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Sind Einspritzdüsen Verschleißteile bzw. wie oft wechseln?

Erstellt von Wolfgang.A, 18.11.2014, 11:15 Uhr · 60 Antworten · 8.898 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Lumpenseckel Beitrag anzeigen
    Hallo Machtien,

    die normale Übersetzung in der GS ist 33/11 ( zumindest bei der 11er )
    Ich habe beim Tuning meiner Q in Absprache mit der Boxergarage-Eifel wert auf Drehmoment gelegt und später noch die kürzere Übersetzung 34:11 von einer frühen 1100Rs eingebaut und bin begeistert.
    Weniger Höchstgeschwindigkeit ist für mich eh unrelevant ( macht auch nicht viel aus ) und die höhere Drehzahl ist auch kein Problem. Was bleibt ist der Fahrspass.
    Gruß Bernd
    hast Du das Tuning ausprobiert, bevor die Übersetzung geändert wurde? Wenn nicht, wäre das schon Augenwischerei, denn die kürzere Übersetzung kann schon ein deutlich bulligeres Fahrgefühl erzeugen

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    #32
    Hi
    Welche Zahl bei der Angabe z.B. 33:11 vorne steht ist egal, interessant ist der Quotient. 32:10 (3,200) ist deutlich kürzer als 33:11 (3,000), 34:11 (3,091) liegt dazwischen. Der Quotient sagt aus wieviele Umdrehungen der Getriebeausgang (=Kardanwelle) machen muss damit sich das Hinterrad einmal dreht.

    Wie immer gilt das Prinzip nie mehrere Parameter gleichzeitig zu ändern, also z.B. am Motor zu verbessern und ein anderes HAG einzubauen, denn dann weiss man nicht woher die Veränderung kommt.

    Wer nicht merkt, dass ein kürzeres HAG bei Reisegeschwindigkeit auf der BAB deutlich mehr Drehzahl braucht (mehr als den "obersten" Gang kann man nun mal nicht einlegen) sollte am Gefühl arbeiten. Mit dem Sportgetriebe dreht eine 1150 GS normalerweise (33:11) bei 150 km/h 5779 1/min, mit dem kürzeren 32/10 aber 6164 (beides Rechenwerte!). 400 1/min als "unerheblich" betrachtet . . .
    gerd

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    #33
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    .... Mit dem Sportgetriebe dreht eine 1150 GS normalerweise (33:11) ...
    "normalerweise" wäre 31/11

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    #34
    Interessante Diskussion, die ich in der Praxis mehrfach getestet habe. Dass bei einer kürzeren Übersetzung letztendlich bei Erreichen der (gleichen) Höchstgeschwindigkeit eine höhere Drehzahl anliegt, ist klar. Festgestellt habe ich allerdings, dass mein Moped mit einer moderaten Änderung der Übersetzung, aktuell in meiner R1200R = 32/11 aus einer 08erGS (R12R Original = 33/12) immer fast genau die gleiche Höchstgeschwindigkeit erreicht. Dies kann sich durch Motortuningmaßnahmen dann natürlich ändern.

    Bei meiner ehemaligen R1150RT wirkte sich eine kürzere Übersetzung vor allem im Zweipersonenbetrieb und bei Gegenwind oder bergauf positiv aus. Mit der Originalen musste häufiger ein niedrigerer Gang gewählt werden und der 6. Gang war teilweise kaum nutzbar.

    Ich habe Rechenprogramme gesehen, mit denen die Unterschiede - auch unter Berücksichtigung der Gangwahl - dargestellt wurden. Im Prinzip, zumindest auf dem Papier, sind die Auswirkungen nicht so prall. Vergessen wird gerne, dass bei einer Änderung der Übersetzung die Schaltpunkte sich ebenfalls ändern (können). Bei einer kürzeren Übersetzung muss ich grundsätzlich früher und häufiger schalten. Dieser Schaltvorgang kostet Zeit. Wer hat nun z. B. schneller eine Strecke von einem Kilometer hinter sich gebracht? Die lange oder die kurze Übersetzung?


    ... nur mal so am Rande.

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    #35
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Wer hat nun z. B. schneller eine Strecke von einem Kilometer hinter sich gebracht? Die lange oder die kurze Übersetzung?
    die optimalere ;o)

    Im Ernst, die Gesamtübersetzung ist ja immer ein Kompromiss. Im Rennbetrieb wird diese ja bis ins kleinste Detail auf die jeweilige Strecke abgestimmt. Im Alltag muss man eben das für sich finden, was für einen persönlich am besten taugt.

    Die Hersteller haben mMn alle die ersten 2, oder 3 Gänge idR für meinen Geschmack zu lang übersetzt, was einfach darin begründet liegt, dass das so ca. der Messbereich für die Einhaltung diverser Emissionsrichtlinien ist. Dreht sie in der Vorbeifahrt bei 50 km/h einige 100 rpm niedriger, wird sie vermutlich auch leiser sein etc.pp.

    Für mich war eine Verkürzung der Übersetzung bei meinen letzten Moppeds eigentlich Pflicht. Bei der MM habe ich es lediglich nicht gemacht, weil der Aufwand und die Kosten recht hoch sind. Bei allem mit Kette immer und sofort

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    #36
    wollte nur noch anmerken,
    das Drehmomenttuning lag an, da ich einen RT-Motor verbaut habe ( konnte ich nach einem Motorschaden günstig erwerben )
    Über die Jahre verteilt wurde immer wieder an der Kiste gefeilt....so kam die geänderte Übersetzung auch Jahre später und brachte ein
    bischen mehr Fahrspass.
    Wie schon öfters gesagt, muß es immer zum Fahrer und seinen Ansprüchen passen.....was mir zusagt kann für einen anderen absolut sch.... sei und umgekehrt.
    Gruß Bernd

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    #37
    Zitat Zitat von Lumpenseckel Beitrag anzeigen
    wollte nur noch anmerken,
    das Drehmomenttuning lag an, da ich einen RT-Motor verbaut habe ( konnte ich nach einem Motorschaden günstig erwerben )
    Über die Jahre verteilt wurde immer wieder an der Kiste gefeilt....so kam die geänderte Übersetzung auch Jahre später und brachte ein
    bischen mehr Fahrspass.
    Wie schon öfters gesagt, muß es immer zum Fahrer und seinen Ansprüchen passen.....was mir zusagt kann für einen anderen absolut sch.... sei und umgekehrt.
    Gruß Bernd
    mir war es nur wichtig zu wissen, ob die Verkürzung der Übersetzung eine isolierte Maßnahme war, oder in Kombination mit anderen gemacht wurde, was es ja unmöglich machen würde, den Erfolg der jeweiligen Maßnahme zu kontrollieren. Das ist ja auch das, was gerd schrieb

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    #38
    Hi
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    "normalerweise" wäre 31/11
    Korrekt! Mea culpa
    gerd

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    #39
    Hi
    [/QUOTE]
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Festgestellt habe ich allerdings, dass mein Moped mit einer moderaten Änderung der Übersetzung, aktuell in meiner R1200R = 32/11 aus einer 08erGS (R12R Original = 33/12) immer fast genau die gleiche Höchstgeschwindigkeit erreicht.
    Klar, die Herstellerlegen die Untersetzung meist so, dass sich die Höchstgeschwindigkeit daraus ergibt, dass dem Motor die Puste ausgeht. Mit der kürzeren Untersetzung hast du mehr Drehmoment, der Motor dreht höher und kompensiert das. Dafür hast Du eben den höheren Verschleiss und brauchst mehr Sprit, Das wollen die Hersteller nicht.
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Vergessen wird gerne, dass bei einer Änderung der Übersetzung die Schaltpunkte sich ebenfalls ändern (können).
    Weshalb sollten sich die Schaltpunkte ändern? Wenn ich vorher bei 6000 1/min geschaltet habe mach' ich das danach auch
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Bei einer kürzeren Übersetzung muss ich grundsätzlich früher und häufiger schalten. Dieser Schaltvorgang kostet Zeit.
    Das ist korrekt
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Wer hat nun z. B. schneller eine Strecke von einem Kilometer hinter sich gebracht? Die lange oder die kurze Übersetzung?
    Kommt drauf an. Wenn Du bergauf (nicht nur auf'n Deich) ständig nur einen "falschen" Gang hast, der kleine schon kreischt, der nächste noch nicht zieht, dann ist ein enger gestuftes Getriebe von Vorteil.
    Auf dem Dragstrip stimmt Deine Überlegung.
    gerd

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    #40
    Zitat Zitat von Wolfgang.A Beitrag anzeigen
    Hallo,

    aus diesem Thread Einpritzdüsen Umrüstung geht ja hervor, dass die Einspritzdüsen einem Verschleiß unterliegen.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, wie lange die Düsen halten und wann sie getauscht werden sollten.
    Meine F800GS hat jetzt gute 65Tkm drauf, sind die dann schon fällig?

    hallo vieleicht hilft das
    TOTAL EXCELLIUM Kraftstoffe - Vorteile

    gruß Paul


 
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