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EU14

Erstellt von SA Moose, 24.08.2014, 14:25 Uhr · 73 Antworten · 10.809 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Wir blieben auf der Kuestenstrasse in Richtung Malaga. Das Navi war immer noch nicht ansprechfaehig. Gemaess google maps und unserem Erinnerungsvermoegen fanden wir das Shopping Centre, in dem ein Garmin Shop sein sollte. Es war ein Elektronikgeschaeft mit allem fuer alle. Bloss nicht Garmin Produkte. Also auch keine neue Batterie.

    Malaga, Torremolinos und die anderen Kuestenorte sind Touristenhochburgen, die uns ueberhaupt nicht gefielen. Campingplaetze fanden wir auch keine, die uns zusagten, die meisten waren vom Strand weg, hinter der Kuestenstrasse. Somit fiel es uns nicht schwer, ins Landesinnere Richtung Ronda abzubiegen. Wir fanden ein nettes, kleines Hotel im Stadtzentrum. Die Umgebung ist bekannt als die Route der weissen Doerfer, schoen zu fahren, gute Strassen und wir erkundeten die Gegend am folgenden Tag. Wir hatten die Route auf google maps ausgearbeitet, konnten diese aber aufgrund einer Strassensperrung nicht durchfuehren, wie geplant. Dafuer haben wir dann Plaetze gefunden, die wir sonst nicht angefahren waeren und diese machten es die Umleitung wert. Wir sahen zum ersten mal die Baeume, aus deren Rinde Weinflaschenkorken hergestellt warden, interessant.

    Ronda




    Zahara village






    Korkenfabrik


    Von dort ging es suedlich nach Tarifa rein, dem suedlichsten Zipfel Europas, ein Paradies fuer suferdudes und beachbums. Die Altstadt voll mit den ueblichen Bars und REstaurants. Die Stadt hat Atmosphaere, regelmaessig fahren die Faehren rueber nach Tanger, staendig stroemen Touristen durch die City. Wir fuhren noch nach Gibraltar rein zum Rock, allerdings nicht ganz bis zum Ende, die Warteschlange war uns doch zu lang und wir fanden noch einen super Aussichtspunkt auf dem Rueckweg nach Tarifa, was uns genuegte. In der Altstadt gab es einige pubs, wo Fussball life gezeigt wurde, die Stimmung war gut. Ein paar Hollaender musste ich erklaeren, dass deren Teilnahme ja ganz nett ist, aber dass wir leider den Weltmeistertitel holen werden. Dafuer wurde ich gebrandtmarkt, unter Protest, aber die waren in der Mehrzahl.





    Spare Ribs. Morgens gewaschen, abends neu angezogen, kennt ihr das?


    The Rock


    15km von Afrika entfernt!


    Dieser Platz war fuer uns einer der Hoehepunkte der Reise, einfach durch die geografische Lage und das Gefuehl, 15km vom Heimatkontinent weg zu sein (hoert sich wohl melodramatisch an, da SA ja doch noch einige km weg ist, war aber so!). Vor Tarifa liegt noch eine kleine vorgelagerte Insel, aber sie ist geschlossen fuer Touristen. Carmen hielt dann noch ihre Fuesse in beide Meere getaucht und wir haben das photografisch festgehalten. Abends gab es noch das Krampfspiel gegen Algerien. Der naechste Morgen hielt uns mit Einkaeufen beschaeftigt, da wir die naechsten paar Tage campen wollten.

    Wir fuhren ca. 15 Minuten gen Norden zu einem Campingplatz, der noch zu Tarifa gehoert. Das war meine anstrengendste Tagesetappe. Der Campingplatz ist schoen gelegen, 100m vom Meer entfernt. Kitesurfer, Surfer und Windsurfer sind hier zu hause. Die Saison hat noch nicht ganz begonnen und das ist auch ganz gut so. Zu Spitzenzeiten muss es hier von Menschen wimmeln. Wir geniessen die Ruhe. Ich musste Carmen noch stark zum Kochen motivieren, sie war den Tag nicht so schnell. Ich war noch ganz geschlaucht von der 20 minuetigen Etappe und habe mich trotzdem noch aufgerafft, selber die Weinflasche aufzumachen, was tut man nicht alles fuer den Frieden. Carmen hat noch Waesche gewaschen, big deal? Waesche in die Maschine, Knopf druecken, warten, fertig. Faulenzen und Strandspaziergaenge war unser Programm der naechsten zwei Tage. Hier kann man noch einmal wieder herkommen, dann wird ein Kitesurfer Kurs gebucht, das sieht nach fun aus! Einen Abend mal wieder selber kochen, den naechsten ins Restaurant, was recht gut war.





    Weiter gings Richtung Norden nach Sevilla und dann nach Huelva rueber, bevor wir Portugal erreichten.



    An der Algarve entlang, obwohl bis Faro nicht viel besonderes zu sehen war. Von dort fangen dann erst die langen Sandstraende der Algarve an. Der folgende Tag fuehrte uns nach Lagos, eine schoene, kleine, saubere Stadt, und weiter nach Sagres, der suedwestlichste Zipfel Portugals. Dort faengt die Felsenkueste der Algarve an, die man immer auf Bildern sieht. Es ist schon eine extrem schoene Natur. Nur schade, dass es keine Strasse gibt, die direkt die Kueste hochgeht. Man muss immer Abstecher machen, um ans Meer zu kommen. Aber dann kommen immer wieder super Aussichten und herrliche Straende dabei raus.

    Sagres








    Da wir das Deutschlandspiel gegen Frankreich sehen wollten, fuhren wir rauf bis Sines. Das Dom Da Gama Hotel sollte EUR 110 kosten und wir sagten, das dies unser budget ueberschreitet und wir lieber weiter fahren. Sofort bot man uns das gleiche fuer EUR 75 an. Gesagt, getan. 4 Sterne, tolles Zimmer, tolles Restaurant, zuvorkommender Service. Mit pay TV, also Spiel gesichert, Abendessen auch, zur Feier des Tages mit Filetsteak und leckerem Rotwein. Obgleich unser Filet in SA besser ist! Also, wer gerne Fleisch im Urlaub isst, sollte lieber nach SA kommen. Nur ein kleiner Tip.

    Die Algarve ist schoen, und da kommen wir bestimmt nochmal irgendwann hin. Von Sines war geplant, die Kueste Portugal's hochzufahren. Wieder einmal per google maps und computer einen Garmin Dealer in Lissabon ausfindig gemacht, den wir auch am naechsten morgen nach etwas hin und her fanden. Samstag. Viele Leute in der Stadt, die Maerkte voll, unser Glueck mal wieder daneben: der einzige GArmin Dealer, den wir geplant hatten, hat Samstags erfolgreich geschlossen.

    Heiteres Beruferaten


    Ex Lissabon ging es nach Estoril und weiter noerdlich, Endstation fuer den Tag war Peniche. Auf dem Weg dorthin fand ich endlich einen Salao de Schnip Schnap (oder auch: Salao Cabelleireiros Estetica Hombre = Frisoer!). Die Damen sprachen aber auch kein Wort Englisch und ich gab eine kleine Vorstellung, was zu tun war. Die haben sich schlapp gelacht (Pantomime), aber es hat alles geklappt. Gesamtkosten der Kopfreparatur: EUR 7. Gab ihr 10 und bekam ein riesiges freundliches Laecheln zurueck.

  2. Registriert seit
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    #52
    Aufgrund der Empfehlung der Empfangsdame des Hotels suchten wir ein kleines Restaurant auf, es gab portugiesisches Huehnchen, Wein fuer Swambo und ein Bier fuer mich. Mehr war nicht drin, da wir mit dem Moped fuhren. Auf dem Zimmer dann noch das spaete Fussballdrama von Holland angesehen, noch einen kleinen Wein, und ab in die Falle. Am naechsten morgen wurden wir von Nieselregen begruesst, der sich bis zur Abfahrt doch wieder legte. Unterwegs nach Porto erwischte uns wieder mal Regen, der sich praktisch bis Porto auch hielt. Die Temperatur war Frisch, also kein Zelt, stressen brauchen wir nicht. Das Ibis Hotel ist zwar klein, aber ok. Bike Parking in der Tiefgarage und die Altstadt ist zu fuss erreichbar.

    Eine Strassenbahn, lange nicht gesehen


    Sehr interessant, in die Altstadt runterzugehen, durch 1000 kleine Gassen zum Hafen runter. Beinahe haetten wir in einem kleinen insider Restaurant gegessen, ab von der Tourimeile am Fluss, aber die hatten nur Octopus, Calamari und Scampi, aber nichts fuer Carmen, so zogen wir weiter. Es wurden statt dessen Prego Broetchen, Salat und dazu natuerlich verschiedene Portweine, die wir antesten mussten.



    Kein Kommentar...es sind halt einfach Schilder!


    Ansonsten ist alles recht verkommen in Porto. Entweder haben die kein Geld fuer Instandhaltung der Haeuser oder kein Interesse, dafuer etwas auszugeben, eigentlich schade. Da wir genug Kueste abgewickelt hatten, entschieden wir uns kurzfristig, lieber ueber die Berge ins Innenland zu fahren. Welch gute Entscheidung! Kurz noch zu einem Garmin shop, der logischerweise keine Batterie fuer unser Geraet auf Lager hat, es sei denn auf Bestellung, ca. 3 Tage Lieferzeit. Nein danke, weiter geht's nach Karte und Gefuehl. Ab und zu einen Kreisverkehr mehrfach umrunden und dann zustossen, da die Strasse, die wir suchten, natuerlich nicht ausgeschildert war und auch nicht der Ort, den wir anpeilten. Aber irgendwann kommt man doch in die richtige Richtung. Ueber Braga fuhren wir rechts in die Berge nach Chaves und etwas weiter bis nach Braganca, einfach eine schoene Strecke. Das El Shalom Hotel haben wir liegen lassen und sind im Tulip Hotel untergekommen, was sich als Perle erwies. Davor standen bereits zwei nicht ganz neue BMW's mit Schweizer Kennzeichen.



    Das Hotel ist gekoppelt mit einem Italienischen Restaurant, dessen Eigentuemer in Italien ausgebildet wurde. Wir sind inzwischen recht skeptisch, ausserhalb Italiens gute Pizza zu erwarten und waren total ueberrascht ueber die Qualitaet des Essens, den super Service und den leckeren lokalen Rotwein. Nach dem Essen setzten wir uns zu den Schweizern, die mit ihren "Toeffs" unterwegs waren und verbrachten einen super Abend mit beiden. Vielleicht kommen sie uns mal besuchen. Ein Spanier erzaehlte uns dann noch, wie schoen Gallizien sei und wir waren am hin und her ueberlegen, wie es weiter gehen sollte. Die Entscheidung fiel dann doch auf Richtung Picos de Europa, also ging es erstmal noerdlich zur spanischen Grenze und weiter bis nach Leon. Dort fanden wir einen BMW Haendler und konnten den nochmal das Navi ansehen lassen. Einerseits hatte sich die Kabelverbindung geloest, aber wie erwartet, war die Batterie komplett tot. Ein BMW Navi, recht identisch mit dem Garmin, funktionierte einwandfrei. Aber logischerweise haben die keine Batterie auf Lager, muss bestellt warden. Nach einem kleinen Hinweis von mir verkauften sie uns deren Batterie und konnten sich ja eine neue nachbestellen, die hatten ja Zeit. Alle waren sehr freundlich und unser Navi geht wieder! Boah eyh, ist schon besser! Alles in Butter. Wir fanden kein Tapas Restaurant, was uns zusagte und landeten in einem kleinen Delikatessenladen. Ein Meterbrot, Lomoschinken, kaese und ein netter roter, alles fuer 14 EUR rundeten den Abend ab. Wir konnten die demolition von Brasilien kaum glauben.

    Unterwegs nach Leon


    Brasilien demolition


    Jetzt hatten wir den Picos de Europa im Visier, eine herrliche Gegend. Wir blieben in Sta. Marina de Valdeon, eine kleine Herberge. Zu kurze Etagenbetten, WC 2 Stockwerke tiefer, pub/Restaurant in der Mitte. Aber super Atmosphaere und die Eigentuemer waren echt gut drauf. Julio mit Freundin und seinen Eltern, der Vater sprach fliessend Deutsch, da er bei Siemens gearbeitet hatte. Das Dorf hat 13 (!) permanente Einwohner, im Sommer etwas mehr. Wir haben somit den einen Abend 75% der Bevoelkerung kennen gelernt! Wir blieben dort zwei Naechte und den folgenden Tag nutzten wir, die Gegend abzufahren, tolle Schluchten, Berge und Taeler, Natur pur.



    Seht selber


    Wettervorhersage




    Die Herberge




    Picos de Europa




    Die Gastgeber


    Nach diesem herrlichen kurzbreak fuhren wir an die Kueste hoch und weiter nach Laredo. Das ist eine nette kleine Stadt an einer Bucht, man kann alles in kurzer Zeit erreichen. Wir hatten vor, nach Biarritz zu fahren und dann an der Kueste Frankreich's hoch. Aber das Wetter war nicht einladend sondern verschlechterte sich mehr und mehr, so dass wir einfach rechts ab in Richtung Pyreneen fuhren. Kurz vor Pamplona fing uns dann der Regen wieder ein. Einmal fuhr ein PKW vor uns mit 30kmh den ich ueberholte. Prompt wischte beim beschleunigen das Hinterrad auf einer Fahrbahnmarkierung weg. Bevor ich reagierte, kickte das ASC ein und stabilisierte die Maschine ruck zuck. Ich bin dankbar fuer solche Technik.

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    #53


    Wir hatten eine scenic Route geplant, aber es regnete sich ein und man konnte die Hand vor Augen kaum sehen, da sich dicker Nebel setzte. Im Schrittempo ging es rauf und runter und wir nahmen schliesslich ein Zimmer in einem kleinen Hotel auf der franzoesischen Seite. Teuer und kleine Essensportionen, aber lecker!





    Fuer den folgenden morgen hatte ich dann vorsichtshalber Sonne bestellt, ist einfach schoener!


    Und es wurde schoener, aber so richtig. Berge rauf, runter, schoene Taeler, super Aussichten rundherum. Damit die Serpentinen und Haarnadelkurven nicht zu langweilig wurden, gab es dann auch ab und zu eine nette Portion Rollsplit, das haelt einen wach.







    Ein kurzer Aufenthalt war noch drin fuer einen kleinen Café. Es gab kein Fruehstueck, aber der Eigentuemer liess sich breitschlagen, toast und Marmelade aufzutischen. Alles fuer nur 12 EUR, echt geschenkt. Dort trafen wir noch zwei Schweden, Vater und Sohn, die auf ihren Enduromaschinen unterwegs waren. Sie erzaehlten uns, sie haetten gerne mal wieder ein richtig deutsches Fruehstueck, nicht so was kleines teures. Ruck zuck waren dann die Regenkombis wieder dran, weil uns ein Dauernieselregen dazu aufforderte. Da wir beim Fruehstueck noch die Landkarte gecheckt hatten, musste ich selbige aufgrund des schnell und heftig einsetzenden Regens falten und wieder in den Tankbag verstauen. Da dieser aber vorher in praller Sonne stand, war natuerlich die Topfolie recht weich, prompt riss ich die mit der Ecke der Karte auf... Immer diese Hektik, wozu? Naja, nichts, was man mit duct tape nicht fixen kann. Aufgrund Beschreibungen im Forum fuhren wir weiter noerdlich in Richtung Millau, um uns mal die Bruecke anzusehen. Bevor wir dort ankamen, fanden wir einen Campingplatz in Lacaune.

    Nett und sauber, wie ueblich Frauen und Maenner nicht getrennt bei den Waschanlagen. Unser Kocher gab seinen Geist auf, da die Benzinleitung undicht wurde. Nachdem der halbe Campingplatz von unserem Feuerball hell erleuchtet wurde, aber unser Wasser fuer die Nudeln nicht zum Kochen kam, gab ich auf. Das passiert nicht oft. Logischerweise war es mal wieder ein lokaler Feiertag, fast alles war geschlossen. Inklusive der Restaurants. Zu fuss gingen wir in die Stadt und fanden nach einigem Suchen doch noch ein offenes Restaurant. Definitiv der lokale hot spot und wir bekamen noch etwas zu essen.

    Ab ins Bett und............niGS mit schlafen. Es gab maechtig Laerm vom Clubhouse, Bingo und Entertainer mit Verstaerker, Tuer weit offen, damit wir nichts verpassen. Carmen meinte, das geht ja nur bis 10. Na gut, camping macht spass. Aber es ging bis halb elf. So what, dann schlafen wir halt jetzt. Oder vielleicht doch nicht? Nun setzte die Disco ein, Karamba, Karacho, ein Whiskey........ Irgendwann muss ich dann doch ins Koma gefallen sein, unter den Gedanken, mit meinem neuen Schweizer Messer die Hauptstromleitung zu durchtrennen und die Verbindungsstuecke so wegzuwerfen, dass sie keiner mehr findet, dann haetten wir wenigstens bis zum naechsten morgen ruhe.

    Der naechste Tag fuehrte uns durch wunderschoene Taeler und wir erreichten dann Millau. Dort wollten wir uns mal diese beschriebene Bruecke (Le Viaduc de Millau) ansehen, Bilder hatte ich noch keine gesehen auf dem Forum. Ich hatte mir dann eine gazillion Jahre alte Bruecke im Geiste vorgestellt, fragt mich nicht, warum. Dann sahen wir, was es tatsaechlich war, ein architektisches Meisterwerk. Wir waren geschockt. Hier der erste Blick, dann noch ein paar weitere Eindruecke.







    BMW's Werbefoto.......Freude am Fahren




    Natuerlich verfuhr ich mich wieder, trotz Navi und nach einigem hin und her fuhren wir die Bruecke dann gleich zweimal ab, hat auch bestimmt noch nicht jeder gemacht.

    Wir durchkreuzten die Cevennen ohne bestimmtes Ziel und sahen dann noch ein Schild, das rechts ab Richtung Gorges du Tarn anzeigte. Kurz anhalten, checken, ok, lass uns da mal hinfahren, mal sehen. Wow, wir wussten gar nicht, was das ist. Absolut Spitze und Natur pur. Dort fanden wir einen kleinen Campingplatz direkt am Fluss und beendeten den Tag mit Meterbrot, Salami, Gurke und Rotwein am plaetschernden Bach.





    Eine Gegend, die man sich merken muss und die man durchaus noch einmal besuchen kann.

  4. Registriert seit
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    #54

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    #55
    Mann, Kerle, Rainer, muß das sein?!? Bin heute den zweiten Tag wieder im Büro. Und dann sowas. . .


    *seufz

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    #56
    Danke fürs mitnehmen. Hat bisher viel Spass gemacht.
    Joachim

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    #57
    Kommt von einem anderen Kontinent, um uns hier auf eigenem Terrain eine lange Nase zu machen.


    Ist Dir echt gelungen.

    Danke fürs mitnehmen.

    LG

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    #58
    DIESE REISE SCHWIRRT AUCH NOCH IN MEINEM KOPF;KANN MICH ABER NOCH NICHT RICHTIG ENTSCHEIDEN; ROM-od.-LISSABON
    Zitat Zitat von SA Moose Beitrag anzeigen
    Wir blieben auf der Kuestenstrasse in Richtung Malaga. Das Navi war immer noch nicht ansprechfaehig. Gemaess google maps und unserem Erinnerungsvermoegen fanden wir das Shopping Centre, in dem ein Garmin Shop sein sollte. Es war ein Elektronikgeschaeft mit allem fuer alle. Bloss nicht Garmin Produkte. Also auch keine neue Batterie.

    Malaga, Torremolinos und die anderen Kuestenorte sind Touristenhochburgen, die uns ueberhaupt nicht gefielen. Campingplaetze fanden wir auch keine, die uns zusagten, die meisten waren vom Strand weg, hinter der Kuestenstrasse. Somit fiel es uns nicht schwer, ins Landesinnere Richtung Ronda abzubiegen. Wir fanden ein nettes, kleines Hotel im Stadtzentrum. Die Umgebung ist bekannt als die Route der weissen Doerfer, schoen zu fahren, gute Strassen und wir erkundeten die Gegend am folgenden Tag. Wir hatten die Route auf google maps ausgearbeitet, konnten diese aber aufgrund einer Strassensperrung nicht durchfuehren, wie geplant. Dafuer haben wir dann Plaetze gefunden, die wir sonst nicht angefahren waeren und diese machten es die Umleitung wert. Wir sahen zum ersten mal die Baeume, aus deren Rinde Weinflaschenkorken hergestellt warden, interessant.

    Ronda




    Zahara village






    Korkenfabrik


    Von dort ging es suedlich nach Tarifa rein, dem suedlichsten Zipfel Europas, ein Paradies fuer suferdudes und beachbums. Die Altstadt voll mit den ueblichen Bars und REstaurants. Die Stadt hat Atmosphaere, regelmaessig fahren die Faehren rueber nach Tanger, staendig stroemen Touristen durch die City. Wir fuhren noch nach Gibraltar rein zum Rock, allerdings nicht ganz bis zum Ende, die Warteschlange war uns doch zu lang und wir fanden noch einen super Aussichtspunkt auf dem Rueckweg nach Tarifa, was uns genuegte. In der Altstadt gab es einige pubs, wo Fussball life gezeigt wurde, die Stimmung war gut. Ein paar Hollaender musste ich erklaeren, dass deren Teilnahme ja ganz nett ist, aber dass wir leider den Weltmeistertitel holen werden. Dafuer wurde ich gebrandtmarkt, unter Protest, aber die waren in der Mehrzahl.





    Spare Ribs. Morgens gewaschen, abends neu angezogen, kennt ihr das?


    The Rock


    15km von Afrika entfernt!


    Dieser Platz war fuer uns einer der Hoehepunkte der Reise, einfach durch die geografische Lage und das Gefuehl, 15km vom Heimatkontinent weg zu sein (hoert sich wohl melodramatisch an, da SA ja doch noch einige km weg ist, war aber so!). Vor Tarifa liegt noch eine kleine vorgelagerte Insel, aber sie ist geschlossen fuer Touristen. Carmen hielt dann noch ihre Fuesse in beide Meere getaucht und wir haben das photografisch festgehalten. Abends gab es noch das Krampfspiel gegen Algerien. Der naechste Morgen hielt uns mit Einkaeufen beschaeftigt, da wir die naechsten paar Tage campen wollten.

    Wir fuhren ca. 15 Minuten gen Norden zu einem Campingplatz, der noch zu Tarifa gehoert. Das war meine anstrengendste Tagesetappe. Der Campingplatz ist schoen gelegen, 100m vom Meer entfernt. Kitesurfer, Surfer und Windsurfer sind hier zu hause. Die Saison hat noch nicht ganz begonnen und das ist auch ganz gut so. Zu Spitzenzeiten muss es hier von Menschen wimmeln. Wir geniessen die Ruhe. Ich musste Carmen noch stark zum Kochen motivieren, sie war den Tag nicht so schnell. Ich war noch ganz geschlaucht von der 20 minuetigen Etappe und habe mich trotzdem noch aufgerafft, selber die Weinflasche aufzumachen, was tut man nicht alles fuer den Frieden. Carmen hat noch Waesche gewaschen, big deal? Waesche in die Maschine, Knopf druecken, warten, fertig. Faulenzen und Strandspaziergaenge war unser Programm der naechsten zwei Tage. Hier kann man noch einmal wieder herkommen, dann wird ein Kitesurfer Kurs gebucht, das sieht nach fun aus! Einen Abend mal wieder selber kochen, den naechsten ins Restaurant, was recht gut war.





    Weiter gings Richtung Norden nach Sevilla und dann nach Huelva rueber, bevor wir Portugal erreichten.



    An der Algarve entlang, obwohl bis Faro nicht viel besonderes zu sehen war. Von dort fangen dann erst die langen Sandstraende der Algarve an. Der folgende Tag fuehrte uns nach Lagos, eine schoene, kleine, saubere Stadt, und weiter nach Sagres, der suedwestlichste Zipfel Portugals. Dort faengt die Felsenkueste der Algarve an, die man immer auf Bildern sieht. Es ist schon eine extrem schoene Natur. Nur schade, dass es keine Strasse gibt, die direkt die Kueste hochgeht. Man muss immer Abstecher machen, um ans Meer zu kommen. Aber dann kommen immer wieder super Aussichten und herrliche Straende dabei raus.

    Sagres








    Da wir das Deutschlandspiel gegen Frankreich sehen wollten, fuhren wir rauf bis Sines. Das Dom Da Gama Hotel sollte EUR 110 kosten und wir sagten, das dies unser budget ueberschreitet und wir lieber weiter fahren. Sofort bot man uns das gleiche fuer EUR 75 an. Gesagt, getan. 4 Sterne, tolles Zimmer, tolles Restaurant, zuvorkommender Service. Mit pay TV, also Spiel gesichert, Abendessen auch, zur Feier des Tages mit Filetsteak und leckerem Rotwein. Obgleich unser Filet in SA besser ist! Also, wer gerne Fleisch im Urlaub isst, sollte lieber nach SA kommen. Nur ein kleiner Tip.

    Die Algarve ist schoen, und da kommen wir bestimmt nochmal irgendwann hin. Von Sines war geplant, die Kueste Portugal's hochzufahren. Wieder einmal per google maps und computer einen Garmin Dealer in Lissabon ausfindig gemacht, den wir auch am naechsten morgen nach etwas hin und her fanden. Samstag. Viele Leute in der Stadt, die Maerkte voll, unser Glueck mal wieder daneben: der einzige GArmin Dealer, den wir geplant hatten, hat Samstags erfolgreich geschlossen.

    Heiteres Beruferaten


    Ex Lissabon ging es nach Estoril und weiter noerdlich, Endstation fuer den Tag war Peniche. Auf dem Weg dorthin fand ich endlich einen Salao de Schnip Schnap (oder auch: Salao Cabelleireiros Estetica Hombre = Frisoer!). Die Damen sprachen aber auch kein Wort Englisch und ich gab eine kleine Vorstellung, was zu tun war. Die haben sich schlapp gelacht (Pantomime), aber es hat alles geklappt. Gesamtkosten der Kopfreparatur: EUR 7. Gab ihr 10 und bekam ein riesiges freundliches Laecheln zurueck.

  9. Registriert seit
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    #59
    Aha, mit gelbem Hintergrund liest es sich nochmal s angenehm. . .

  10. Registriert seit
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    #60
    @Pauline: Machst Du eigentlich absichtlich laufend Fullquotings von Beiträgen mit ganz vielen Bildern?


 
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