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Dienstfahrt D-F-CH-I

Erstellt von qtreiber, 21.07.2010, 21:44 Uhr · 13 Antworten · 2.335 Aufrufe

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    Standard Dienstfahrt D-F-CH-I

    #1
    Moin,

    am Montag abend (19.07.2010) bin ich nach rund 3.300 KM in 6 Tagen wieder in der schönsten Stadt Ostfrieslands gelandet.


    ...von diesen 3.300 KM verbrachte die Kuh ~1.500 KM brav auf dem Motorradanhänger und der Fahrer im klimatisierten Pkw.


    Mittwoch gegen 14:40 Uhr wurde das Motorrad in Offenburg gestartet. Rüber ging es in die Vogesen.


    Boersch (D35)



    kurzer Zwischenstopp beim Bagenelles (Sainte-Marie-Aux-Mines).






    Weiter über den gleichnamigen Col, Bonhomme zur Schlucht. Da dort viele Motorräder rumstanden fuhr ich sofort weiter. Col des Feignes auf der D13 weiter zum Bussang, D465 über den Ballon, Belfort und Montebeliard links liegen lassen um schließlich bei den Grotten von Reclere anzukommen. Da es zwischenzeitlich nach 18 Uhr war und der Himmel sich verdunkelte, beschloss ich hier gleich zu übernachten. Direkt an der Grenze Schweiz/Frankreich.

    http://www.prehisto.ch/

    Während des Abendessens kamen einige Tropfen runter und der Wind frischte auf, war allerdings nur von kurzer Dauer.





    Aufgrund eines schleichenden Plattfuß mußte ich mir am nächsten Morgen zuerst einen Kompressor suchen, weshalb ich kurzfristig die geplante Route verließ. In der nächsten Ortschaft (Damvant) fand ich eine kleine Werkstatt und Luft für den Hinterreifen. Weiter ging es. Ziel war das Hotel Christiania in Valloire, zwischen dem Telegraphe und Galibier.



    Bald erreichte ich den Ort Saint-Hippolyte, in dem ich ursprünglich übernachten wollte.




    Jura läßt grüßen.









    Vorbei am Lac-de-Saint-Point...




    ...ging es auf den Spuren der Tour de France nördlich und westlich am Genfersee vorbei.








    An Annecy vorbei fuhr ich über einen der mir bekannten drei 'Forclaz' und hatte von dort immer wieder einen Blick hinunter zur Hauptstraße und auf den See.





    Auch oben auf der Passhöhe hielt ich nur kurz an um einige Fotos zu schießen.





    Um nicht die vielbefahrene Hauptstraße nach Albertville nutzen zu müssen, fuhr ich kurze Zeit später über den nächsten Forclaz.



    Blick runter zur Hauptstraße.



    Original und Fälschungen:








    Kurze Zeit später kam ich zum Madeleine:


    Oben in/um Longchamp irrte ich etwas umher und mußte letztendlich doch wieder auf die befestigte Straße zurückfahren.




    Auf der Südrampe bog ich dann aber doch ab über den Chaussy und Montvernier:





    Blick auf Pontamafrey-Pont Mascal:











    die vielen unmittelbar aneinanderliegenden Kehren im Berg sind auf diesem Bild nur schwer zu erkennen/erahnen.


    Zum Schluss schnell noch über den Telegraphe gehuscht, was nur ohne Zauderbohnen machbar ist, und schon erreichte ich das Hotel Christiania in Valloire.




    Schönen 'Guten Abend'.

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    #2
    Moin Bernd, bei so einer Dienstfahrt würd ich auch mitkommen Schöne Bilder, schöne Tour

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    #3
    Heute, am Freitag wollte ich die Assietta überqueren, was im letzten Jahr aufgrund einer Sperrung nicht möglich war. Nachdem ich in Valloire in einem Fahrradladen dem Hinterreifen meiner Kuh wieder Leben einhauchte, ging es zum Start über - nach meinem Geschmack - einen der schönsten Pässe, den Galibier.

    Ortsausfahrt:














    Unten links ab nach Briancon:




    Den Montgenevr kann man zügig fahren und kurz vor der Assietta den Sestriere:







    Anfahrt zur Assietta mit Blick auf den Finestre, den ich auch im letzten Jahr häufig im Nebel gesehen habe:












































    In Cesana Torinese faßte die Kuh erneut Luft und ich eine Cola.




    Die Fahrt rüber nach Susa war schnell erledigt und die Auffahrt zum Mont Cenis begann. Ebenfalls eine schöne Strecke.



    Weiter auf den Iseran:














    Danach folgte ein weiterer kleiner Leckerbissen, die D1090 von Seez hoch nach La Rosiere und weiter zum kleinen Bernadiner.







    Rüber nach Aosta ...es wurde immer wärmer... um dann wieder Richtung "Großer Bernard" abzubiegen und kurz davor in Etroubles im Hotel Serena eine weiter Übernachtung einzulegen.

    http://www.hotelcolserena.com/ger/frameset.html

    Das Abendessen nahm ich bei angenehmen Temperaturen auf der Hotelterasse zu mir und ließ in Gedanken den vergangenen Tag Revue passieren.


    'Gute Nacht'!

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    #4
    Danke Bernd, jetzt hab ich bestimmt schöne Träume

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    #5
    Der dritte Motorradtag sollte mich wieder relativ nah an meinen Startpunkt, Offenburg, bringen, da ich von dort aus weiter nach Hannover mußte. Am Montag lag in unserer Firmenzentrale ein wichtiger, schwerer und langer Arbeitstag vor mir. ah:



    Morgens mit ~1,6 Bar Richtung Großer St Bernard gewalkt. Direkt vor der Auffahrt und Einfahrt zum Tunnel gibt es eine Tanke.

    Anfänglich mußten einige Baustellen durchfahren werden, was sich aber gut machen ließ.















    Über Martigny ging es weiter Richtung Norden um dann den Croix und Pillon zu befahren.








    nichts los.






    Richtung Spiez und dann über den Gurnigel.


    Pohlem. Hier entschloss ich mich meine Regenklamotten anzuziehen, was sich sofort danach als richtige Entscheidung heraus stellte. Gottseidank dauerte die Regenzeit nicht lange.




    Den Gurnigel sollte ich nochmals bei schönem Wetter unter die Reifen nehmen.


    Über kleinste Straßen ging es weiter. Ohne Navi hätte ich diese Straßen nie gefahren und sicherlich kaum gefunden. Auf einer Karte wären diese dem Ausschlusskriterium zum Opfer gefallen.


    Heitiwill.


    Nun suchte ich die Telefonnummer eines Hotels:






    Weiter nach Laupen, Kerzers durch Biehl durchgeschlängelt um ab Tavannes die schöne Strecke hoch nach Bassecourt zu donnern. Schreit nach Wiederholung.








    Undervelier.




    Etang de Lucelle, direkt an der Grenze Schweiz-Frankreich.


    Bei Bettendorf, wieder im Elsass zurück, durfte eine kleine Offroadeinlage auch heute nicht fehlen:




    In Wittersdorf, wo ich ursprünglich übernachten wollte, war es erst 16:30 Uhr und so beschloss ich weiterzufahren. Das Hotel Roess hatte kein Zimmer mehr frei, so dass ich einige weitere Km machte und wieder zum Bagenelles fuhr.







    Im Hotel Bagenelles ließ ich mir diesen Abend den Rotwein ... und Willi schmecken. Ich habe es gemerkt.



    Der Rest ist schnell erzählt. Am Sonntag früh von einem Radrennfahrer, der ebenfalls im Bagenelles übernachtete, die Handpumpe geliehen und den Hinterreifen wieder in Form gebracht. Drauf gesprungen, auf das Moped, und den Rest duch die Vogesen nach Offenburg gehechelt. War in knapp 1,5 Stunden erledigt. Die brave Kuh mit Hilfe eines zufällig vorbeifahrenden Radfahrers auf den Anhänger geworfen, Pkw und Klimaanlage gestartet und rund 550 Km nach Hannover gecruist. Dort in einem Hotel nahe der Firma eingecheckt und abends mit Freunden beim Spanier gesessen. Lecker wars.


    Am Montagabend gegen 18:00 Uhr aus der Firma gekrochen, wieder in den Wagen und ab nach Ostfriesland. Ankunft ca. 20:30 Uhr. Frau und Kater freuten sich.


    Eine etwas anstrengende aber sehr schöne Tour lagen hinter mir. Relativ viele Km in kurzer Zeit gemacht, viel gesehen und neue Eindrücke gesammelt. Im Speicher abgelegt.



    ...irgendwann... gehts wieder los.

  6. cab
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    #6
    moin bernd,
    ist nicht langsam ne speichererweiterung fällig ?

  7. Registriert seit
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    Standard Superschöne Bilder

    #7
    von ner superschönen Tour! Und das dienstlich! Du hast die Tour nicht zufällig auf ner Karte oder Navi gespeichert?

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von moeli Beitrag anzeigen
    Du hast die Tour nicht zufällig auf ner Karte oder Navi gespeichert?
    Karte(n) nutze ich seit vielen Jahren überhaupt nicht mehr. Nur noch MapSource und das Navi auf dem Motorrad. Auch den Motorradtourenplaner habe ich ganz schnell wieder von meinem Laptop runtergeworfen. _Ich_ möchte mir nicht 'vorschreiben' lassen welche Straßen 'schön' sind, sondern selbst 'testen'. Ich fahre - zwischendurch - immer wieder kleine Straßen, die ich aufgrund von Kartenmaterial sicherlich nicht genommen hätte. Tipps und Hinweise von anderen sowie meine Wegpunkte auf dem Navi reichen mir. Die Touren plane ich - bis auf Start, Ziel und feste Anlaufpunkte (z.B. Mittagspause, Sehenswürdigkeiten) in MapSource nur mit grauen Wegpunkten. Abweichungen/Änderungen unterwegs kommen immer wieder vor. Mit Absicht oder z.B. aufgrund von Umleitungen/Sperrungen.


    Heute oder morgen werde ich die Touren als GPX-Datei einstellen. Für mich als langjährigen Navi-Fahrer gilt trotzdem: erst nach Sicht und Schildern ... und dann nach Navi! Gerade bei Ortsdurchfahrten im Ausland will das Navi teilweise 'quer durch'. Dies sehe ich auf dem Display und wähle in diesen Fällen die Hauptstraße, die hundert Meter weiter in die gleiche Richtung führt.




    @Carsten; ob es für mich 'altes Modell' noch eine Speichererweiterung gibt?

  9. cab
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    Standard

    #9
    he,he...
    lass ma stecken, bernd, passt schon.
    wenn ich mal so " gross " bin wie du , der speicher annähernd so voll
    und ne schnelle feierabend runde noch machbar ist, bin ich schon zufrieden.
    a propos, melde dich mal, wenn du im wbl oder in der nähe bist.
    will die sache mit der "r" doch mal in aktion sehen.

    carsten

  10. HP2Sascha Gast

    Standard

    #10
    Da will man sofort losfahren! Danke!


 
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