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Enduro Wandern in Rumänien

Erstellt von Boxer Wolle, 13.11.2014, 12:46 Uhr · 26 Antworten · 5.710 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard wieter gehts / immer noch Tag ein!!!

    #11
    Hallo Zusammen,
    weiter geht's, Urlaub zwischen durch muss einfach sein!!

    Wir waren wunder schöne Strecken gefahren, Kilometerweit ohne Asphalt zu berühren, wir hatten mitten auf einem großen Hügel unsere Nudeln gegessen und wir waren etwas platt, klar hieß es für uns jetzt zurück zur Pension.
    Das war neu für uns, normaler weise hatten wir unser Zeug dabei, Zelt, essen und trinken, hier und jetzt wollten wir mal was neues aus probieren, sprich wir wollten Abends duschen und gemütlich esse.

    Ich war was das betrifft ein wenig hin und her gerissen, ich mag es abends vorm Zelt meine Nudel zu kochen in Motorradklamotten und danach mit einem Schnäpschen (diesmal wäre es Rakki gewesen) den Sternenhimmel zu genießen.
    Anderseits hatten wir nur 7 Tage, sprich Freitags noch arbeiten und Samstags 20 Stunden fahren im Transporter und 7 Tage später am Samstagmittag zurück bis Sonntags und Montag hieß es wieder arbeiten.

    Leider war es diesmal nicht anders zu machen, irgendwie wurde in zunehmenden Alter die Zeit für eine Motorradtour immer kürzer.
    Man durfte bei keiner Sommereinführungsfeier der Schule bzw. beim Nachbarschaftsfeier fehlen.
    Leider konnte ich nicht mehr so leben wie vor 30 Jahren, da wäre mir so eine Feier am Arsch vorbei gegangen.
    Aber was will man machen, es kommen dann immer die fragen, willst Du das Dein Sohn ohne Vater zur Feier geht, die haben da auch ein Spiel vorbereitet.
    Klar begleitet einen dann schon das schlechte Gewissen.
    Schließlich war ich ja immer schon ein Rabenvater gewesen der trotz des hohem Alters von 48 immer noch diese Flausen im Kopf hatte wie Motorrad fahren.
    Was sollte man zu solchen Kommentaren auch schon sagen!?

    Egal, wir waren hier, ich stellet aber wieder fest, diese Zeit auf dem Motorrad hatte ich absolut genossen und ich hatte mal wieder Zeit einfach nach zu denken und das hatte ich zwischen arbeiten, mit dem Sohn spielen und meiner Frau zu zu hören eher selten.

    Wir fuhren jetzt auf der Strasse, so mit 90 oder auch mal nur 80 hinter einem LKW, wir hatten es nicht eilig und ich hatte wie oben schon geschrieben Zeit über viele Dinge nach zu denken, schön, Zeit zu haben.

    Ich kann nicht mehr sagen wer auf die Idee gekommen ist zu versuchen durch den Fluss zu kommen, war auch egal, aber das wir es versuchen wollten war uns klar.
    So eine Chance durfte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

    Es schien legal zu sein weil dort immer wieder LKWs beladen wurden mit Kies von Radladern, das war doch mal was.

    Irgend wie hatten wir wohl unsere Vorsicht abgelegt, bis hierher war es ein Traumtour gewesen und selbst in kritischen Situationen wie das fast versenken der G 650 am frühen morgen hatten wir anscheinend vergessen.
    Warum, ich weiß es nicht, Freude, Hochstimmung, egal, auf jeden Fall war ich jetzt als erster dran, da Otti heute morgen es als erster versucht hatte.
    Verrückt eigentlich, klar wussten wir es besser, erst einmal schauen wie tief und dann langsam rein fahren und mit etwas Power dadurch.
    Umfallen wäre nicht so gut, wenn der Motor Wasser zieht ist er zu 90 % hin, Pleul oder und Ventile krumm.
    Klar wussten wir das alles, aber!!!

    Diesmal fuhr ich ohne groß zu überlegen zügig die kleine Böschung runter und ab ins Wasser, es dauerte nicht lang und meine Augen wurden ganz groß unterm Helm.
    Ach Du scheiße, das ist aber verdammt tief, so große Räder hat so ein LKW doch auch nicht, scheiße hat der wohl.
    Gott sei dank ging ich vom Gas und zog die Handbremse, fand Halt unter den Stiefeln und konnte nur noch um Hilfe rufen.
    Jetzt war es Otti der sich kaputt lachte, komisch mir war nicht zum lachen.
    Motorrad aus stellen und erst mal nach denken, was kann man machen.
    Hätte ich mal vorher nach gedacht.
    Klar, tausend mal schon gemacht und irgend wann geht es schief.

    Wie war das noch in Island, hochbeinige Enduro unterm Arsch, abgestellt vorm Fluss, Anglerhose an mit integrierten Gummistiefeln, musste sein, man weis ja nie.
    Mitten im Fluss höre ich ein Motorrad, ein Chopper, wollte gerade los lachen und der Bursche fährt mit seiner Chopper so durch den Fluss und ich stehe da wie ein Idiot in meiner Gummihose im Wasser.

    Wie man es macht ist es verkehrt.

    Nach kurzer Pause war klar, es gibt nur einen Weg aus diesem Dilemma.
    Zurück nur zurück, am besten ohne um zu fallen.
    Klar das Otti Protestierte, nasse Füße würde er bekommen, müde wäre er und überhaupt würde er mich gar nicht so gut kennen.
    Klar Otti, seh zu das Du ins Wasser kommst!!!

    Auf Otti konnte ich mich verlassen, mit vereinten Kräften zogen wir die G650 mit Ihren 156 Kilo zurück ins seichtere Wasser, um drehen klappte ganz gut.
    Auch wenn uns hier niemand gekannt hätte, ich war froh das uns niemand gesehen hatte.

    p1030986.jpg Da hatten wir noch Spaß!!

    p1030987.jpg Da war ich nur noch froh das ich wieder aus dem Wasser heraus kam, leider auf der selben Seite

    Danach hieß es für uns ab zur Pension und wenn auch noch so viele schöne kleine Flüsse uns anschauten, für heute war es genug gewesen!!

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    Standard

    #12
    Sehr schön geschrieben, vielen Dank.
    Muß jetzt nur aufpassen das ich die Fortsetzung nicht verpasse.

    Schönen Gruß
    Friedhelm

    Ja, Ja das Knie, fühle mit Dir.

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    Standard

    #13
    Danke Friedhelm!!!

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    Standard zweiter Tag

    #14
    Nach einer schönen warmen Dusche und leckeren Nudeln, gekocht auf einem Gasherd im stehen, ja das hatte auch schon was, saßen wir beide draußen auf Holzbänken, genossen die Zeit und Ruhe.
    Rakki mit Eis und Cola als Schlummertrunk und wie immer quatschten wir beide unsere zukünftigen Ziele.
    Nur diesmal war alles anders.

    Otti sprach über Rennradtouren und Mountainbike fahren und ich!?
    Ich wollte nichts anderes als mit dem Motorrad los, durch Felder und Hügel, kochen, reden, lachen.
    Es gab für mich noch hunderte Ziele, leider ließen sich diese aus vielen Gründen nur zu Zweit fahren alles andere wäre zu gefährlich.

    Und zum 5 mal Erzbergrodeo hatte ich keine Lust mehr zu, in Rumänien gab es soviel zu sehen, da würden 7 Tage nicht für reichen.
    Ein wenig Wehmut kam bei mir auf und trotz dem war da kein Stress zwischen uns, ich konnte seine Argument zu gut verstehen und für mich hieß es nun einen Reisepartner finden.
    Otti war für mich vor Jahren auch nur ein Reisepartner, mit dem Wort Freund gehe ich eher Vorsichtig um, aber nach all den Jahren waren wir wie ein altes Ehepaar, blindes Verständnis zischen uns beiden auf Reisen.
    Was wir an dem Abend noch nicht wussten das wir das blinde Verständnis morgen noch brauchen würden.

    Morgens hieß es für uns 07.30 Uhr Frühstück, sehr reichhaltig, mit selbst gebackenen Brot, wow da konnte man nicht meckern, ich habe ja erst gedacht das gibt es nur am ersten Tag.

    Um 09.00 Uhr saßen wir auf den Motorrädern, ab durchs Dorf, heute war klar, wir brauchten Geld für essen und Sprit.
    Wir wussten ja wo wir das Geld bekommen konnten, also legten wir unsere Tour so das wir irgendwann auf Sibu treffen würden.
    Kaum waren wir aus dem Dorf raus und uns schaute so ein schöner Fluss an, warum eigentlich nicht.
    Sollte man und kann man sich doch nicht entgehen lassen, außerdem sahen die Wege auf der anderen Seite viel schönes aus als auf unserer Seite!!


    Also kein Problem, wir hatten ja Erfahrung, Otti zuerst, ich war ja gestern und ich hinter her, ja das macht Spaß, besser konnte doch so ein Morgen gar nicht beginnen.

    Zwei drei Minuten später, merkte ich das mein Vorderrad so komisch flatterte, ich war nicht schnell und ich überlegte ob ich alle Schrauben nach gezogen hatte bei der Montage der neuen Reifen.
    Ich schaute kurz, Mist ein Platten.
    Angehalten, Otti fuhr vor, merkte das ich nicht mehr hinter ihm war, er dreht um, ich rief im zu, Du ein Platten, sein Kommentar war nur, aber nur unten.

    Und dann kam wieder dieses blinde Verständnis, er sein Werkzeug raus, ich meins, das Motorrad auf die Seite gelegt, Reifen mit Felge raus, schlauch raus, er flickt den Schlauch, ich fettete den Mantel schon mal ein.
    Ohne große Worte, so in 20 Minuten war das Ding geflickt.

    p69.jpg Macht immer wieder Spaß!!!

    p70.jpg Platten, da kann man nichts machen, das gehört wohl dazu

    p73.jpg klappt doch prima, nur wie bekommen wir die Hände wieder sauber!!

  5. Registriert seit
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    Standard weiter gehts

    #15
    Zweiter Tag:
    diesmal führte uns der Weg, bzw. die Route von den Freunden aus dem KTM Forum durch Rumänien, kleine Straßen, kleine Dörfer und an einem See vorbei.
    Wunderschön gelegen und auch die Dörfer waren einfach sehenswert, wir bekamen ein Bild von Rumänien.
    Ein kleines Bild, saubere kleine Dörfer, alle Menschen waren uns wohlgesonnen, wir machten Fotos, kauften uns Wasser sowie Plätzchen und wir kamen gar nicht mehr auf den Gedanken unsere Tankrucksäcke ab zu machen bzw. unsere Kamera raus zu nehmen wenn wir für ein paar Minuten nicht bei den Motorrädern waren.
    .Ich konnte nur danke sagen für diese Route, so schön hatte ich mir Rumänien nicht vorgestellt. p1040006.jpg Einfach mal Pause machen und genießen.


    Ich musste zugeben, so langsam zog es mich wieder in die Einsamkeit, die Route führte uns diesmal in die Bergwelt, weit ab von den schönen Wiesen und Hügel wo man so wunder schön weit schauen konnte, wo der leichte Wind durchs Gras fegt und die Halme von links nach rechts bewegt.

    Hier begleiteten uns Felsüberhänge, Schotter, Wasser und auch schon so manche fahrerische Herausforderung.
    Otti, das wusste ich, wollte gerne seine Kraft sparen schließlich wollte er die berühmte DN 7C / Die „Transfagarasan“ Straße

    mit dem Rennrad bezwingen, ich wüsste was meine Frau dazu sagen würde:
    Wers braucht!!

    Mich freute jeder Kilometer Schotter, Sand, Wiese, Hauptsache draußen und fahren.
    Hier wurde viel Holz geschlagen, nicht wie wir das in den letzten Tagen gesehen hatten, für den eigenen Bedarf, sondern für die Industrie oder was weis ich, schweres Gerät begegnete uns immer wieder, das hieß für uns auf den schönen schnellen Waldstraßen in jeder Kurve, Achtung da kann dann schon mal ein Trecker oder LKW stehen.
    Macht die Sache schon etwas spannend.

    Man muss sich das in etwas so vorstellen, stehend, mit Hand am Gas, zwar nicht Vollgas aber schon zügig um die Kurven, wechselnde Lichtverhältnisse, durch die Bäume und die da durch scheinende Sonne, in der kurve ein bisschen mit dem Gas spielen, ein wenig das durch drehen der reifen provozieren auf nassen Waldwegen, herrlich so ein 650 Kubikmeter Motor und dann steht mitten in der Kurve ein LKW der gerade Bäume auflädt.
    Wow, da weis man wie schön es ist richtig wach zu sein und gute Bremsen zu haben, wichtig ist auch das man auf so einem Boden vorne nicht zu viel bremst sonst rutsch einem das Vorderrad weg und wenn man hinten zu viel bremst dann kommt quer auf den LKW zu, da macht es also die Mischung.
    Vor allem sollte man aber noch schnell genug bremsen!!
    Es hat ungeheuerlich viel Spaß gemacht und jeder fuhr sein Tempo, Otti war na klar schneller wie ich, diesmal hatte ich keine Ausrede das ich nach schönen Ausblicken und Fotomotiven suchte, nein hier wollte ich die Geschwindigkeit, das fahren, den Motor, das fühlen wie das Rad hinten weg rutsch, reagieren wenn es zu quer kommt, einfach klasse.
    Ich musste einfach zu geben, Otti konnte es einfach besser.
    So ganz kann ich halt meinen Kopf nicht ausschalten, ich war hier um Motorrad zu fahren im Gelände und das war Motorrad fahren pur.
    Mehr brauchte ich nicht an diesem Tag.

    p1040019.jpg

    Klar so fahren machte unglaublich viel Spaß und mir war schnurz piepen egal ob ich nun schneller oder langsamer war, ich war total happy das ich hier überhaupt fahren konnte.
    Erstaunlicherweise, schmerzte weder mein Rücken noch mein Knie obwohl viele Menschen meinte ich sollte diese Art zu reisen lieber lassen.
    Gut das ich nicht auf andere gehört hatte, sondern auf meinen Bauch gehört hatte.

    Das fahren war Freude pur, man musste jedoch jede Sekunde auf passen was man da tat und so hatten wir einen Bärenhunger.
    Schnell war mitten im Wald eine kleine Sitzbank mit Tisch gefunden, samt frischer Wasserquelle wo eine Tasse stand damit man das Wasser direkt abschöpfen könnte.
    Wow, mehr brauchte ich nicht zum Reisen und genießen, hier war ich richtig!!!

    Auch hier waren die Aufgaben klar verteilt, ich kochte unsere Nudeln und Otti kümmerte sich um Tee und Kaffee, so konnte man es doch aushalten.
    Und zum Nachtisch gab es dann Plätzchen.
    Ab und zu kam mal ein Waldarbeiter vorbei, fühlte sein Flasche mit Wasser, Grüßte wie wir freundlich und ging wieder seiner Arbeit nach.
    Wir redeten über das hier, über das morgen, ich fühlte mich einfach frei ohne jeglichen Zwang und Druck den Otti und ich ja nun zu Hause reichlich kannten.

    p1040014.jpg Ein Tisch und eine Bank findet sich fast immer zum kochen und Pause machen!!

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    Standard zweiter Tag

    #16
    Irgend wann wollten wir weiter, im Moment konnten wir nur nach unserem Track fahren, so richtig Ahnung wie weit uns diese Straßen noch führen würden hatten wir nicht.
    Unsere Infos kamen ja wie schon geschrieben aus dem KTM Forum, leicht zu fahren und es sollte eine Menge Spaß machen.
    Bis hierher würde ich das alles stumpf unterschreiben, wir hatten eine Menge Spaß und fahrerisch war bis Dato nichts dabei gewesen was uns an die Grenze gebracht hatte, so konnte es gerne weiter gehen.

    Aber wie heißt es so schön man soll den Tag nicht vor den Abend loben.
    KTM Forum bedeutet ja gegen über BMW immer ein paar Kilos weniger auf den Rippen und was diese 40 -50 Kilos so ausmachen können stellten wir sehr schnell fest.

    Bis hierher war das einfach nur ein Spaß gewesen, jetzt fing der Weg an schmaler zu werden, später ging er über in einen Singeltrail, nicht das uns das keinen Spaß machen würde, bis hier her war das alles ok, weiter oben ging der schmale Weg dann über in Weichsand, breiten Rissen, wo man nur mit richtig Gas durch kam.
    Hier war meine Risikogrenze schon fast erreicht.
    Gas geben auf einem schmalen weg wo man kaum Platz hat für Lenker Bewegungen ohne das sich das Vorderrad direkt eingräbt bzw. in eine Spalte rutscht.

    Wir beiden kochten unter unserem Helm, man 156 Kg waren auf diesem Weg kein Spaß.
    Ich konnte an Ottis Gesicht sehen das dies hier nicht sein Ding war, eigentlich schon, aber wenn er morgen die 170Kilmeter mit brutalen Steigungen mit dem Rennrad schaffen wollte brauchte er seine Kraft für morgen.
    Und dies hier war eine verdammte Schinderei und kostete endlos Kraft.
    Komischerweise kam uns kein Gedanke darüber um zu drehen, eigentlich nie, hatte das etwas mit aufgeben zu tun!?

    Wenn ich so an meine Anfänge denke, das erste mal Hechlingen, BMW Offraoad Training und Türkei voll gepackt mit viel zu viel Gepäck im Gelände unterwegs und Straßenreifen.
    Und dann der Standardspruch, die Füße verlassen erst die Fußrasten wenn man absteigt.
    Was ein Quatsch.
    Hier brauchte man jedes Körperteil, ob Fuß, Hand oder sonst was um nicht auf die Fresse zu fliegen.

    Bis hier waren wir gekommen, so weit so gut, es war eine Quälerei aber mit unseren BMWs noch so gerade zu machen, es kann na klar auch an unserem können liegen, ich kann das gar nicht beurteilen, ich kann nur sagen, bei der Hitze und dem Gewicht waren wir bei diesem Weg an unsere Grenzen gekommen.

    Na klar sollte es nicht die letzte Herausforderung sein, wenn Du glaubst es geht nicht schlimmer, ja dann kommt es Knüppeldick.

    Hatten wir den Sand und die Risse bzw. Furchen auf dem schmalen Weg geschafft und auch die nassen großen Baumwurzeln ohne zu stürzen überstanden, tauchten nun Steine in Hand und Fußball Größen auf.
    Kies und ein paar Steine auf den Wegen das kannten wir, aber ein Singeltrail und dazu noch Steine so weit das Auge reicht.
    Ich überlegt kurz, um drehen, den ganzen Scheiß noch mal zurück!?
    Otti schaute schon rüber, ich wusste was er dachte, Mist, das wollte ich so nicht.
    Es gab für uns also ein Weg zurück mit viel Schweiß oder ein Weg hoch mit viel Schweiß.
    Nach kurzer Absprache zwischen uns beiden, wollten wir den Weg nach oben nehmen in der Hoffnung das diese Strecke kürzer war.

    Also, Singeltrail mit Steigung und Steinbrocken, hatte ich noch nie gefahren und auch noch nie Trainieren können.
    Ich konnte also sagen, man lernt nie aus.
    Otti fuhr vor, Arsch nach hinten auf die Sitzbank um das Vorderrad hoch zu bekommen und Gas, das war die Tehorie und bestimmt mit einer 100Kg KTM gut machbar, aber mit einer BMW ohne Anlauf.
    Zu schnell ging auch nicht, dann hebelte einen der nächste Stein aus.
    Stürzen auf Steine macht auch keinen Spaß.
    Hier waren Trial Qualitäten gefragt.
    Leider hatten wir weder Trialkentnisse noch Trialmotorräder.
    Und nach gefühlten drei Stunden Quälerei ging uns schwitzenderweise die Puste aus.
    So standen wir beide mitten in den Steinen und schauten uns an, ich hatte das Gefühl das Otti gleich platz, es war nicht seine Art, er ertrug alles immer mit einer Seelenruhe selbst meine Kochkünste.
    Aber sein Ehrgeiz die Strecke morgen mit dem Rennrad zu schaffen war sehr groß und hier verausgabten wir beide uns total.

    Was tun!?
    Wir beide brachten unsere Argumente auf den Tisch und unsere Lösungsvorschläge.
    Erst einmal mussten wir wissen wie es weiter geht da oben, wie lange geht der Weg weiter mit Steinen und was erwartet uns danach!?
    Ich machte Otti klar, das ich morgen früh im Bett bleiben würde wenn er sich aufs Rad schwingt und ich deshalb hier jetzt den Berg hoch latsche um zu sehen was dar los war.
    Er sollte die Füße hoch legen und viel Wasser trinken.
    Otti hatte aus Marokko noch was gut, dort hatte er mich aus einem Sand Feld heraus gebracht wo ich Konditional eingebrochen war.
    Also Jacke aus und rauf da, man das war ja schon mit Crossstiefeln eine Herausforderung da hoch zu kommen.
    Wie lange ich da hoch gekraxelt bin kann ich nicht sagen, mir lief der Schweiß in die Augen, meine Haare waren Klitsch nass und ich war platt.
    Und das schönste war, die Steine hörten und hörten nicht auf.
    Ich hatte keine Lust Fotos zu machen und mir war klar das ich nicht im Badeurlaub war, aber hier und jetzt war dieser Weg für mich erledigt.
    Stolz oder Tradition, wir drehen nicht um, Interessierten mich nicht mehr, zurück und das so schnell wie Möglich, kein Risiko für Otti.
    Ich werden neben seinem Motorrad laufen wenn er sich den Berg runter Quält damit er nicht stürzt und sich verletzt und seinen Traum morgen mit dem Rennrad nicht war machen kann.
    Den dafür waren wir hier unsere Träume war machen und nicht um uns total fertig zu machen.

    Also nichts wie runter zu Otti, meinen Plan erklärt, was Otti na klar auch nicht so einfach hin nehmen kann, Berufsbedingt kann ich und muss ich manchmal ganz klar Stellung beziehen und diesmal war es im hie rund jetzt nötig.
    Ein Argument überzeugte Otti, das man die Geschwindigkeit den Berg runter und der Masse des Motorrades nicht zu unterschätzen ist und ein Sturz auf diesen Steinen kann das Ende seiner Träume sowie das Ende unserer Reise sein.
    Ich würde Quasi aus eigenem Egoismus handeln wenn ich neben ihm her laufen würde und in stützen würde wenn es eng werden würde.
    Also gesagt getan, es war ein verdammt langer weg zurück, Gott sei dank, stürzte keiner von uns und wir heil unten an.
    Zwar ausgelaugt und fertig aber heil und Gesund.
    Wie heißte es so schön:
    Wir hatten soviel Urlaub wie wir ertragen konnten!!!

    Zumindest hatten wir unseren Humor nicht verloren!!!

    Leider gibt es von den schwierigsten Passagen keine Bilder, dafür hatten wir nicht die Zeit und den Kopf!!!

    p1040034.jpg Da machte das noch richtig Spaß!!

    p1010725.jpg Da wurde es schon spannender!!

    p1040037.jpg Nur noch Helm ab und Jacke aus!!

  7. Registriert seit
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    Standard

    #17
    Zitat Zitat von Boxer Wolle Beitrag anzeigen
    alle Menschen waren uns wohlgesonnen
    Sau cooler Reisebericht!
    Stimmt die Menschen dort sind super
    und teilweise auch bitter arm





    Das nur als kleine Ergänzung, weil in Deutschland
    so gerne über diese Menschen geschimpft wird.

    Sachmal ham wir uns getroffen bzw seit ihr das?

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    #18
    Hallo Ta-rider,
    danke für die Worte.
    Wir haben einen Teil, einen kleinen Teil von Rumänien gesehen und uns ist die Freundlichkeit und die Herzlichkeit aufgefallen, sowie das lachen der Menschen in Rumänien.

    Armut, Geld und Arbeitsplätze sind dort bestimmt ein Thema und ich möchte mich auch nicht davor verschließen, aber dies ist ein Reisebericht und ich möchte nichts anderes schreiben wie und was ich gesehen habe.
    Wir waren dann anscheinend in einer Gegend die sehr viel Glück hatte oder durch andere Umstände eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit erarbeitet hat, wir haben diese Bilder die Du da gepostet hast nicht gesehen.

    Kann mich so nicht erinnern das wir uns gesehen hatten.

    Warst Du mit in der Gruppe wo ich dem Rumänischen Motorradfahrer sein Reifen geflickt habe!?
    Viele Gr.
    Wolle

  9. Registriert seit
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    Standard Ende des zweiten Tages und den Berg rauf mit dem Rennrad

    #19
    Hallo,
    weiter geht's.

    Der Rest der fahrt ist schnell erklärt, Strasse und ab nach Hause, wunden lecken, bzw. Otti pflegen.
    Otti tat mir leid, wir waren heute bis zum äußerten gegangen was unsere Kraft anging.
    Gefährlich, nein, ich denke nicht.
    Deshalb liebe ich ja dieses fahren, langsam, anders war es ja nicht Möglich.
    Man kann sich bestimmt dabei einen Bänderriss holen, vielleicht auch einen Fingerbruch, wenn es ganz schlimm kommt einen Armbruch, aber man wird zumindest nicht von einem Autofahrer abgeschossen der halt mal nicht aufgepasst hat.
    Wir hatten den Tag gut überstanden bis auf ein paar Hautabschürfungen und einer kleinen Delle in unserem Ego!!



    Aber jetzt hieß es für mich, Otti Nudeln kochen und ihn ein wenig zu verwöhnen, er sollte den Abend genießen den morgen brauchte er seine Power.
    Ich kochte Nudeln und besorgte Eis und Joghurt als Nachtisch und freute mich für meinen Freund es so angenehm wie Möglich zu machen.
    Wir plauderten noch ein wenig über den bevorstehenden Tag und ich bot Ihm meine Hilfe an, was konnte ich tun damit er denn Berg herauf kam mit dem Rennrad.
    Mir war es wichtig das er sein Ziel erreichte, ich war froh als mir Otti sagte ich könnte für ihn seine Spezialmischung zu trinken mit nehmen dann bräuchte er nicht alles schleppen.
    Klar, kein Problem.
    Ich selber wollte mit Otti Frühstücken und Ihn auf die Reise schicken und dann mich ins Bett legen und einfach nur lesen, Musik hören und faulenzen.
    Man wann hatte ich das zuletzt getan.
    Ich glaube da war mein Sohn noch nicht geboren.
    Danach würde ich mich auf den weg machen und ein paar Fotos schießen auf den Weg Otti auf dem Rückweg zu treffen und ihm seine Getränke zu bringen.

    Mit diesem Plan gingen wir früh schlafen, müde genug waren wir alle male!!!

    Wie war das mit dem Plan!?
    Ach ja hatten wir auch so ausgemacht vor ein paar Stunden.
    Wie immer bei uns kam es wieder anders.
    Mittlerweile machte ich mir keine Gedanken mehr darüber, es kam nun mal immer anders als man denkt.
    Erst lief alles nach Plan, Frühstück, Otti geholfen, das er alles mit bekommt.
    Mut gemacht das er die Strecke packt.

    Dann habe ich mich gemütlich in mein Bett gelegt und habe mir mein Buch geschnappt,
    Reinhold Messner: Die rote Rakete am Nanga Parbat
    Wow, das ist ja mal eine ganz andere Liga was Abenteuer angeht und die eigenen Grenzen.
    Interessantes Buch, genau das richtige.
    Wann hatte ich das zum letzten mal gemacht, morgens nach dem Frühstück ins Bett und lesen, Jahre her.
    Lebensqualität, nennt man das glaube ich.

    Irgendwann packte ich meine Sachen ich glaube so um 10.30Uhr, diesmal wollte ich auch das Stativ mit nehmen um noch mal richtig schöne Bilder machen zu können.
    Bis hier her lief alles nach Plan.

    Rauf auf die 650 und wieder durchs Wasser, Brücke kann ja jeder.
    Eine schöne alte Fabrik, mit diesen tollen Rundfenstern wie man sie noch in den siebziger Jahren gebaut hat.
    Gusseiserne Konstruktion, heute unbezahlbar.

    Kaum hatte ich mein Stativ aufgebaut klingelte mein Handy.
    Scheiße dachte ich, Otti ruft an und hat eine gebrochene Felde oder einen gebrochenen Arm vom Sturz.
    Ne, er hat hier einen armen total unglücklichen Rumänen getroffen mit einem platten Reifen auf seiner Einzylinder Japaner Motorrad und keiner will ihm helfen.
    Otti wollte seinen Schlauch spenden der sollte auf den Reifen passen.
    Er selber müsste weiter, sonst würde er es nicht mehr schaffen.

    Also wieder zur Pension zurück und den Schlauch holen, wie gut das es Brücken gab, gerade hatte ich das noch anders im Kopf.
    Aber wenn Otti sagt da braucht einer Hilfe, dann war da was dran.
    Jetzt war es Zeit für uns etwas zurück zu geben was wir in diesem Land bekommen haben, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft!!!

    Ich jagte also die Transfasgasa rauf was das zeug hielt, die meisten machten Platz so das ich gut voran kam.
    Die meisten machten Platz, komisch nur die mit dem selben Nummernschild wie ich, die fuhren so das für mich kaum Platz blieb zum überholen.
    An mir flogen die schönsten Motive vorbei zum Fotografieren und was machte ich, ich jagte den Berg hoch um jemanden zu helfen.
    Ich hatte eine grobe Beschreibung von dem Parkplatz wo unser junger Freund sein sollte und siehe da, da stand er traurig und frierend auf dem Parkplatz.
    Wie war noch mal mein Plan gewesen!?

    Als erstes stürmt der Parkplatzwächter auf mich ein und wollte oder ich glaube besser gesagt er musste Geld kassieren weil ich ja da parkte.
    Ich versuchte mit etwas Englisch und Händen und Füssen das ich nur hier sei um den Reifen zu flicken von seinem Landsmann.
    Es gab ein großes Hallo.
    Ich wurde freundlich begrüßt und schon tauchte auch der Rumänische Biker auf.
    Wie schon geschrieben, frierend und auch ein wenig nieder geschlagen.
    Alle Motorradfahrer die er angesprochen hatte wollten nicht helfen.
    Er war erstaunt darüber das ich extra wegen Ihm gekommen sei um ihm zu helfen.
    Er hatte es meinem Freund nicht geglaubt das da jemand kommt.

    Ein Mann ein Wort, sagte ich ihm, die Verständigung war nicht einfach aber Lustig.
    Wenn ich was sagte und der Biker es nicht verstand, versuchte der Parkplatzwächter zu übersetzten und wenn das nicht klappte wurden die Aussteller gefragt.
    Man war da was los.
    Mir war klar, da klappt nicht in fünf Minuten.
    Also essen hilft immer!!!
    Also Wasser raus und Plätzchen.
    Ich erntete unglaubliche Blicke, hatte ich was verkehrt gemacht!?
    Der Biker und unser Dolmetscher der Parkplatzwächter wollten nicht glauben das ihnen da jemand was anbot.
    Für mich war klar, teilen, ich esse doch meine Plätzchen nicht alleine wenn andere Menschen um mich herum standen.
    Es dauerte ein wenig und wir wurden warm mit einander, die Plätzchen wurden herum gereicht und es war eine schöne Truppe geworden und unsere sehr junger Rumäne mit seinem Motorrad wartete schon seid Stunden auf Hilfe.
    Keiner wollte ihm helfen und die helfen wollten konnten nicht das sie nicht wussten wie.

    Jetzt hieß erst mal Gepäck abnehmen von dem Motorrad, damit uns das Motorrad nicht umkippt wenn wir den Reifen ab montieren.
    Die Verständigung bzw. die Übersetzung klappte Prima, wenn ich oder unser Biker es nicht verstand, fand sich immer einer der wusste was gemeint war.
    Reifen ab, mein Werkzeug brachte mir viel lobende Worte ein, toll und viel Schulter klopfen.

    Ich muss gestehen, der Reifen war total fertig, jeder Polizist und auch der TÜV hätten dieses Motorrad mit den Reifen sofort aus dem Verkehr gezogen.
    Aber das ging mich nichts an, andere Länder, andere Sitten und andere finanzielle Möglichkeiten.
    Wir kamen gut voran mit unserer Arbeit, ich selber übernahm nun die alleinige Arbeit den die einzelnen Worte wie Abzieher bzw. Montier - Eisen vielen mir nicht auf Englisch ein oder besser gesagt ich kannte sie nicht einmal.
    Reifen eine Seite abgezogen, Schlauch raus und wie zu erwarten total zerstört.
    Otti hatte recht gehabt, nimm meinen Schlauch mit den wirst Du brauchen.
    Den Mantel auf Nägel und Dornen untersucht nichts zu finden.
    Also neuen Schlauch raus, kleinen Kompressor raus, die Augen der Beiden, das war der Hammer.
    Die Begeisterung über den kleinen Kompressor war riesig.
    Für uns etwas Alltägliches aber für zwei junge Männer in Rumänien eine echte Seltenheit oder Neuheit ich wusste es nicht.
    Schlauch leicht aufgepumpt, Schlauch in den Reifen gelegt und dann mit dem Ventil langsam eingeführt.
    Reifenkannte schön eingefettet und dann mit vereinten Kräften den Reifen auf die Felge gezogen, die Arbeit war wesentlich leichter mit 4 weiteren helfenden Händen.

    Rad montiert und dann noch eine Runde Plätzchen für alle und strahlende Gesichter.
    Mehr brauchte ich nicht, ich wahr mit mir und der Welt zufrieden.

    Der Biker deutete an das er bezahlen wolle.
    Ohne mit Otti Rücksprache zu halten schenkte ich ihm den Schlauch, die strahlenden Augen von vorhin wurden noch leuchtender.
    (Otti hat nachher nur gesagt, gut gemacht alter Freund)
    Was soll ich sagen, nie waren 25,00Euro und ein wenig Arbeit so gut Investiert worden.
    ich glaube unser Biker und einige andere haben jetzt vielleicht ein anderes Bild von uns als vorher.

    Ich verabschiedet mich, den eins stand für mich fest, ich wollte zurück fahren an den Anfang und dann gemütlich den Berg hoch fahren.

    Eine Frage beschäftigte mich allerdings, wie ging es Otti, war er noch fit genug für die Strecke oder hatte er gestern zu viel Kraft gelassen.

    p1040067.jpg Bei der Arbeit, Rumänischer Biker!!

    p1040068.jpg Es geht voran!!

    p1040069.jpg Kleines Teil , große Wirkung!!

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    Standard

    #20
    N Abend, nee meine Reifenpannen sehen bei den Schlaglochpisten so aus *lach*



    bin beruflich häufig in Rumänien zur realisierung von Sozialprojekten. Dachte den ein oder anderen Urlauber interessiert als Hintergrundwissen vielleicht, dass es selbst in einem EU Land Menschen gibt, die auch im Winter in Häuschen aus Platikfolie leben und ihr Trinkwasser aus einem Brunnen beziehen und die trotzdem gastfreundlicher sind als viele Menschen in Deutschland. Oder welcher Deutsche würde einen Fremden zu sich nach Hause einladen oder wie ihr ja erlebt habt anderen Platz zum Überholen machen?

    Gerade aus diesem Grund gibt es in Rumänien und Moldawien doch noch so schöne offroad Wege...für Asphalt fehlt in vielen Gegenden einfach das Geld. In anderen Gegenden gibt es bereits nagelneue EU Autobahnen und Hochhäuser. Ich schliesse mich eurer Meinung an: Rumänien ist definitiv eine Reise wert


 
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