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ein ganz anderes Abenteuer

Erstellt von Boxer Wolle, 18.07.2013, 18:09 Uhr · 30 Antworten · 5.961 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard ein ganz anderes Abenteuer

    #1
    Hallo Reisefreunde,
    möchte Euch gerne eine kleine geschichte Erzählen.
    Die erste gemeinsame Urlaubsreise mit meinem 6 Jährigen Sohn und Frau.
    Mein Sohn und ich auf einer BMW R1150GS ADV mit Beiwagen und meine Frau auf einer BMW G650 X Ch.

    - - - Aktualisiert - - -

    Gestartet sind wir im Münsterland mit Anhänger und Zugfahrzeug, die beiden Motorräder aufgeladen da wir und vor allen Dingen meinem Sohn es nicht antun wollten knapp 700 Km auf der Autobahn zu fahren im Gespann.
    Die fahrt war sehr Interessant, da wir einen kleinen DVD Player hatten und Cars 1 und 2 sehr Interessant sind für einen 6 Jährigen.
    König kallwirsch, das mein Kinderhit war, kam einfach nicht an bei dem Kleinen.

    In Kempten angekommen, ins vorgebuchte Hotel, alles abladen, was na klar für meinen Sohn total spannend war, er durfte einweisen und die Bracken richtig schieben, klar hatte meine Frau ein Auge auf das ganze, aber der Kleine war unendlich Stolz als das Gespann sicher auf dem Boden stand.

    Dann noch eben in die Stadt laufen, mind. 3 Km hin und zurück.
    Hin war eine Folter für den Kleinen, ich habe so einen Hunger, keine Kraft mehr, wann sind wir endlich da!?
    Zurück mit vollem Bauch, ein ganz anderes Kind, erzählt und erzählt wie gefährlich das abladen des Gespanns ist, wenn das jetzt da runter fällt usw.
    Interessant was so ein voller Magen ausmacht.

    Morgens dann auf nach Garmisch.
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  2. X-Moderator
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    #2
    mach mal . . . fängt ja schon gut an.

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    #3
    In Garmisch angekommen, endlich in dem Fall.

    Ich hatte noch schnell einen neunen Helm gekauft da ich in dem alten Helm keine CE Norm gefunden hatte.

    Abends vor der Abreise noch schnell den Sprechfunk eingebaut und dann los.

    Niemals wieder werde ich das tun, der Kleine war die ganzen ca. 60-70Km am jammern und zum Schluß am weinen, alle versuche den Helm passend zu drücken blieben Erfolglos.

    Das Ende vom Lied, ich will nach Hause, ich will nie wieder Motorrad fahren, der Kleine tat mir so leid, beide Ohren waren Feuerrot.
    Mein Fehler, also erst einmal in die Pansion, alles abladen, umziehen und ab zum großen Platz, Motorräder bestaunen, die Laune von unserem Sohn war noch nicht wirklich besser!!

    Meine Frau schaute auch schon sehr streng zu mir herüber, ich wollte ja in die Türkei fliegen, Hotel und alles was man so braucht Blick.

    Verdammt jetzt wurde es Zeit das mir was einfällt was die Stimmung hebt.

    Also nichts wie ins Motodrom, gut die Motorräder hatten schon einiges auf dem Buckel und die Fahrer wollte Mutter auch nicht gerade als Schwiegersohn, aber da hoch zu fahren, ja das hatte was.

    Der erste Fahrer war die Wand hoch gefahren und bis zur roten Linie und der Kleine schreckte zurück von der Bande und schrie gegen den Motorradlärm und dem Beifall an, geil!!

    Diese Augen, diese Begeisterung, das gibt es nur bei einem Kind, zurück an die Bande, ich ganz Stolz, selbst Mutter war begeistert über die Show, denke aber das Wort geil wird heute Abend noch mal eine kleine Diskusion hervor rufen.

    Nun gut, aber im Moment strahlte die ganze Familie und die Show ging weiter.


    Nach der Show leuchteten mich zwei glückliche Kinderaugen an und dann gab es ja noch Chris Pfeiffer.

    Nichts wie hin, was ein Spaß, der Kleine staunte wieder und klatschte was das Zeug hielt, jetzt was der Bann gebrochen, die Schmerzen vergessen und Mama trank in Ruhe ihren Kaffe und war auch sichtlich zufrieden.


    Klar Chris Pfeiffer auf seiner F 800, man der macht Sachen, die sind als Motorradfahrer schon kaum vor zu stellen und für so einen kleinen Jungen ist das der absolute Wahnsinn, um es in seinen Worten zu sagen, Geil!!!

  4. GSATraveler Gast

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    #4
    Hey!
    Total süss, da werden Erinnerungen wach! Finde ich perfekt, so n'Scheiss zu machen mit den Kleinen. Wer sonst soll ihnen denn den ganzen Unsinn bzw. das Wesentliche, die Essenz des Daseins zeigen, wenn nicht der eigene Vater?! Eben.
    Das mit dem Schwiegersohn, den grossen Augen, den roten Ohren und tränenden Augen und dem völlig anderen Menschen nach dem Essen kennen wahrscheinlich alle (motorradfahrenden-und-die-Pleinen-dabei-mitnehmenden-)Väter Mann, wie manchen Helm haben wir probiert - und natürlich wurde es schliesslich einer der teuersten (quiekende Stimme dumpf aus dem Helminneren: 'der passt perfekt, genial!!' 'ja mein Schatz, habe es fast vermutet... ist ja auch aus Carbon'), was er eindeutig nicht von meiner Seite hat.
    Viel Spass und Genuss jeder auch nicht ganz so angenehmen Minute! Gruss rolf.

  5. Registriert seit
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    542

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    #5
    HY finde es schön das du deinen 6 Jährigen mit den Beiwagen mit nimmst.
    Meiner ist 4,5 und ich Spekuliere in den nächsten Jahren auch mit einen Beiwagen.

  6. Registriert seit
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    #6
    Sehr schöne Story!

    Unsere Kleine saß das erste Mal mit 9 Monaten im BW und wollte auch nicht mehr aussteigen.

    Mittlerweile (sie wird nächsten Monat drei) fährt sie fast lieber im Gespann mit, als im T5.

    Also auch alles richtig gemacht

    Weiter so, der Nachwuchs braucht uns!

  7. Registriert seit
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    #7
    Ich beneide dich vor allem um das GS-Gespann. Das bringe ich hier derzeit in CH nicht zustande, da der eidgenössische TÜV namens MFK sich weigert...

  8. Registriert seit
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    #8
    Garmisch,
    der Tag war also gerettet, spätestens Chris Pfeifer hatte uns den Spaß an dem Tag zurück gebracht.
    Als der Gute dann noch mit dem Topcase der 1200GS / LC den Boden berührte kam die Frage, kannst Du so etwas auch, ja Sohn wenn ich so ein Motorrad hätte!!!
    :-)
    Da musste Mutter sogar laut los lachen und meinte im Scherz, mach Dir keine Hoffnung so ein Ding ist zu teuer!!!!
    :-(

    Nach einem guten essen mit interessanten Preisen im Festzelt ging es noch ein wenig Motorräder schauen und der Kleine kam mir immer näher, müde war der gute, das ganze Erlebte musste ja verarbeitet werden.

    Zurück in zur Pansion und ab ins Bett.
    Der Kleine zwischen uns, es dauerte nicht lang und er schlief tief und fest.

    Aufstehen, was nun, die Tour würde spätestens wieder zur Tortur werden wenn der Junior wieder den Helm aufsetzten musste.

    Also Werkzeug raus, Helm in die hand, etwas Schaumstoff heraus kratzen, die Teile der Sprechanlage etwas reingedrückt in der Hoffnung das es jetzt besser wird.

    Nach einen tollen Frühstück und tollen Gesprächen ging es dann auf die Motorräder ohne Gepäck, Sonne, Motorräder, Bergpässe, was will man mehr.
    Als der Kleine den Helm sah, war die gute Laune sofort wie weg gewischt.
    So schnell vergißt ein 6 Jähriger die Qual nicht.
    Erst meine Worte, das ich den Helm ungebaut hatte in der Nacht, sorgten dafür das er den Helm überhaupt wieder auf den Kopf setzte.
    Los gehts, bis zur Hauptstraße und dann war nichts mehr mit los gehts.
    Alles voller Motorräder und Autos und Verkehrspolizisten.
    Nun gut nun war Geduld gefragt.
    Ich hatte sie, aber wie sah es mit dem Rest aus.

    Es war schon Komischich stand wie noch nie auf einer Motorradtour unter Druck.
    Es fing an beim tanken, sollte ich den Kleinen beim tanken aussteigen lassen.
    Passt der Helm jetzt.
    Reicht der Sprit für die Kleine G650.
    Wie lange kann ich noch fahren, ohne das es die beiden nervt.
    Oh Mann und jetzt das, Stau in Garmisch.

    Irgendwann waren wir aus Garmisch raus, es lief ganz gut und keiner der beiden gab mir ein Zeichen das irgend etwas nicht stimmte.
    Also Gas und rein in die erste Kurve.
    Ja das wars was wir wollen, Kurven, Sonne und Spaß.
    Ich fuhr soweit bis ein Abzweig kam wo man Kaffee trinken konnte und es einen Spielplatz gab, ein perfekter Ort um Pause zu machen für meine beiden Liebsten.

    Der Kaffee war gut, der Helm passte, der Kleine durfte sogar eine Fanta trinken, man hat ja Urlaub.
    Alle waren zufrieden und zum ersten mal flaute dieses Gefühl ab das alles perfekt sein muss.
    Irgend wie ist so eine Reise ja nicht ganz genau Planbar.
    Es gab immer wieder etwas was dazischen kam, alleine war das ein wenig einfacher aus zu gleichen.

    Nicht wie zurück, der große Korso!!!
    Pünklich um 12.30Uhr wollten wir uns zum Korso aufstellen.
    Nur der etwas gestresste und wohl auch übervorderte Polizist hatte was dagegen, nichts aufstellen Korso, stellt Euch nicht was an, fahrt zum Schwimmbad und wartet doch da.
    Vor mir hatten schon genug Fahrer Stress gemacht so das der gute Polizist nicht mit sich reden ließ.
    Mein Kleiner meinte sofort, fahren wir jetzt nicht mehr mit den ganzen Motorrädern um die Wette.
    Wir fahren zwar nicht um die Wette aber wir fahren mit vielen Motorrädern, keine Sorge, Papa macht das schon.
    Da war dieses absolute Grundvertrauen wieder da, der Kleine strahlte und Papa hatte eine Idee.
    Waren wir doch schon oft Nachts mit einer Flasche Bier zu Fuß vom Festplatz nach Hause gegangen.
    Schleichweg recht, Schleichweg links und schon standen wir da wo wir uns locker in den Korso einreihen konnten.
    Das strahlen von mir war diesmal heftiger als des meines Sohnes, hatte der Papa doch wieder die Situation gerettet.

    Pünklich ginsg los und wir hatten zu dritt eine Menge Spaß, ich fande es waren wenig Zuschauer da, aber der Kleine winkte so oft er konnte und hatte eine Menge Spaß.
    Dann kammen die ersten schönen Kurven und Ups, der Seitenwagen ging hoch.
    Ein kleiner Schreck, ein heftiges Papa aus dem Sprechfunk.
    Klar kein Gepäck oder Sandsäcke wie zu Hause, haben das Gespann zu leicht gemacht und der Beiwagen hob jedes mal das Beinchen, was dem Kleinen später mächtig Spaß machte.
    Die Blicke der Mutter jedoch ließen mich dann ein wenig vorsichtiger fahren.

    Am nächsten Tag sollte es dann lso gehen, Richtung Meran, Zelten.
    Frühstücken, packen und dann los.
    Mann wir haben doch nichts in Garmisch gekauft, warum passt nicht alles in die Koffer und Packtaschen.
    Ein paar mal fluchen und schon klappte es.

    Schnell noch tanken, damit wir am Timmelsjoch nicht ohne Sprit liegen bleiben.
    Für die G 650 hatte ich einen 2 L Kanister dabei und zur Not war noch mind. ein halber Liter Sprit in der Flasche für den Benzinkocher.

    - - - Aktualisiert - - -

    Gar nicht so einfach, den kleine Kanister zu befüllen!!

    - - - Aktualisiert - - -

    Timelsjoch, Fahrspaß ohne Ende, das Land der Kurven wie unser Sohn meinte.
    In der Pause wurde dann noch richtig was geboten, Schnee, Wasser was unter dem Schnee her fließt und Steine zum werfen, was will ein Kleiner Mann mehr.

    - - - Aktualisiert - - -

    Glückliches Kind.
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  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Meran,
    Meran, für mich einer der schönsten Städte die ich so kenne, für mich immer eine Reise wert.
    Der Campingplatz liegt mitten in der Stadt an einer Pferderennbahn.
    Das Wetter war super, etwas zu heiß für meine Begleiter zwar, aber noch erträglich.
    Der Weg zum Campinplatz war immer ein durch Gewühle und ein wenig Stress wegen dem Verkehr.
    Diesmal nicht, Richtung Therme und schwups waren wir da.
    So einfach, schön, so konnte ich die Beiden zum Pool schicken und in Ruhe alles aufbauen.
    Schnell waren Zelt, Tische und Stühle aufgebaut und die Luftmatratzen aufgepumpt.
    Ich freute mich riesig aufs Zelten, für mich gehört es dazu.
    Für meinen Sohn war es das Highlight dieser Tour.
    Es dauerte nicht lang und schon kam der Kleine angeflitz, patsch nass und rief von weiten, Papa Du musst kommen ich habe einen Freund gefunden.
    Ja, genau das macht Zelten aus!!!
    Also nichts wie in die Badehose.
    Der andere Junge hieß Ben und ab da waren die beiden unzertrennlich, unser 6 Jahre, Ben 7 Jahre, Herz was willst Du mehr.
    Die beiden spielten im Pool, beide konnten schwimmen und meine Frau hielt ein wachsames Auge auf die beiden und ich, machte einfach mal die Augen zu.
    Herrlich, das ist Urlaub, Motorrad fahren, seine Familie um sich haben und dann mal ein kleines Nickerchen machen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Herlich, kühles Wasser, Berge im Hintergrund.

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    Es war zwar kein tiefer Schlaf, dafür rauften die beiden Wilden zu sehr im Wasser, aber es war erholsam.
    Nach einiger Zeit stand unser Kleiner vor mir und fragte ganz vorsichtig ob er denn nicht bei Ben essen dürfte.
    Wenn Bens Eltern nichts dagegen haben, gerne.
    Schon zogen die beiden ab.
    Meine Frau ging noch mit und kontrollierte was das denn für Leute waren, ich selber sah jetzt nicht so große Probleme drin, aber Mami wollte auf Nummer sicher gehen.
    Als mein Mädel wieder kam und den Daumen nach oben zeigte, war klar, wir hatten ein paar Momente für uns.
    Wir beide im Urlaub alleine und Zeit für uns.
    Das war schon lange her, nicht das ich Panik bekam aber irgend wie ein total komisches und lang vermisstes Gefühl.

    Wir gingen in Ruhe Duschen und setzten uns auf unsere Campingstühle und redeten über unsere erste Reise nach Südtirol.
    Lange her, meine Frau hatte gerade 2 Jahre ihren Führerschein und war mit einer BMW R850R unterwegs gewesen.
    Für sie kam lange kein Motorrad an ihre Geliebte 850 ran, ich böser Bube hatte diese Motorrag für die HP 2 geopfert.

    Aber jetzt war die G6550 X Ch. das beste was sie gefahren hat bis jetzt, sie fühlte sich auch dank ABS Sau wohl und hätte bis jetzt kein mal Panik vor einer Kurve oder beim Bremsen gehabt.

    Wir redeten und hatten richtig Spaß alte Geschichten aus zu packen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Wir redeten und redeten und vergassen dabei das wir noch gar nichts gegessen hatten.
    Es war schön diese alte lang vermisste Vertrautheit wieder zu fühlen.

    In jedem Urlaub waren wir ein super Team und hatten ganz viel Spaß zusammen.
    Unser kleiner Mann hatte unser leben im positiven Sinne ganz schön durch einander gewirbelt.
    Klar blieb nicht mehr soviel Zeit für uns beide.
    (aber wer kennt das nicht)

    Der Kleine musste noch schnell abgeholt werden, er wollte sich nur von seinem neu gewonnen Freund trennen wenn er gleich ein Eis bekommen würde.
    Und was für eins mein Sohn ein Original, ein geniales Eis aus der Einheimischen Eisdiele.
    Für uns gab es Salat mit Kratoffelscheiben, noch nie gegessen aber super lecker.
    Dazu zwei Radler für jeden und wir wurden so richtig lustig, hatte doch das Gespräch am späten Nachmittag uns richtig gut getan.
    Unser Kleiner meinte nur das wir doch wohl zu alt wären um so albern zu sein.
    Na ja, ist man jemals zu alt dazu!?
    Zumindest waren wir Ihm nicht Peinlich.

    Zurück durch den schönen Park, dieser Zeltplatz ist wirklich spitze, so nah an der Stadt das man ca. 5 Minuten braucht um direckt in der Stadt zu sein.
    Zähne putzen und schon lagen wir zu dritt im Zelt.
    Alle genossen die Nähe und wir lachten noch eine weile bis der Kleine wieder ins tiefe Schlafkoma fiel.
    Unglaublich wie man so fest schlafen kann.

    Am morgen wachte ich auf der Kleine war mir sehr auf die Pelle gerückt, er umarmte mich fast.
    Ich genoss die ruhigen Momente und die nähe meines Sohnes.
    Spätestens in einer halben Stunde würde es wieder ab gehen, denn es gab immer was zu entdecken und zu erzählen und zu fragen für einen sechs Jährigen.

    Kaum die Augen auf und schon kammen die ersten fragen, was machen wir heute, darf ich bei Ben Früstücken.
    Klar durfte er, für uns gab es Tee und Kaffee, der gute alte Benzinkocher war und ist spitze.

    Was machen wir eigentlich heute, im Forum hatte einer die Idee schwimmen zu gehen während der Reis und keine Ruinnen oder Burgen zu besichtigen.
    Was bot sich da mehr an als die Meraner Therme.

    Erst noch ein wenig die Stadt besichtigen und frühstücken und dann in die Therme.
    Uns war klar das mein Sohn als erstes fragen würde ob Ben denn auch mit dürfte.
    Klar durfte er.

    Die Therme ist wirklich klasse, tolle Liegewiese, Natur belassen mit vielen Bäumen und vielen Becken und Sauna, da war für jeden etwas dabei.

    Meine Frau ging in die Sauna und ich mit den beiden Kindern auf Entdeckungstour.
    Toll so zwei kleine Burschen dabei zu haben, in beiden steckte eine Menge Pfeffer und ich musste so manch mal meine Finger erheben und wenn es ganz doll wurde auch die Stimme.
    Zwei Kindern wären eigentlich auch nicht schlecht, fragte ich mich, es machte Spaß mit den beiden und die Jungs hatten sichtlich Spaß mit einander.
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  10. Registriert seit
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    #10
    Meran,
    zurück zum Zelt, Essen na klar bei Ben.
    Nudeln mit Tomatens.
    Konnte man sehen.


    Duschen, reden, lachen, Fußball spielen, Zeit,herlicher Sommerabend.

    Wir lernten noch ein paar Menschen die mit dem Wohnmobil unterwes waren kennen, viele davon selbst Motorradfahrer.
    Wie immer völig locker, schöne Gespräche, völlig ungezwungen.
    Um 23.00Uhr sind wir drei dann noch mal über den Campingplatz gelaufen, klar die Taschenlampe musste ja noch ausprobiert werden.

    Ab ins Zelt und in den Schlafsack.
    Wie schon geschrieben, der Kleine lag noch nicht ganz, da fiel er in seinen berühmten Koma-Schlaf.

    Es dauerte nicht lang und schon fing es an zu Grummeln und zu Donnern.
    Mit einem Schlag war es Taghell.
    Es knallte und der regen peitschte gegen unser Zelt.
    Wow, bei einem Donnerschlag stand ich senkrecht im Zelt.
    Ich fing schon an die Eisenteile im Zelt zu zählen.
    Wohl war mir nicht gerade dabei.
    Hatte ich irgendwo schon mal gelesen das jemand im Zelt vom Blitz getroffen wurde!?
    Nein.
    Also das beste hoffen.
    Ab pro pro hoffen, hoffentlich blieb das Zelt dicht.
    Regenwasser im Zelt wäre jetzt nicht sehr schön!!!

    Aber das erstaunlichste war, unser Sohn schlief als ob nichts sei, kein Regen, kein Donner, einfach Augen zu und schlafen.

    Das Zelt blieb dicht, Gott sei dank.
    Am morgen war der Spuk vorbei, als ob nichts gewesen wäre, die Sonne schien, nur die Motorräder waren noch etwas nass.

    Und unsere Kleiner, na gut geschlafen, war was, nein, nein!!!


    Für uns hies es jetzt auf nach Bozen.

    Unser kleiner Mann ging zu Ben Frühstücken und wir bauten ganz in Ruhe unser Zelt ab verpackten alles und dann war es sehr schwierig unseren Sohn von seinem Freund zu trennen.
    Nach ein paar Fotos und Adressen austausch konnte es dann los gehen.

    Toll wieder Unterwegs zu sein.

    Die beiden Motorräder liefen prima und die Aussicht, einfach toll.

    - - - Aktualisiert - - -

    Bozen,
    es waren nicht viele Kilometer.
    Der Mendelpass war das Ende unserer kleinen Tour.
    In den Bergen war es super, perfektes Reiswetter.
    Im Tal war es schon verdammt warm.
    Der Kleine durfte im Beiwagen mit Sanddahlen sitzten und die jacke ausziehen und wir hatten Gott sei dank in Jacke und Hose Belüftungen die mit Reisverschlüssen zu öffnen waren.
    Es war dadurch gut aus zu halten.
    In nicht mal drei Stunden hatten wir unser Hotel, eine Empfelung aus dem Tourenfahrer gefunden und genossen den Haus eigenen Whirlpool.
    Klasse, vor allen meine Frau war schwer begeistert, so sollte Urlaub sein.
    Dem ist nichts hin zu zu fügen.

    Wir beide spielten Uno und hatten unseren Spaß.

    Abends schnell im Hotel essen und dann einfach spazieren gehen und alles ansehen und einfach Zeit haben, kein Telefon, keine Arbeit, keine Hecktik.
    Herrlich.

    Unserem Kleinen wurde es dann aber bald zu Romantisch und da es immer was zu entdecken gab, würde kurzer hand eine Böschung runter geklettert un dann standen wir am Fluß und es hieß wer kann weiter werfen.
    Selbstbewustsein hat der Kleine ja!!!
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