :-)) und es weder als Futter für Kleintiere noch für nächtliche Zahnknirscher geeignet ist.
    Leider bewegt sich die Rechtsauffassung bei uns auch in diese Richtung (ich darf ohne jegliches Fachwissen alles tun, bin aber für nichts verantwortlich) :-).
    Nachdem nicht nur ein Fahrer der sich irgendwo festgefahren hatte meinte "mein Navi hat aber gesagt..." warte ich auf den ersten der seinem Spurassistenzsystem und dem Abstandswarner die Schuld gibt wenn er von der Strasse fliegt ("ausserdem hab' ich ja ABS!")
    gerd


 
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