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Voltmeter / Spannungsmesser im Cockpit sinnvoll ?

Erstellt von friemens, 23.08.2015, 09:16 Uhr · 55 Antworten · 5.501 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hi
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    Problem ist der Stromverbrauch: ein übliche LED braucht 20 mAh. Ohne Schaltung.
    Schaltet man die Überwachung an die Btterie hilft sie die Batterie früher leerzumachen, ....
    Die üblichen LEDs die ich kenne brauchen 2 mA. 20 mA brauchen diejenigen die noch bei Tageslicht "richtig hell" leuchten.
    Aber generell stimme ich zu. Eine konventionelle Batterie hat eine monatliche Selbstentladung von 2..3%. Weshalb sollte man die steigern? Deshalb waren ja auch alle Voltmeter im Auto (gab's ja mal serienmässig) über die Zündung geklemmt damit sie im Stand nicht die Batterie leer soffen. Mit den Drehstrom-LiMas hat man die Dinger abgeschafft weil sie sinnlos wurden.
    Eine konventionelle Ladekontrolleuchte braucht ein paar Volt um mit dem Leuchten zu beginnen. D.H. wenn sie zu glimmen beginnt haben LiMa und Batterie ein Problem (Spannungsdifferenz) miteinander. Dann ist entweder die Bordspannung (und damit die Batteriespannung) zu niedrig und es liegt ein satter "Kurzer" /ein Batteriedefekt vor, oder die Lima "bringt" nix weil sie gestorben/ der Riemen gerissen oder der Motor "aus" ist.
    gerd

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    #22
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi


    Weshalb sollten es Tage sein? Bei 2A Ladestrom ist die Batterie nach spätestens 8 h "voll".
    Und weshalb sollte man die Zündung nicht einschalten? Abgesehen dafür, dass es dazu ohnehin keinen Grund gibt.
    Wer im Sommer nur alle 6 Wochen Zeit findet um sein Mopped zu bewegen, ist irgendwie nicht vom Job bevorzugt.
    Im Normalfall gibt es kaum einen Grund eine Moppedbatterie täglich oder wöchentlich zu laden.
    Ausgenommen es wäre ein E-Bike oder man versucht 25 mal hintereinander ob der Anlasser den Motor "an bekommt" ohne anschliessend zu fahren.
    Wenn ich von November bis März nicht fahre, so lade ich zwischendurch max. ein Mal (HAWKER). Konventionelle Batterien (der Spezl) kommen alle 4...6 Wochen für einen Nachmittag an's Ladegerät. Das beginnt mit 6A doch der Strom fällt schnell ab. Ein Zeichen, dass "nicht viel fehlt". Wenn sich jetzt jemand über die "ungesunden" 6 A aufregt: Die LiMa lädt mit bis zu 40 A!
    gerd

    es ist besser eine motorradbatterie mit wenig strom (mA) und längerer ladezeit zu laden, früher war dies mal bei 10% der nennkapazität, auch hier lernt man dazu.

    und ja, das mit dem täglich oder wöchentlichen laden sehe ich auch als unsinn an, wie du schon richtig geschrieben hast ist einmal im monat ein guter zeitabstand hier würde ich allerdings das ladegerät dann ein paar tage dran lassen.

    und das die lichtmaschine bis zu 40A lädt mag ja sein, ist aber im fahrmodus mit entsprechenden abnehmern.

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    #23
    mit einem solchen Spannungsmessgerät, das permanent die Spannung misst, erhöhst du den Ruhestrom, der eh immer fliesst um einiges. D.h. die Batterie ist dann nicht nach 4 sondern schon nach 3 Wochen leer. Deswegen alle paar Wochen (oder Monate) je nach Erfahrungswert ein GUTES Ladegerät anschliessen und gut ist.

    Aus Erfahrungen ist von einem DAUERHAFTEN Anschliessen eines solchen Ladegerätes über Winter etc. ABZURATEN, auch wenn in deren Prospekten etwas anderes behauptet wird. Es wäre nicht die erste Batterie, die dadurch in den Akkuhimmel aufsteigt.....

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    #24
    ist ja problemlos wenn man den schalter zwischen den Spannungsmesser macht, 3 LED sind auch ausreichend genau und kostet 15.-

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    #25
    Am Besten lädt die Batterie, wenn Du fährst!

    Während Ihr hier Eure Beiträge geschrieben habt standen Eure Möps in der Garage (vielleicht sogar am Ladegerät).
    Ich bin heute nachmittag 200 km gefahren, also meine Batterie is voll, das weiß ich auch ohne Voltmeter!

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    #26
    In der Bastelecke geht es m. E. wohl nicht nur darum, ob man sowas braucht oder nicht -die meisten brauchen es nicht und haben es auch nicht und es geht doch- sondern darum, ob man sowas machen kann und sich letztlich über die Funktion erfreut. Welchen vermeintlichen praktischen Wert sie auch haben mag,

    Mein erstes Auto war ein A-Ascona 1,9SR mit Zusatzinstrumenten für Spannung, Ladestrom und Öldruck. Schön, sollte wohl das R (Racing) in der Bezeichnung unterstreichen. Gebraucht hab ich den Kram nicht. Leer war die Batterie nach Zellenschluß auch ohne die Instrumente. Kugellautsprecher hatte ich übrigens auch. Aber das ist sicherlich ein anderes Thema.

    Gruß Tom

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    #27
    Hi
    Zitat Zitat von RoGe Beitrag anzeigen
    es ist besser eine motorradbatterie mit wenig strom (mA) und längerer ladezeit zu laden, früher war dies mal bei 10% der nennkapazität, auch hier lernt man dazu.

    und ja, das mit dem täglich oder wöchentlichen laden sehe ich auch als unsinn an, wie du schon richtig geschrieben hast ist einmal im monat ein guter zeitabstand hier würde ich allerdings das ladegerät dann ein paar tage dran lassen.

    und das die lichtmaschine bis zu 40A lädt mag ja sein, ist aber im fahrmodus mit entsprechenden abnehmern.
    Die Story mit dem schonenden Laden kommt aus der physikalischen Theorie und ist korrekt.
    Allerdings schert sich kein Fahrzeug darum und der Ladestrom hat mit den Abnehmern wenig zu tun. Eine Fahrzeugbatteruie wird nicht geladen sondern lädt sich sozusagen selbst.
    Die LiMa lädt nicht sondern erzeugt Strom bei einer geregelten Spannung. Wer den erzeugten Strom abnimmt ist ihr egal.
    Korrekt ist es einfach so, dass einerseits der Innenwiderstand und das Spannungsgefälle zwischen Batterie und LiMa den Strom definieren. Wenn ein Gefälle vorhanden ist, dann versucht die Batterie erst mal all den Strom den sie bekommen kann an sich zu reissen (sie ist doof und weiss nicht dass ihr zu viel Strom nicht bekommt). Der Startvorgang hat sie ja erst mal mächtig beansprucht, Motorelektronik und Spritpumpe brauchen nur ein paar Watt. Den Rest versucht sie an sich zu reissen. Natürlich wird sie dabeiziemlich fix geladen ihr Innenwiderstand steigt etwas aber vor allem wird das Spannungsgefälle niedriger und der Ladestrom sinkt. Deshalb ist es auch ziemlich belastend für eine "Spielzeugbatterie" wenn sie mit einer kräftigen LiMa kombiniert wird.
    Der Regler . . . hat mit dem Laden nichts zu tun. Sein Job ist es die Bordspannung auf "irgendeinen" Wert (meist 14,3V) zu begrenzen.
    eine "runtergekommene" Batterie mit 11V, mit ~0,01 Ohm Innenwiderstand bewältigt dann eine Spannungsdifferenz von 3,3V. Nachdem sich der Strom errechnet nach I=U/R möchte die Batterie 330 A ziehen. Die LiMa schafft 50 A ab ca 4000 1/min. Aber alles was nicht ein anderer Verbraucher schluckt zieht sich die Batterie rein. Natürlich nicht für Stunden weil ihre Spannung ja ansteigt. Das schonende Laden der Theorie muss man bei alternierendem Betrieb nicht so ernst sehen.
    Anders ist das bei Batterien im Floatbetrieb also bei Notversorgungseinrichtungen für z.B. Telefonknoten. Die werden mit konstant 13,7 V "gehalten" und der mögliche(!) Ladestrom (nach einem eventuellen Einsatzfall) ist stark begrenzt. Hier geht es darum die Bereitschaft für den hoffentlich nie eintretenden Fall) möglichst lange zu erhalten, im Idealfall wird die Batterie nie gebraucht und nach 10 Jahren routinemässig getauscht. Doch selbst im Einsatzfall wird die Batterie nicht mit dem 10-fachen des Wertes ihrer Nennkapazität belastet sondern nicht mal mit dem 1-fachen.
    Bei einer Starterbatterie ist das andersherum. Doch wenn man diese notgedrungen mit dem Startstrom (~140A) belastet, ist es nicht arg sinnvoll mit irgendwelchen Schonvorgängen zu laden. Was defekt/"abgenutzt" ist, wird dadurch nicht repariert und die Theorie ist sinnlos.
    Sinnlos ist auch die Praxis vieler "toller" Ladegeräte mit Akkujogging und ähnlichem Unsinn. Wenn eine Batterie nicht gebraucht wird legt man sie am einfachsten an konstant 13,7 V. Das ist ihre interne Nennspannung, es fliesst dabei praktisch kein Strom. Und zwar weder rein noch raus. Die als Bordspannung üblichen 14,x Volt dienen nur dazu die Batterie schneller "voll" zu bekommen und anschliessend permanent zu überladen.
    Es ist eben eine Abwägung ob man Mutti auf der morgentlichen Runde zwischen Garage Kindergarten, Bäcker und Friseur ausbremst indem die Karre nicht mehr anspringt weil die Batterie nicht ausreichend geladen wird, oder ob man ihr ab und an eine neue Batterie verkauft und sie in der Zwischenzeit zufrieden mit Sitz- Scheibenheizung, Gebläse, Stereosound, etc. unterwegs ist.
    Ihr Männe hält sie für "eben eine Frau" weil ihm das nicht passiert. Klar, sein Karren steht in der Garage und er fährt zumindest mal 20 km am Stück zur Arbeit.
    Ob man eine Batterie mit 140 A entlädt oder lädt ist ihr übrigens egal. Physikalisch ist da nur das Vorzeichen umgedreht. 3 Sekunden anlassen mit 140 A kann man also theoretisch (wenn man Verluste vernachlässigt) mit 3 Sekunden laden mit 140A wieder "gutmachen". Praktisch bedeutet es doppelten Stress.
    gerd

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    #28
    Hey Gerd, dass nenn ich mal ne verständliche Anleitung, Vielen Dank!
    Aber was resultiert nun aus Deinen Ausführungen?
    Ich lese zwischen den Zeilen, dass es relativ sch..ßegal ist, was für ein Ladegerät ich an die Batterie hänge, oder ob überhaupt, weil meine Batterie sowieso doof ist und das nicht zu würdigen weiß.
    Die Frage ist doch, wie behandle ich meine Batterie "richtig", sodass sie möglichst lange hält, und immer zuverlässig funktioniert.
    Das weiß man meist erst hinterher, wenn meine normale Bleibatterie sechs Jahre gehalten hat und dann wegen Altersschwäche stirbt, dann hab ich wohl alles richtig gemacht, oder?

    Gibts ja schon ne Menge Treads (heißt das so?) drüber, scheint ja ne Wissenschaft für sich zu sein, oder Aberglauben ...

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    #29
    Scheints wohl eher der Ängstliche zu sein , wenn das so ist klemm sie ab und lade sie ...der Batterie ist es wirklich egal ob da BMW oder Aldi drauf steht auf dem Ladegerät ......sozusagen schei...egal 50 Hz sind 50Hz und 2 Amp bleiben 2 Amp .

    Und wenn die Batterie kaputt geht ,Neue kaufen ...fertig .

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    #30
    Um das Perifärwissen noch etwas zu erweitern:
    andere Akkutypen wie Lithiumionen, LiPo, NiMh, NiCa haben alle unterschiedliche Eigenschaften bzgl: max. Lade/Entladestrom, Balancing, Tiefentladung etc. Soll ein Ladegerät verschiedene Akkutypen bedarfsgerecht bedienen können wird es etwas aufwändiger zu bauen.
    Wie Gerd schon ausgeführ sind die Blei/Bleigel-Akkus das robustete was Lade/Entladestrom angeht. Mine Faustformel:
    - Fürs Erhaltungsladen im Winter reicht ein Billig-Ladegerät weil geringe bis keine Ströme fließen und bekannte Themen wie Pulsen oder mehrmals Laden/Enladen gehören nicht in die Schublade Blei*Akku.
    - Ist die Batterie schwach und ich will schnell los sollte das Ladegerät große Ströme können dann dauert's nicht die ganze Nacht. Dem Blei*Akku sind die großen Ströme ja egal. Das Ladegerät ist dann Größer, Schwerer und hat anch meiner Vostelleung eine Stromanzeige (Ich will ja wissen wann sich nix mehr tut und ich los kann).
    - Meine Spannungsanzeige hängt am Standlicht (1150gs):
    a) Zieht im Stand keinen Strom
    b) Will ich schnell wissen wies um die Batterie steht, Zündung + Standlicht an. Damit erkenn ich zumindest ob die Batterie Tot ist.
    c) Läuft der Motor übernimmt die Spannungsanzeige eine etwas genauere Ladekontrollanzeige.


 
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