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Praxistest Flickzeug

Erstellt von nordmann1, 11.08.2013, 11:20 Uhr · 32 Antworten · 4.594 Aufrufe

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    Standard Praxistest Flickzeug

    #1
    Auf meiner letzten Tour durch den "Wilden Osten" oder Mc Pom oder Mecklenburg-Vorpommern hatte sich mein Kumpel einen Platten am Hinterrad gefahren. Ursache war ein scharfer Splitter, der sich durch die Decke gearbeitet hat, ob Glas oder Stein konnten wir nicht mehr ermitteln.

    Da ich immer Flickzeug dabei habe, mit dem ich auch schon einmal einem Schweizer auf der Paßhöhe helfen konnte, sollte sich das Problem bei uns auch schnell lösen lassen. Weit gefehlt, denn ich habe das Flickzeug von Louis (nicht mehr erhältlich) benutzt, das eine totale Fehlkonstuktion ist und uns nur wertvolle Zeit , Frust und viel Schweiß gekostet hat. Tipp am Rande, wenn man das in der prallen Sonne bei 30° macht, so wie wir, sollte man sich unbedingt vorher ein schattiges Plätzchen suchen. Erspart einem den einen oder anderen Fluch und eine klebende Hose, die das in die Hockegehen fast unmöglich macht.

    Flickzeug gab es mal bei Louis und wurde wegen totaler Unbrauchbarkeit wohl wieder vom Markt genommen. Wer so ein Flickzeug besitzt, sollte es schnell entsorgen oder einem Motorradfahrer schenken, den er den ganzen Tag nicht leiden kann.

    Habe leider nur noch ein Fragment von diesem Flickstopfen und erspare mir, warum das Ding auch nicht nach dem Zurechtschnitzen funktioniert hat. Mindestens 3/4 Stunde vergebliches "Geaste".

    Dieser Flickstopfen ist gemeint. Es gehört auch eine vollig untaugliche gewinkelte Ahle dazu.



    Wieder zu Hause, haben wir das aktuelle Flickzeug von Louis getestet.



    Fazit, funktioniert, aber nur mit Hindernissen. Wird das Loch nicht groß genug gemacht, 1 1/2 fache Ahlenstärke, bekommt man den Flickstopfen nicht hineingeschoben und frau schon gleich gar nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn das Rad eingebaut ist und der Druck nicht von oben erfolgt.

    Ist das Loch groß genug und man drückt den Stopfen hinein, ist er auch schon komplett im Reifen verschwunden, weil die Ahle zulang ist und das Hineindrücken nicht gestoppt werden kann. Habe ein Distanzstück dazwischengesetzt, dann funktionierte es. Der Kraftaufwand ist aber enorm und im eingebauten Zustand fast nicht hinzubekommen. Ob man das Loch noch größer machen kann, möchte ich nicht ausprobieren und empfehle deshalb, auch dieses Flickzeug zu entsorgen oder w.o. verschenken.



    Jetzt zum Testsieger. Das Originalflickzeug von BMW - Hersteller Tiptop. So einen Dichtstopfen hatte ich noch in den Tiefen meiner GS versteckt und dann benutzt. Wenn man sich exakt an die Anleitung hält, ist der Reifen in 15 Minuten geflickt, wobei davon 10 Minuten Trockenzeit des Dichtmittels sind, mit dem man großzügig umgehen sollte. Preis 16 €.



    Gruß

    Nik

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    #2
    Jetzt zum Testsieger. Das Originalflickzeug von BMW - Hersteller Tiptop. So einen Dichtstopfen hatte ich noch in den Tiefen meiner GS versteckt und dann benutzt. Wenn man sich exakt an die Anleitung hält, ist der Reifen in 15 Minuten geflickt, wobei davon 10 Minuten Trockenzeit des Dichtmittels sind, mit dem man großzügig umgehen sollte. Preis 16 €.



    Gruß

    Nik[/QUOTE]

    Dieser total fertige Reifen hätte allerdings schon vor mehrern Tausend Kilometern auf den Müll gehört... Da braucht man sich über einen Platten nicht wirklich zu wundern...
    Aber Danke für den Tipp. Wenn man mal ein Flickzeug braucht, dann nicht auch noch ein mieses...

    Gruss Daniel

  3. Registriert seit
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    #3
    Meine Antwort fällt jetzt etwas barsch aus, das war ein Testobjekt oder hältst du uns für so blöd, dass wir mit so etwas durch die Gegend fahren.

  4. Registriert seit
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    #4
    geile antwort!

    im ernst, taugt nur das von bmw?
    ist das von tt schon jemandem eine "gute" hilfe gewesen?

  5. X-Moderator
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    #5
    ....hab das Zeug von Louis benutzt, so wie in der Anleitung......

    3 X bislang ohne Probleme, weder durchgerutschter Stopfen noch Undichtigkeiten nach dem einbringen...

    Einziges Manko, ist der Kleber einmal geöffnet, sollte er erneuert werden, da er schnell austrocknet



    Fazit: preiswert und einfach in der Anwendung.

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    ....hab das Zeug von Louis benutzt, so wie in der Anleitung......

    3 X bislang ohne Probleme, weder durchgerutschter Stopfen noch Undichtigkeiten nach dem einbringen...

    Einziges Manko, ist der Kleber einmal geöffnet, sollte er erneuert werden, da er schnell austrocknet



    Fazit: preiswert und einfach in der Anwendung.
    Frage dazu, welchen Fremdkörper hattest du im Reifen, bzw. wie groß hast du das Loch gemacht?

    Wir haben es nur so groß wie unbedingt nötig gemacht, weil der Reifen bis zum Ende gefahren werden soll. Das wäre aber eine extra Diskussion, an der ich mich aus bestimmten Gründen nicht beteilige.

    Wichtiger Hinweis von dir, die Gatsche muss bei jedem Flickzeug nach Gebrauch erneuert werden.

  7. X-Moderator
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    #7
    ... zweimal waren es Schrauben, sahen aus wie Spax, einmal wie ein Schnitt von einem Metallsplitter, steckte der Rest noch drinn.

    Die Ahle hab ich ordentlich reingestossen (kostet am Anfang etwas Überwindung), mehrfach, ist ja wie ne Raspel beschichtet.

    Den Gummiwurm und das Loch ordentlich mit Kleber eingeschmiert und dann mit dem Haken eingezogen, alles ganz einfach, ohne Gewalt...

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von nordmann1 Beitrag anzeigen
    Meine Antwort fällt jetzt etwas barsch aus, das war ein Testobjekt oder hältst du uns für so blöd, dass wir mit so etwas durch die Gegend fahren.
    Eben nicht... Drum hat's mich auch so erstaunt...
    Wollte Dir nicht zu Nahe treten.

  9. Registriert seit
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    #9
    Ih schliesse mich Topas an und habe bei Loch durch unbekannten Gegenstand ( Ligurische Grenzkammstrasse) mit dem Louisset gute Erfahrungen gemacht. Allerdings auch mit dem BMW- Set. Kraftaufwand könnte effektiv höher sein- ich hatte den Eindruck, beim Kollegen mit BMW- set ginge es leichter als bei mir...

  10. Registriert seit
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    #10
    das Louis funktinioniert genauso wie das von BMW, man muß nur, wie Topas schon schreibt, ordentlich aufreiben, gilt aber auch für das BMW, bei beiden kann man die Reifen dann unbesorgt runterfahren.
    Ich nutze das von BMW, ganz einfach, weil ich das beim Verkauf der letzten BMW behalten habe. Das mit dem Kleber stimmt auch, einmal geöffnet entsorgen. Übrigens ist der Kleber von dem BMW-TipTop auch nach 3 Jahren eingetrocknet, wenn er nicht geöffnet wurde


 
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