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Dänemark und Süd-Norwegen vom 5. bis 19. Juli 2010

Erstellt von flodur, 06.08.2010, 22:22 Uhr · 32 Antworten · 9.917 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Einfach Klasse geschrieben und Bebildert. Gib uns bitte mehr davon

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    #12
    Dank Euch für die Blumen. Werde versuchen die Tage etwas weiter zu machen.

    Der mit der umgefallenen GS gehörte nicht zu uns. Er hatte wirklich Glück gehabt. Hätte sein Rucksack nicht am Poller gelegen, wäre es dem Tank sicherlich schlecht ergangen. Ich verstehe nur nicht, wie sie umfallen konnte. Angeblich hat sie auf dem Seitenständer gestanden und außerdem stand sie etwas bergauf.

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    #13
    Zitat Zitat von flodur Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nur nicht, wie sie umfallen konnte.
    Zu hoher Schwerpunkt !
    Der Seitenständer ist auf dem Foto ja immernoch draußen.
    Die Q ist über den Seitenständer rübergekippt.

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    #14
    Zitat Zitat von Mister Wu Beitrag anzeigen
    Zu hoher Schwerpunkt !
    Der Seitenständer ist auf dem Foto ja immernoch draußen.
    Die Q ist über den Seitenständer rübergekippt.
    Stimmt. Jetzt wo Du es sagst, sehe ich es auch. Muss ich gelegentlich bei meiner mit Beladung mal testen, ob die da auch empfindlich für das Überkippen ist.

  5. bug
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    #15
    ja, wunderschöne Bilder - nett geschrieben
    ... und das Wetter hat ja auch einigermaßen gepasst

    der Umfaller ist echt blöd, ancheinend war das ganze zu hecklastig, war die Überfahrt so ruppig? direkt am Poller, ui ui das gibt eine dicke Beule am Tank

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    #16
    Hi Rudi,

    sehr toller Bericht und Klasse Bilder, da werden Erinnerungen an Skandinavien geweckt.

    Macht Spaß und Laune auf mehr.

    Gruß Berthold

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    Standard Fortsetzung 2

    #17
    12. Juli 2010

    Der Morgen begann natürlich, wie nicht anders zu erwarten war, mit einem ordentlichen Muskelkater und Knieproblemen. Das Laufen fiel mir alles andere als leicht. Das Frühstücksbüfett des Vandrehjem war auch bescheiden. Unser ursprünglicher Plan sah vor vom Preikestolen über Stavanger, Haugesund zum Låtefossen Wasserfall zu fahren. Um uns etwas mehr Luft für den Rest der Tour zu schaffen, beschlossen wir uns direkt zum Låtefossen aufzumachen und Stavanger und Haugesund fallen zu lassen. Über Strand, Tau und die 13 machten wir uns auf den Weg.





    In Hjelmeland setzten wir mit der Fähre über den Jøsefjord über. Um die Mittagszeit überquerten wir über die nachfolgende Brücke kurz hinter Hålandsosen den Tyssefjorden/Erfjorden.





    Blick in den Tyssefjorden.

    In Suldal überquerten wir mit der Fähre den Sandsfjorden und folgten der RV 520 nach Sauda. Ab Sauda windet sich die RV 520 rauf ins Gebirge. Die wurde zunehmend enger. Für PKWs mit Wohnanhänger ist die Straße gesperrt. Auch größere Wohnmobile dürften hier ihre Probleme haben. Auf der Passhöhe mit mehr als 1.000 m eine gigantische Felsenlandschaft mit Stauseen und Seen.



    Anschließend ging es dann über eine schmale kurvige Straße wieder hinunter, die kurz vor Horda in die E134 mündet. Von der kurvigen Straße hatte man einen irren Panoramablick. Weiß der Teufel was uns geritten hat, denn wir haben nicht angehalten und Fotos gemacht. Der E134 sind wir dann kurz Richtung Odda gefolgt, um dann zur Umgehung eines längeren Tunnels auf eine kleine Passstraße abzubiegen. Auch hier wieder ein tolles Panorama.



    Kurz vor dem Låtefossen haben wir uns auf einem schmalen Weg verfranzt. Und jetzt werde ich mich outen. Ich schäme mich. Wir haben auf dem Weg an einer Zufahrt zu einem Bauernhof gewendet und angehalten, um noch einmal auf der Karte nachzusehen. Ich stand dabei halb in der abschüssigen Einfahrt und mit eingeschlagenem Vorderrad auf dem Weg. Beim Anfahren kam es wie kommen musste. Ich hab den Motor abgewürgt. Meine Elsa war nicht mehr zu halten. Ich konnte nur versuchen sie so sanft wie möglich umzulegen. Folge: rechts kleiner Macken am Zylinderschutz und am Sturzbügel. Rainer tröstete mich mit den Worten, dass eine GS ohne Macken keine GS sei. Schließlich fanden wir den Låtefossen. Er lag direkt an der Hauptstraße und war nicht zu übersehen.





    Als wir so gegen 18:00 weiterfuhren, beschlossen wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit Ausschau zu halten. Am Ortseingang von Odda entdeckte Rainer einen Hinweis auf eine Übernachtungsmöglichkeit für Biker. Wir folgten dem Hinweis und landeten in einem Hof, um den mehrere Häuser angeordnet waren. Wir hatten Glück und erhielten das letzte freie Zimmer für 400 NK mit Dusche und WC, die sich allerdings in einer Art Waschküche befanden. Das Ganze war zwar nicht der Kracher aber es war günstig und sauber. Um noch etwas zum Beißen zu bekommen, fuhren wir ins Zentrum. Und wie schon die Tage vorher mussten wir feststellen, dass in den kleinen „Städten“ nach 18:00 tote Hose ist. Fast alles dicht. Eine halbwegs vernünftige Gaststätte konnten wir nicht entdecken. Um uns noch ein Wenig umzusehen, hielten wir auf einem Parkplatz an. Und es kam wie es kommen musste. Der Rudi klappt den Seitenständer raus und legt Q auf die linke Seite. Aber da kam kein Seitenständer. Ich mag nicht weiter ins Detail gehen. Links kleiner Macken am Zylinderschutz und am Sturzbügel. Ich denke mal, dass dieser Tag nach den Strapazen der Wanderung zum Preikestolen, nicht mein Tag war. Schließlich haben wir uns in einem Sparmarkt noch was zum Essen und Trinken geholt und haben uns in unser Zimmer zurückgezogen. Übrigens kann man Odda links liegen lassen. Diese Aussage eines Reiseführers kann ich nur bestätigen. Kein schöner Ort. Eine große Industriebrache verschlimmert den Eindruck noch.

    13. Juli 2010

    Ziel des Tages: Bergen. Zunächst galt es irgendwo zu frühstücken. Der Tag begann nass mit starker Bewölkung und etwas Regen. Wir folgten der 13 entlang dem Sørfjorden. An einer Tanke folgte das Frühstück. An der Tankstelle stand ein großes Modell einer Hängebrücke, der Hadanger Bru. Die Brücke befindet sich im Bau wie uns der Tankwart erklärte. Sie soll ab 2013 Bu mit der anderen Seite des Eidfjordes verbinden.





    Kurz hinter Bu überquerten wir mit der Fähre den Eidjord und konnten in der Ferne die im Bau befindlichen Widerlager der Brücke sehen.



    So langsam wurde auch das Wetter besser. Auf der Fähre sprach mich ein Mann des Fährpersonals an. Er wollte wissen, wohin es denn ginge. Ich erzählte ihm, dass wir auf dem Weg nach Bergen seien. Darauf meinte er, dass es dort ja immer regnen würde. Auf einem Rastplatz an der 7 am Hadangerfjord beschlossen wir für die Übernachtung in Bergen die Jugendherberge anzufahren.







    Da ich die Adresse in meinem Navi hatte, meinte Rainer, ich solle vorfahren. Normalerweise bin ich der notorische Hinterherfahrer. Als wir an der Jugendherberge ankamen, war Rainer leicht angesäuert und ich total gefrustet. Trotz Navi hatte ich mich mehrfach verfranzt. Außerdem musste ich feststellen, dass ich dem Navi hörig bin. Es lies mich einmal links abbiegen, wo es nicht zulässig war, und schickte mich durch einen Bereich, der für den normalen Verkehr gesperrt war. Und ich folgte den Anweisungen auch noch. Jetzt verstehe ich, warum Leute z.B. bei Befolgung der Anweisungen des Navis im Fluss landen. Nun, in der Herberge war kein Zimmer/Bett mehr frei. Man gab uns aber als Alternative die Adresse von ein Apartment Hotel, in dem wir dann auch unterkamen. Nach dem üblichen Krempel aufs Zimmer schaffen und umziehen ging es ins Zentrum. Und es regnete nicht!!!!!!! Im Gegenteil, die Sonne schien. Bergen hat mir gut gefallen. Die Stadt hat Flair. Und es war richtig was los. Ich hatte den Eindruck, dass die Menschen das schöne Wetter genossen. Nachfolgend ein paar Bilder.








    Norwegische Bierpreise.








    Fortsetzung folgt.

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    #18
    fein, fein

    Die nächste Fortsetzung wird zügig erwartet.

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    #19
    Schöööne Bilder - mach bitte weiter!

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    #20
    Zitat Zitat von flodur Beitrag anzeigen



    In Hjelmeland setzten wir mit der Fähre über den Jøsefjord über.

    ...






    Hab grad mal wieder meine alten Fotos (2005) geguckt .... und was hab ich da entdeckt....
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken cimg4790.jpg   cimg4751.jpg   cimg4752.jpg  


 
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