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ein ganz anderes Abenteuer

Erstellt von Boxer Wolle, 18.07.2013, 18:09 Uhr · 30 Antworten · 5.958 Aufrufe

  1. Ami
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    #11
    Toll, bei deinem Bericht spürt man, dass Motorrad und Familie kein Widerspruch ist!
    Es gibt einfach nichts schöneres, als eine funktionierende Familie!
    Wünsche euch noch eine lange, schöne, aber vorallem gemeinsame Zeit!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #12
    Bozen,
    zurück im Hotel.
    Unser Kleiner war zum ersten mal nun gar nicht mehr zufrieden.
    Bisher hatte unser Kleiner immer zwischen uns geschlafen, da konnte es schon mal passieren das er morgens auf meinem Bauch lag oder wir Nachts mal einen kleinen Arm ab bekammen oder einen kleinen Tritt.
    Auf gut Deutsch: er hat super geschlaen, wir nicht so.
    Ich habe die Nähe unglaublich genossen, jede Minute mit Ihm, seine Fragen über Land und Leute während des Gespann fahrens über Sprechfunk.
    Oder beim Essen, Spazieren gehen, nie war der Mund geschlossen vom Junior, es gab immer fragen über fragen.
    Sei es warum den bei dem LKW die hintere Achse hoch gedreht ist oder nicht, warum Steine den zerbrechen, obwohl sie doch so stabil sind.
    Wer Kinder hat der weiß was ich meine.

    Jetzt ging es auf jeden Fall darum, er hatte jetzt sein eigenes Bett und wir unser.
    Und das war in seinen Augen total ungerecht.
    Er musste alleine schlafen und wir durften im großen Bett schlafen.
    Sein Lösungvorschlag, Mama oder Papa schlaffen alleine und er halt mit Mama oder Papa.
    Ja ne is klar.

    Es dauerte zwar ein wenig aber irgendwann akzeptierte er unsere Aussage, da es am über nächsten Abend in Sölden, so hoffte ich ja alles wie gehabt sein würde.

    Erst dann konnten wir die Augen zu machen.
    Sellten bin ich im Urlaub so früh ins Bett gegangen, selten habe ich im Hotel so wenig Fern gesehen, selten war ich so erholt!!


    Nach einem guten Frühstück sollte es mit den Motorrädern nach Bozen gehen, es war schon sehr warm und so sah meine Schutzkleidung aus Helm und Handschuhen aus, meine Frau hatte sich zusätzlich noch die Motorradstiefel angezogen.
    Es sollte warm werden und beim Seilbahn fahren und Stadtbummel stören die Motorradklamotten einfach.

    Das war unserem Kleinen gar nicht recht, verzweifelt versuchte er uns davon zu überzeugen das es zu Gefährlich sei.
    Klar aus seinen Augen richtig, wir hatten ja selber immer gepredigt, niemals ohne Motorradsachen fahren.
    So schnell holen einen seine eigenen Worte wieder ein.
    Gut also Motorradjacke war der Kompromis.

    Irgendwie Stolz war ich schon auf meinen Sohn, wie er sich für seine Meinung einsetzt, scheint doch nicht alles umsonst gewesen sein was der vater so erzählt.

    Nun aber los,
    Bozen die unbekannte Größe, meine Frau war schon ein wenig Ängstlich, Autobahn fahren und in einer großen Stadt, das waren nicht Ihr Ding.
    Aber da ich vorfuhr und die breite des Gespann ihr die nötigen Spielraum gab um in der Stadt zurecht zu kommen.
    Die Seilbahn war schnell gefunden, das Patken wiederrum nicht so einfach und schon gings los.
    Unser Junior war so aufgeregt und es sprudelten die fragen nur so aus seinem Mund.

    Tolle Aussicht und wunder schönes Wetter.
    Seilbahn fahren hatte ich auch schon lange nicht mehr gemacht, die Aussicht war grandios und die strahlenden Augen meines Sohnes waren es alle male Wert.
    Klar würde ich manchmal lieber auf dem Motorrad sitzten und ein paar Pässe hoch jagen, aber es war ein Familienurlaub und da sollte für alle was dabei sein.

    In Oberbozen angekommen, war ich erstaunt wie schön das kleine Dorf war.
    Wir schlenderten ein wenig durchs Dorf und fühlten uns richtig wohl.
    Wir entdeckten eine Elvis Ausstellung, richtig gut gemacht.
    Selbst Elvis Auto hatte man die kleinen Pässe hoch gebracht, ganz zu schweigen von seinen Gitarren und Kleidung.
    Die Texte über Konzerte und Erfolge, Familie waren hoch Interessant, die Zeit verging wie im Flüge.
    Unser Kleiner war faziniert von den Gitarren, einige sahen schon ganz schön wild aus.

    Wir mußten zurück da wir uns ja noch nach Bozen an schauen wollten.

    Auch die Rückfahrt war wieder ein Highlight.
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  3. Registriert seit
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    #13
    Ein schöner Bericht, das macht die Vorfreude noch grösser.

    Ich gehe nächste Woche mit meiner Tochter (9) auf ihre erste grössere Motorradtour.

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    #14
    Hi alle Zusammen,
    danke für die Antworten.
    Kann nur bestätigen das es eine tolle Erfahrung und ein toller Urlaub war.
    Klar war es alles nicht einfach und ein große Herausforderung alles zu Organisieren.

    Oft war ich ohne meine Familie unterwegs, dann gab es irgend wo am Motorradtreff einen Kaffee und ich wollte es nicht war haben, ich hatte endlich mal Zeit und meine Familie konnte nicht mit fahren.
    da musste eine Lösung her!!
    Da kam mir das Gespann fahren in den Sinn.
    Es war die Ideal Lösung, Familie und Motorrad fahren.
    Das fahren mit Freunden ist weniger geworden, aber jetzt will der Kleine noch mit fahren und möchte Zeit mit mir verbringen, irgend wann wird der Junior seinen eigenen Weg.
    Bis dahin genießen wir Drei das fahren mit unseren Motorrädern, ob nun zum Badsee oder zum Eis essen oder wie ich hoffe bald nach Island.

    Wünsche allen schöne Touren mit der Familie!!

    Jens viel Spass mit Deiner Tochter, schreib mal wie es war!!!

    Viele Grüsse,
    Wolle

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    #15
    Hallo Wolle,

    gibt es eine Fortsetzung oder war es das schon??? Habe mit Interesse und großem Schmunzeln Deinen Bericht gelesen! Toll geschrieben, die Eindrücke und Erlebnisse kommen sehr gut "rüber". Warte jetzt auf mehr
    Schönes Wochenende

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    #16
    Hi Zusammen,
    Klar geht es weiter!!!
    Heute ist der Garten dran und morgen schwimmen.
    :-)

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    #17
    Bozen,
    nun sollt es etwas für meine Liebste geben, shoppen in Bozen, was will man mehr und dazu noch Sommerschlussverkauf.
    Da schlug nun das Herz meiner Frau schon etwas höher.
    Ich gab Ihr nur einen Tipp mit auf den Weg, denke bitte daran wir haben nicht soviel Platz auf dem Gespann und dem Motorrad.
    Ein leichtes zwinckern, Sommerkleidchen brauchen keinen Platz!!!
    Wir beiden Männer (Original Ton eines sechs Jährigen) gingen ein wenig Spazieren und schauten uns in den Buchhandlungen Bücher über, Traktoren, LKWs, Bergsteigen, halt alles was einen sechs Jährigen so Interessiert.
    Das schlendern durch die Modeläden hatte der junge Mann strickt abgelehnt.
    So blieb mir halt nichts anderes über als mit meinem Sohn ein wenig durch die Altstadt von Bozen zu schlendern und konnte so nicht mit in die Modeläden.
    Schade.
    Aber einer muss sich halt um den Kleinen kümmern.


    - - - Aktualisiert - - -

    Die Zeit verging im Fluge und da es wieder ein wunder schöner Sonnentag war hatten wir uns in einer Eisdiele verabredet und wir Männer waren na klar als erstes da.
    Gespannt oder auch ein wenig mit Sorge warteten wir beide auf die Ankunft meiner Frau, konnten wir alles mit kriegen was eingekauft wurde oder mussten wir anhand des großen Finanziellen Einkaufs meiner Frau den Urlaub jett absagen!?
    Ich erklärte meinem Sohn schon mal aus vorsicht, wenn Mama zuviel eingekauft hat, dann müßte er hier bleiben.
    Seine erste spontane Reaktion war die das es ungerecht wäre und Mama hier bleiben müßte.
    Nach ein paar Minuten, fing der Kleine an unruhig zu werden und druckste so rum.
    Was ist los kleiner Mann, forderte ich ihn auf aus zu sprechen was in beschäftigte.
    Papa können wir denn nicht das Zelt und die Stühle da lassen und Mama doch mit nehmen, denn die habe ich doch wohl ganz lieb.

    Eine kleiner Spruch aus Spaß beschäftigt so ein Kind doch ganz schön, gut ich als Erwachsener, auch wenn meine Frau das manchmal anzweifelt, hatte über meine Worte gar nicht nach gedacht.

    Mach Dir keine Sorgen mein Sohn, Mama nehmen wir auf jeden Fall mit und wenn wir dafür alles zurück lassen müssten, wer soll den sont für uns zu Hause kochen!?
    Mein Kleiner strahlte übers ganze Gesicht und ehrlich wie er nun mal ist meinte er noch, immer nur Nudeln essen wenn Du kochst geht ja auch nicht.
    Richtig, deshalb lassen wir die Mama auf keinen Fall hier.

    Und genau in dem Augenblick kommt meine Frau um die Ecke und fragt ganz erstaunt wen wir nicht hier lassen.
    Ich selber hätte über unser Gespräch ja lieber geschwiegen, war ja schließlich ein Männer Gespräch.
    Aber mein Sohn ist da mehr für die schonungslose Wahrheit.
    Gerade vor dem Satz mit dem Kochen hatte ich so meine Bedenken ob das die Urlaubstimmung nicht ein wenig dämpfen würde!?

    Aber meine Süße meinte ganz klar, niemals würde sie hier bleiben ohne Ihren Sohn würde sie nirgend wo hin fahren.
    Und ich, fragte ich mit meinen Unschuldigen braunen Augen!?
    Es kam was kommen mußte, Du brauchts mich ja nur zum kochen, kam der Spruch zurück, Gott sei Dank mit einem Augenzwinkern.

    Und wofür wird Papa gebraucht, fargte meine Frau unseren Sohn!?
    Zum Taschen targen nach einem Einkauf.
    Na klar, kleine Sünden bestrafft der Liebe Gott sofort!!!!

    Zum Abschluss besuchten wir noch die sehr schöne Kirche in Bozen und führen dann Gemütlich zum Hotel zurück und über legten was wir denn heue Abend wohl machen könnten.
    Am besten was mit Motorrad fahren warf ich in den Raum, Essen meinte der Junior, was schönes zum Ansehen meinte meine Frau.
    Das war gar nicht so einfach alles unter einen Hut zu bekommen.

    Wir hatten noch Zeit, wir genossen die warme Sonne am Pool, die beiden spielten Karten und ich studierte den Reisefüherer wie man die drei Sachen unter einen Hut bekommen könnte.

    Davon später mehr
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    #18
    sehr schön geschriebener Urlaubsbericht, ja macht sehr viel Spaß beim Lesen. Den Campingplatz mitten in Bozen kennen wir auch........

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    #19
    Bozen,
    so langsam ging unser Urlaub dem Ende zu.
    Morgen würden wir wenn alles klappt bis nach Sölden fahren und da Übernachten und dann ging es weiter nach Kempten.

    Aber das war morgen, heute stand noch eine kleine Herausvorderung an.

    Wir Drei hatten einen wunder schönen Nachmittag am Pool, ich konnte sogar ein paar Zeilen in meinem Buch lesen, Charlie Boormann auf die harte Tour.
    Manchmal denkt man ja so als Familienvater, man hat der das gut, 3 Monate um die Welt zockeln, das wärs.

    Aber wenn ich dann an die letzten Tage denke. das bedeutet mir das gemeinsam erlebte mit der Familie einfach mehr.
    Die Zeit und die Nähe zu meinem Sohn sind einfach unbezahlbar und ich hoffe das er sich später wenn er größer wird und sein Vater nur noch Peinlich ist, sich an unsere gemeinsamen Reisen erinnert.

    Für mich ist es wunder schön, dem Kleinen ein wenig zu zeigen wie man reisen kann ohne Flieger und Luxuxhotel, sondern das Land sieht, riecht wie das Land riecht das wir bereisen.
    Wetten würde ich das er diesen Urlaub länger in Erinnerung behält als denn letzten Urlaub den wir in der Türkei gemacht haben.
    (Badeurlaub auf Wunsch meiner Frau)

    Der Kompromis war dieser Urlaub und die nächsten Urlaube.
    5 Jahre Urlaub wie meine Frau sich das wünscht, Badeurlaub, ohne Murren und Nörgeln und dann 5 Jahre Urlaub wie ich mir das vorstellte.

    Klar hat so ein Sechsjähriger schon mehr Mitsprache recht als ein zwei Jähriger, aber Beiwagen und Zelten waren die Zauberwörter gewesen was ihn sofort zu stimmen lies.

    Es waren schöne Abende gewesen, mit dem Kleinen nach der Gute Nacht Geschichte im Bett zu liegen die Karte auf der Bettdecke und darüber zu reden wo man her fahren könnte.
    Was wir mit nehmen können.
    Seinen Rucksack für den Beiwagen aus zu suchen, wo er seine Bücher und Stofftiere drin verstauen konnte, diese Begeisterung hat selbst meine Frau mit gerissen, die eigentlich nicht so fürs Campen ist und seid der Geburt unseres Sohnes schon sehr Ängstlich fuhr.
    Klar war das im Kopf meiner Frau was ist wenn dem Kleinen etwas passierte.
    Was konnte man darauf Antworten, das man langsam fahren würde, voraus schauend, das man die Motorräder top wartet und in Schuß hält, nichts konnte sie berühigen.

    Ich stellte in den letzten Tagen fest wieviel Spaß wir zusammen hatten, meine Frau fuhr gut und fühlte sich sicher auf der kleinen BMW, auch die Reiseplanung mit Therme und Hotel mit Pool hatten dazu beigetragen das meine Frau den Urlaub in vollen Zügen genießen konnte.

    Und für den Kleinen war immer etwas dabei, wir machten viele Pausen wenn wir lange mit den Motorrädern fuhren, dann gab es immer was zu sehen oder etwas zum herauf klettern oder ich drückte dem Kleinen die Kamera in die Hand und er konnte einfach drauf los knipsen.

    Irgend wann wurde ich dann von unserem Kleinen aus meinen Gedanken gerissen.
    Papa was machen wir denn jetzt!?
    Essen, was sehen und Motorrad fahren hast Du versprochen!!!
    So ganz war die Aussage nicht richtig, ich hatte gesagt ich würde versuchen alles unter einen Hut zu bringen.
    Meine Aussage wurde infach ignoriert.
    Was machen wir denn jetzt!?
    Klar hatte ich als Vater und als Reiseleitung einen Plan.
    Unzählige Motorradtouren mit Freuden und meiner Frau hatten mich geprägt, obwohl diese Tour mit nichts zu vergleichen war.
    Sie war anders, Intensiver.

    Es sollte ein Picknick geben!!
    Es hatte sich gegen 18.00Uhr abgekühlt, soweit das es wieder Spaß machte Motorrad zu fahren.
    Also nichts wie in die Klamotten und dann noch ein wenig Gepäck für den Beiwagen damit mir nicht wieder das Rad vom Beiwagen so leicht hoch kam.

    Meine Beiden waren Begeistert, Picknick war gut, aber wohin.
    Tja liebe Familie, ein wenig Spannung musste erhalten bleiben.
    Zwei Wünsche wurden schon mal erfüllt!!!
    Motorrad fahren und essen!!!

    Wir fuhren mit dem Gespann und der kleinen BMW zu einem Laden und egal wo wir hin kammen überall wurden wir angesprochen, das ist ja toll, sogar den Kleinen dabei.
    Vor zwei Tagen auf der Hinfahrt kam ein anderer Motorradfahrer vom Nebentisch zu uns, wir machten gerade die berühmte Fanta und Kaffepause für meine beiden und meinte:
    Ihr seid ja Cool.
    Klar das unser Kleiner dadurch noch mal zwei Zetimeter größer wurde.

    Nur was einkaufen, wie auf unseren anderen Reisen, das beste aus dem machen was da war.
    Nur hier war alles da, anders wie in Albanien oder Afrika.
    Hier war alles da, das macht das aus wählen nicht leichter.

    Brot war gut, Käse eingeschweißt, auch gut, Wasser mehr brauchten wir beide nicht.
    Nur unser Junior, Brot und Wasser war gut, aber Käse nein Danke.
    Marmelade oder Nutella, ok aber ein ganzes Glas kaufen für ma. zwei Scheiben Brot.
    Das ging dann irgend wie auch nicht.
    Erstaunlich auf welche Lösungen so ein sechs Jähriger kommt damit er keinen Käse essen muss.
    Es gab ja noch die Überraschungseier, wer kennt die nicht, innen drin ein Spielzeug zum zusammen bauen außen Schkolade.
    Ok, kleiner Mann, weder die Schokolad noch das Spielzeug können wir aufs Brot schmieren.
    Da baute sich der Junior vor mir auf, ich wollte schon los lachen so lustig sa das aus, aber ich merkte ihm war es sehr ernst uns da war lachen fehl am Platze.
    Papa, man merkt das Du schon lange kein Kind mehr bist!!!
    Warum nicht, fragte ich!?
    Es gibt das neue Überraschungsei, da ist auf der einen Seite ein Spielzeug und auf der anderen Seite ist Schokolade die man aus löffeln kann.
    Bravo Sohn, klasse Lösung, also bitte zwei Schokoeier in den Einkauskorb.

    Bezahlt und schon ging es lso, Besteck und Teller hatten wir, was zu essen auch, hoffentlich enttäuschte meine Sehenswürdigkeit nicht!!!

    Es sollte zum Karasee gehen westlich der Dolomiten ca. 25km von Bozen entfernt.

    Die Strecke war klasse, wunder schöne Kurven, keine kehren sondern schön geschwungen und auch einigermassen zugig zu fahren.
    Mein Sohn und ich fuhren vor und hatten sichtlich Spaß, mein Sohn machte den Flieger, beide Arme aus strecken und die Arme sind dann die Tragflächen und ich ließ die Kuh rennen, war das ein Spaß, irgendwann merkte ich das meine Frau nicht mehr im Rückspiegel zu sehen war.
    Verdammt, hoffentlich ist sie nicht gestürtz, hatten wir soviel Gas gegeben und sie ist bei dem Versuch dran zu bleiben ab geflogen.
    Ruhig bleiben, ist immer das beste, mein Herz klopfte schon etwas heftig.
    Das sollte mein Sohn nicht sehen, wie seine Mutter blutig auf der Straße lag!!!

    Umdrehen, nicht so einfach mit einem Gespann und währeni ch noch versuchte das Gespann um zu drehen hörte ich den Einzylindermotor der BMW.
    Man was war ich froh, erleichtert, ich ginste von einem Ohr zum anderen und meine Frau auch!?
    Sie hatte sich Zeit gelassen und hatte sich beim fahren die Berge und Blumen angeschaut.
    Gut, ruhig bleiben, aber recht hatte sie, ja, nur vorher sagen wäre schön gewesen.
    Wir vereinbarten das sie ihr Tempo fuhr und wir unser und wenn ich abbiege wollte sollte ich warten bis sie in Sichtweite kommt und Zeichen geben.
    Klar, so hatten wir das immer schon gemacht.
    Also weiter, wir pflegten unseren schnelleren Still und meine Frau lies es ruhig angehen so hatten alle drei Spaß!!

    Leider ging die Fahrt viel zu schnell vorbei und ich hielt an einem Parkplatz ober halb des Sees und ich konnte mir vorstellen das es meiner Süßen hier gefiel.
    Kaum war sie angekommen und hatte den Helm ab genommen und schon sagte sie, ach ist das schön hier, schaumal sogar Bänke wo wir uns zum Picknick hin setzten können.
    Nun war ich zwei Zetimeter gewachsen, alles richtig gemacht!!!
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  10. Registriert seit
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    #20
    Bozen, Karasee,
    das Essen war zwar recht einfach, aber bei der Aussicht war es ein Festmahl.
    Unser Kleiner hatte Spaß an seinem Süßkram auf dem Brot und wir beide genossen unseren Käse.

    Das Essen dauert für den Kleinen nicht lange, klar, dafür gab es zuviel zu entdecken.

    Kaum war der letzte bissen verschlungen schon ging es auf Entdekecker Tour.

    Wir beide konnten den Kleinen von weiten sehen wir er alles Fotografierte und sich mit Bäumen, Ästen, Blumen und allem Möglichen beschäftigte.
    Pasieren konnte nichts, der See war umzäunt mit Holz, der Kleine konnte schwimmen und er war in Sichtweite.

    So blieb uns, erstaunlicherweise wieder Zeit für ein Gespräch, soviel Zeit alleine zusammen hatten wir nicht einmal in der Türkei gehabt.
    Wir waren selber erstaunt über die Möglichkeit uns in Ruhe zu unterhalten.

    Ich breitete die Karte aus und gab für morgen das Ziel aus, Sölden, ja in Sölden wollten wir schlafen, im Hause Herta, dort waren wir schon ein paar mal gewesen, als wir noch alleine unterwegs waren.

    Nach einer weile tauchte auch der Junior wieder auf und meinte es wäre doch super wenn wir um denn See spazieren gehen würden.
    Spazieren gehen, ich traute meinen Ohren nicht, unser Sohn spazieren gehen.
    Ich schaute in an als ob ich prüfen wollte ob er vielleicht Fieber hätte.
    Er meinte nur, was ist, ich bin ja schließlich schon groß, da muss man halt was mit der Familie machen.
    Gut wenn Du das sagst.

    Der Gang um den See, war toll, das Glasklare Wasser, die Berge und die Ruhe, weil wir so langsam die einzigsten am See waren, es war ja auch schon spät.
    Als wir den Gang um den See beendet hatten wurde es schon dunkel und es sah nach Regen aus.
    Hoffentlich würde es trocken bleiben.

    Also nichts wie zum Hotel, es war noch warm genug, aber Regen brauchten wir jetzt nicht wirklich.

    Es dauerte nicht lang und unser Kleiner kippte nach vorne, trotz der schönen Kurven und der zackigen fahrt war unser kleiner Mann eingeschlafen.
    Wenn man jetzt mit dem Gespann in die Kurve ging, schlug unser Junior mit dem Helm links und rechts gegen das Windschild, außerdem war der Nacken schon ganz schön überstreckt und das mit dem schweren Helm auf dem Kopf.
    Ich hatte von Herbert Schwarz dem Boss von TT den Tip bekommen eine Crossbrillen Band am Gespann fest zu machen, bzw. am Überrollbügel und diesen dann wenn der Kleine schläft mit Klettverschluss am Helm fest zu machen.
    Diese Technik war einfach nur genial, schwups den Kleinen festgemacht und er wurde leicht nach hinten in den Sitz gezogen, das schwenken nach links und rechts war damit auch vorbei.
    Immer wieder hatte ich den Kleinen gefragt ob es ihm danach im Nacken oder sonst wo weh tat, was er jedes mal verneinte.

    Ich lies es na klar jetzt ruhiger angehen, fuhr langsam und vorsichtig um den Kleinen so wenig wie Möglich durch zu schütteln.
    Klar hat das jetzt wenig mit Motorrad fahren zu tun, aber wenn man seinen eigenen Sohn sieht wie friedlich er im Beiwagen schläft dann schaut zufrieden zu ihm herunter und geniest es das es dem Nachwuchs gut geht und er bei diesem kleinen Abenteuer dabei ist.

    Selbstverständlich liesen wir die wenigen Autos und Motorradfahrer sofort vorbei, mit Handzeichen winkten wir die Fahrer an uns vorbei.
    Dies haben wir auch auf den Alpenpässen so gemacht, zum einen wollten wir kein Risiko eingehen und wir wollten auch kein Hinderniss darstellen und denn anderen den Spaß verderben.

    Es regnete nur kurz und so richtig sind wir dabei nicht nass geworden weil wir zwei relativ lange Tunnel durch fahren mussten, im tal war es dann wieder so warm das die Feuchtigkeit sogar sehr angenehm war die ducrh den Regen entstanden war, zb. durch nasse Motorradjacken.

    Am Hotel angekommen, viel es mir sehr schwer den Kleinen wach zu machen, gerne trug ich ihn auf unser Zimmer, aber es nütze nichts, Zähne putzen musste sein, gleichmütig nahm er das hin und putzte mehr schlecht wie recht die Zähne, normaler weise würden wir hier dann schon meckern und ihm klar machen das es wichtig ist die Zähne vernünftig zu putzen, aber wenn einen die Augen so müde anschauen dann muss man auch mal fünfe gerade sein lassen.

    Hatten wir am See nicht noch nach dem Spaziergang, wenn die Müdigkeit kommt und die Power nach lässt so schöne gemeinsame Momente erlebt!!

    Siehe Foto:
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