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Steckachsen mit Langzeitfett bzw. MoS2 einfetten?

Erstellt von yello, 04.06.2014, 10:15 Uhr · 11 Antworten · 2.281 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Steckachsen mit Langzeitfett bzw. MoS2 einfetten?

    #1
    Servus,
    ich lasse gerade neue Reifen aufziehen..(auf die F800R vorne + hinten und meine GS nur hinten)
    (die Räder de- u. montiere ich immer selber)
    ích lese im Rep.buch der 800er, dass man die Steckachse und Abstandsbuchse mit MoS2 einem Langzeitfett einfetten soll.
    Stimmt auch... wenn man die Steckachse ansieht, sind die mit dem grauen FEtt eingefettet.
    Wenn man sich die Sache ansieht, hat dieses Fett nur bei der Montage/Demontage eine Bedeutung.
    Einschieben.... drehen.... das wars dann.
    Bewegung selber passiert hier ja im Betrieb gar nichts.... dafür sind die Lager zuständig.

    Meine Frage:
    Ist es "zwingend" erforderlich dieses Langzeitfett zu nutzen, oder tuts da nicht ein stinknormales Maschinenfett auch?
    Ich meine.... das Ding wird längstens 2 max. 3 Jahre (beim Vorderrad) dran sein, bis der nächste Reifen fällig ist,
    und das Teil wieder zerlegt wird.

    Vorab Danke schon mal

    Gruß
    Ritsch

  2. Registriert seit
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    #2
    Zitat Zitat von yello02 Beitrag anzeigen
    ... oder tuts da nicht ein stinknormales Maschinenfett auch?
    ...
    ja

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich verwende immer noch das gute alte Shell Retinax-Fett. Hatte ich mir schon vor langer Zeit aus einer Lkw-Werkstatt besorgt.

    CU
    Jonni

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    #4
    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Ich verwende immer noch das gute alte Shell Retinax-Fett. Hatte ich mir schon vor langer Zeit aus einer Lkw-Werkstatt besorgt.

    CU
    Jonni
    das ist doch langzeitfett?

  5. X-Moderator
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    #5
    Die steckachsen sollten immer eingefettet werden damit bei der Demontage die Achsen ohne großen Kraftaufwand entfernt werden können. Das beste Fett ist von Castrol optimol Paste TA. Haftet sehr gut und hält auf der Achse fast ewig.
    Gruß Andreas

  6. Registriert seit
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    #6
    irgend ein Lager Fett dran, damit es nicht rostet, meist reicht es das Alte einfach dranzulassen.
    Das wird total überbewertet, Langzeitfett. Wenn man regelmäßig fährt ( dadurch Reifenwechsel produziert) und mit dem Kärcher wegbleibt..
    Nur beim Jahre langen Einmotten würde ich da vl drüber nachdenken.

  7. Registriert seit
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    #7
    Ich kann empfehlen niedrig viskoses Fett oder besser noch ein bischen Öl zu nehmen.

    Richtig dickes Fett, ganz besonders MoS2 wird im Winter recht fest - zum Teil so übel, dass man die Achse nicht mehr raus bekommt.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hi
    Zitat Zitat von FP91 Beitrag anzeigen
    Richtig dickes Fett, ganz besonders MoS2 wird im Winter recht fest - zum Teil so übel, dass man die Achse nicht mehr raus bekommt.
    Das ist aber schon als Spässchen gedacht?
    Das Fett dient als Rostschutz und damit die Achse leichter in die Klemmung flutscht. Dafür braucht's weder synthetisches MoS2 noch Keramikteilchen auf Nanobasis oder mundverwirbelten Waltran.
    gerd

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi


    Das ist aber schon als Spässchen gedacht?
    Das Fett dient als Rostschutz und damit die Achse leichter in die Klemmung flutscht. Dafür braucht's weder synthetisches MoS2 noch Keramikteilchen auf Nanobasis oder mundverwirbelten Waltran.
    gerd
    HI Gerd,

    ich habe an einigen Oldtimern schon Steckachsen mit dem Gummihammer nicht mehr rausbekommen, weil die Klemmung sich zwar öffnen ließ aber irgendein Zeuch auf der Steckachse so festgemummpt war, dass sich nichts mehr machen ließ.
    Außer heiß machen alles probiert vorher.

    Eine Achse ließ sich zwar drehen, aber wollte um's Verrecken nicht raus. Die war dann durch die Klemmung tatsächlich verformt worden und hatte eine kleine Kante gebildet ( R 100/7 Bj 1978) wie das passieren konnte ist mir bis heute ein Rätsel.

    Fazit : Fett auf Achse ist gut und nötig. Tausende muss man dafür nicht bezahlen. Und machmal ist weniger eher mehr !

  10. Registriert seit
    17.04.2004
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    12.705

    Standard

    #10
    Hi
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    ich habe an einigen Oldtimern schon Steckachsen mit dem Gummihammer nicht mehr rausbekommen, weil die Klemmung sich zwar öffnen ließ aber irgendein Zeuch auf der Steckachse so festgemummpt war, dass sich nichts mehr machen ließ.
    Außer heiß machen alles probiert vorher.
    Wie viele Jahre stand der Oldtimer bereits?
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Eine Achse ließ sich zwar drehen, aber wollte um's Verrecken nicht raus. Die war dann durch die Klemmung tatsächlich verformt worden und hatte eine kleine Kante gebildet ( R 100/7 Bj 1978) wie das passieren konnte ist mir bis heute ein Rätsel.
    Mir auch Ein praktisch formschlüssiges Al-Teil quetscht eine Kante in Stahl?
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Fazit : Fett auf Achse ist gut und nötig. Tausende muss man dafür nicht bezahlen. Und machmal ist weniger eher mehr !
    Sag' ich ja. Besonders gut macht sich MoS2 auf Flachführungen an Bremssätteln, Das wird bombenfest! Es ist ja nicht so, dass ich keine eigenen Erfahrungen machen würde :-)
    gerd


 
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