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Vergaserreinigung in München

Erstellt von Frrrosch, 07.06.2010, 18:30 Uhr · 17 Antworten · 4.464 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    149

    Standard Vergaserreinigung in München

    #1
    Guten Abend ins Forum!

    Mit einem Kumpel zusammen baue ich gerade eine alte Honda CBR900RR, Baujahr 1995, wieder auf. Nicht für die Straße, sondern für Trainingsrunden auf abgesperrten Strecken.

    Jetzt sind wir schon relativ weit gekommen, nur leider will der Motor nicht so laufen wie er soll. Starten funktioniert dank einer neuen Batterie bei gezogenem Choke problemlos, aber sobald der Choke wieder rausgenommen wird oder auch nur das Gas minimalst aufgedreht wird stirbt die Kiste wieder ab.

    Da ich technisch noch hinter den sieben Zwergen wohne muss ich mich auf die Aussage meines Kumpels verlassen der jetzt vorschlägt, den Vergaser reinigen zu lassen - Stichwort Ultraschallbad. Ursache könnte wohl sein, dass sich, bedingt durch eine ca. vierjährige Ruhepause der Maschine, verschiedene Kanäle im Vergaser zugesetzt haben.

    Und jetzt suche ich jemanden, der im Großraum München eine solche Vergaserreinigung durchführen kann und evtl. anschließend den Vergaser auch synchronisiert.

    Sollte darüber hinaus jemandem hier im Forum aufgrund der oben gegebenen Fehlerbeschreibung (Gasannahme führt zum sofortigen Absterben den Motors) weitere Vorschläge zu möglichen Fehlerquellen haben, so bin ich ganz Ohr. Es kann nur besser werden...

    Vielen Dank für eure Zeit und gute Fahrt!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    frag mal den user " Red baron ".

    u.U. musst du nach ihm auch im 2-ventiler-forum suchen.
    ist wohl schlechthin DER vergaserfuchs für die 2V-GS.

  3. Registriert seit
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    267

    Standard

    #3
    Hi,

    das mit der Reinigung ist grundsätzlich keine schlechte Idee.
    Aber bevor du sowas machst, bau erst Mal die Vergaserbatterie (dein Vierzylinder hat nämlich 4 Vergaser) ab und sieh dir bei der Gelegenheit die Gummiflansche an, an denen die Vergaser am Zylinderkopf befestigt sind. Die werden gerne spröde und bekommen Risse (ziehen Nebenluft = Gemischabmagerung!).
    Darüber hinaus würde ich auch die Vergasermembranen in Augenschein nehmen, die könnten ebenfalls rissig und damit undicht sein. Die Folge davon ist, dass der Motor zu fettes Gemisch bekommt und abstirbt beim Gas geben, weil der/die Gasschieber nicht öffnen.
    Übrigens ist eine Vergaserüberholung nicht unbedingt was für Anfänger.
    Viel Glück!

    Gruß,
    vacca

  4. Registriert seit
    30.09.2005
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    149

    Standard

    #4
    @ monopod: Das werde ich machen. Füchse sind immer gut zu fragen. Danke.

    @ vacca: Die Gummiflansche haben wir uns angeschaut, die scheinen soweit in Ordnung zu sein. Wo es uns notwendig erschien haben wir die Verklebungen erneuert.
    Rissige Vergasermembrane führen zu einem zu fetten Gemisch? Da werden wir gleich mal ein Auge drauf werfen, vielen Dank.
    Und ja, ist nix für Anfänger. Deswegen suche ich einen Profi, der sich der Sache mal annimmt. So können wir wahrlich nur verlieren.

  5. Registriert seit
    25.05.2008
    Beiträge
    267

    Standard

    #5
    Oh sorry, ich habe zu Beginn in deinem Thread übersehen, dass der Choke ja schon wieder zu ist. Daher die Vermutung mit dem zu fetten Gemisch.
    Risse in den Membranen verursachen natürlich nicht zu fettes sondern eher zu mageres oder gar kein brauchbares Gemisch.
    Sieht in deinem Fall so aus, als wenn der Motor nur über das Leerlaufsystem versorgt wird und daher beim Gas geben abstirbt.
    Die Membranen oder die Gasschieber bleiben aber die Hauptverdächtigen.

    Gruß,
    vacca

  6. Registriert seit
    23.01.2010
    Beiträge
    34

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    frag mal den user " Red baron ".

    u.U. musst du nach ihm auch im 2-ventiler-forum suchen.
    ist wohl schlechthin DER vergaserfuchs für die 2V-GS.
    Ich bin's nicht. Giibts noch einen zweiten

    Viele Grüße,
    Martin

  7. Registriert seit
    10.10.2009
    Beiträge
    78

    Standard

    #7
    Nach 4 Jahren Standzeit sind die Leerlaufdüsen zu und die Nadeln kleben im Düsenstock.

    Abhilfe:

    Vergaser komplett zerlegen und reinigen.
    Ich nutze dafür den weg der mechanischen Reinigung via Düsenreibahlen und Druckluft.
    Klappt seit Jahren perfekt. von Ultraschall halte ich persönlich nichts, das ist aber Ansichtssache.

    Dabei mit Druckluft prüfen ob das Übergangssystem (2-4 Bohrungen in der Nähe des Drosselklappenspaltes) und die Gemischregulierung (dazu Gemischregulierschrauben 2 -3 Umdrehungen raus)

    Tip:

    Lasst es machen, denn danach muss der Vergaser synchronisiert und das Abgasverhalten UNBEDINGT wieder eingestellt werden. Das geht nicht mit Heimmitteln.

    Tip 2: Wenn doch eine Reinigung in Eigenregie gemacht wird, seht zu, dass die Membranen mit Schieber und Nadel und Feder schleunigst wieder eingebaut wird. Die Membranen gehen an der Luft gerne eigene Wege und können schnell aufquellen. Dann macht das Zusammenbauen keinen Spaß, denn die Feder der Membrane muss auch wieder in die Nut des Vergasers.

    Zerlegen und Reinigen kann jeder gute Handwerksbetrieb des Zweiradgewerbes.

  8. Registriert seit
    14.07.2006
    Beiträge
    1.598

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von RedBaron Beitrag anzeigen
    Ich bin's nicht. Giibts noch einen zweiten

    Viele Grüße,
    Martin
    Hi,
    ja aber im 2V-Forum.

    westphalandreas(ät)aol.com

  9. Registriert seit
    30.09.2005
    Beiträge
    149

    Standard

    #9
    Super wie ihr euch gleich meinem Problrem annehmt! Danke schön.

    @ Xmoto: Werde mich gleich um einen Betrieb kümmern, der auch die mechanische Variante bevorzugt. Ultraschall-Behandlungen werden derzeit ja für alles angeboten - ein Allheilmittel gegen Übergewicht, Haarausfall und verstopfte Vergaserdüsen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

  10. Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    764

    Standard

    #10
    Hallo!
    Das möchte ich sehen wie jemand mechanisch den verharzten Kraftstoff aus den Übergangs-und Gemischbohrungen entfernt.
    Von mit Reibahlen in Düsen rummachen halte ich gar nichts.
    Pressluft bläßt das Harz überhaupt nicht weg sondern verstopft die engste Stelle nur noch komplett.
    Gruß
    Karl


 
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