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Ventildeckel/Zylinderabdeckung reparieren

Erstellt von Luzus, 18.05.2010, 21:49 Uhr · 21 Antworten · 5.921 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Ventildeckel/Zylinderabdeckung reparieren

    #1
    Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, ob - und wie ich diese Abdeckung im Heimwerkerverfahren soweit ausbessern kann, dass sie wieder schön(er) aussieht?

    Danke für eure Tipps

    BG
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  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Ups-

    Ich fürchte mit ein bischen Kosmetik ist es hier nicht getan.
    Hier hilft nur gründlich reinigen, spachteln, komplett schleifen und komplett lackieren.
    Wielleicht ein zartes rosa?
    Ne - Quatsch beiseite. Da es schwierig sein wird den Farbton zu finden (vielleicht beim mal nachfragen, der hat evtl. die Farbe); wirst Du wahrscheinlich beide Deckel neu lackieren müssen, damit es wieder optisch gleich aussieht.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Ser's,

    für eine Q ist das ein artgerechter Ventildeckel, solange er dicht ist.

    Wozu reparieren? Qe fallen manchmal auf die Euter, das gehört so.

    Genau so ist die Zylinderkopfhaube in Ordnung!

    liebe Grüße
    Wolfgang

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Metall läßt sich immer sehr gut bearbeiten. In diesem Fall würde ich die groben Verwerfungen abschleifen und anschließend mehrere Arbeitsgänge mit immer feinerem Korn durchführen. Zum Abschluß polieren.

    Alternative: Nach Entfernung der groben Unebenheiten das Teil zum Sandstrahlen bringen und hinterher zum Kugelpolieren. Damit dürfte der Deckel wieder einheitlich aussehen.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    so einen habe ich auch zu Hause. Ich habe ihn repariert, indem ich mir bei ebay einen neuen für 80 Euro geschossen habe. Ich mache doch wegen den paar Kröten keinen Aufstand mit Strahlen und kugeln, spachteln und schleifen und lackieren

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Road's End Beitrag anzeigen
    Metall läßt sich immer sehr gut bearbeiten. In diesem Fall würde ich die groben Verwerfungen abschleifen und anschließend mehrere Arbeitsgänge mit immer feinerem Korn durchführen. Zum Abschluß polieren.

    Alternative: Nach Entfernung der groben Unebenheiten das Teil zum Sandstrahlen bringen und hinterher zum Kugelpolieren. Damit dürfte der Deckel wieder einheitlich aussehen.


    Das wird nicht ganz so einfach, steht sogar auf´m Deckel: Magnesium

    Auszug hier raus: http://www.patent-de.com/20051027/DE10393234T5.html


    HINTERGRUNDTECHNIK
    Magnesium, ob rein oder in legierter Form, ist ein hoch reaktionsfähiges Metall. In den gewöhnlichen Verwendungsformen ist die Oberfläche relativ stumpf und wird von Oberflächenoxidationsstoffen oder anderen Verbindungen verdunkelt. Demzufolge hat Magnesium gewöhnlich keine hell glänzenden Metallausführungen, außer wenn der Gegenstand maschinell bearbeitet wurde. Zwar ist eine stumpfe Oberfläche nicht unbedingt von Nachteil, doch ist eine helle oder polierte Magnesiumfläche aus ästhetischen oder zweckmäßigen Gründen oft wünschenswert. Auf Grund der Reaktionsfähigkeit von Magnesium sind Nachbehandlungen im Allgemeinen notwendig, um die Oberfläche zu passivieren und herkömmlicherweise geht die gewünschte Oberflächenausführung bei diesem Schritt verloren.
    Die herkömmlichen Behandlungsverfahren von Magnesium und seinen Legierungen bestehen zumeist darin, nach irgend einer Vorbehandlung zur Förderung der Adhäsionskraft von Farbe eine anodische Beschichtung oder eine Farbschicht auf das Metall aufzutragen. In den meisten Fällen wird das Metall in diesen Prozessen jedoch weder aufgehellt noch poliert. Anodisierungsverfahren für Magnesium unterscheiden sich von den für Aluminium angewandten Verfahren dadurch, dass die dabei entstehende Oberfläche opak ist und die Beschichtung oft eine Eigenfärbung hat. Bei vielen Anwendungen kann das zwar an sich eine ansprechende Ausführung sein, doch wird es nicht als Polierung oder Aufhellung der Oberfläche betrachtet.
    Techniken zum Auftragen von Farbe auf Magnesium oder seine Legierungen umfassen hauptsächlich Vorbehandlungen, wie etwa chromierende oder nicht-chromierende Umwandlungsbehandlungen, gefolgt vom Auftragen einer Farbe. Farblack kann in Form einer Pulverschicht elektrostatisch aufgetragen und dann im Ofen ausgehärtet oder die Farbe kann nass aufgetragen werden. Die lackierte Oberfläche mag dann zwar glänzen, aber diese Ausführung ist doch nicht mit einer glänzenden Metalloberfläche vergleichbar.

  7. Registriert seit
    03.06.2009
    Beiträge
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    Standard

    #7
    Hmpf, genannte Vorgehensweise bietet sich dann zumindest für die alten GS-Versionen ohne Magnesium-Deckel an

  8. Registriert seit
    13.02.2009
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    4.360

    Standard Ich würds

    #8
    so lassen mit den Schleifspuren ggfls anschleifen und mit ner Knickeldose mattschwarz machen....

  9. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von moeli Beitrag anzeigen
    so lassen mit den Schleifspuren ggfls anschleifen und mit ner Knickeldose mattschwarz machen....

    dito...

    eventuell mit so ner Nylonbürste auf der Bohrmaschine bearbeiten, nimmt die groben Kratzer raus, und dann mattschwarz lackieren...

  10. Registriert seit
    18.06.2007
    Beiträge
    397

    Standard Zwischenergebnis

    #10
    So schaut das jetzt aus ....

    mehr werde ich da eher nicht machen, weil soooo dick scheint mir das Material nicht zu sein (vielleicht noch´n Feinschliff .... )

    kitten mog i sowieso net

    @moeli+armerirrer: mattschwarz wär schon cool

    habt ihr Erfahrung mit gewissen Farben-Fabrikaten ...... ?

    BG
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