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Ölviskositäten im Umbruch

Erstellt von smarthornet64, 07.10.2011, 01:55 Uhr · 23 Antworten · 4.892 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von yessy Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    habe mein Mädchen erst vom 10.000er Service abgeholt und habe auch feststellen müssen das ich jetzt 15W 50 drauf hab und nach der 1000er bin ich nach Sezilien und hab noch mal beim Mech nachgefragt welches Öl drauf ist und er meinte 20W50 .Da macht man sich schon ein paar Gedanken!
    Solange 10W/15W/20W-50/60 drauf ist, würde ich mir keine Gedanken machen (u. Öle dieser Viskositäten gibt's immer noch "wie Sand am Meer", in allen denkbaren Qualitäten).
    Sollte irgendein Hansel 0W-irgendwas einfüllen, hätte er allerdings ein persönliches Problem, sowas gehört nicht in unsere Motorräder (weder BMW noch Harley).
    Der Trend zu immer "dünneren" Ölen wird durch die japanischen Motorräder forciert, die zunehmend immer geringere Viskositäten benötigen (analog zu "Dosen", die auch, allein wg. des geringern Verbrauches bei Kaltstart/Kurzstrecke immer niedrigviskosere Öle präferieren). An der Gesamtzahl der Motorräder gemessen, sind unsere luftgekühlten "Exoten" (auch bei den Verkaufszahlen der GS) nicht der Maßstab für die Ölindustrie. In Harleyforen tauchen auch in letzter Zeit immer wieder Horrormeldungen auf, "20W-50 ist nur noch über Harley (überteuert) zu bekommen, sonst stellts keiner mehr her ....".
    Blödsinn, das gibt's nach wie vor von namhaften Herstellern wie Agip, Castrol, Liqui Moly, Fuchs, Shell, Motorex (der Name ist keinesfalls Programm, das Zeug ist gut), Mobil u. anderen (auch bei Harley, heißt Syn3 )*. Zusätzlich haben wir den Vorteil, aufgrund der Trennung von Kupplung/Primärtrieb/Getriebe auch ein Autoöl geeigneter Viskosität im Motorölkreislauf fahren zu können. Mach das mit 'nem Japsen, o. irgendeinem anderen Moped mit Motor, Kupplung u. Getriebe im gleichen Öl, und Du wirst ziemlich sicher reichlich Freude an einer rutschenden Kupplung haben.
    Auch wenn ich dazu neige, nur das Beste in meine Mopeds zu füllen ("Das Beste ist des Guten ihm selbst sein natürlicher Feind"), synthetische Öle, die viel mehr können, als ihnen das ein luftgekühlter <=100PS/l Motor abverlangt, würde ich sagen:
    Nimm ein verfügbares Öl der korrekten Viskosität, füll's ein und fahr.
    Mach regelmäßig Ölwechsel, fahr.
    Mach Dir keine Gedanken, fahr!

    Grüße
    Uli
    *die Reihenfolge der Namen der Ölhersteller stellt keine Wertung dar, nach einer Flasche Rotwein hatte ich nur Schwierigkeiten mit dem "kleinen Alphabet"

  2. Registriert seit
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    #12
    Uli hat Recht und wenn man denn schon eine Empfehlung aussprechen möchte, dann nimm ein Öl aus deutscher Herstellung wie Fuchs oder Liqui Moli

  3. Registriert seit
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    #13
    Hi,
    ja durch solche Threads in Foren beginnen einige Leute Panik zu schieben.
    Ist das wirklich gut, was ich habe....gibts was besseres..usw.
    Ich gebe Uli Recht, jedes zugelassene Oel wird seinen Zweck erfüllen. Ich bekomme Montag 10W40 und denke damit bin ich als Ganzjahresfahrer für die Rumjuckelei in Deutschland bestens bedient.

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    #14
    Hab ja meine letzte Woche beim Händler abgeholt....
    Er drückte mir dann eine 1 Liter Flasche Castrol xx-yy-zz irgendwas in die Finger, und meinte dazu: "Nur dieses! bei allen anderen Oelen hatten wir schon Motorschäden....."

    Hab Ihn dann gefühlte 10min. innerlich ausgelacht....

    Jetzt weis ich wenigstens wo ich meine nicht in die Wartung bringe. Von einem Mechaniker erwarte ich mehr Know How.

    Ich selbst bin auch Mechankiker (LKW), und als ich mal zufällig wieder unser "HausÖl" (Bei unseren Mengenrabatten ca. 4.50€/lt) auf die neue Etikette des 200lt Fasses geschaut habe.... Musste ich feststellen dass dieses die Qualitätsanforderungen meiner damaligen BMW R1100S erfüllte.

    Bin dann mit diesem Oeltyp 70'000km problemlos gefahren, und das Motorrad ist heute bei seinem neuen Besitzer immer noch unterwegs.

    Leider habe ich in der Zwischenzeit meinen Job gewechselt, und ich kann nicht mehr so leicht nachschauen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass es die Spzifikationen der 1200er auch erfüllen würde! Muss mal vorbei gehen

    Haltet Euch einfach an die Herstellerangaben, und nehmt von den ganzen Gerüchten und Behauptungen etwas gelassenen Abstand... Das Thema wird viel zu emotionel angegangen.

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi
    Wenn Euer Haus-Öl schon 4,50 EUR kostete, habt ihr entweder Edelöl in die Laster gekippt oder Mindermengen eingekauft. Bei Abnahme von 5000 Liter (Tankwagen nicht in Fläschchen) zahlt man etwa die Hälfte.
    gerd

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    #16
    Es war EdelÖl. Hast Du nicht gelesen, dass ich aus der Schweiz komme
    Da ist alles Edel! Am meisten der Preis

    Ne, im ernst. Es war wirklich sehr gutes Öl. Das Low Budget war schon noch um einiges günstiger....
    Und nicht ab Tankwagen, sondern in 200lt Fässern

  7. Momber Gast

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    #17
    Zitat Zitat von yessy Beitrag anzeigen
    ...das ich jetzt 15W 50 drauf hab und ... er meinte 20W50 .Da macht man sich schon ein paar Gedanken!
    Also ob 10, 15 oder 20 W 50 ist doch wurschtegal. Hauptsache "50"!

  8. X-Moderator
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    #18
    Zitat Zitat von Momber Beitrag anzeigen
    Also ob 10, 15 oder 20 W 50 ist doch wurschtegal. Hauptsache "50"!

    Richtig

    50 muss es schon sein.
    Ich hatte kurz 10 W 40 reingeschüttet wie es laut neuem Plan von BMW ja sein sollte.
    Nachdem ich nur leicht Endurowandern bei 25 Grad gegangen bin, ist im Stand immer nur kurz die Ölkontrolle angesprungen. War einfach zu dünn für meine schöne kuh.
    Jetzt habe ich 15W50 und alles ist gut.

    Gruß Andreas

  9. Registriert seit
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    #19
    Hi
    Nee "50" ist nicht das allein Seeligmachende. Ein Öl mit z.B. 10w50 erreicht am "oberen" Ende nicht die Eigenschaften eines reinen "50"er Öls. Nebenher lassen seine Fähigkeiten bei "50" schneller nach als als bei einem reinen 50er.
    (Auch nachzulesen bei BP). Je geringer die Spreizung, desto stabiler das Öl.
    gerd

  10. Registriert seit
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    #20
    So wie der Gerd hab' ich das auch gelernt.

    Sehr gute 20W-50 brauchen gar keine Viskositätsverbesserer, die darum auch nicht zerhackt werden können, und darum werden solche Öle auch langfristig die gewünschten Eigenschaften behalten.

    Viskositätsbereiche von 10W-50 und mehr sind in Deutschland völlig unnötig. Je kleiner die Viskositätsspanne desto weniger der Schmierung nicht förderlichen Additive sind nötig.

    Wer allerdings weit weniger als 10.000 km im Jahr fährt ist mit einem preiswertem Öl auch weiter Viskotätsspanne aber dann jährlich gewechselt besser dran.


 
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