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Seitenständer verformt?

Erstellt von nordmann1, 03.10.2015, 11:33 Uhr · 34 Antworten · 4.151 Aufrufe

  1. G-B
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    #21
    Warum stört euch das eigentlich, wenn das Ding ein wenig schräger steht?
    Beim nächsten mal (wenn senkrechter) wird gejammert, das die Maschine so schnell umfällt wenn der Boden in die andere Richtung hängt.
    Mal ehrlich, stabiler ist doch so.
    Als zweites kann man das kontrolieren wenn bei zu starker Schräge des Untergrundes ein "Überkippen"droht. Macht das doch mal wenn sie auf die Gegenüberliegende Seite kippt!

    Für mich stimmt das alles so. Na gut der Knick, evtl. wegen Bauraum, Bodenfreiheit......

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    #22
    Wenn ein Thread viele Beiträge hat, kann man nicht verlangen, dass alle gelesen werden, den ersten sollte man aber schon lesen.


    Fakt ist, meine GS steht auf ebenen Untergrund so schräg, dass ich mit 1,80 m Größe bei voller Beladung Schwierigkeiten habe, sie in die Vertikale zu bringen. Bei nach links abfallenden Untergrund wird es fast unmöglich.
    Außerdem hatte ich das Problem bei keinem meiner Motorräder und ich bin schon ca. 280.000 km mit diversen Typen gefahren, auch BMW (keine GS).


    Tipps wie, dann stelle sie doch so ab, dass dies nicht passiert, kann nur von jemand kommen, der sein Motorrad nur in der Garage bewegt oder da redet der Blinde von der Farbe. Sorry, das muss sein.


    Die Fakten:


    - Sie steht zu schräg, sonst hätte ich nicht nach dem Winkel gefragt

    - Der Ständer hat keinen Knick, hat aber einen um 20° kleineren Winkel als das Original

    - Das Lager ist nicht ausgeschlagen, sonst hätte ich das geschrieben

    - Meine Werkstoffkenntnisse über das Material Metall sind ausreichend


    Mittlerweile weiß ich, wann und wo es passiert ist.


    Nämlich beim Verzurren auf dem Autoreisezug. Da sagte ich zum „S_panner“ von der DB (s. Bild), als er den linken Gurt oben an der Gabelbrücke mit der Ratsche immer noch fester zog: „he Mann, nach fest kommt ab.“ Wer das Hebelgesetz kennt, weiß welche Kräfte da wirken. Bitte keine Ausführungen darüber.




    Das Ergebnis des Zurückbiegens werde ich hier posten.


    Nochmals mein Dank an jene, die konstruktive Vorschläge und Hinweise gaben.

    Gruß

    Nik

  3. G-B
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    #23
    Wenn du mich damit meinst (letzter Thread vorher) dann erklär mir mal wo du im ersten Thread geschrieben hast, das dies auf der Ebene schon ein Problem ist und wo ich direkt dich angeschrieben habe in dem letzte Beitrag?
    Zusätzlich, wo denn mein direkter Tipp ist, wie du das besser machst?
    (Bitte halts wie ich und interpretiere möglichst nicht)

    Denn wenn du mich meinst finde ich die Aussage mit der Garage schon etwas pampig von jemanden der Eein Fahrzeug bewegt, das er anscheinend nicht beherrschen kann.

    So und jetzt hätte ich wieder eine einfache Frage (wie oben):
    Warum war die auf dem Seitenständer verzurrt. Wollen die Betreiber das so? Denn das würde bei mir nicht gehen, da noch labiler konstruiert. (War nie am Reisezug oder einer Fähre mit dem Motorrad)

  4. Registriert seit
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    #24
    Hi
    a) Bitte unterscheiden zwischen einem gebogenen Ständerrohr (weil's z.B. irgendwo vorbeigehen muss) und einem abgeknickten Rohr wie auf dem Bild deutlich zu sehen.
    b) ein "in den Abstellwinkel" gebogenes Rohr ist eine konstruktive Schwachstelle weil es das Knicken unterstürzt bzw erleichtert.
    c) Über die Verzurrung auf dem Ständer habe auch ich micht gewundert doch ist das (leider) gängige Praxis auf den Autoreisezügen und ich habe es auch schon oft auf Hängern gesehen.
    gerd

  5. G-B
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    #25
    Das mit dem gebogenem Rohr sehe ich auch so. Nicht gerade gut in Sachen Biegemoment.
    Allerdings von der Ausführung für "normale" Beanspruchung ausreichend ausgelegt.

    Danke für die Info bzgl. Verzurrung.

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi

    c) Über die Verzurrung auf dem Ständer habe auch ich micht gewundert doch ist das (leider) gängige Praxis auf den Autoreisezügen und ich habe es auch schon oft auf Hängern gesehen.
    gerd
    Du schreibst "leider" und du hast es schon auf einem Hänger gesehen. Das ist auch richtig so. Würde man zB. auf einem Anhänger die Maschine auf den Haupständer stellen, riskiert man Schäden am Rahmen, weil fast das gesamte Gewicht der Maschine auf den beiden "Augen" der Drehachse liegt. Das kann sogar bis zum Rahmenbruch führen, denn die Maschine steht dann als ungefederte Masse auf diesen zwei Punkten.

    Steht sie dagegen auf den gefederten Rädern, stützt sie sich nur mit einer geringen Kraft über den Seitenständer in einer Dreipunktauflage ab. Der Löwenanteil der Stoßkräfte durch Unebenheiten in der Straße, Absätze, Schlaglöcher usw. geht über die Reifen in die Federn des Motorrades, wie im Fahrbetrieb auch. Die beste Stellung auf dem Anhänger ist senkrecht auf beiden Rädern und Radhalterwippe fürs Vorderad und vernüftiger Abspannung.

    Wenn der Mann von der DB in meinem Fall den Gurt nicht so stark angezogen hätte, wäre auch nichts passiert, wie auf X-Fahrten davor auch nicht.

    Gruß

    Nik

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    #27
    Zitat Zitat von nordmann1 Beitrag anzeigen
    Du schreibst "leider" und du hast es schon auf einem Hänger gesehen. Das ist auch richtig so. Würde man zB. auf einem Anhänger die Maschine auf den Haupständer stellen, riskiert man Schäden am Rahmen, weil fast das gesamte Gewicht der Maschine auf den beiden "Augen" der Drehachse liegt. Das kann sogar bis zum Rahmenbruch führen, denn die Maschine steht dann als ungefederte Masse auf diesen zwei Punkten.

    Steht sie dagegen auf den gefederten Rädern, stützt sie sich nur mit einer geringen Kraft über den Seitenständer in einer Dreipunktauflage ab. Der Löwenanteil der Stoßkräfte durch Unebenheiten in der Straße, Absätze, Schlaglöcher usw. geht über die Reifen in die Federn des Motorrades, wie im Fahrbetrieb auch. Die beste Stellung auf dem Anhänger ist senkrecht auf beiden Rädern und Radhalterwippe fürs Vorderad und vernüftiger Abspannung.

    Wenn der Mann von der DB in meinem Fall den Gurt nicht so stark angezogen hätte, wäre auch nichts passiert, wie auf X-Fahrten davor auch nicht.

    Gruß

    Nik
    ein mopped gehört beim verzurren AUF KEINEM STÄNDER ABGESTELLT.
    das meint gerd mit "leider".

    die bahn will mit dieser beschissenen stellung nur zeit sparen und da sie auf schienen ohne schlaglöcher unterwegs sind, werden die moppeds meist nicht beschädigt. pfusch ist es trotzdem!

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    #28
    Die Seitenständer-Krücke erstaunt mich immer wieder, bei der 2 Personen ESA Einstellung steht
    die Fuhre schon bedenklich schief, wenn die GS noch voll beladen ist herrscht in der Rundung der Krücke
    doch mächtig Spannung. Falls sich noch ein durchschnittlicher GS Pilot darauf setzt, könnte der gute Wille
    des Seitenständers am ArgSG sein.


    Meiner Meinung (und Erfahrung) nach hält das Teil, bei artgerechter Haltung... .


    img_0031.jpg
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken img_0023.jpg  

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    #29
    Dake für das Bild, das meine Befürchtung untermauert, dass sich mein Seitenständer verbogen hat. Ich wünschte, meine GS würde so aufrecht stehen wie deine.

    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    ein mopped gehört beim verzurren AUF KEINEM STÄNDER ABGESTELLT.
    das meint gerd mit "leider".
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, grins verschämt.

    Gruß

    Nik

  10. Registriert seit
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    #30
    Hm, dann sach ich da niGS zu. Frösche sind offensichtlich sensibel. . .


 
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