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Bonjour Frankreich, au revoir RDGA !

Erstellt von der_brauni, 27.08.2014, 23:10 Uhr · 14 Antworten · 5.707 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    tolle Bilder, dankeschön. Diese geologische Formation finde ich abgefahren


  2. Registriert seit
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    #12
    Hallo Schlonz,

    ist der obere Bereich der Nordrampe am Izoard,

    die morgendlichen Lichtverhältnisse wirken außerdem noch verstärkend.
    Hier eine Draufsicht aus Google-Earth
    Gruß Thomasizoard.jpg

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    #13
    Zitat Zitat von der_brauni Beitrag anzeigen
    Hallo Schlonz,

    ist der obere Bereich der Nordrampe am Izoard,

    die morgendlichen Lichtverhältnisse wirken außerdem noch verstärkend.
    Hier eine Draufsicht aus Google-Earth
    Gruß Thomas

    das Interessante ist ja, zumindest aus meiner laienhaften Sicht, dass die einzelnen Rücken bereits aufgefaltet und sogar bereits erodiert waren, als sie eine weitere Auffaltung erfahren haben und deswegen so lustig schräg in der Gegend stehen. Schräge Formationen sieht man ja im Alpenraum an jeder Ecke, das aber hat was Besonderes, zumindest für mich. Ich bin fasziniert von so etwas. Ist zwar OT, aber schau Dir das mal an. Realmonte Salzstollen Sizilien. Komplette Kreise in das Salz geschoben.


  4. Registriert seit
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    #14
    OT ist in dem Fall nicht so schlimm Schlonz,
    schließlich sind es die faltigen Bereiche der Erdkruste, wo das Motorrad fahren am meisten Spaß macht.

    @ BT-Pepe (Peter) und monochrom: freut mich, daß es euch gefallen hat.

    Gruß Thomas

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    #15
    Tour französische Alpen und Schweiz

    Tag 8: Letzter Tourtag - Heimfahrt nach Oberfranken (Strecke 420 km, 314 km Luftlinie)

    Eigentlich wäre die Heimreise nigs besonderes und die Erwähnung nur Chronistenpflicht. Allerdings haben wir an diesem Tag noch besonderes vor.

    Aber immer der Reihe nach. Das Aufstehen geht heute früh etwas zäher, was eines Teils am nächtlichen Regen liegt, welcher auch am Morgen noch nicht ganz aufgehört hat. Zum anderen kommt uns das ganz gelegen, denn die vergleichsweise günstigen österreichischen Bierpreise haben uns zu erhöhten Bierkonsum am Vorabend verleitet. Etwas verspätet geht’s dann los. Der Regen hat mittlerweile aufgehört, jedoch sind die Straßen noch nass. Unser Nahziel ist erstmal Balderschwang im Allgäu und danach folgender Gebirgspass:



    Ja, genau, dieser unscheinbare Übergang namens Riedberg ist die höchste Passhöhe in Deutschland. Jetzt wird es langsam auch mal Zeit, daß ich auch noch auf den höchsten Berg Deutschlands komme. Aber mit der GS könnte es etwas schwierig werden.

    Der Rest der Heimreise ist schnell erzählt. Es herrscht eigentlich schönes, nicht zu warmes Wetter zum Motorradfahren. Vereinzelt gibt es Schauer, wovon wir für ca. jeweils 5 min einen vor Kempten und einen bei Bamberg abbekommen. Ansonsten kein Regen bei der Fahrt während der gesamten Tour. Im Süden machen wir zügig Kilometer auf der Autobahn und ab etwa Rothenburg geht es auf Landstraßen dem Endpunkt unserer Tour – einer Tankstelle nahe Kuämbach – entgegen.


    Nachlese :

    Gesamte Tourlänge ca. 3000 km inkl. der An- bzw. Abfahrten zu den Treffpunkten.
    Keine Defekte oder sonstigen Probleme an Mensch und Maschine.
    Einzig im Fersenbereich meines linken Motorradstiefels begann sich die Sohle zu lösen, weswegen ich auf die Besteigung des Bonette-Gipfels verzichtete.
    Meine GS hat außer Benzin nichts gebraucht, da sie nun mit 65 tsd km richtig eingefahren ist, braucht sie auch fast kein Öl mehr.
    Der Kollege mit einer 1200er aus 2007 brauchte einmal Luft (weil RDC nervte) und einen halben Liter Öl, mit ca. 30 tsd km ist der Motor quasi noch neu und säuft halt noch ein wenig Öl, blöd nur, daß die an dieser Tanke in Frankreich nur 2 ltr. Gebinde verkauften.

    Land und Leute:
    Eine Reise nach Frankreich – speziell auch mit dem Motorrad – kann ich nur empfehlen. Auffallend ist, wie häufig und heftig man hier den Motorradfahrergruß anwendet.
    Die Horrorgeschichten, daß man es ohne Sprachkenntnisse schwer hat, treffen zumindest in den auf Touristen eingestellten Gegenden, definitiv nicht zu. Mit Englisch kommt man immer weiter und jeder Franzose, der etwas deutsch kann, ist froh und stolz drauf, diese Kenntnisse anwenden zu können. Trotzdem werde ich mich nach einem Volkshochschulkurs Fraanzösisch mal umsehen, um wenigsten mal einfache Grundkenntnisse einzuüben bzw. um mir etwas Kneipen-Französisch draufzuschaffen.

    Ein Kuriosum noch: Wusstet ihr eigentlich, daß Apres-Ski auf Französisch After-Ski heißt ?
    20140821_200659_1.jpg

    Zum Schluß noch ein Dank an den User boro, welcher mir in einem anderen Fred, meine Bedenken, hinsichtlich des Touri-Betriebes in Frankreich während der Hauptsaison nahm. So führten wir die Tour wie gewohnt ohne große Vorplanung durch, entschieden von einem Tag auf den anderen und bestellten keine Hotels vor. Hat wirklich alles wunderbar geklappt.

    Gruß Thomas


 
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