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4 Männer im Piemont (2015)

Erstellt von Torfschiffer, 27.10.2015, 20:39 Uhr · 63 Antworten · 8.963 Aufrufe

  1. L7
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    #11
    Nabend zusammen

    Da Finn der einzige von uns ist, der in seinem Leben mal ne Schule von innen gesehen hat, haben wir dem "Akademiker" das Studium der Bedienungsanleitung überlassen und natürlich auch die folgenden Arbeitsschritte.
    Man kennt ja seine Grenzen....



    Gruß L7
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken finn1.jpg  

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    #12
    FINN!!!!!! Es geht an! So ganz laaaangsam gehts mir wieder aufn Sack!!!!

    Sehr geil!!! Danke fürs Aufregen!!

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    #13
    Echt schöne Bilder und ein sehr unterhaltsamer Bericht

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    #14
    Mach ma weita hia, aber dalli alter Torfkopp

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    #15
    Die Schraube raus zu holen war ja noch einfach, aber dann mit der Ahle das Loch größer machen kostet schon etwas Überwindung:


    Jau, ne.
    Jeder macht watter kann

    Teamwork sozusagen

    Als Handwerker habich die Schraube raus geholt

    Stefan lässt die Sprüche los

    Peter macht die Fotos

    ne Finn.... und einer macht die Arbeit

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    #16
    Weiter geht´s....

    Nach einer deutlich wärmeren Nacht guckten wir morgens mal wegen Wetter auf´s iPhone . Tja, was soll ich sagen, es gab Wetter - und zwar ziemlich schlechtes. Egal in welche Richtung wir guckten, es sah alles übel aus.
    Da das Wetter real (zu der Zeit noch) besser war als virtuell, machten wir uns erst mal auf den Weg. Unser Erstes Ziel war der Col de Finestre.

    Oben trafen wir dann drei deutsche Moppedfahrer mit schicken, älteren Moppeds:


    (ich war eine R80RT - jetzt bin ich ´n richtig tolles Mopped!)



    (die HPN war auch was feines)


    (und die XT600 war auch net übel)

    Wolkenlöcher:




    Der nächste Halt war dann in Sestriere um die Vorräte aufzufüllen:
    #

    Sagte ich schon, dass ich Wintersportorte ohne Schnee fürchterlich finde? Deshalb gibt´s auch nur ein Foto. Weiter ging´s dann über den Lago Nero und Lago di 7 colori in Richtung Franzosenreich:

    Sehr schöne und empfehlenswerte Strecke:








    (Bobbahn von Cesena Torinese)

    Anschließend ging´s dann über den Col d´Izoard. Wegen kalt oben, haben wir wieder mal nicht angehalten um zu fotografieren, aber auch hier gibt´s im Reisebericht vom letzten Jahr Bilder. Wer mag: 3 Männer im Piemont/Ligurien/Seealpen

    Am Fuße des Izoard gab´s dann ´n Päuschen an einem bekannten, schönen Platz am Bach. Hier haben wir letztes Jahr übernachtet:






    Tja, und dann holte uns der Regen ein:



    Vom Rest des Tages gibt´s keine Bilder, da es den ganzen Tag schüttete wie aus Kübeln. Und da wir alle nicht mehr die jüngsten sind , waren wir uns recht schnell - also quasi wortlos und sofort - einig, dass wir keinen Bock haben die Zelte im Regen aufzubau´n. Die Wetter-Recherche ergab, dass auch für den nächsten Tag fast überall Mistwetter angesagt war. Wenn überhaupt, dann sollte es südlicher besser sein. Wir kannten aus einem Urlaub vor ein paar Jahren noch ein einfaches, aber gutes Hotel in Limone Piemonte, kurz unterhalb des Tendepasses. Also ´ne weitere Stunde durch den Regen und im Hotel Edelweiss (anscheinend haben wir eine Vorliebe für Hotels mit diesem Namen) eingecheckt. 4 Moppeds in die Garage, 4 Kerle unter die heiße Dusche und anschließend 4 x Vino tinto a la casa! (dass das jetzt kein lupenreines italienisch war, war uns ziemlich egal - die Dame des Hauses hat uns verstanden!)


    (gemütlich, sauber und vor allem ...... WARM & TROCKEN!)

    Am nächsten morgen sah es leider nicht wirklich besser aus:



    Aber auf der anderen Seite des Tende war dann wirklich trockenes Wetter, und so hatten wir echt Spaß auf den schönen Straßen und wir konnten bei 19 Grad in Sospel dann ´n leckern Cappu im Strassencafé trinken:






    ....

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    #17
    Hach ... hab ich schon gesagt, wie ich solch fiese Bilder liebe... v.a. wenn ich im Büro sitze
    Casawein is immer fein ... am besten in Gesellschaft netter Piemont-Kirschen

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    #18
    ...

    Weiter ging es dann über den Col de Turini, der zu 80% trocken war, so dass wir hier nochmal echt Fahrspaß hatten.


    (Passhöhe des Col de Turini)



    (Kamera auf´m Kopp - muss ich sein! )





    Tja und dann kam der Regen zurück, und damit gibt´s auch keine Fotos mehr. Der Weg führte uns über den Col de la Bonnette. Für den nächsten Tag hatten wir uns den Parpaillon vorgenommen. Wir denken ja positiv und gingen davon aus, dass am nächsten Tag wieder top Wetter ist. Die Fahrt über den Bonnette war ´ne Quälerei. Erst Regen, dann Regen und Nebel und oben Schnee und Graupel. das ganze bei 0,5°C. - Wir haben uns alle schon wieder im Hotel gesehen......

    Aber auf der anderen Seite in Jausiers angekommen, war es trocken und wir hatten echte 12°C. Also war das Hotel wieder raus und wir fuhren auf einen mehrfach erprobten Platz bei La Condamine. Der Rest des Abends war dann wieder wie es sein muss. Feuer, grillen, Dosenbier, dummes Zeug erzählen:





    Und was soll ich sagen - am nächsten Morgen sah das Wetter so aus:


    Wegen der zwei Regentagen vorher, wollte Peter mit seinen Tourance-Reifen nicht über den Parpaillon fahren. Stephan, Klaus und ich wollten es versuchen und so machten wir einen Treffpunkt aus und trennten uns.

    Aufbruch:


    "Traditionell" gibt´s vor einer Parpaillon-Überquerung immer einen Kaffee im Hotel du Midi in La Condamine. Nicht der beste Laden, aber guter Cafe au lait, und nette Leute.



    Das erste Stück war matschig:



    Dann wurde es besser:


    ...um später wieder matschiger zu werden:


    Klaus meinte er wäre nicht so fit und er drehte um, um onroad zu dem Treffpunkt mit Peter zu fahren. Ich habe das nicht mitbekommen, da ich schon vorgefahren war und Stephan entschied sich auch für "oben drüber".



    Vor dem Gipfeltunnel - genialer Ort bei tollstem Wetter:










    (kalt & glatt)

    Stephan kommt an:




    Nach ´ner Pause und 50 Fotos - ging´s sann durch den Tunnel:



    Im Tunnel war's schmierig und zum Teil gefroren, aber insgesamt war er recht problemlos zu meistern. Das war vor ein paar Jahren schwieriger ...... oder ich kann in zwischen besser offroad fahren!

    Tja - und dann ging unser Pannenglück weiter. Kaum waren wir auf der anderen Seite angekommen, ist Stephan´s Q verreckt. Kein Strom mehr. Da alle Kabel fest waren, konnte es nur ein Elektronik-Problem sein. Mist - und das auf knapp 2.600m Höhe im Schotter. Handyempfang gibt´s da auch nicht.
    Zum Glück geht die Nordseite des Parpaillon permanent abwärts, so dass Stephan sich bis kurz vor das Dorf La Chalp auf 'nen Wandererparkplatz rollen lassen konnte.


    (gestrandete Q in schöner Umgebung)


    Hier gabs dann auch wieder Empfang, so dass wir erst unsere Mitstreiter und dann einen Abschlepper herbei ordern konnten. Dieser brachte die Q und Stephan dann zur BMW-Niederlassung nach Gap ..... wo sie noch heute steht und auf den ADAC-Rücktransport wartet. Die Leute der Niederlassung waren so kooperativ, dass sie Stephan doch glatt anboten, nach dem Fehler zu suchen ..... irgendwann im Dezember! Vorher gab´s keine freien Termine. Noch nicht mal 'n Blick drauf werfen wollten sie. . Also, wer auch immer in Südfrankreich strandet - fahrt in jede Werkstatt, aber nicht nach GAP zu BMW.

    Tja, der Rest ist dann fix erzählt: Stephan verbrachte ´ne Nacht im Hotel in Gap. Wir im Wald:




    (mach mal ´n blödes Gesicht!)

    Am nächsten Tag holten wir dann Stephan in Gap ab. Das gesamte Gepäck kam auf die Moppeds von Klaus und Peter, ich nahm Stephan hinten drupp und wir machten uns auf den Weg über die Autobahn in Richtung Aostatal. Passend zu unserer Stimmung fing es natürlich wieder heftig an zu schütten und die Temperaturen fielen auf 5°C. In dem Moment entschlossen wir uns, zum Hotel durchzufahren und den Urlaub einen Tag vorher zu beenden.

    Am nächsten Tag ging´s dann gegen 8.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Heimat. Auf der anderen Seite des St.-Bernard-Tunnels sah´s so aus:





    Gegen 23.00 Uhr war ich dann platt zu Hause!

    Fazit: Seeeehr ereignisreicher Urlaub. Trotz des teilweise suboptimalen Wetters und der ersten Pannen hatten wir wieder mal viel Spaß! Das Ende war dann natürlich kagge, aber was soll´s solange alle heil und gesund wieder zurückkomen ist alles andere sekundär. Ich bin gespannt, wann Stephan seine Q geliefert bekommt.

    Ich hoffe ihr hattet etwas Spaß beim gucken der Bilder!

    (Wenn ich es irgendwie auf die Reihe bekomme, stelle ich noch ein paar Videos von der Helmkamera ein. Das ist übrigens die vom Aldi für 99,-€. Ich bin super zufrieden mit dem Teil. Die anderen Bilder sind entweder mit dem iPhone (Panorama-Bilder) oder ´ner Canon IXUS 220 gemacht. Ein paar Bilder sind von Peter, keine Ahnung womit der knippst.)

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    #19
    HAllo,

    super Bericht, das lesen macht Spaß.
    Der ADAC hat im Juli 10 Tage gebraucht meine Dicke aus Spanien nach Hause zu bringen.

    Gruß

    Dirk

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    #20
    Danke Finn, supergeil wie jedes Jahr!!

    Schöne Bilder und cool geschrieben, war auch dieses Jahr irgendwie dabei!!


 
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