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Argentinien 2012

Erstellt von elch, 04.02.2012, 22:09 Uhr · 43 Antworten · 4.098 Aufrufe

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    Standard der vorletzte Teil

    #21
    Sonntag, 08. Januar 2012 500 km

    Wir frühstücken weisungsgemäß im Roadhouse, das auch dem Hotelbesitzer gehört, mit üppig belegten Broten und gutem Kaffee. In der Zwischenzeit stoppt ein Überlandbus nach dem anderen, und wir verstehen, für wen die Sandfwichberge vorbereitet waren. Wir nehmen nicht die Schotterstrecke der Ruta 40, sondern fahren einem kleinen Umweg über San Rafael. Wir sind überrascht über diese großzügig angelegte Stadt, die in allen Vergleichsmöglichkeiten einen wohlhabenden Eindruck macht. Golfplatz, Flugplatz, riesige Weingüter mit imposanten Repräsentationsflächen und Häuser mit kleinen Vorgärten. Reiche Gegend!

    Wir kommen auf der gut ausgebauten Straße zwar schnell vorwärts, haben dafür aber mit starkem Wind und heftigen Böen zu kämpfen. In El Sosneado brauchen Mensch und Maschine neue Betriebsstoffe. Die Q bekommt 97er Nafta und 1 Liter Motoröl, wir gönnen uns einen Kaffee, Eis und Sandwichs. Fit für weitere Kilometer haben wir zunächst Rückenwind. In der grünen Pappelstadt Malargüe legen wir nochmals einen kleinen Shoppingstop ein. Ein paar Kilometer gehen heute noch. Das nächste mögliche Ziel ist Bardas Blancas. Die Karte macht keinen Unterschied zwischen dem letzten und dem kommenden Ort, aber in der Realität besteht Bardas Blancas nur aus einem runtergekommenen Hostal mit kleinem Geschäft. Der Besitzer schlurft mit uns durch Gänge und zeigt uns die armseligen Zimmer. Besitzer und Hostal sind genauso ergraut und verstaubt. Es ist ja erst 16:00 Uhr, und wir trauen uns noch weitere 140 Kilometer zu. Das hier müssen wir uns wirklich nicht antun.

    Die nächsten Kilometer sind zwar noch asphaltiert, aber man muss schon konzentriert fahren, um nicht in eins der Schlaglöcher zu fahren, die tief und unregelmäßig auf der Straße verstreut sind. Unerwartet queren wir ein altes Lavafeld mit seinen ständig wechselndes Formationen und seinen grünen Oasen, und zwar in 40 Kilometer Schotter von der üblen Sorte. Die Oberfläche ist ziemlich lose, verspurt; und Waschbrett in unterschiedlicher Amplitude hat sich vorzugsweise dort gebildet, wo man es nicht durch Beschleunigung auf 70 – 80 km/h glatt bügeln kann. Außerdem kommt der Wind böig aus wechselnden Richtungen. Kurz vor das Ende dieses Abschnitts kracht und rumpelt es heftig. Ich stoppe sofort, um zu prüfen, was passiert ist. Unsere wackligen Koffer sind noch da, wo sie hingehören, der Packsack ebenfalls, und die Federung ist auch nicht gebrochen. Also, die „üblichen Verdächtigen“ sind es nicht. Aber hinter dem rechten Koffer sieht es nicht so aus wie üblich. Das große schwarze Kunststoffteil entpuppt sich als der Spritzschutz des Hinterrades. Er ist entweder abvibriert oder ein hochgeschleuderter Gegenstand hat sich zwischen Hinterrad und Spritzschutz verklemmt und dann für den Bruch gesorgt. Das gibt sicher Mecker beim Vermieter…. Zum Glück ist weiter nichts beschädigt. Kurze Zeit später ist auch der Pistenabschnitt erledigt und eine wunderbare Oase begrüßt uns. Wir müssen nur noch ein paar Minuten durchhalten, dann ist auch ein schönes, sauberes Hostal im kleinen Örtchen Barrancas gefunden. Zu essen gibt es auch und wir sind froh, endlich vor dem fürchterlichen Wind geschützt zu sein.

    so hatte ich mir die Andenkette immer vorgestellt, aber nur einmal im Rückblick gesehen


    Sonntagsausflug auf argentinisch


    wieviele km geradeaus werden das wohl diesmal??


    zwischendurch ein kleiner Salar mit patagoniengemäßer Fauna


    mitten in der Weite: die Schule Nr. 234, als Beispiel für viele andere mit anderer Nummer. Die Schüler dazu müssen von weit her von versteckten Farmen kommen...

    es sieht nicht nur so aus, sondern man roch es auch als Beweis: hier wird Erdöl gepumpt, und nicht nur mit dieser einen !!

    ca. 200 km weiter südlich: der vorher noch breite Fluß mußte sich sein neues Bett durch ein Lavafeld bahnen und hat daher die Tiefe vorgezogen

    noch überlegen wir, was das Helle vor uns bedeutet ...

    ...aufgewirbelter Staub und Sand: willkommen in Patagonien . Daher sind Pappeln immer ein Anzeichen von Häusern (hier eine einsam gelegene Farm)

    auf diesem Waschbrett hat die beste BMW-Qualität versagt.

    der Asphalt hat uns wieder und versorgt 2 grüne Oasen mit ihren Bewohnern an den unwirklich blau erscheinenden Seen

    ein letztes großes Gebirgsmassiv vor der großen Ebene



    Montag 09. Januar 2012 400 km

    Wir sitzen beim Frühstück, und draußen treibt der Wind immer noch so stark den Sand vor sich her, dass wir kaum die andere Straßenseite sehen, und hier sind die Straßen nicht sehr breit. Es hilft nichts, wir müssen wieder raus in den Sturm. Sprit brauchen wir auch dringend. Im nächsten Ort soll es eine Tankstelle geben. Wir fahren in den abseitsgelegenen Ort rein, fahren die Hauptstraße rauf und wieder runter – keine Tankstelle. Wir fragen jemanden nach der Tankstelle, und er erklärt uns den Weg – na Gott sei dank. Wir fahren der Beschreibung nach – aber keine Tankstelle. Wir fragen wieder. Die Gegenfrage nach unserer Reiserichtung kommt mit der Antwort: Nach Norden 40 km, nach Süden 90 km, aber hier im Ort gibt es keinen Sprit. Ja wie jetzt? Wir versuchen nochmals die erste Beschreibung und jemand springt uns fast vor das Mopped. Woher und wohin, usw. Tankstelle? Claro, übernächste Ecke rechts?!?! Wir biegen wie uns geraten ab; und da stehen sie, die etwas betagten Zapfsäulen. „Rastaman“ kommt auch gleich und hilft uns weiter, auch mit Siggis berühmt-berüchtigter Frage „wovon leben die hier?“: von einem Ölfeld in 30 km Entfernung ! Auf den nächsten Kilometern versuchen wir das Erlebte zu verarbeiten. Hatten die Leute keine Ahnung – wollen aber helfen. Unwahrscheinlich, da mit Sicherheit Einheimische, oder können sie den Tankwart nicht leiden? Fragen über Fragen.

    Wir diskutieren sie in der Provinzhauptstadt Chos Malal, wo ein lebendiger Ort Kaffee Cortado (die seltene Alternative zum Nescafe) und Tostadas anbietet. Der Sturm wird immer schlimmer, was auch die Menschen hier für ungewöhnlich stark halten. Unser Mitleid gilt den Fahrradfahrern, die aber teilweise aufgeben und auf eine Mitnahmegelegenheit hoffen. Noch 150 km, dann drehen wir nach Westen in die Anden ab und sind froh, diese Stürme hinter uns lassen zu können. Hinter uns lassen wir damit aber auch Argentinien. Die Stecke steigt rauf in die Berge, rauf zu den Araukarien, für die der Paso de Pino Hachado berühmt ist. Die dicken Wolken oben in den Bergen lassen erahnen, dass es bald mit Wärme und Trockenheit vorbei ist.

    Die argentinische Grenzstation erreichen wir im ersten Regen. Die Abfertigung geht zügig, und ebenso fahren wir weiter aufwärts. Die Temperatur fällt auf 6 °C – ein harter Kontrast zu 38 °C gestern noch . Fünfzig Kilometer weiter kommt, schon wieder in tieferen Lagen und im strömenden Regen, die chilenische Zollstation. Wieder nur eine Viertelstunde, bis wir durch sind; und noch 40 km, dann erreichen wir Lonquimay. Wir glauben, uns nach Schweden verirrt zu haben. Das Wetter, der Baustil, die Farben, das Interiör, alles deutet daraufhin. Das ausgewählte Hostal sorgt fürsorglich für uns. Wir sitzen in der „guten Stube“, alles ist liebevoll und leicht vertüddelt eingerichtet, und Madam kocht für uns ein Abendessen mit Vorsuppe, Rinderbraten mit Reis, Gemüse und Salat. Zum Dessert steht dann auch noch ein Stück Kuchen auf dem Tisch. So versorgt erholen wir uns schnell von der Etappe.

    "Rastaman" in Buta Ranquil


    die Gegend wird so flach, dass dieser Kegelberg einfach ins Auge sticht

    der wird es wohl nicht mehr lange machen. So etwas können wir uns in Chile nicht vorstellen, aber Argentinien ist spürbar ärmer

    neben uns ziehen die Staubfahnen durch, zum Glück meistens parallel zu uns; aber wehe, wenn sie oder die Straße die Richtung wechselten

    in San Pedro hieß es noch, der Regen kommt aus Argentinien. Hier kommt das Unheil aus Chile nach Argentinien. Und trotz der geringen Höhe von nur ca. 2.000 m liegen noch Schneereste...

    westlich von Las Lajas auf die Anden zu wird die Luft wieder klarer, und es kommen wieder Farben durch

    auf den Paso de Pino Hachado zu

    und endlich Araukarien

    nur als Indikator für die Windstärke: das war nur noch die Hälfte von dem, was wir unten in der Ebene erlebt hatten



    Aus dem Regen haben wir keine Bilder

    Resume folgt noch

    die elchin

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    Standard Schluß ohne Bilder + Resumé

    #22
    Dienstag, 10. Januar 2012 333 km

    Es ist wie schon oft auf Reisen der Punkt gekommen, an dem die Luft draußen ist. Auch am Morgen hängen die Wolken noch tief, es ist kalt (13° C) und das Frühstück war chilenisch-mager. (Nescafe, harte Brötchen und ein Hauch Marmelade). Wir wollen nach Valdivia, aber ein Anruf in „unserem“ schönen Hostal vom letzten Mal endet nur mit einem „Nada“. Ohne Begeisterung buchen wir eine Alternative. Und genauso lustlos reißen wir die gut 330 Kilometer ab. In Valdivia führt uns das Navi ins Villenviertel. Kein Hostal zu sehen. Nochmals zurück – Straße und Hausnummer stimmen. Wir sind irritiert. Aber auf unser Klingeln kommt ein älterer Herr, ursprünglich Schweizer, und führt uns ins Haus. Wir bekommen anscheinend das Schlafzimmer des Ehepaares. Als wir draußen in der Sonne Platz genommen haben, kommt Senora heim, vereinnahmt und verwöhnt uns wie ihre Kinder. Auch ihr Mann taut auf, weil er endlich wieder mit jemandem auf französisch reden kann. Später “dürfen“ wir in die Stadt gehen. Wir genießen noch die Stadt im Abendlicht und essen leckere Pastagerichte.


    Mittwoch, 11. Januar 2012

    Letzter Motorradreisetag. Die Stimmung ist schon etwas gedrückt. Jeder hängt seinen Gedanken nach. Osorno hatte auch nicht gerade einen guten Eindruck hinterlassen, der Vorfreude aufkommen lässt. Die 120 Kilometer sind schnell überwunden und wir checken im Hotel Eduvijes (das einzige, das diesen Titel nach unseren mitteleuropäischen Kriterien verdient) ein. Sonia bei Motoadventura möchte das Mopped erst nach 15:00 Uhr zurück haben. So bleibt etwas Zeit, in der Sonne zu relaxen, alles in Ruhe auszupacken und das Navi schon wieder abzubauen. Bei Motoadventura geht alles gewohnt professionell und reibungslos. Halbleerer Tank, verkratzter Sturzbügel und geschrotteter Spritzschutz werden mit rund 50 € ausgeglichen. Wir sind zufrieden. Ich hatte mir sehr ein chilenisches Original-Motorradkennzeichen gewünscht. Sonia hatte mir aber gemailt, dass dies nicht machbar wäre; und nun hat sie doch noch eins von der alten „African Twin“ ihres Mannes aufgetrieben. Einer der Mitarbeiter bringt uns zurück zum Hotel. Unser nächster Weg führt uns in die Stadt, zum LAN-Büro. Meine Recherche im Internet (check-my-trip) hatte nämlich ergeben, dass mein Rückflug nicht mehr existierte, Siggis dagegen schon. Wie sich heraus stellte, handelte es sich um einen Fehler, der beim Umbuchen in Santiago auf dem Hinweg entstanden war. Aber auch der Punkt wurde reibungslos gelöst.


    Resume für alle, die selber an einer Reise nach Chile/Argentinien basteln:

    • Es geht auch kürzer, wenn man sich auf seine Highlights beschränkt. Das ist für uns die Gegend um San Pedro de Atacama; dort gibt es noch einige Pisten und Pässe, die wir noch erkunden möchten.

    • Der lange Zeitraum ist auch durch den erwarteten Flugpreis entstanden: als wir im Dezember 2010 im Internet recherchierten, hätten uns die 2 Flüge Frankfurt – Santiago ca. EUR 4.000,- gekostet. Als wir Ende März das Okay von beiden Arbeitgebern für die 6 Wochen hatten, konnten wir eine Variante für EUR 1.600,- für beide zusammen !!! finden. Wohl eine Art Frühbucherrabatt.

    • Die Frage: eigenes Motorrad oder mieten: Das eigene lohnt sich nur für Leute, die mind. 6 Wochen mit dem Mopped unterwegs sind. Motoaventura bietet gegen Aufpreis die Anlieferung + Abholung in anderen Städten, was zu interessanten Streckenvarianten führen kann. Z.B. Puerto Natales in Südpatagonien bis Arica ....

    • Für uns 2 + Gepäck war eine 1200er erforderlich, aber mit einer leichteren Maschine + ohne Sozia sind viele Pisten noch einfacher oder überhaupt erst befahrbar.

    • Das Navi war mit einer „routable OSM-Karte“ geladen und funktionierte auch in den Städten bestens, was andere Reisende von ihrer original Garmin-Karte nicht behaupten konnten. Wir hatten alle Touren vorher am PC vorbereitet, aber 2x spontan neu programmiert.

    • Die richtige Motorradbekleidung ist und bleibt eine schwierige Frage. Wir hatten die wasserdichten Streetguard Anzüge von BMW dabei. Das Wärmefutter haben wir im letzten Moment zurückgelassen. Die Wasserdichtigkeit war aber nur einmal richtig gefordert. Unser Temperaturbereich bewegte sich dagegen von 7° – 39° C. Wobei Tagesschwankungen von 20° C häufiger vorkamen. Die meiste Zeit waren wir bei Temperaturen über 20° C unterwegs. Da wünschte sich der elch dann schon einen luftigeren Anzug. Chile überraschte uns immer wieder mit großen Temperaturschwankungen auf kurzen Distanzen bzw. in kurzer Zeit. Aber wenn man länger im Hochland unterwegs sein möchte, ggfls. auch nach Peru und Bolivien rüber, braucht warme Sachen.
    • Januar und Februar gelten als Regenzeit in Nordchile / -Argentinien. Ich möchte das nächste Mal in deren Frühjahr fahren, wenn auf den Anden noch mehr Schnee liegt und bin dafür bereit, kältere Temperaturen zu akzeptieren.

    • Obwohl wir eingefleischte Camper sind, mussten wir feststellen, dass Zelten keine gute Variante ist. In Chile nur wenige Campingplätze, in Argentinien mehr; der Boden meist ohne Bewuchs; der starke Wind, der Staub + ähnliches überall hinträgt; die sanitären Bedingungen mit teilweise fehlendem Wasser. Auch als Notunterkunft für die „Wildnis“ war es nicht erforderlich. Nur einmal mussten wir darauf zurückgreifen: an der Küste bei Valparaiso, als der letzte Ferienfreitag und ein Konzert von David Guetta zusammentrafen. Dies hätte uns den gelben Gepäcksack sowie einiges an Ausrüstung im „Technikkoffer“ erspart.

    • Es gibt überall günstige Unterkünfte, auch für die einheimischen Reisenden. Hostals sind vergleichbar mit Pensionen mit einer überschaubaren Anzahl von Zimmers + Gästen, manchmal auch für Selbstverpflegung, wo man am großen Frühstückstisch immer andere Reisende mit ihren stories trifft. Dabei haben wir sehr unterschiedliche und interessante Leute kennen gelernt.

    • Südamerika war vorher ein ganz „weißer Fleck“ auf der Landkarte, gerade noch ein paar Infos aus Schultagen. Schon bei der Vorbereitung musste ich etliche Vorurteile revidieren. Chile ist ein moderner Staat mit hochwertigen Techniken. Wifi ist überall präsent, die Autobahngebühr um Santiago wird elektronisch abgegriffen etc.. Argentinien daneben machte einen deutlich ärmlicheren Eindruck.

    • Sicherheit: wir haben uns immer sicher gefühlt und nie eine bedrohliche Situation weder erlebt noch beobachtet, auch wenn selbst Einheimische uns auf spanisch daraufhin wiesen, in bestimmten Stadtvierteln z.B. wegen Taschendieben vorsichtiger zu sein oder nie eine Kamera irgendwo abzulegen. Dafür muss man halt eine optisch höhere Polizeipräsenz oder Sicherheitsdienste in Kauf nehmen.

    • überall waren die Menschen sehr nett und hilfsbereit. Der Umgang ist sehr rücksichtsvoll. Kein Gedrängel, kein Hupen, weil man aus dem Weg gehen soll. Selbst dann, wenn wir mal irgendwo das Hindernis darstellten, wurde geduldig gewartet. Selbst auf die allgegenwärtigen Hunde wird Rücksicht genommen, gewartet und nicht gehupt. Auch die Verkehrsregeln, insbesondere Geschwindigkeitsbegrenzungen, Stopschilder und Ampeln werden genau eingehalten.

    • Geld war überall leicht mit der ec-Karte zu besorgen, die Automaten gab es nicht nur in Banken, sondern auch an Tankstellen oder Supermärkten. Andere Währungen wie US-Dollar werden nur als Recheneinheit benutzt, aber kaum zur Bezahlung. Kreditkarten wurden nicht überall angenommen aufgrund der Gebühren, sind aber für Fahrzeugmieten erforderlich. In Argentinien haben wir wie vorher beschrieben Schlangen vor den Geldautomaten gesehen, aber das rührt wohl von den geringen Auszahlungsbeträgen von der Voreinstellung/Sicherheitsdenken her. Wir kommen mit EUR 50,-ja auch nicht weit.

    • Sprache: außerhalb von Santiago + Motoaventura spricht man kaum englisch oder deutsch. Aber es sind immer dieselben Brocken, die benötigt werden für das Nötigste. Die kann man sich auch aus einem Sprachführer oder auf einem Wochenend-Sprachkurs an der VHS besorgen. Jan hat mit Methode assimil (nur hören) am letzten Tag perfekt dem freundlichen Tankwart auf die üblichen Fragen nach dem Vorher und Wohin beantwortet, ohne je einen Sprachkurs spanisch besucht zu haben.

    • Wir konnten aus unseren brutto 4.000 digitalen Bildern gerade mal 200 hochladen. Und sie sind immer noch nicht beschriftet. Aber über 95 % wurden mit GPS-Signal aufgenommen, sodass wir ihren Aufnahmeort immer wiederfinden werden.

    Persönliches Résumé:

    Wir sind ja nicht das erste Mal außerhalb Europas unterwegs gewesen, lediglich das erste Mal mit Mopped und ohne Vorbereitungstour wie bei Marokko. Diese Tour ist aber dadurch etwas Besonderes geworden, weil wir jeden Tag völlig unbekannte oder unerwartete, großartige Landschaften entdecken durften und auch die Rahmenbedingungen jeden Tag anders waren. Also jeden Tag ein neues Abenteuer, weil wir keine Organisation hatten, die alles für uns erledigt hatte und uns Sicherheit gab. Dadurch erlebt man alles bewusster. Und das macht für mich den Unterschied aus.

    die elchin

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    Standard

    #23
    Zitat Zitat von Bre417 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank dass wir alle an eurer Reise in dieser tollen Form teihaben können
    Hallo René,

    schön, Dich mal wieder hier im forum zu treffen. Und danke schön für die Blumen

    Liebe Grüße in die Schweiz

    'in

  4. Registriert seit
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    7.458

    Daumen hoch Vielen Dank ..

    #24
    .. für den schönen und ausführlichen Bericht und für die Mühe.

    Hat Spaß gemacht ...

    Grüße aus dem Ruhrgebeat ...
    Holger

  5. Registriert seit
    28.10.2011
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    230

    Standard

    #25
    Hallo

    Wunderfull
    Ganz grosse Klasse
    Auch die Idee mit dem Resume ist ganz toll

    Wann kommt die nächste Fahrt mit Reisebericht?

    Peter

  6. Registriert seit
    20.08.2011
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    768

    Standard

    #26
    Hallo Ihr Elche ,
    ja,ja der Peter .... kenn ich doch irgendwo her ... immer diese provokationen!!!

    Ralph

    P.S. kann den Beitrag erst am Abend lesen . Freu mich schon drauf .

  7. Registriert seit
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    547

    Standard Ach jaaaa....

    #27
    Liebe Elchin, lieber Elch

    vielen Dank für den tollen Bericht "meiner Traumreise". Gerade weil ich das wohl nicht mehr werde verwirklichen können, sauge ich solche Berichte geradezu in mich auf. Schön geschrieben und mit Fotos gespickt die mich dabei sein lassen.

    Super! Toll! Geil! Spitze!

    Mehr davon!

    LG
    Thomas

  8. ArmerIrrer Gast

    Standard

    #28
    endlich fertig...

    lästig das alles lesen zu müssen...

  9. Registriert seit
    22.11.2004
    Beiträge
    347

    Standard

    #29
    Hi Ihr zwei,
    super toller Bericht und noch bessere Bilder.
    Habe Ihn verschlungen.
    Beste Gruesse
    sunny21al

  10. Ojo Gast

    Standard Sehr schön!

    #30
    Hallo Siggi und Jan,

    ich danke euch für den beeindruckenden Reisebericht und die gelungenen Fotos.
    Soviel Mühe muss belohnt werden!

    Fröhliche Grüße von
    Ojo


 
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